
- 140 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Jeder Aktienanleger wird Miteigentümer eines Unternehmens und investiert einen großen Teil seines Vermögens. Deshalb ist es notwendig, sich nach der Aktienauswahl, mit dem richtigen Einstieg zu beschäftigen. Dabei fällt den Börsennachrichten eine wichtige Rolle zu. Missverstandene oder nicht beachtete Nachrichten, können dabei zu Fehlentscheidungen führen. Auch geben Börsennachrichten einen Einblick, in das Business von Unternehmen. Aus meiner Praxisarbeit heraus, habe ich 7 Arten von Nachrichten herausgefiltert. Welche das sind und wie sie beurteilt werden, ist Gegenstand dieses Buches.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Beispiele „Probleme“
Börsennachrichten 35 bis 44:
- Entlassungen
- Imageschaden
- Kundenverlust
- Managerrücktritt
- Proteste
- Rechtsstreit
- Rückrufe
- Sicherheitsmängel
- Streiks
- Verkaufsverbot
Börsennachricht 35: Entlassungen
HSBC will bis 50'000 Stellen streichen 09.06.2015 08:16
LONDON - Europas größte Bank HSBC läutet die nächste Sparrunde ein. Dazu könnte das Finanzhaus den Sitz nach Asien verlegen.
Europas größte Bank HSBC will in der neuen Sparrunde bis zu 25 000 Stellen streichen. Damit setzt die Bank ihre nach der Finanzkrise eingeschlagene Rosskur fort. Neben den Stellenstreichungen innerhalb des forcierten Sparkurses soll sich die Belegschaft durch den geplanten Verkauf der Geschäfte in Brasilien und der Türkei um weitere gut 25 000 Mitarbeiter verringern. Alles in allem soll die Zahl der Vollzeitstellen so von 258 000 Stand Ende des vergangenen Jahres bis 2017 auf zirka 208 000 bis 211 000 reduziert werden, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Analystenpräsentation hervorgeht. Die Bank hatte die Zahl der Beschäftigten bereits in den vergangenen Jahren bereits deutlich gekürzt. Ende 2007 arbeiteten noch mehr als 300 000 Menschen für das Bankhaus. Das derzeit in London beheimatete Institut will zudem bis Ende des Jahres entscheiden, ob es aus Großbritannien wegzieht und wieder in Asien heimisch wird. Die Bank wurde 1865 in Hongkong gegründet und musste 1992 nach der Übernahme der britischen Midland Bank nach London umziehen. Die britische Hauptstadt war zu dem Zeitpunkt für Banken wegen der sehr lockeren Vorschriften aber auch sehr beliebt. (gekürzt)
Inhalte:
- + Sparkurs
- + Sitzverlagerung
- + Asiengeschäft
- - Problembranche
- - Vertrauensverlust
- - Restrukturierungskosten
Beurteilung: Tendenziell NEGATIV!
Börsennachricht 36: Imageschaden
Top-Sponsoren begrüßen Rücktritt von FIFA-Chef Blatter 03.06.2015 06:39
ATLANTA/FOSTER CITY - Die Top-Sponsoren Coca-Cola und Visa haben den Rückzug von FIFA-Präsident Joseph Blatter begrüßt.
