Ein sich trennendes Paar gerät meist in heftige Turbulenzen. Es ist stark von den eigenen Gefühlen und Problemen absorbiert. Oft ist es schwierig, sich auch noch auf die Kinder zu konzentrieren und ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Mit diesem Problem beschäftigt sich dieses Buch. Es gibt Antworten auf die Frage, was Eltern tun können, um in der Trennung auch den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Das Buch enthält die Essenz aus über 25 Jahren familientherapeutischer, immer wieder reflektierter Arbeit auch mit Familien in getrennter Konstellation.Frédéric Hirschi, Verlag Hirschi+Troxler: Seine Art zu schreiben gefällt mir sehr gut. Er hat auch eine ausgeprägte Fähigkeit, sich in Leserinnen und Leser hineinzuversetzen und die Dinge sehr gut verständlich auf den Punkt zu bringen. Es macht Freude, ihn zu lesen.

- 100 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
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Information
Thema
Personal DevelopmentThema
Self ImprovementDie Trennung planen
Eltern führen und planen (bei ihnen liegt
die Verantwortung)
Im Folgenden möchte ich einige Grundhaltungen beschreiben, mit denen die Eltern das Planen und Organisieren angehen und dabei die Kinder angemessen mit einbeziehen können, ohne sie in die Verantwortung hineinrutschen zu lassen.
Ein Elternteil ist bei Trennungen meistens der fordernde, der Teil, der vorwärtsmachen will. Der andere Elternteil ist oft dazu verleitet, durch Passivität die Trennung zu verzögern, vielleicht sogar zu verhindern oder mit Passivität dem andern Elternteil deutlich zu machen, dass er ja nicht einverstanden ist und er die Schuld beim andern sieht. Das ist eine Rechnung auf der Ex-Paar-Ebene. Auf der Elternebene wäre es aber gut, wenn jeder Elternteil seinen unausweichlichen Teil übernehmen würde. Ist diese Dynamik zu unterschiedlich, bemerken es die Kinder. So geraten sie in einen oft unterschwellig geführten Kampf der Eltern, erleben einen schwachen und starken Elternteil und geraten in einen Loyalitätskonflikt oder versuchen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Kinder haben die Tendenz, den Schwächeren zu helfen oder sich emotional auf deren Seite zu begeben. Tun sie das, zum Beispiel indem sie sich ebenfalls verweigern und gegen die Trennung opponieren, geraten sie mit dem stärkeren Elternteil in Konflikt.
Jeder Elternteil sollte für sich klären, was er anbieten kann. Wie sein Budget aussieht. Wie viel er als selbstständige Person (man hat ja wieder ein «Privatleben») und als Elternteil einbringen kann und will. Wie viel Zeit und Energie er für die Kinderzeiten aufbringen kann.
Es lohnt sich, zu überlegen, was die Eltern selbst entscheiden, wo die Kinder mitreden können und was sie selbst entscheiden dürfen. Die großen wichtigen Dinge müssen die Eltern entscheiden, insbesondere die Trennung. Zu diesem Punkt müssen die Eltern die Kinder eigentlich nicht einmal anhören. Auch wenn man denkt, man trenne sich nur für die Kinder. Dieser Entscheid ist ein Entscheid auf der Paarebene. Auch Unterhalt und Aufteilung des Vermögens ist Elternsache. Bei allem anderen sollte man sich folgende Fragen stellen: Was ist noch gemeinsame Sache, und was kann jeder Elternteil für sein künftiges Leben selbst festlegen? Wie weit sollen die Kinder je nach Alter angehört werden, mitreden oder selbst entscheiden können?
Gemeinsame Sache sind Budgetfragen, Versicherungen, Kinder-Eltern-Zeiten, Kindesvermögen, grundsätzliche Erziehungshaltungen (pragmatisch betrachtet, sehr breit gemeint), Religion, Schul- und Ausbildungsfragen, regelmäßige Freizeitkurse oder -engagements, medizinische Versorgung, Fremdbetreuung im Zusammenhang mit dem Erwerbsleben der Eltern.
