Burn-Out für Fortgeschrittene
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Burn-Out für Fortgeschrittene

Der Erfahrungsbericht eines Chefarztes

  1. 268 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Burn-Out für Fortgeschrittene

Der Erfahrungsbericht eines Chefarztes

Über dieses Buch

Das Buch handelt vom selbst- und fremdbestimmten Umgang mit Freiheit und Freiräumen. Und den sich hierdurch ergebenden Pflichten, Belastungen und Zwängen. Der Burn-Out-Anfänger hat keine oder kaum Freiheiten. Der Fortgeschrittene schon. Aber er muss lernen, damit umzugehen. "Burn-Out für Fortgeschrittene" richtet sich an Menschen, welche selbstbestimmt in den Burn-Out geraten sind. An Menschen, welche die Geister, die sie riefen, nicht mehr loswerden, sondern sich von ihnen beherrschen lassen.Ein Buch für die, welche an Veränderung glauben, sie lieben oder brauchen. Und natürlich für diejenigen, welche das größte Wandlungspotenzial in sich selbst sehen.Dies ist kein wissenschaftliches Buch, noch ein Ratgeber im eigentlichen Sinne. Es ist der Bericht eines Arztes und Therapeuten, der sich aus dem Burn-Out-Sumpf gerade noch befreien konnte. Coverbild: "Tracks" Acryl auf Leinwand, 2015. David Kaiser. Private Sammlung.