„Die heutige Ankündigung ist ein positiver Schritt für das Wohl des Sports, des Fußballs und dessen Fans", teilte der US-Getränkekonzern am Dienstag mit. Die Entscheidung werde dem Fußball-Weltverband helfen, die dringende Anpassung seiner Strukturen zu vollziehen. Coca-Cola ermahnte die FIFA erneut, entschieden zu handeln, um das Vertrauen derer zurückzugewinnen, die den Sport und den Fußball lieben. „Dies ist ein wichtiger erster Schritt, um das öffentliche Vertrauen wieder aufzubauen, doch mehr Arbeit ist nötig", erklärte die US-Kreditkartenfirma Visa. Der Rücktritt Blatters zeige, dass die FIFA eingesehen habe, dass fundamentale Reformen notwendig seien. „Wir erwarten, dass die FIFA sofort Maßnahmen ergreift, um sich mit den Problemen innerhalb der Organisation zu befassen." Es gehe um Transparenz, Integrität und Fair Play. Beide Unternehmen hatten den Druck auf die FIFA nach dem neuerlichen Skandal um Korruptionsvorwürfe in der vergangenen Woche erhöht. Visa hatte am Donnerstag gedroht, sein Sponsoring zu überdenken. Auch der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai übte Kritik und betonte, die Lage genau zu beobachten. Die drei Unternehmen zählen neben Adidas und Gazprom zu den ständigen Marketingpartnern der FIFA. Der russische Energiekonzern will an seiner Unterstützung festhalten. Blatter hatte am Dienstag - nur vier Tage nach seiner Wiederwahl - überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Der 79 Jahre alte Schweizer, seit 1998 an der FIFA-Spitze, steht wegen Korruptionsskandalen innerhalb der Organisation massiv in der Kritik.
Inhalte:
- + Großsponsor
- + PR-Maßnahmen
- + Hauptzielmarkt
- - Vertrauensverlust
- - Marketingkürzungen
- - Vertragsrevision
Beurteilung: Tendenziell NEGATIV!
Börsennachricht 37: Kundenverlust
Nach Absturz: AMS-Aktie erholt sich schwach 10.06.2015 11:14
UNTERPREMSTÄTTEN - Der Halbleiterhersteller AMS soll einen Schlüsselkunden verloren haben. Die Aktie reagiert heftig.
Apple wolle in der nächsten Produktgeneration keine NFC-Verstärker des Unternehmens mehr einbauen, schreibt die „Finanz+Wirtschaft" in ihrer neusten Ausgabe und verweist auf „unternehmensnahe Kreise". Die Aktie von AMS verlor im frühen Handel an der SIX in Zürich bis 27 Prozent. gehandelt wurde die dreifache Menge wie sonst an einem ganzen Handelstag üblich. Zuletzt notiert die Aktie noch bei minus 23 Prozent. In den letzten Handelstagen hatte die Aktie bereits gegen 5 Prozent nachgegeben. Ein Sprecher des österreichischen Unternehmens, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, wollte auf Anfrage von AWP die Meldung nicht kommentieren. Man könne sich „allgemein zu einzelnen Kunden nicht im Detail äußern", hieß es zur Begründung. Tatsächlich dürfen Zulieferer generell nichts sagen über ihre Zusammenarbeit mit Apple. Dennoch muss ein börsenkotiertes Unternehmen potenziell kursrelevante Tatsachen gemäß Art. 53 des Kotierungsregle-metnes der SIX veröffentlichen. Ob bei AMS ein qualifiziertes Ereignis vorliegt oder ob es sich um Spekulationen handelt, ist unklar. Die Aktie von AMS war in der Vergangenheit wegen einer Mischung von überzeugender operativer Leistung sowie Apple- und Übernahmefantasien stark angestiegen. Die Aktie hat sich seit dem Franken-Schock Mitte Januar fast verdoppelt. Im Juli 2013 lag der Titel noch bei 12,50 Franken, bis er in der letzten Woche einen Rekordstand von 59 Franken erreichte. Neben Apple gilt Samsung als zweitgrößter Kunde von AMS. (gekürzt)
Inhalte:
- + Innovationen
- + Schlüsselkunden
- + Zahlenmaterial
- - Vertrauensverlust
- - Aktie bereits gefallen
- - Übernahmekandidat
Beurteilung: Tendenziell NEGATIV!
Börsennachricht 38: Managerrücktritt
Aktionäre jubeln der Deutschen Bank zu 08.06.2015 09:26
FRANKFURT - Die Börse ist erfreut über den Führungswechsel bei der Deutschen Bank. Die Aktie steigt im frühen Handel mehr als sieben Prozent.
