Hypnose von A bis Z Hypnose - Werkzeugkasten 4
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Hypnose von A bis Z Hypnose - Werkzeugkasten 4

66 Werkzeuge für Hypnosetherapeuten/Innen und Hypnotiseure

  1. 236 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Hypnose von A bis Z Hypnose - Werkzeugkasten 4

66 Werkzeuge für Hypnosetherapeuten/Innen und Hypnotiseure

Über dieses Buch

Mit diesem Buch liefern die Autoren mit Herz und Kompetenz allen Menschen, die mit Hypnose seriös und erfolgreich arbeiten wollen, 66 anwendungsorientierte Hypnose-Konzepte. Die Autoren laden dazu ein, die hier angebotenen Möglichkeiten individuell zu ändern und zu ihren eigenen Methoden zu entwickeln.Sie stellen eine Fülle von verschiedenen, vielseitigen Techniken der Hypnose vor, die sie leicht nachvollziehbar sofort zu ihren bisherigen Techniken in die Praxis umsetzen können.Dieses Buch bietet ihnen eine Menge in der Praxis erprobter Anregungen und soll eine Bereicherung für ihre bisherige Arbeit mit Hypnose sein.

Häufig gestellte Fragen

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Kapitel VI Passive, verbale Hypnoseeinleitungen

Die leichteste Art Hypnosen einzuleiten, ist eine verbale Einleitung.
Du bittest die Patientin, es sich in deinem Hypnosesessel oder auf deiner Hypnoseliege bequem zu machen und die Augen zu schließen.
Dann bittest du die Patientin ein paar Mal tief ein- und auszuatmen.
Es ist dabei völlig gleich, ob die Patientin einfach den Atem fließen lässt:
Atmen sie ein paar Mal tief ein und aus. Lassen sie den Atem einfach fließen.
Oder ob du ihr eine Vorgabe machst, z.B.:
Atmen sie fünf Mal tief ein und aus. Dabei zählen sie beim Einatmen bis fünf. Halten den Atem an und zählen bis drei. Dann atmen sie aus und zählen dabei bis fünf. Halten den Atem an und zählen wieder bis drei. So atmen sie fünf Mal.
Es gibt sehr viele Variationen von Atemübungen. Sicherlich kennst du schon einige und hast eventuell eine für dich geeignete gefunden.
Es ist wichtig, bei den Einleitungen oder Vertiefungen mit dem Atem, auf den Atemfluss zu achten. Die meisten Menschen nutzen die Brustatmung. Das heißt, dass sich der Brustkorb beim Ausatmen senkt, wie bei einem Luftballon, aus dem du die Luft ausfließen lässt. Beim Einatmen dehnt sich der Brustkorb. Wie bei einem Luftballon, den du gerade aufbläst. Passe dich dem Atemfluss an.
Wenn die Patientin/Klientin in der Entspannung ist, kann, muss aber nicht, die Bauchatmung eintreten. Dabei hebt sich der Bauch beim Einatmen. Beim Ausatmen senkt sich der Bauch. Wenn du die Bauchatmung feststellst, kann das ein Indiz dafür sein, dass die Patientin/Klientin entspannt ist.
Jetzt beginnst du eine verbale Einleitung. Lass dir Zeit dabei. Wiederhole deine Worte öfter. Wiederholungen sind wichtig für eine Entspannung.

