Das wollte ich gern mal sagen
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Das wollte ich gern mal sagen

Gedichte

  1. 52 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Das wollte ich gern mal sagen

Gedichte

Über dieses Buch

Jetzt im Alter von 85 Jahren mache ich mir über vieles Gedanken. Daraus entstanden Aphorismen und Gedichte zum Nachdenken und Schmunzeln. Warum mir gerade diese Gedanken in den Sinn kamen blieb mir rätselhaft, weil mir auch die Frage noch nicht endgültig geklärt scheint: Wie entstehen Gedanken, wo kommen sie her?

Häufig gestellte Fragen

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Information

Jahr
2017
ISBN drucken
9783744868433
eBook-ISBN:
9783744807050
Auflage
1
Thema
Poesie

Humor

Alltagsleben eines Alten
Wenn ich frühmorgens aufwache
ich jeden Tag das Gleiche mache,
ich prüfe vom Kopf bis Zeh,
tut mir irgendwo was weh?
Eine Stelle find ich immer,
was nützt dann das Gewimmer?
Positiv muss man denken,
dem kein Interesse schenken.
Gehen Schmerzen nicht weg
bekommt man einen Schreck,
im Internet wird recherchiert,
was ist im Körper wohl passiert?
Bei dem Passenden zu suchen
beginnt man dann zu fluchen,
denn es ist eine schlimme Schose
mit richtiger Differentialdiagnose.
Ein alter Mann und der Automat
Was einst ein Automat
mir Schreckliches zu leide tat
gehört zu den heiklen Sachen,
die sind zum Weinen und zum Lachen.
Es war in der Bahnhofshalle,
die Menschen strebten alle
zum Zug, der bald abfahren sollte,
den auch ich gern erreichen wollte.
Ich dachte: „Mein Gott Walter.“
Kein offener Fahrkartenschalter,
am Automat eine große Schlange,
mir wurde richtig angst und bange.
Ich begann alles zu hassen,
Automaten und Menschenmassen!
Das Gerät aber ließ sich nicht stören
und mir wollte niemand Vortritt gewähren.
Endlich war ich dran
und mein Martyrium begann.
Ich fand nicht meinen Zielort
und vertippte mich immerfort.
Hinter mir flüsterten die Leute:
„Verbieten müsste man es heute
und den Alten ganz deutlich sagen,
sich nicht an Automaten zu wagen.“
Da war es aus mit meiner Geduld:
„Es ist doch nicht meine Schuld“,
schrie ich die Wartenden hinter mir an:
„Wenn man Alten keinen Service bieten kann.“
Es war schier zum Verzagen,
vom Zug sah ich noch den letzten Wagen.
Dem Automat war es geschickt gelungen,
er hat mich zur Nachsicht gezwungen.
Ich dachte an die Vergangenheit,
als sich unsere Geschwindigkeit
noch dem menschlichen Tun anpasste
und nicht Maschinentempo erfasste.
Trotzdem verzagte ich nicht.
Ich bekam ein lächelndes Gesicht,
war sogar zum Warten bereit.
Ich bin jetzt Rentner: Ich hab Zeit.
Ein Malheur mit Rizinusöl
An der Theke
in der Apotheke
steht ein Mann und klagt,
dass sein Stuhlgang oft versagt.
Der Apotheker weiß Rat,
Rizinusöl hat er parat,
es ist das Mittel der Wahl
zu befreien von der Qual.
Eine Flasche der Arznei
bringt er schnell herbei,
ehe er es aber verhindern kann
wird sie ausgetrunken von dem Mann.
Der Fachmann ist entsetzt und sagt:
„Sie haben Schreckliches gewagt,
versuchen Sie schnell heimzukommen,
der Effekt wird dann bald kommen.“
Die Zeit reicht jedoch nicht aus,
er schafft es nicht nach Haus
und das Malheur war riesengroß,
ungestüm ging alles in die Hos´!
Mancher meint: „Viel hilft viel.“
Verfehlt damit jedoch sein Ziel:
Gefährlich sind dabei für Laien
schnell stark wirkende Arzneien.
Mit Humor läuft im Alter alles besser
Unsere Urenkel sagten voller Mut:
„Schlecht sehen könnt ihr gut,
aber gut hören könnt ihr schlecht.“
Sie sprachen aus, was wahr und recht.
Hilfsmittel fürs Laufen, Sehen, Hören
heut´ zur Standartausrüstung gehören,
daraus entsprang bisher großer Segen,
wir können uns bis ins Alter gut bewegen.
Schlechtes Gedächtnis, das ist aber ärger,
das belastet den Lebensabend viel stärker,
wenn die Umgebung heimlich lacht,
weil man wieder Unsinniges hat gemacht.
Brille auf der Nase, auf dem Kopf die Mütze
und in der Hand zum Gehen die Stütze;
man sucht diese Dinge jedoch immerfort.
Vergisst: Sie sind doch am richtigen Ort!
Sehr peinlich kann es aber auch sein
fällt der Name vom Gegenüber nicht ein.
Man denkt: Wilhelm, Friedrich, Franz.
Es ist jedoch der alte Bekannte Hans.
Nimm´s mit Humor, wenn dir geht etwas schief,
im Leben gibt´s immer ein Hoch und ein Tief.
So war im Parkhaus mein Auto verschwunden,
in der tieferen Etage habe ich es wieder gefunden.
Alte Menschen sind oft ri...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Eine Einleitung in Reimen
  3. Gedanken über Gedanken
  4. Aphorismen
  5. Allgemeines
  6. Humor
  7. Nachdenkliches
  8. Tiere
  9. Satire
  10. Weihnachten
  11. Impressum