Alles andere ist Sache jedes einzelnen Elternteils. Trennung heißt, jeder Elternteil gestaltet und verantwortet seine Zeit und sein Wohnen mit den Kindern selbst.
Das ist gewiss für viele sich trennende Eltern nicht einfach und sicher eine der großen Herausforderungen, zumindest für die eine Seite des Elternpaars. Die Herausforderung heißt loslassen, akzeptieren, dass der eigene Einfluss in Zukunft auf die vereinbarten Zeiten mit den Kindern beschränkt bleibt. Gut, wenn Eltern noch Grundhaltungen über Erziehung, Geldausgeben für die Kinder, Umgang mit Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken, Schule und Lernen besprechen können. Aber man muss sich bewusst sein, dass das reale Leben dann in der getrennten Situation recht unterschiedlich aussehen kann.
Eine neue Wohnung suchen und entscheiden, welche gemietet wird, ist Elternsache. Dies sage ich, damit Kinder nicht in eine Mitverantwortung geraten, diesen Schritt zu machen.
Trotz Planung offen bleiben
Es ist nicht alles klar planbar, ein Alltagsleben mit Kindern ist nur einigermaßen voraussehbar. Das sollte Grundsatz für die Planung der Zeit nach der Trennung sein. Eltern wollen manchmal, um den Spannungen zu entkommen, sofort alles von Beginn weg genau geregelt haben. Auch aus der Angst heraus, dass um die Kinder ein Kampf entstehen könnte, oder einfach aus der Verlustangst heraus, die diese große bevorstehende Veränderung mit sich bringt.
Vielleicht ist ein Kind dann im getrennten Leben ängstlicher als man meinte, und getraut sich nicht, wie vorgesehen, mit dem Bus in die Schule zu fahren. Eine vorgesehene Tagesmutter erweist sich plötzlich als ungeeignet, oder die Großeltern, die versprochen haben, jeweils am Dienstag den Hütedienst zu übernehmen, haben zu viel versprochen, weil ihr Alter es nicht mehr zulässt. Vielleicht schafft es der Vater meistens nicht, am Freitag schon um siebzehn Uhr die Kinder abzuholen, weil die Straßen stärker verstopft sind als gedacht. Oder die Kinder sind nicht mittwochs jeweils um zwölf Uhr dreißig parat, sie erweisen sich als langsam und vergessen die Zeit, bocken und sind solchen Zeitdruck nicht gewohnt.
Finanzielles und Materielles, wer wo wohnt und die Zeit verbringt, lässt sich vor der Trennung ziemlich gut vereinbaren. Aber man muss bereit sein, einen Anfang zu machen und allfällige Anpassungen auszuhandeln.
Und man muss sich auch vor Augen halten, dass die Kinder älter werden und sich daraus immer wieder Änderungen ergeben. Sie gehen neu in den Musikunterricht, wollen Theater spielen, wechseln die Fußballmannschaft, die Pfadi sagt ihnen plötzlich nichts mehr, und sie geben den Austritt oder haben plötzlich einen Freund oder eine Freundin. Man kann vieles nur bis zum nächsten Entwicklungsschritt der Kinder planen.
Beide Ex-Partner sollten auch Raum für eine gewisse Flexibilität in ihrem eigenen Leben lassen. Bald nach der Trennung melden sich eigene Bedürfnisse als «Privatperson». Nur Eltern sein und arbeiten, hält man nicht lange aus, es muss auch Zeit für eigene Freizeit offen bleiben.
Spätestens nach einem Jahr, vielleicht schon nach einem halben, sollte eine erste Bilanz gezogen und sollten, wenn es geht, Anpassungen gemacht werden.
Diesbezüglich möchte ich eine Krux aufzeigen, die besonders für Ex-Paare gilt, die Eltern- und Ex-Paar-Ebene nur schlecht trennen können, und bei denen ein gewisses Misstrauen weiterschwelt. Weiß man, dass später gewisse Punkte wieder zur Ver handlung stehen können, ist man versucht, diese quasi selbstbestätigend so geschehen zu lassen, dass Veränderungen dann auch tatsächlich nötig werden. Sind die Kinder dann allein bei Mutter oder Vater, benehmen sie sich oft so, dass auch sie die «erhoffte» Veränderung bestätigen. Als Beispiele: Oft nach dem Papa fragen – ein Grund, er sollte zurückkommen. Sich weigern, die Sachen zu packen für den Aufenthalt beim Vater – ein Grund weniger, zu ihm zu gehen (siehe auch Kapitel Kinder leben im Hier und Jetzt).
