Kind im Haus, WLAN aus: Weniger Internet für glückliche und erfolgreiche Kinder
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Kind im Haus, WLAN aus: Weniger Internet für glückliche und erfolgreiche Kinder

  1. 148 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Kind im Haus, WLAN aus: Weniger Internet für glückliche und erfolgreiche Kinder

Über dieses Buch

»Mach mal das Ding aus!«, rufen Sie zum dritten Mal ins Kinderzimmer. Doch Ihr Kind klickt weiter und kann sich nicht von seinem Lieblingsspielzeug losreißen. Bevor Sie jetzt das Tablet aus dem Fenster schmeißen, holen Sie tief Luft. Mina Homanns Ratgeber begleitet Sie durch die Höhen und Tiefen eines Familienalltags im digitalen Zeitalter. Sie erhalten hilfreiche Tipps, wie Sie auf entspannte Art und Weise den Internetkonsum Ihres Kindes regulieren und minimieren. Die Autorin beantwortet mit lebensnahen Beispielen wichtige Fragen zum bewussten Umgang mit dem Internet: Welche Rolle spielen Sie beim Internetverhalten Ihrer Kinder? Wie setzen Sie dem Internetkonsum Grenzen und stellen Regeln auf? Wie vermitteln Sie Ihren Kindern, dass reale Kontakte wichtiger sind als vor dem Laptop zu sitzen? Wie schaltet Ihr Kind ab, ohne ein Gerät einzuschalten? Welche Vorteile hat das Offlinesein? Wie motivieren Sie Ihr Kind zu Aktivitäten fernab von Bildschirmen? Wie fördern Sie die Onlinekompetenz Ihres Nachwuchses? Wie schützen Sie Ihr Kind online? »Kind im Haus, WLAN aus: Weniger Internet für glückliche und erfolgreiche Kinder« gibt zahlreiche Handlungsempfehlungen, die sich leicht in die Praxis umsetzen lassen. Das Elternbuch für einen bewussten Umgang mit dem Internet.

Häufig gestellte Fragen

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Wie läuft das mit
Regeln und Grenzen?

