"Wieder den Ruhepunkt finden, wie früher, einfach abschalten wie tausende Male zuvor, um dann am nächsten Morgen wieder von vorne anzufangen. Nur eben leichter, weil alles andere, wie zum Beispiel ausgeschlafen und bei Verstand sein mindestens genauso wenig bringt. Nur einmal noch, für einen Augenblick so tun als ob der Rausch einen rettet, einen in Rosen bettet bis er dich ausspuckt wie ein Neugeborenes. Und genau das ist es, was ich jetzt brauche. Auch gerne immer und immer wieder aufs Neue, bis es endlich langweilig wird." Nach sinnlosem Umherziehen und Ausprobieren ist Frank also beim Schreiben gelandet. Eigentlich hatte er vor über 20 Jahren schon mal was in die Richtung versucht. So geht und dreht es sich um seine Fragen, Situationen und Kollisionen mit seiner Umwelt und den Zweifeln. Job, Musik und Frauen treiben ihn dabei genauso an als auch zur Weißglut.

- 148 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Immer das selbe
- Ab geht’s
- Zirkus
- Hexenschuss mit 30
- Game of News
- Immer das selbe schlägt zurück
- Lügen und Betrügen soll schlau machen
- Und das ist erst der Anfang
- Lampenfieber
- Übel, oder?
- Unentschieden
- Alles im Griff
- Finger weg
- Über alles und nichts und das verfickte Dazwischen
- Über den Wolken
- Alles für die Katz
- Die Nacht, in der ich meine Lieblingsbar kaufen wollte
- Schwarzmalen
- Das fühlt sich gut an
- Finde den Fehler
- Beim nächsten Mal dann
- Schreiben
- Ausbruch: aussichtslos
- Delete
- Jeder wie er will
- Hurra, hurra die Schule brennt
- Schattenspiel
- Ein Warnhinweis wird selten befolgt
- Tapetenwechsel
- Ein neuer Tag, wie jeder andere
- Ein bisschen Träumen darf doch wohl erlaubt sein
- Lückenfüller
- Was sonst
- Du
- Verzwickt
- Antrieb 2.0
- Heute kein Apfelstrudel
- Ausmisten
- So oder so ähnlich
- Nicht einfach
- Du ziehst ein Gesicht, wie hundert vergessene Schoko-Osterhasen Mitte August
- Zerstreut schreibt es sich ganz okay
- Müde
- Gescheiterte Gedanken
- Eine ganz normale Nacht
- Irgendwann
- Einen Joint für Blake Schwarzenbach
- Leichte Kost
- Vor der Wahl
- Erster Tag
- Komme was wolle
- Ich tippe gerne diesen Kram
- Trotz allem
- Langes Wochenende
- Winterstarre
- Sagte die Sanduhr
Immer das selbe
Schreiben, musizieren, designen und dichten, meistens eher schlecht als recht, dafür meist gut am Saufen und am Träumen von so allerhand wie ausverkauften Hallen, Buchverkäufen en masse, Weltfrieden, Erfolg bei Frauen, von Erfolg generell, von der Unbeschwertheit der Jugend, aber auch von ganz Banalem wie Ausschlafen, von 25- jährigem Canadian Club, oder Arbeit, die einem nicht in die Quere kommt. Wie immer.
Ein arbeitsfreier Tag - voll bezahlt, ist das Größte und heute lege ich einen ein. Die bekloppten Tasten müssen bedient werden, mein Kopf muss bedient werden, nicht der Geldbeutel meiner Vorgesetzten.
Da sitze ich also, vor meinem kleinen 60x60cm großen Tisch, in dieser dreckigen und stickigen Heizzentrale und tippe was das Zeug hält.
Wie alles dazu führte und zusammen spielte, um an diesem Ort zu stranden, frage ich mich des Öfteren, obwohl ich genau weiß, was vorgefallen war – es wurde in der Vergangenheit immer der leichtere Weg gewählt. So einfach. Und mit diesem Wissen, und dass es durchaus Orte gibt, die viel viel schlimmer sind, kann ich das für mich gut vereinbaren.