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Information

Jahr
2016
ISBN drucken
9783739221793
eBook-ISBN:
9783739285740

Einleitung

„Die Perspektive im Hamsterrad ist einseitig und langweilig und ungerecht.“
(Verfasser ist dem Autor bekannt)
B. C., weiblich,
48 Jahre, verheiratet, keine Kinder.
Beruf, aktuelle Tätigkeit: Direktionsassistentin / Automobilgroßkonzern.
Hobbys: Schwimmen, Laufen, Lesen.
Beschreiben Sie kurz Ihre persönliche berufliche und private Situation. Sind Sie damit zufrieden?
  • Beruflich sehr eingespannt in einem großen Automobilkonzern Aufgabenumfeld Sekretariat Konzernorganisation; privat glücklich verheiratet und zufrieden.
Was ist für Sie Burn-Out?
  • Erschöpfungszustand; berufliche Überbeanspruchung.
Ist Burn-Out ein typisch deutsches Phänomen?
  • Nein kein typisch deutsches Phänomen.
Wer ist Ihrer Meinung nach eher gefährdet, ein Burn-Out zu entwickeln, Männer oder Frauen, oder kann man das nicht so sagen?
  • Beide, Männer und Frauen.
S.W., männlich,
47 Jahre, geschieden, mit Partnerin lebend, 4 Kinder, 2, 6, 12 und 15 Jahre Beruf, aktuelle Tätigkeit: als angestellter Arzt und als Honorararzt.
Hobbys: Werkeln, jedoch nicht möglich auszuführen, da keine Zeit.
Beschreiben Sie kurz Ihre persönliche berufliche und private Situation. Sind Sie damit zufrieden?
  • Sowohl in der beruflichen, wie auch in der privaten Situation bin ich nicht zufrieden. Ich bin mittlerweile ein sehr erfahrener Arzt. Beruflich kann es durchaus vorkommen, dass ich nach einer 12-Stundenschicht 6 Stunden unterwegs bin, um anschließend noch 6 Stunden zu arbeiten. Die Zeit für die Familie beschränkt sich auf Telefonate aus dem Auto. Schlafen ist in 15 min. Phasen zwischendurch möglich. Diese Form der Arbeitsgestaltung ist zwar extrem, kann aber durchaus vorkommen. Entspanntes Arbeiten heißt für mich meist 12-Stunden-Schicht, gekoppelt an 4 Stunden Fahrt zur/von der Arbeit. Auch wenn die Arbeit durchaus Befriedigung bereitet, ist jedoch sehr wenig Zeit da für die wirklich wichtigen Sachen im Leben, nämlich die Familie. Ich bin geschieden, habe aus meiner 1. Ehe 2 Töchter und mit meiner Partnerin einen Sohn und eine Tochter. Ich bin unglücklich darüber, dass ich für alle Kinder nicht der Vater sein kann, wie ich mir selber vorstelle.
Was ist für Sie Burn-out?
  • Ausgebrannt sein, am Rande der Möglichkeiten und völlig erschöpft.
Ist Burn-Out ein typisch deutsches Phänomen?
  • Sicher nicht, vollkommen ausgebrannt sein, ist nicht was Neues. In anderen Ländern und Kontinenten wird diesen Zustand anders genannt. In ursprünglichen Sprachen in Mittel- und Südamerika gibt es sogar Begriffe für diesen Zustand.
Wer ist Ihrer Meinung nach eher gefährdet, ein Burn-Out zu entwickeln, Männer oder Frauen, oder kann man das nicht so sagen?
  • Ich denke, dass Männer eher dazu neigen, da sie häufiger Raubbau an den eigenen Kräften betreiben. Frauen sind eher vernünftiger und weniger „extremistisch“.
Ich habe mir lange überlegt, wie dieses Buch genannt werden soll, und immer wieder Titel verworfen. Angelehnt an ein Kochbuch stand zur Debatte: „Ein Chefarzt empfiehlt“. Dann wollte ich betonen, dass ich mich in einer Krise befand, als ich damit begonnen hatte, das Buch zu schreiben. Es hätte dann heißen sollen: „ein Noch-Chefarzt“ oder „ehemaliger Chefarzt empfiehlt“, denn damals stand mein Entschluss fest, wieder leben zu wollen und es war mehr als unklar, ob ich weiterhin diese Position bekleiden wollte und konnte.
Ich hatte sehr viel Glück. Nach Monaten der Auseinandersetzung und des Kampfes am Ende meiner Kräfte angelangt, waren Suizidgedanken immer wieder latent vorhanden gewesen. Diese allerdings immer vor dem Hintergrund, dass mir klar war, Selbsttötung wäre verantwortungslos gegenüber meiner Familie und ein schlechtes Vorbild denen gegenüber, für die mich verantwortlich fühlte - Stichwort protestantische Ethik. Und - das wäre die Sache nicht wert gewesen. Man hätte mir postum vorwerfen können, „er habe es halt nicht geschafft“, „man habe es schon immer gewusst“ und damit einen Schuldigen gefunden. In einer persönlich als absoluten Tiefpunkt empfundenen Situation kam einer von mir intendierten Kündigung ein Stellenangebot zuvor, welches auf den ersten Blick wenig reizvoll erschien, aber einen Rettungsanker darstellte. Im Nachhinein entpuppte es sich als ein Geschenk der Götter. Erst durch das örtliche, emotionale und kognitive „Heraus-treten“ aus der subjektiv als aussichtslos wahrgenommen Situation, konnte ich wieder zu mir finden. Am längsten benötigte es, den emotionalen Abstand herzustellen. Erst nachdem ich das Hamsterrad verlassen hatte, konnte ich die Perspektive meines Gegenübers reflektieren und seine Wahrnehmungen verstehen lernen.