Kinder sind solidarisch und erfüllen im Zusammensein mit den Eltern den Wunsch, der den Eltern im Hinterkopf sitzt. So besteht die Gefahr, dass Konfliktfeuerchen weiterglühen und die Kinder weiter als Zündstoff dienen. In solchen Dauerdifferenzen können sich schwelende, nicht enden wollende Loyalitätskonflikte verbergen.
Die Trennung ist diesbezüglich vergleichbar mit dem Umzug einer Familie in ein neu erworbenes Einfamilienhaus oder ein neues familienfreundlicheres Quartier. Alles was der Umzug einer Familie den Kindern «zumutet», kann bei einer Trennung im Voraus vereinbart werden. So ist es gegeben, dass sich alle Familienmitglieder an die neue Situation anpassen müssen: Der Schulweg ist weiter, die Lehrerin irgendwie anders, im Quartier hat es rüpelhafte Jungs. Trotzdem ist ein Umzug für die Kinder meistens ein Abenteuer, in dem sie viel lernen und nicht untergehen. Einige Änderungen sind fix, andere nur vorläufig und unter Umständen neu zu vereinbaren.
Von stundenweiser Betreuung, vierzehntäglichen
Besuchen bis zur Doppelresidenz
Vor dem Trennungsschritt stellt sich immer die Frage, wie die Zeit, die die Kinder bei den Elternteilen verbringen, aufgeteilt werden soll. Es gibt die verschiedensten Modelle: von der Betreuung des Kindes während einer oder ein paar Stunden (bei Bébés) über vierzehntägliche Besuche bis hin zur sogenannten Doppelresidenz.
Bébés/Kleinkinder: Im Kapitel «Wie es mit Kindern denkt und fühlt» habe ich beschrieben, was die Kleinsten der Familie benötigen.
Sind sie noch Neugeborene, können sie mit dem Vater auswärts ein bis drei Stunden zusammen sein. Stillen kann den Rhythmus vorgeben. Liebe Mütter, Väter können auch wickeln. Dann kann verlängert werden. Zwei- bis dreimal die Woche ein Besuch des Bébés beim Vater wäre schön, für die Bindung aber nicht notwendig. Es geht mehr um den Vater, weil es schon etwas sehr Schönes ist, Kinder in diesem Alter zu erleben. Und Bébés sind auch nicht so empfindlich und zerbrechlich, sie können dem Vater beibringen, wie er es machen muss – durch Schreien, erbarmenswert Dreinschauen, Glucksen und Murmeln. Sind sie abgestillt, können sie auch beim Vater schlafen. Mal eine Nacht, mit einem Jahr auch schon zwei, wöchentlich wäre gut.
Vom Bindungsaufbau wurde in den letzten Jahren viel geschrieben. Bindung zu Menschen aufbauen können, heißt, dass ein Bébé wenige, ihm regelmäßig begegnende Personen benötigt, die es nähren, hätscheln, wickeln, mit ihm Faxen machen, es streicheln, kitzeln, mit ihm plappern. Das müssen nicht unbedingt die Eltern sein. Sich kennenlernen, sich aneinander gewöhnen, Kind-Eltern-Gefühle wachsen lassen, eine Beziehung aufbauen ist etwas anderes und kann in jedem Kindesalter beginnen. Aber je früher man anfängt, umso intensiver und selbstverständlicher wird die Beziehung. Ich möchte aber noch erwähnen, dass es besonders bei Neugeborenen und ihren Müttern Konstellationen gibt, wo die beiden fast unzertrennlich sind. Ängste der Mütter, sich vom Kind zu trennen, können sehr natürlich sein, sind auf Muttergefühle zurückzuführen und auf die Umstellung der Gefühlswelt wegen der Hormone. Es gibt Bébés, die schreien einfach, wenn die Aura der Mutter weg ist. Sie sind nicht von der Mutter manipuliert, sondern es ist einfach so. In einem solchen Fall Druck aufzusetzen, tut keinem gut. Und hat mal eine Mutter Angst vor dem Vater des Bébés, liest es das Gesicht der Mutter und hat dann ebenfalls Angst. Die beiden sind sich anfangs ganz, ganz nah.