Die Kunst,
Grenzen zu setzen

Verbringt Ihr Kind den größten Teil seiner Freizeit mit Tablet oder Smartphone im Internet, gehen wir nach dem amerikanischen Sprichwort: »If you can’t beat them, join them!« (»Wenn du sie nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihnen!«). Dabei besitzt die Eingrenzung der Onlinezeit und das Festlegen von Grenzen oberste Priorität. Regeln aufzusetzen und durchzuhalten ist verdammt schwer. Es ist nervig, es ist anstrengend und manchmal zum Haare raufen. Grenzen setzen bedeutet mitunter, an seine eigenen Grenzen zu stoßen. Nach einem anstrengenden Tag, an dem Ihre Kollegin nervt, zu Hause die Kinder auf dem Sofa herumspringen, Ihr Partner mies gelaunt ist und das Abendessen anbrennt, ist es eine unheimliche Entlastung, das Tablet als Babysitter einzusetzen. Aber auch an eher stressfreien Tagen ist die Versuchung groß, die Kinder an den PC zu setzen.
Um Grenzen zu ziehen, müssen Sie nicht gleich den wütenden Despoten raushängen lassen. Respektvoll und nachsichtig umgesetzt, sind Beschränkungen für Kinder eine wichtige Stütze beim Heranwachsen. Grenzen setzen hat viele Vorteile:
Klare Strukturen helfen Kindern, Gewissheit im Alltag zu spüren. Das Wissen, was erlaubt ist und was nicht, gibt Kindern Sicherheit. Feste Regeln und Routinen reduzieren Unsicherheiten und Ängste beim Kind. Nachvollziehbare Leitlinien, zum Beispiel wie lange am Tag das Tablet genutzt werden darf, geben Kindern Halt.
Festlegung von Grenzen lehrt Kinder, geduldig zu sein und zu akzeptieren, dass sich nicht alles in der Familie um sie und ihre Bedürfnisse dreht. Zunächst wird der Nachwuchs enttäuscht sein. Aber sehen Sie dies als Übung, mit Enttäuschungen umzugehen. Dies hilft Kindern, sich später in der Welt zurechtzufinden — dort stehen sie auch nicht automatisch im Mittelpunkt, müssen Rückschläge verkraften und von anderen festgelegte Regeln akzeptieren.
Durch Grenzen sorgen Sie für die Gesundheit Ihres Kindes. Es kann selbst nicht einschätzen, wie belastend das Sitzen vor dem Computer für seine Augen ist, oder dass regelmäßige Pausen vom Tablet nötig sind. Mit Hilfe von vorher festgelegten Regeln haben Sie den Überblick über die Internetaktivitäten Ihres Kindes und verhindern zu ausgiebiges Onlinesein.
Kindliche Gehirne sind noch nicht vollständig entwickelt. Viele Entscheidungen können von ihnen noch nicht durchdacht getroffen werden. Als Eltern fällt Ihnen die Verantwortung zu, in den jeweiligen Situationen zu entscheiden und somit für die Sicherheit und das Wohlergehen Ihres Kindes zu sorgen.
Schränken Sie daher die Zeit ein, in der Ihre Kinder ihr Tablet, Laptop, Computer und Smartphone benutzen dürfen. Überlegen Sie, wie viel Internetnutzung Sie für Ihren Nachwuchs als angemessen betrachten. Folgende Faktoren können Ihnen bei der Entscheidung helfen:
Alter
Ab wann sollen Ihre Kinder das Internet nutzen? Bestimmen Sie ein ungefähres Mindestalter. Gehen Sie aber Ihrem Gefühl nach, ob Ihr Kind bereits für die ersten Schritte online bereit ist. Vielleicht probiert es sein erstes Lernspiel aus, aber muss noch einige Zeit warten, bis es sich an ein Onlinespiel wagt. Sie kennen Ihr Kind am besten. Jedes Kind ist anders und reagiert individuell auf eine App oder ein Spiel. Es ist eine Überlegung wert, Ihr Kind erst das Internet nutzen zu lassen, wenn es über ausreichende Lesekompetenzen verfügt. Denn: Ihr dreijähriger Sohn mag das Tablet problemlos bedienen können, aber den Inhalt und die Texte begreift er noch nicht.