Man kann sich die Frage stellen, warum jemand der tagtäglich beruflich mit Burn-Out zu tun hat, internationale Firmen als auch Kleinunternehmer berät, Vorträge vor Laien und Profis hält, diesbezüglich was die eigene Person angeht auf beiden Augen blind zu sein scheint. Das Buch des niederländischen Psychiatrieprofessors Piet Kuiper „Seelenfinsternis“, welcher retrospektiv seine eigene schwere Depression thematisiert, und der ohne die Hilfe seiner sozialen Umgebung aus dieser existentiellen Krise nicht mehr herausgefunden hätte, hat mich seinerzeit schwer beeindruckt. Wie kann jemand die Zeichen einer Erkrankung, welche er regelmäßig Studenten im Vorlesungssaal nahezubringen versucht, an sich selbst nicht wahrnehmen? Und sich dann bei vorliegender Diagnose nicht zumindest ansatzweise selbst ausreichend medikamentös behandeln oder sich helfen lassen? Es ist möglich - ich habe es selbst vor einem anderen Hintergrund erlebt.
Warum nun ein Buch für Burn-Out-Fortgeschrittene?
Wenn es Fortgeschrittene gibt, was sind dann Anfänger? Das klingt auf den ersten Blick überheblich. Soll es nicht. Ich habe bei den „Fortgeschrittenen“ allerdings eine ganz spezielle Zielgruppe im Blick. Eine Zielgruppe, welche trotz ihrer Unterschiedlichkeit – Herkunft, Geschlecht, Tätigkeitsbereich – bestimmte Persönlichkeitseigenschaften teilt. Und auch spezifische, nicht selten selbst ausgewählte, selbst-„bestimmte“ Rahmenbedingungen. Dieser in ihrer besonderen Heterogenität sich ähnelnde Gruppe kann eine zweite gegenüber gestellt werden: Das betrifft Menschen, welche unter nicht selbst gewählten Umständen und Bedingungen leben müssen und tätig sind - sei es die überlastete Ehefrau, die neben einer aus finanziellen Gründen aufgenommenen beruflichen Teilzeittätigkeit, die Kinder versorgt, den Mann bekocht und bespasst, und sich noch um ihre dementen (Schwieger)-Eltern kümmern muss. Oder die Eltern, die ein behindertes Kind zu betreuen haben. Aufgaben und Belastungen, welche sich keiner der Betroffenen gewünscht hat und deren Umfang anfänglich oft nicht absehbar gewesen war. Der Tierpfleger, welcher gezwungen ist, ungezählte Überstunden machen zu müssen, weil Mitarbeiter fehlen und andere nicht einfach die Betreuung seiner Tiere übernehmen können. Die professionell Pflegenden in den Heimen und Krankenhäusern und in den ambulanten Diensten, die aufgrund des Fachkräftemangels ebenfalls regelmäßig Mehrarbeit leisten, da sonst die Versorgung der Patienten nicht mehr sichergestellt wäre. Oder aber das Geld für die Familie nicht reicht. Nun kann man einwenden, dass bei den letzten genannten Beispielen das Tarifrecht der Selbst- und Fremdausbeutung klare Grenzen setzt. Ein weiteres Beispiel, welches ich aus eigener Erfahrung kenne, ist der Assistenzarzt, der – zwar tariflich nicht erlaubt – eine Überstunde nach der anderen leisten muss, nach dem Nachtdienst nicht - wie vorgeschrieben - nach Hause geht, sondern auf Station, um nochmals nach seinen Patienten zu sehen, von denen er weiß, dass sie ohne seine Visite an diesem Tag keinen Arzt mehr sehen werden. Einfach weil der Kollege krank ist, oder im Urlaub oder es ihn oder sie gar nicht gibt. Stichwort Ärztemangel. Alle diese Mehr-Arbeitenden machen dies aus einer Verpflichtung heraus, welche eine Notwendigkeit darstellt, diktiert von den Rahmenbedingungen.
Menschen, welche die Rahmenbedingungen weder selbst ausgewählt haben, noch einen größeren ideellen Nutzen davon haben, und die Symptome des Burn-Outs aufweisen, würde ich als Menschen bezeichnen, welche Burn-Out-Anfänger sind. Diese würden wahrscheinlich bei sich verändernden Rahmenbedingungen rasch wieder gesund werden. Einfach dadurch, dass die zusätzlichen Belastungen - Mehrarbeit, Sorgen etc. wegfallen. Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass auch ein Burn-Out-Anfänger sich zusätzlich Bedingungen schafft, welche die ursprünglichen Schwierigkeiten weiter verstärken. Die überlastete berufstätige Alleinerziehende, welche sich selbst oder durch die Verwandtschaft induziert, die Bürde der Zubereitung eines aufwendigen Weihnachtsmenüs für die Großfamilie auflädt oder aufladen lässt: „Du machst das einfach immer so toll“. Unnötig – würden die einen sagen. Wichtig für das Selbstgefühl – die anderen. Notwendig, da schon immer so gemacht – die Dritten. Häufig lässt sich keine klare Grenze zwischen „Anfängern“ und „Fortgeschrittenen“ ziehen. Oft sind es gerade die ungeplanten zusätzlichen Belastungen, wie die neu eingetretene Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen oder der zusätzliche Ausfall eines Mitarbeiters, welcher dann das Fass zum Überlaufen bringt, und den Burn-Out manifest werden lässt.