Die Hängepartie in Griechenland hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig gestimmt. Der Dax verlor am Montag 0,2 Prozent auf 11.174 Zähler. Im Schuldenstreit hatten sich die Fronten zwischen der Athener Regierung und den internationalen Geldgebern zuletzt wieder verhärtet. Unter den Einzelwerten ragte die Deutsche Bank mit einem Plus von mehr als sieben Prozent heraus: Die beiden Vorstandschefs werfen das Handtuch. Der Aufsichtsrat nahm am Sonntagnachmittag die Rücktrittsangebote von Anshu Jain und Jürgen Fitschen an. Jain geht Ende Juni, Fitschen soll noch bis zur Hauptversammlung im Frühjahr 2016 bleiben. Auf dem Chefsessel nimmt der ehemalige Finanzchef der UBS, John Cryan, Platz. Auf der Verliererseite im Dax standen die Titel von BASF und Bayer, die sich um jeweils ein Prozent verbilligten.
Inhalte:
- + Führungswechsel
- + Aktie leicht erholt
- + Standortwechsel
- - Problembranche
- - Vertrauensverlust
- - Übernahmekandidat
Beurteilung: Tendenziell NEGATIV!
Börsennachricht 39: Proteste
Mineralölkonzern verzichtet auf Erdölsuche vor Küste von Ibiza 03.06.2015 12:06
IBIZA-STADT - Der Mineralölkonzern CAIRN ENERGY hat sein Vorhaben aufgegeben, vor der Küste der spanischen Ferieninsel Ibiza nach Erdöl und Erdgas zu suchen. Wie die Verwaltung der Mittelmeerinsel mitteilte, bat das schottische Unternehmen das Madrider Industrieministerium darum, das Genehmigungsverfahren einzustellen. Der Konzern kam nach Medienberichten vom Mittwoch mit seinem Verzicht einem - zu erwartenden - Veto des spanischen Umweltministeriums zuvor.
Auf den Balearen-Inseln Mallorca und Ibiza hatte es heftige Proteste gegen die geplante Erdölsuche im Mittelmeer gegeben. Nicht nur Umweltschützer, sondern auch die Regionalregierung der Balearen lehnten das Vorhaben ab. Im Januar stellte der spanische Mineralölkonzern Repsol seine Erdölsuche im Atlantik bei den Kanarischen Inseln nach Probebohrungen ergebnislos ein.
Inhalte:
- + Auslagerung
- + Gewinngenerierung
- + Projektaufwand
- - Umweltverschmutzung
- - Genehmigungsverfahren
- - Prozess- und Kostenrisiken
Beurteilung: Tendenziell NEGATIV!
Börsennachricht 40: Rechtsstreit
Nike legt Streit mit Schuhdesignern wegen Geheimnisverrats bei 10.06.2015 06:37
NEW YORK - Der US-Konzern Nike hat einen Rechtsstreit mit drei Schuhdesignern beigelegt. Der weltgrößte Sportbekleidungshersteller hatte früheren Mitarbeitern vorgeworfen, dem deutschen Konkurrenten Adidas Firmengeheimnisse verraten zu haben.
Der Anwalt der Designer erklärte am Dienstag, beide Seiten hätten einen vertraulichen Vergleich geschlossen. Auch ein Gerichtssprecher im Bundesstaat Oregon, wo Nike seinen Firmensitz hat, bestätigte die Einigung. Nike und Adidas gaben keine Stellungnahme ab. Nike hatte die Designer auf mindestens 10 Mio USD Schadenersatz verklagt und ihnen vorgeworfen, noch während ihrer Anstellung bei Nike für Adidas gearbeitet zu haben. Damit hätten sie gegen Vertragsklauseln verstoßen. Außerdem sollen sie Skizzen eines Schuhs kopiert haben, der noch nicht auf dem Markt war. Die Designer reagiert...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Haftungsausschluss
- Börsennnachrichten richtig verstehen
- Meine 7 Börsennachrichten
- Beispiele „Investition“
- Beispiele „Wachstum“
- Beispiele „Sonstiges“
- Beispiele „Übernahme“
- Beispiele „Zusammenarbeit“
- Beispiele „Probleme“
- Beispiele „Rückgang“
- Nachrichtenliste
- Mein Fazit
- Quellenangaben
- Zum Autor
- Impressum