Besonders bei jungen Kindern muss außerdem beachtet werden, dass diese ihren Körper gerade erst kennenlernen und dies schulen müssen. Mit körperlichen Aktivitäten und Berühren von verschiedenen Texturen erweitern sie ihre motorischen Fähigkeiten. Bei zu viel Bildschirmkonsum kommen entwicklungsfördernde Spiele zu kurz. Jeden Tag monoton auf einen glatten Bildschirm zu tippen, lässt keine spielerische Vielfalt und sensorische Erlebnisse zu. Genauso hält es sich mit Computerspielen, die zumeist einem starren Ablauf und Regeln folgen, und somit Kreativität keinen Raum lassen. Auch leidet beim stundenlangen Starren auf das Tablet das Erlernen von Sprache, da Sprachpraxis wenig oder gar nicht geübt wird. Vor allen Dingen junge Kinder brauchen jedoch sprachliche Interaktion für den Ausbau ihrer kommunikativen Fähigkeiten.
Zeitraum
Wie viel Zeit am Tag darf Ihr Kind vor den Geräten verbringen? 30 Minuten? Eine Stunde? Zwei? Für die Festlegung ist das Alter des Sprösslings ausschlaggebend. Eine Richtlinie bietet die »American Academy of Pediatrics« (2016):
Unter 18 Monaten: keine Zeit am Bildschirm.
2 bis 5 Jahre: bis zu einer Stunde am Tag.
Ab 6 Jahren: Eltern setzen Prioritäten und legen die Zeit am Bildschirm fest. Vorrang haben immer Schule, Hausaufgaben, körperliche Aktivität, soziale Kontakte und Schlaf.
Denken Sie daran: Vor dem Bildschirm verfliegt die Zeit im Nu und der Nachwuchs wird eher selten von alleine das digitale Spielzeug weglegen. Behalten Sie deswegen selbst die Zeit im Blick, oder stellen Sie einen Wecker, der Sie beide daran erinnert, dass die Onlinezeit vorbei ist.
Tagesablauf
Skizzieren Sie den Tagesablauf Ihrer Kinder. Auf diese Weise erhalten Sie einen Überblick, was Ihr Nachwuchs tagsüber unternimmt. Notieren Sie, wie viel Zeit die Kinder bei der Tagesmutter, im Kindergarten oder in der Schule verbringen, und wie viele Freizeitaktivitäten sie in der Woche wahrnehmen. Daraus können Sie ablesen: Hält sich die Zeit der Kinder vor dem Computer in Balance mit anderen Unternehmungen und Spiel? Am besten ist es, wenn die Zeit am Bildschirm die kürzeste Aktivität am Tag ist.
Störfaktoren
Bestimmt gibt es Zeiten, an denen es Sie besonders nervt, wenn Ihre Kinder am Smartphone oder am Tablet hängen. Ob morgens beim Frühstück oder beim gemeinsamen Abendessen: Sie machen sich Sorgen, weil Gespräche in der Familie zu kurz kommen. Ihr Kind ist ständig abgelenkt und nicht bei der Sache, weil seine Augen immer auf seinem Smartphone ruhen. Die Schulnoten Ihres Sohnes leiden, weil er statt zu lernen lieber online spielt und chattet. Zudem ärgert es Sie, dass Ihre Tochter sich weigert, den neuen Klassenkameraden zu besuchen. Der Grund: sie kenne nicht das WLAN-Passwort in seinem Haus. Wenn Sie erkennen, zu welchen Zeiten und in welchen Situationen Sie Smartphone und Co als besonders störend empfinden, wird es Ihnen leichter fallen, dafür Regeln aufzustellen und den Gebrauch einzugrenzen.
Regeln
Legen Sie fest, welche Routine, Rituale und Umgangsformen Sie gerne einführen möchten, und was an dem Alltag Ihrer Familie verbessert werden könnte. Folgende Ideen können nach und nach umgesetzt werden: Essenszeit ist Familienzeit und kein Smartphone darf diese Zeit stören. Einmal in der Woche gibt es eine »Medienpause« — keiner benutzt sein Tablet und gemeinsame Aktivitäten stehen auf dem Plan. Unordnung ist passé, da jeder im Haushalt seine Geräte nach Gebrauch aufräumt und Kabel oder Ähnliches nicht herumfliegen dürfen. Morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen sind Tablet und Smartphone tabu. Werden die Regeln nicht befolgt, drohen »Surf- und Smartphone-Sanktionen«.
Durchsetzung
Kommen wir zum kniffligen Teil: Welche der festgelegten Regeln werden Sie wirklich durchsetzen? Es sollte Ihnen wert sein, dafür Konflikte und Widerworte in Kauf zu nehmen. Entscheiden Sie sich, und dann lockern Sie das, was Sie sich vorgenommen haben, ein wenig. Bleiben Sie realistisch. Fangen Sie lieber mit kleinen Schritten an, die auf jeden Fall umgesetzt werden, als dass Sie große Reden schwingen und Ihr Kind bald spürt, dass die Ankündigungen und Drohungen heiße Luft sind.
Merkt Ihr Kind, dass die Regeln wage und deren Umsetzung willkürlich sind, wird es diese Regeln ignorieren. Wer könnte ihm das schon übelnehmen?