Somit sind die letzten beiden Beispiele schon an der Grenze zum fortgeschrittenen „Burn-Out-ler“: Niemand zwingt den Tierpfleger und die Pflegekraft mehr zu arbeiten als tarifrechtlich vorgeschrieben ist. Und trotzdem wird es gemacht. Stichwort Committment und Handlungsethik. Doch dazu später.
Mit „fortgeschritten“ soll hier dem Umstand Rechnung getragen werden, dass manche Menschen sich teilweise über Jahre in eine Situation - anfänglich sicher auch selbstbestimmt - hineinmanövriert haben, in welcher sie nun die Geister, die sie riefen nicht mehr loswerden. Was zu Beginn der Tätigkeit oder der Beschäftigung angenehm und interessant war, ist ihnen irgendwann über den Kopf gewachsen, ist ihnen zu viel geworden. Häufig durch die Kombination verschiedener Aktivitäten, verschiedener „Baustellen“ die bedient werden müssen. Die hierzu notwendige durchdachte und disziplinierte Organisation erfordert eine extrinsische (durch äußere Faktoren verursachte) und intrinsische (Selbst)-Motivation. Voraussetzungen hierfür sind zum einen eine Umgebung, welche diese Gestaltungs- und Handlungsfreiräume bietet, meist auch eine entsprechende Ausbildung und schließlich auch eine entsprechende Motivation.
Es geht mir um den Umgang mit Freiheiten und den sich hierdurch ergebenden Pflichten und Belastungen. Für die Umgebung und für sich selbst. Der Anfänger hat keine oder kaum Freiheiten. Der Fortgeschrittene schon. Und er kann damit wohl nicht in der Weise umgehen, dass er gesund bleibt.
Für Fortgeschrittene heißt es auch: Wahrzunehmen, dass in einem anderen Job nicht alles besser sein muss. Dass man sich selbst zu einer anderen Arbeitsstelle mitnimmt. Dass man weiter mit sich selbst leben muss, wie man mit einem Risikofaktor leben muss. Doch gilt es hier zu differenzieren: Habe ich eine Mangelmutante der sogenannten Brustkrebs-Gene BRCA in meiner Familie, dann werde ich ein Leben lang eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, einen Brustkrebs zu entwickeln. Ähnliches trifft auf das familiäre Alzheimer-Gen zu. Nun gibt es hier jedoch einen bedeutsamen Unterschied: Die Diagnose des Brustkrebsgens führt heutzutage dazu, dass die betroffenen Frauen sich deutlich häufiger eine Mammographie unterziehen, und somit mögliche Tumorentwicklungen früher diagnostiziert werden können als bei Frauen, die diesen Risikofaktor nicht besitzen, und nicht zur Vorsorgeuntersuchung gehen. In diesem Fall bedeutet das, dass der Risikofaktor unter bestimmten Bedingungen protektive Wirkung haben kann. Anders verhält es sich zumindest momentan bei Varianten des ApoE, des „Alzheimer-Gens“. Das Wissen über diesen familiären Risikofaktor führt zu keiner Prophylaxe oder spezifischen Therapie. Es erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit sehr früh an der Alzheimer-Demenz zu erkranken, ohne dass der Betroffene gegenwärtig diesbezüglich Schutzmaßnahmen ergreifen könnte.
Burn-Out kann als Folge von verschiedenen Risikofaktoren, auf welche noch näher einzugehen ist, betrachtet werden. Durch verbesserte Selbstwahrnehmung (Introspektion), könnte der Betroffene aufmerksamer werden bezüglich Parametern, welche die Entwicklung eines Burn-Out, gegebenenfalls eines erneuten Burn-Out, fördern. Wie ein Diabetiker, welcher Schwarzwälder Kirschtorte nur in homöopathischen Dosen zu sich nehmen sollte, sollte ein Burn-Out-Gefährdeter mit den Umgebungsbedingungen ebenfalls anders umgehen, als „Normale“. Am Beispiel der „zickigen“ und der „netten“ Sekretärin1 sei dies demonstriert: Für die Zickige stellen Aktenberge auf dem Schreibtisch, eine überquellende Email-Postbox, Anrufer oder Kundschaft keinerlei Risikofaktoren dar, da diese ab einem individuell definierten Belastungspunkt mehr oder weniger ignoriert werden. Die Betroffene hat diesbezüglich eine Resistenz, positiv gesprochen - eine Intelligenz - entwickelt oder ist für diesen Risikofaktor (der Überlastung) noch nie anfällig gewesen. Die Nette, welche die Arbeit und Kundschaft geradezu magisch anzieht – insbesondere, wenn die Alternative die oben beschriebene, weniger zugängliche Kollegin darstellt - muss lernen, ihren Umgang mit diesen Risikofaktoren in ihrem eigenen Interesse und ihrer Gesundheit zuliebe zu verbessern. Und damit leben zu müssen, weniger „geliebt“ zu werden. Doch auch dazu später.

