
- 124 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Zum Zerkugeln
Über dieses Buch
Auf 124 Seiten finden sich vergnügliche Gedichte, geschrieben in der Mundart der steirischen Heimat des Autors, voll von Humor und heiteren Pointen. "Zum Zerkugeln" eben! Einige humorvolle Illustrationen, gestaltet vom Autor selbst, sorgen für zusätzliches Schmunzeln.
Häufig gestellte Fragen
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Information
II Allerlei

Wer woar’s?
Da Vota mocht’s Göldtaschl auf
und mocht an mords an Plärrer drauf:
„Da Bua“, grölt er, „mit dem is gföhlt.
Der nimmt mir aus’n Taschl ’s Göld!“,
Sei’ Weibl wendet drauf nur ei’:
„Wie kånnst des wiss’n? Könnt jo sei’,
dass i des Göld hob ausa gfischt!
Du host’n Buam jo net erwischt!“
„Red net sou bled“, wirft er do ein,
„du kånnst des goar net gwesn sein.
Und woaßt, warum i sicher bin?
Es is a bissl Göld nou drin!“
Kondition
Gestern woar i mit’n Radl
unterwegs. Und meine Wadl
die hobm noch ana Stund si’ g’möld’t:
, Wennst weiterfoahrst, so wär des g’föhlt!’
I hob mi denkt: Es is scha recht,
a Einkehrschwung wär eh net schlecht!
I hob nou goar net fertig denkt,
hot’s Radl von sölba zuwiglenkt
zu einem Gåsthaus. I moch Råst!
Wal: Bringt jo nix, beim Sport, die Håst!
I drink a Gsieferl und a zweits,
wal oans alloa, des is nix G’scheits.
Und wia i mi zum Aufbruch richt,
do fångt erst an, die gånze G’schicht:
Z’erscht kimmt a Freund vom Sportverein,
der londt mi zu an Glasl ein.
Dann kimmt a Kumpl von da Schul,
und sog, dass i wos drinkn sull.
Dann kimmt da Schwåger, dånn da Bruada,
dånn nou die Tant (schau ån des Luada).
Ah die Cousins und die Cousinen
die sind der Reih nåch nou erschienen.
Vom Schachclub woar ah wer vertretn,
und zwoa, drei von da Fuaßboll-Gstättn.
Mit jedn stoß i a Glasl ån,
bis i holt oanfoch niamma kånn.
Und aus dem Grund denk i bei mir:
‚Hau o! Schleich durch die Hintertür!’
Sou is a gwe’n, i hob nåch Stundn
dånn endlich wieder hoamzua g’fundn.
Da Nåchbår siehcht mi hoamzua kemman:
„Di’ kånn ma si’ als Beispül nehman“,
sou schreit er übern Zaun zu mir,
„i hob di’ wegfoahrn gsehgn, in d’ Friah!
A gånzer Tåg am Radl is schon
a Zeichn guater Kondition!“
Der Tierfreund
A Tierfreund hot si’ aufgerafft,
und hot an Hund, an kloan, si’ g’kaft.
Damit aus dem wos G’scheites wird,
hot er des Hunderl streng dressiert.
Ma’ müaßert eher 'lieblos' sogn:
Der oarme Hund wird jedsmol gschlogn,
wenn der net sou, wie’s Herrl hot wulln
pariert hot. Wal der Hund hätt sulln
a kloaner Zirkuskünstler werdn!
Der oarme Hund! Es woar zan rearn!
Do hot der Mensch am Wochnend
Besucher kriagt. Glei is er grennt
und hot den Hund zum Zoagn vergattert.
Der Hund, der woar total verdattert;
’s Herrl schreit dauernd „SPRING!“ und
„SITZ!“,
und jogt ’n hin und her. A Witz!
Der Årme losst die Ohrn scha hängen,
und trotz des Herrchens Blick, des strengen,
do mog und kånn der Hund net mehr,
steigt untern Tisch, kimmt niamma her.
„Sofort kimmst untern Tisch hiatz ausa!
I werds dir gebm du Hund! Du Lauser!“,
sou zetert’s Herrl. Und aus dem Grund
gibts glei an Fuaßtritt für den Hund.
Dabei – wos i als Glück ånsiech
– trifft er (wal si des oarme Viech
durt hinterm Tischbein hot verkrochn)
das Hulz … und hot si ’n Zechn brochn!

Momentaufnahme am Bauernhof
Da Bauer und die Bäuerin,
die sitzn in der Stubm drin
bei d’ Jausn.
Da Hund, der gern an Happn hätt,
und ah gern drinnen sitzn tät,
sitzt draußn.
Die Kotz – ah ausgsperrt va da Jausn
– tuat drum am Heubodn drobm mausn.
Koa Glück.
Des Kaibl zuzlt bei der Kuah.
Der Goasbock nebm, der schaut nur zua,
am Strick.
Die Fadl tan bei der Koschpl schmatzn.
Die Hüahner tan ’n Håhn grod tratzn,
im Hof.
B...
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- I. Kindergschichtn
- II. Allerlei
- III. A bissl wos Ernsthåfteres
- IV. Winterliches
- Weitere Publikationen des Autors
- Impressum