
- 80 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Aber eigentlich... ist der zweite Band von Marie's Gedichten, in dem sie ihr Leben mit Up's and Downs auf kurze und prägnante Weise skizziert.Der Titel ist passend, denn eigentlich sollte Marie diesen Band veröffentlichen.Eigentlich.Marie ist gestorben - ohne jede Vorwarnung, als dieser Band in der Rohfassung fertig war.Aber eigentlich... stellt auf eine tiefgründige Weise eine Reise zwischen Melancholie, Drama und Poesie dar.Mal kurz, mal lang, immer tiefgründig und emotional, aber immer lesenswert, das ist "aber eigentlich...""Und wenn Du durch die Hölle gehst, verdammt dann musst Du weiterlaufen" (c) Marie 2017
Häufig gestellte Fragen
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Information
Mich selber lieben lernen
Ich stehe vor dem Spiegel.
Ich schaue mich an,
schaue weg und doch wieder hin.
In meinem Kopf die Liste
mit Dingen, die ich nicht an mir mag.
Durch die Straßen
laufe ich leicht gebückt,
in der Hoffnung,
dass mich das vor fremden Blicken schützt.
Blicke, die sich in mein Herz bohren,
hinter meine Fassade schauen
und all meine Fehler entdecken.
Abchecken. Bewerten.
Das Lächeln geübt,
die Augen getrübt,
„Es geht mir gut.“
Selbstbetrug.
Ich will raus aus meiner Haut,
will einen Spiegel zerschlagen,
muss mich verändern,
kann mich nicht ertragen.
Darf nicht essen.
Darf nicht essen.
Essen. Essen. Brechen.
Ich muss perfekt sein,
funktionieren,
ins Gesellschaftsbild passen.
Ich habe keine Zeit für Glück
- ich werd‘ verrückt.
Ich brauche einen Pausenknopf,
der all das kurz stoppt,
den Gedanken Einhalt gebietet,
dieser Stimme das Sprechen verbietet.
Damit kurz Platz ist,
für diesen kleinen Teil in mir.
Den, der mich so akzeptiert.
Der mit einer Lampe
und einer Spitzhacke kommt,
um die Dunkelheit in mir
und das Geröll auf meiner Brust
beiseite schiebt.
Damit ich wieder atmen kann.
Ich will einfach wieder
die Sonne spüren,
mich im Hier und Jetzt verlieren.
Ich stehe vor dem Spiegel.
Ich schaue mich an,
schaue weg und doch wieder hin.
Und ich versuche mich zu sehen,
versuche zu verstehen,
dass ich genug bin.
Dass ich gut bin, einzigartig.
Diese Konstellation
aus Zellen und Genen ist einmalig.
Ich versuche zu lächeln.
Zeit mit mir und nur mit mir zu
verbringen.
Ich nehme meine Hand.
Mache mir Mut
und ich verspreche mir,
mich gut um mich zu kümmern,
weil es sonst keiner tut.
Und mich ständig daran zu erinnern,
so wie ich bin, bin ich gut.
Ich trete vor den Altar,
sage zu mir Ja.
Nehme mich an.
Ich will mich lieben,
achten
und ehren
alle Tage meines Lebens,
in guten und in schlechten Zeiten,
in Gesundheit und in Krankheit.
Den heutigen Tag
streiche ich rot im Kalender an.
Und in einem Jahr,
feiere ich dann Hochzeitstag.
Mit einem Stück Kuchen,
das ich tatsächlich essen darf.
Helden (für S und L)
David Bowie singt
ein Lied in mein Ohr.
„We can be heroes /
just for one day.“
Dieser Satz
passt ziemlich gut zu uns.
Denn...
Inhaltsverzeichnis
- Widmung
- Über die Autorin
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Wofür lebst Du?
- Perspektive
- Nächte
- Aber eigentlich
- Es tut mir leid
- Wer bist du?
- Momentaufnahme
- Mein größter Gegner bin ich
- Worte
- Was ich (nicht) weiß
- Tag - Nacht
- Hölle
- Guide
- Worte II
- Liebeslieder
- Seelenfenster
- Lachen
- Kämpfen
- Kontrolle
- Überleben
- Engel
- Mich selber lieben lernen
- Helden (für S und L)
- Wandel
- Spieglein, Spieglein
- Teufel
- Wunderland (für J und V)
- Chaos
- Fremd
- Glück
- Kaffee warm / Kaffee kalt
- Zeit
- „Normal“
- Zuhause
- Emotionen
- Schwarz / Weiß
- Protagonist
- STOP
- Loslassen
- Wer bin ich?
- Universum
- Nachwort
- Angst
- Impressum