
- 108 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Dieser zweite Teil der »Geschichten in Versform« über das Auswandern handelt weniger vom Abschied aus der alten und der Ankunft in der neuen Welt als vielmehr von denjenigen, die sich in der Fremde schon – mehr oder weniger glücklich – eingerichtet haben. Die sprichwörtliche Erfahrung »Andere Länder, andere Sitten«, wie eine der Versgeschichten überschrieben ist, trägt sicher jeder Auswanderer irgendwo im Handgepäck mit sich. Die Probleme sind aber auch in einer anderen Welt im Grunde immer die gleichen. Und das Glück, das man sich erhoffte, hängt nur allzu oft von einem selbst ab. Diesem Hauch von Glück spürt die Autorin in ihren humorvollen Versen nach.
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Information
DAS GROSSE EXPERIMENT
Sebastian will sich verändern
in irgendeinem von den Ländern
in irgendeinem von den Ländern
der sogenannten Dritten Welt,
wo man viel von Freiheit hält.
So reist er denn mit Kind und Kegel
und natürlich, wie’s die Regel,
auch mit seiner Frau Sabine,
auf dass es dem Zwecke diene,
das Land persönlich zu erleben.
Sein allerwichtigstes Bestreben
ist, sich selber zu beweisen,
dass man auch auf den Geleisen
der biederen Bescheidenheit
mit Frohsinn und Zufriedenheit
und auf Dauer leben könnte,
wenn Landwirtschaft man nicht verpönte.
Bald schon kommt es höchst gelegen
zu einem freudigen Ergeben
eines Zufalls ohnegleichen,
der die schicksalshaften Weichen
zu einer guten Zukunft stellt
und Bastels Lebensweg erhellt.
Durch Herrn Konsul Abendroth
kommt es prompt zum Angebot
von einer Sache, schwer zu glauben,
aber so zum sich erlauben,
froh und wohlgemut zu sein.
Der Konsul ist ganz ungemein
erleichtert über das Erscheinen
von Bastian, und beide meinen,
es könnte durchaus etwas werden.
Seit Kurzem nicht mehr hier auf Erden
ist sein Freund, der sel’ge Fritz.
Jener hatte Landbesitz
in nicht allzu weiter Ferne,
den der Konsul doch so gerne
in guter Obhut sehen würde.
Es wär’ ihm äußerst recht, die Bürde
mit einem ehrlichen Bestreben
dem Bastian zu übergeben.
Fritz war stets auf sich gestellt.
Er hatte niemand auf der Welt,
um den Besitz zu übertragen.
Für den Konsul war’s zum Klagen,
doch für Bastel ganz gelegen
wird es just zu einem Segen.
Die kleine Farm vom sel’gen Fritze
ist abseits von der großen Hitze
und höher wie die Stadt gelegen.
Schon alleine dessentwegen
braucht er keine fünf Minuten,
um zu diesem wahrlich guten
Angebot sich zu entscheiden.
Umringt von satten grünen Weiden
steht ein kleines, hübsches Haus,
das durch seinen Stil durchaus
im fernen Schwarzwald stehen könnte.
Ein kleiner Wasserfall verschönte
die Umgebung ganz gewaltig.
Jener wird dann schmalgestaltig
zum munter sprudelndem Gewässer.
Da braucht man keine Riesenfässer
um für das stetige Verlangen
nach Wasser, Regen aufzufangen.
Ein Paradies hat er geschaffen,
der gute Fritz. Wie ein Schlaraffen-
land kommt es dem Bastel vor,
und öffnet vollends Tür und Tor
zu einem sorgenlosen Sein.
Doch nur eitel Sonnenschein
ist es aber dann mitnichten.
Viel Ungewohntes zu verrichten
war nicht bloßes Zuckerlecken.
So kommt es bald schon zum Entdecken,
und zwar mächtig, sagenhaft,
dass, wenn man von der Landwirtschaft
nur oberflächlich was versteht,
oft Einiges danebengeht.
Sie haben sich zwar vorbereitet.
Ein Selbstversorgerbuch begleitet
sie auch stetig durch die Tage.
Sabine ist schon in der Lage,
Quark und Butter herzustellen.
Hin zu einer möglichst schnellen
Eigenproduktion von Käse
würde gehn, wenn sie besäße,
was zum Machen man so bräuchte.
Sabine war noch nie ’ne Leuchte
In puncto Improvisation,
doch mit der Zeit, da kommt es schon
zu ein paar kärglichen Versuchen.
Zu einem Mordserfolg verbuchen,
kommt es beim Sebastian.
Er ist mächtig angetan
von seiner Prachtkuh, der Chlothilde.
Anfangs ist es, noch recht milde
ausgedrückt, doch reichlich stressig.
Das liebe Rindervieh, das lässt sich
nicht so einfach dirigieren.
Es ist zum die Geduld verlieren.
Beim Erstversuch – Gott anbefohlen –
von Clotilde d a s zu holen,
wofür sie nun mal existiert,
er beinah schon die Lust verliert.
Sie hat sich einfach konsequent
von ihrer Artigkeit getrennt
und sich dann ganz nach Belieben
zur brüsken Meuterei entschieden.
Eimer, Stuhl in hohem Bogen
polternd...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Heimatsehnsucht
- Eine großartige Erfindung
- Der große Irrtum
- Am Ende wird noch alles gut
- Ein schädliches Verhalten
- Alter schützt vor Torheit nicht
- Das große Experiment
- Der vermeintliche Ruhestand
- Ein Hoch auf die »Deutsche Welle«
- Großvater gerät in Verdacht
- Pater Franzens Lebensabend
- Stammtischgespräche
- Kindersegen
- Andere Länder, andere Sitten
- Das misslungene Projekt
- Gasthaus Germania
- Die Notlandung
- Die Fehlentscheidung
- Ein mühevolles Unternehmen
- Unverschämte Mädchenbande
- Impressum