Ausnahmen
Manchmal mögen Sie aus unterschiedlichen Gründen längere Onlinezeiten erlauben, oder sind einfach nur heilfroh, dass es elektronische Babysitter gibt. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie es dieses eine Mal erlauben, und dass es sich hierbei nur um eine Ausnahme handelt. Es kann deswegen nicht immer mit längerem Internetkonsum rechnen. Als Erwachsener bestimmen Sie, in welchem Umfang Ausnahmen gemacht werden, und haben das letzte Wort darüber. Aber aufgepasst: Seien Sie sich bewusst, dass Ihnen nächstes Mal womöglich eine größere Diskussion bevorsteht, weil Ihr Kind sich eine weitere Ausnahme erhofft.
Sie als Mutter oder Vater merken am besten, wie viele Minuten vor dem Bildschirm Ihr Kind am Tag verkraftet, und ab wann es mit aufgerissenen Augen zum Zombie mutiert. Je mehr Sie sich damit auseinandersetzen und Ihr Kind beobachten, umso eher erkennen Sie, ab wann es besser ist, den Bildschirm auszumachen. Je nach Tageszeit und Gemütszustand des Kindes kann dies jedoch variieren. Ziehen Sie daraus Konsequenzen, und setzen Sie ein generelles Zeitlimit für Ihre Kinder, welches in manchen extremen Fällen noch verkürzt werden muss.
Wenn Sie verhindern wollen, dass Ihre Kinder Tablets und Laptops benutzen, wann immer sie es wollen: Lassen Sie kein Tablet herumliegen. Wenn man nicht will, dass die Katze Essen stibitzt, darf man die Sahnetorte nicht auf dem Tisch liegen lassen. Ihre Kinder müssen nachfragen, bevor sie die Geräte bekommen. Alternativ: Nur Sie kennen das Internetpasswort und bei jeder Nutzung der Kinder sind Sie für die Eingabe verantwortlich. Hierfür müssen Sie an den Geräten bei den WLAN-Einstellungen eingeben, dass kein automatisches Einwählen des WLANs stattfindet. Somit muss bei jeder neuen Nutzung das Passwort für die WLAN-Verbindung eingegeben werden. Finden Sie heraus, welche Methode Sie für angebracht halten.
Wenn Sie die Verwandtschaft besuchen, ist es ebenfalls Ihre Entscheidung, ob die Kinder Ihre Mobilgeräte mitbringen dürfen oder nicht. Es mag den Kindern nicht gefallen, den Geschichten des Großonkels ausgesetzt zu sein, oder langweilen sich schrecklich beim Anblick des Fotoalbums der Großmutter. Aber die Entscheidung liegt bei Ihnen. Unter uns: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie Ihrem Nachwuchs die technischen Geräte erlauben werden. Aus dem einfachen Grund, dass die Sprösslinge weniger quengeln und Sie eher Ihre Ruhe haben. Dann stehen Sie aber dazu und drängeln Ihre Kinder nicht nonstop, das Tablet wegzulegen. Vor allen Dingen nicht, wenn Sie keinerlei Absicht haben, Ihren Willen ernsthaft durchzusetzen.
Kinder von ihren internetfähigen Geräten abzubringen, scheint ab und an wie ein vergeblicher Kampf zu sein. Stellenweise fühlen Sie sich machtlos und überfordert. Gegen das Verlangen Ihrer Kinder nach den neuesten Apps, Onlinespielen und Social-Media-Plattformen anzukommen, ist anstrengend. Sie können nicht mehr zählen, wie oft Sie Ihrem Nachwuchs schon gesagt haben: »Lass es doch für heute«, »Geh endlich draußen spielen«, »Ich habe dir schon gesagt, heute nicht!« Umso wichtiger ist es, klare und leicht verständliche Regeln einzuführen und sie umzusetzen. Auf diese Weise wissen die Kinder, woran sie sind und es entstehen (meistens) keine endlos langen Diskussionen.
Gewiss wird es vorkommen, dass Ihr Kind nicht hören will. Je nach Alter, Temperament und Entwicklungsstufe variieren die Verhaltensweisen von Kindern. Kinder benehmen sich daneben und wollen Grenzen testen. Auf diese Weise lernen sie, wie weit sie gehen können. Wenn es schließlich um die Umsetzung der Regeln geht, bleiben Sie cool und vertrauen Sie darauf: Sie haben mehr Kraft und Durchsetzungsvermögen als Sie sich bisweilen zutrauen. Wie Super Mario und Luigi nehmen Sie Ihre Welt in die eigene Hand und kämpfen sich durch die verschiedenen Herausforderungen.