Kinder (Doppelresidenz und andere Modelle): Metastudien, also Studien, die viele verschiedene Untersuchungen zu einem Thema miteinander vergleichen, zeigen auf, dass sogenannte
Doppelresidenzen für Kinder am besten sind. Das Wort «Doppelresidenz» bedeutet, dass die Kinder nach der Trennung zwei gleichwertige Zuhause haben. Diese Kinder haben im Durchschnitt eine stabilere Beziehung zu den Eltern, die besseren Schulnoten, ein besseres Selbstwertgefühl und werden weniger gemobbt als Kinder, die mehrheitlich bei einem Elternteil wohnen.

Man spricht von «Doppelresidenz», wenn Kinder bei jedem Elternteil zwischen dreiunddreißig und fünfzig Prozent der Zeit verbringen. Ein bis fünf Tage hintereinander da und dort. Als Beispiel auf zwei Wochen: Montag nach der Schule bis Mittwochmorgen beim Vater (zweimal übernachten), Mittwochabend bis Freitagmorgen bei der Mutter (zweimal übernachten), Freitagabend bis Mittwochmorgen beim Vater (fünfmal übernachten), Mittwochnachmittag bis Montagmorgen bei der Mutter (fünfmal übernachten).
Das ergibt über zwei Wochen hinweg je sieben Übernachtungen, das heißt je fünfzig Prozent bei jedem Elternteil. Oder Montagabend bis Mittwochmorgen bei der Mutter (zweimal übernachten), Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen beim Vater (zweimal übernachten), Freitagabend bis Mittwochmorgen bei der Mutter (fünfmal über nachten), Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen beim Vater (einmal übernachten), von Donnerstagabend bis Freitagmorgen bei der Mutter (zweimal übernachten), Freitagabend bis Montagmorgen bei Vater (dreimal übernachten). Das ergibt über zwei Wochen hinweg neun Übernachtungen bei der Mutter und sechs beim Vater, was einem Verhältnis von etwa fünfundsechzig zu fünfunddreißig Prozent entspricht.
Ist eine Doppelresidenz nicht möglich, ist es sicher gut, wenn die Kinder nebst vierzehntäglichen Wochenenden von Freitagabend bis Sonntagabend einmal unter der Woche beim Elternteil verbringen, der sich weniger um sie kümmern kann. Einmal auch wochentags, weil zusammen Alltag erleben mit Aufstehen und Zur-Schule-Gehen, Hausaufgaben-Erledigen sowie Müdesein von der Arbeit und für Kinder-Sorgen einen anderen Umgang miteinander erfordert als nur die Besuche am Wochenende. Erleben die Kinder die Eltern mehr als nur an den Wochenenden und in den Ferien, erleben sie ein realistischeres Bild von ihnen. So sehen die Kinder beide Eltern im gleichen Licht. Beide müssen auch mal hartnäckig und fordernd sein, mit beiden muss man echt streiten lernen. Kein Elternteil kann nur der großzügige und gönnerhafte sein.
Zu Beginn der Trennung und wenn die Kinder klein sind, ist es ideal, wenn die Eltern im Umkreis des Kindergartens oder der Schule wohnen, so dass die Kinder diese Wege selbst zu Fuß gehen können. Auf Sichtweite, so dass die Eltern sich im Alltag begegnen, sich sehen können, ist nicht zu empfehlen. Das Privatleben der Eltern kann sich wieder verändern, das muss der andere Teil nicht gleich mitbekommen. Auch nicht, wie er sich jetzt kleidet, sie sich jetzt anzieht, wann er heimkommt und wie oft sie auf dem Balkon raucht. Die Ex-Paar-Ebene verlangt Abstand.