Wer sagt denn, dass Arbeitstage perfekt sein müssen? Hauptsache es ist im Winter warm, wie hier in meinem Winterdomizil (die Heizzentrale). Wenn darüber hinaus keiner was von mir will, beschwere ich mich sicher nicht. Ich wäre ja bescheuert. Manch einer oder eine muss mit Arbeit eingedeckt sein. Wenn er oder sie meint – dann bitte.
Ich finde Langeweile hat nur Vorteile. Nicht immer der Krieg leitet den Fortschritt ein, in ruhigeren Zeiten werden nur gechilltere Ideen geboren. Im Kalten Krieg wurde z.B. der Grundstein für das Internet gelegt. Und was haben wir davon? Die Vernetzung von hirnlosen Volldeppen. Was noch fehlt sind Fackeln und Mistgabeln. Was? Die haben Fackeln und Mistgabeln und Facebook. Wer hätte gedacht, dass dieses Dreiergespann zustande kommt?
Entspannte und besonnene Zeiten sollten gesetzlich verordnet werden. Oder wie wäre es mit Steuererleichterungen für gelassene Menschen, für solche, die keine übereiligen Schlussfolgerungen ziehen und sich nicht von der Propaganda einlullen lassen? Wenn Firmen und Konzerne keine Steuern zahlen, warum nicht auch die, die etwas Ruhe in die Sache bringen und vielleicht andere zum Reflektieren und zum „Runterschalten“ animieren? Oder man führt persönliche „likes“ für gute Taten ein, dann würden sich mehr Menschen zusammenreißen oder sogar anstrengen, versuchen sich gegenseitig zu überbieten.
EGAL - Habe ich da ein Runterschalten gehört? Bist du wahnsinnig? Der Markt will bedient werden, die Zahnrädchen, unter die wir selbst geraten, müssen stramm ineinandergreifen - sich ständig drehen und Ruhepausen werden klammheimlich wegrationalisiert. Wie so oft.
Wir, die Arbeiter: Elektriker, Tellerwäscher, Gipser, Maler, Müllmänner, Putzfrauen, Gas-Wasser...
Inhaltsverzeichnis
- Über das Buch
- Inhaltsverzeichnis
- Immer das selbe
- Ab geht’s
- Zirkus
- Hexenschuss mit 30
- Immer das selbe schlägt zurück
- Game of News
- Lügen und Betrügen soll schlau machen
- Und das ist erst der Anfang
- Lampenfieber
- Übel, oder?
- Unentschieden
- Alles im Griff
- Finger weg
- Über alles und nichts und das verfickte Dazwischen
- Über den Wolken
- Alles für die Katz
- Die Nacht, in der ich meine Lieblingsbar kaufen wollte
- Schwarzmalen
- Das fühlt sich gut an
- Finde den Fehler
- Beim nächsten Mal dann
- Schreiben
- Ausbruch: aussichtslos
- Delete
- Jeder wie er will - Interview mit ein paar Bier
- Hurra, hurra die Schule brennt
- Schattenspiel
- Warnhinweise werden selten befolgt
- Tapetenwechsel
- Ein neuer Tag wie jeder andere
- Ein bisschen Träumen darf doch wohl erlaubt sein
- Lückenfüller
- Was sonst
- Du
- Verzwickt
- Antrieb 2.0
- Heute kein Apfelstrudel
- Ausmisten
- So oder so ähnlich
- Nicht einfach
- Du ziehst ein Gesicht wie hundert vergessene Schoko-Osterhasen Mitte August
- Zerstreut schreibt es sich ganz okay
- Müde
- Gescheiterte Gedanken
- Eine ganz normale Nacht
- Irgendwann
- Einen Joint für Blake Schwarzenbach
- Leichte Kost
- Vor der Wahl
- Erster Tag
- Komme was wolle
- Ich tippe gerne diesen Kram
- Trotz allem
- Langes Wochenende
- Winterstarre
- Sagte die Sanduhr
- Weitere Informationen
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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