Der Kampfsport,
Grenzen durchzusetzen

Haben Sie erst einmal die Grenzen festgelegt, die Sie für Ihre Kinder vorsehen, kommen wir nun zur Umsetzung dieser. Und hier fängt der Spaß wirklich an. Eins steht fest: Ihr Kind wird keine Freudentänze veranstalten. Besonders, wenn es bis dato gewöhnt war, jeden Tag bis zum Umfallen am Computer zu spielen und pausenlos mit seinen Freunden zu chatten. Von heute auf morgen wird eine radikale Umsetzung der neuen Regeln schwierig sein. Ihre Kinder werden nicht akzeptieren wollen, dass ihre Welt plötzlich auf dem Kopf steht. Besonders, wenn der Nachwuchs seit längerem Bildschirme benutzt, um Langeweile zu bekämpfen oder bei Müdigkeit abzuschalten. Er ist erstmal ahnungslos, wie er ohne Technik seine Freizeit gestalten soll.
Der Schlüssel zum Erfolg ist also, Schritt für Schritt neue Regeln einzuführen. Stehen Sie Ihrem Kind zur Seite, wie es lernen kann, sich ohne technische Geräte zu beschäftigen und abzuschalten. Erklären Sie Ihrem Kind, dass Sie ab jetzt nicht mehr möchten, dass es seine komplette Freizeit vor Tablet und Co verbringt. Führen Sie Ihre Gründe auf, aber erwarten Sie nicht, dass Ihr Kind diese sofort versteht, oder von alleine danach handelt. Wenn Sie viel Glück haben, wird es Ihr Kind verstehen, wenn es älter ist und sein Auszug aus dem elterlichen Haus ansteht.
Haben Sie jetzt Ihr Kind innerlich vor Augen, wie es sich schreiend auf den Boden schmeißt? Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit liegen Sie richtig in der Einschätzung seiner Reaktion. Wie setzen Sie sich also durch? Wie schaffen Sie es, durchzuhalten und nicht wieder den Forderungen des Nachwuchses nachzugeben? Und: Wie streng müssen Sie sein?
Zuerst einmal: Lassen Sie sich von Tränen und Treten nicht beirren. Ihr Kind wird es aushalten, nicht zu jeder erdenklichen Zeit online gehen zu dürfen. Eine Weile auf Internet und Computer zu verzichten, ist nicht das Ende der Welt — auch wenn es sich für Ihren Nachwuchs zunächst so anfühlt. Selbst wenn es manchmal schwer ist: Bleiben Sie ruhig, wenn Ihr Kind unzufrieden oder sauer wird. Je wütender und lauter Sie auf den Gefühlsausbruch des Kindes reagieren, umso mehr schaukelt sich die Situation hoch. Sie kennen das: In einer Sekunde ist Ihr Kind das liebste und ausgeglichenste Geschöpf, das Ihnen jemals untergekommen ist, und in der nächsten verhält es sich wie ein kleiner Satansbraten. Es gibt viele Gründe, warum Ihr Kind gerade heute, und zwar in diesem einen Moment, so extrem reagiert, wie es reagiert: Ihr Kind befindet sich in einer Entwicklungsphase. Es ist möglicherweise übermüdet oder hungrig. Es ist eigentlich mit anderen Problemen beschäftigt, oder es versteht nicht, was Sie von ihm wollen. Atmen Sie tief durch und erinnern Sie sich, dass es viele Gründe gibt, warum sich Ihr Kind in diesem Moment auf dieser...

Inhaltsverzeichnis

  1. Motto
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Groß werden mit dem Internet
  4. Ein Vorbild sein
  5. Wie läuft das mit Regeln und Grenzen?
  6. Zusammenhalt der Eltern
  7. Absprache mit Familie und Freunden
  8. Soziales Miteinander
  9. Weniger Internet: Mehr Lernen über das Leben
  10. Das Leben meistern: Online und offline
  11. Wenn es online geht: Das Kind aufklären
  12. Nicht um jeden Preis mitmachen
  13. Abschließende Worte
  14. Die Autorin
  15. Weitere Informationen
  16. Impressum