Jugendliche: Bei Jugendlichen muss man beachten, dass sie bereits einen Teil der Ablösung von den Eltern hinter sich haben können. In Familiengeschichten, wo sich eine Trennung anbahnt und das Klima in der Familie schon seit einiger Zeit harzig war, haben die Kinder oft schon eigene engere Beziehungen in ihrem Freundeskreis aufgebaut, früher als andere Kinder. Das kann heißen, dass Jugendliche nicht umziehen, nicht die Klasse wechseln, weiterhin in der Nähe ihres Freundeskreises bleiben wollen. Je näher ein Jugendlicher dem Alter von sechzehn Jahren kommt, umso mehr sollte auf seine Position Rücksicht genommen werden. Das kann heißen, dass Geschwister nicht mehr zusammenleben oder die Jugendlichen nicht mit den Eltern dahin oder dorthin ziehen, sondern dort bleiben, wo sie die Lehre abschließen oder die Matura (das Abitur) machen werden, bei Großeltern oder Bekann ten wohnen. Eine Trennung in der Zeit, wo die Kinder bereits im Jugendalter stehen, kann das Auseinanderdriften der Familie sehr beschleunigen.
Besondere Paarkonstellationen: Ich möchte hier auch erwähnen, dass es Situationen gibt, wo nach einer Trennung die Eltern weit auseinander wohnen und die Kinder den anderen Elternteil wenig sehen. Zum Beispiel, wenn ein Elternteil nach der Heirat wegen des Partners seine Heimat verlassen hat, sich nie wohl fühlte am neuen Ort und nach der Trennung keinen Grund mehr findet, in der Fremde oder einer Stadt fernab seines früheren Wohnorts zu bleiben. In einem solchen Fall muss ein Elternteil «über die Klinge springen» und auf das weitere Zusammenleben mit den Kindern verzichten. Es blieben gemeinsame Ferien, mehr nicht. Es blieben viele Telefonate oder Skypen. Den Kindern geht es auch unter diesen Umständen meistens gut, sie machen ihren Weg ins Erwachsenenalter, die Beziehung zu den Eltern bleibt gut, man verliert sich nicht (Kinder von Hochseekapitänen in Hamburg sehen ihre Väter oft über Monate nicht und haben dennoch gute Väter). Auch hier gilt: Die Katastrophe der Eltern ist nicht die Katastrophe der Kinder. Wenn es Eltern schaffen, gegenüber den Kindern einem solchen Leben eine lebbare Perspektive zu geben und das Schicksal walten zu lassen, erhalten die Kinder das Gefühl, dass es auch so gut gehen kann, und sie fühlen sich legitimiert, ohne Schuldgefühle ein gesundes, eigenes Leben zu führen.
Solche, für einen Elternteil harte Beispiele zeigen, dass es letztlich darum geht, dass die Eltern ihren Kindern trotz Trennung ermöglichen, ohne großen Kummer erwachsen zu werden. So, dass es allen, wenn die Eltern schon Großeltern geworden sind, die Familie sich erweitert hat und an verschiedenen Orten lebt, gut gehen kann. Mehr oder weniger. Geht es den Eltern gut, geht es den Kindern gut. Geht es den Kindern gut, geht es den Eltern gut. Dies kann man jedenfalls hoffen.
Solche Beispiele zeigen auch, dass es sich lohnen kann, die negativen Konsequenzen, die sich aus einer solchen Paarkonstellation ergeben, anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Die Kinder werden den Eltern sicher einmal dankbar sein.
Wie viel Wechsel aufs Mal ertragen die Kinder? Ein...
Inhaltsverzeichnis
- Motto
- Danksagung
- Inhaltsverzeichnis
- Drei wichtige Gedankengängefür eine kinderorientierte Trennung
- Die Trennung trennt ein Paar, aber nicht die Familie
- Wie «es» mit Kindern denkt und fühlt
- Vor der Trennung
- Die Trennung planen
- Am Anfang der Trennungszeit
- Auf die Dauer
- Unterstützung
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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