1 Sollte das Beispiel dem Leser bzw. der Leserin nicht politisch korrekt genug erscheinen, ist es ihm respektive ihr natürlich freigestellt, alle Parameter dahingehend zu ändern, dass die Aussage den subjektiv notwendigen Erfordernissen der Gleichberechtigung entspricht. Also beispielsweise: Ersetzen von „zickig“ durch das geschlechtsneutrale „reserviert“; sowie „Sekretärin“ durch „der Assistent/die Assistentin“. Es sei darauf hingewiesen, dass die Termini Sekretär/in bzw. Assistent/in für den Autor wertneutral sind.

Auf der Couch

„Nicht die Tatsachen selbst beunruhigen, sondern die Meinungen darüber.“
Epiktet (um 50 – um 138 n. Chr.)
Dieses Interview mit dem Autor hat in vergleichbarer Form zumindest zum Teil stattgefunden. Genau genommen handelt es sich um einen Dialog zwischen zwei Psychotherapeuten, wobei beide nicht im engeren Sinn im Gespräch therapeutisch tätig werden. Der Ausdruck „Beratung“ würde zu weit gehen, denn das Gespräch gibt keine Beratung wieder, sondern den Versuch, am Beispiel des Autors die Entwicklung eines Burn-Outs aufzuzeichnen. Eines Burn-Outs, welcher durch verschiedene Faktoren verursacht wurde. Faktoren die sich beim Burn-Out-Betroffenen nachweisen lassen, sowie Faktoren der Umgebung – seien es spezifische Personen oder Arbeitsbedingungen im Allgemeinen. Das Gespräch zeigt, dass für die Entwicklung eines Burn-Outs maßgeblich eben nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern eben auch spezifische Denk- und Verhaltensmuster der Betroffenen verantwortlich gemacht werden können. Auch an dieser Stelle sei nochmals betont, dass diese Art von Burn-Out sich auf der Grundlage von anfänglich selbst gewählten Konditionen entwickelt.
Dieser Dialog ist allerdings nicht nur ein...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Vorwort
  3. 1. Einleitung
  4. 2. Auf der Couch
  5. 3. Was darf´s denn sein: Depression oder Burn-Out
  6. 4. Fluch der Postmoderne: Geschichte des Burn-Out
  7. 5. Der Protagonist – das sind Sie
  8. 6. Setting und Interaktion
  9. 7. The way out – my way out
  10. 8. Eine Woche im Leben eines Chefarztes
  11. 9. Literaturempfehlung
  12. 10. Über den Autor
  13. Impressum

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