Werkzeug 42 Verbale strategische Hypnose

In dieser verbalen Hypnoseeinleitung ist mit dem Setzen eines Ankers (Faust bilden) gleichzeitig die Strategie verbunden, die Patientin/Klientin auf die Möglichkeit einer Selbsthypnose vorzubereiten.
Machen sie es sich ganz bequem. Wenn sie mögen, schließen sie jetzt, oder wann sie es wollen, ihre Augen. Es ist angenehmer, sich hinter den geschlossenen Augen zu entspannen.
Die Patientin/Klientin schließt die Augen.
Sie machen es sehr gut und lassen sich in eine tiefe, angenehme Entspannung sinken. Und ich weiß nicht, wie tief sie heute entspannen wollen. Lassen sie Ihren Körper und Ihren Geist so tief entspannen, wie es für sie richtig und gut ist. Mit jedem Atemzug, den sie tun und mit jedem Wort meiner Stimme, mit jedem Satz meiner Stimme und mit jeder Bedeutung meiner Stimme gleiten sie sanft immer tiefer in eine wunderbare Trance. Ich möchte für sie, dass sie in einen noch intensiveren Zustand der Entspannung sinken. Dazu zähle ich gleich von sechs bis null rückwärts. Und so, wie ich die Zahlen tiefer zähle, lassen sie sich, und ich kann es nicht für sie tun, also tun sie es für sich, immer tiefer entspannen.
Sechs.
Fünf.
Atmen sie tief ein und aus und entspannen doppelt so tief. Immer, wenn sie ausatmen, lassen sie sich tiefer in die Unterlage, auf der sie ruhen, und in ihre angenehmste Entspannung sinken.
Vier.
Drei.
Die Tiefe der Entspannung verdoppelt sich. Mit jeder Vertiefung der Trance verdoppelt sich auch ihr Wohlbefinden.
Zwei. Die Tiefe ihrer Entspannung hat sich in ihrem Körper-, Geist- und Seelesystem verdoppelt.
Eins. sie fühlen sich wunderbar entspannt. So, wie sie es sich wünschen.
Null. Sie haben die Tiefe der Entspannung erreicht, die für sie heute richtig und gut ist.
Bitte bilden sie jetzt mit einer oder mit beiden Händen eine Faust und sagen sie sich selbst dabei:
„Ich nehme mein Leben in meine eigene Hand.“
Und jedes Mal, wenn sie ihre Faust bilden und sich selber sagen:
„Ich nehme mein Leben in meine eigene Hand.“ fühlen sie sofort diese angenehme wohlige Tiefe der Entspannung. Und immer, wenn sie Ihre Faust bilden, vertieft sich das wohlige Gefühl tiefer Entspannung.
Bitte öffnen sie Ihre Faust, lassen sie alle negativen Energien aus Ihrer Hand fließen und werden dabei immer wacher und wacher. Wenn sie ihre Faust ganz geöffnet haben, sind sie total wach und frisch.
Und immer, wenn sie Ihre Faust bilden und sich selber sagen:
„Ich nehme mein Leben in meine eigene Hand“ gehen sie in eine wohlige Entspannung. Und immer, wenn sie die Faust wieder öffnen, lassen sie alle negativen Energien aus ihrer Hand fließen und sind vollkommen wach und frisch.
Diese Suggestionen musst du mehrmals geben und dann von der Patientin/Klientin in der Hypnose üben lassen. Wenn sie dabei ein gutes Gefühl hat, und es ihr gelingt, noch tiefer zu entspannen, holst du sie aus der Hypnose heraus. Um zu prüfen, ob die Patientin/Klientin die Übung beherrscht, kannst du es jetzt im Wachzustand mit ihr üben. Dann soll sie diese Übung Zuhause weiter üben.
Ich sage auch gerne:
Lassen sie ihren Atem einfach fließen, beim ein und -ausatmen.
Sie brauchen nichts dabei tun, ihr Atem atmet sich von selbst.
Lassen sie ihren Atem sich selber atmen, ganz von allein.

Werkzeug 43 Die Acht Stufen-Einleitung

Die Patientin/Klientin hat es sich in deinem Hypnosesessel oder auf deiner Hypnoseliege bequem gemacht. Dann bittest du die Patientin, ein paar Mal tief ein- und auszuatmen. Dann sagst du:
Schließen sie einfach Ihre Augen, um sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren. (Warte 10 – 15 Sekunden.) Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Ich werde sie gleich in ihrer Vorstellung eine Treppe mit acht Stufen hinunterführen. Jedes Mal, wenn ich sie eine Stufe tiefer führe, atmen sie tief aus und lassen ihren Körper bewusst tiefer in die Unterlage sinken. Und mit jedem Atemzug werden sie sich immer mehr und mehr entspannen. Immer, wenn sie eine Stufe tiefer gehen, werden sie tiefer entspannen. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen von der Acht auf die Sieben, atmen aus und entspannen ihren Kopf. Lassen sie ihren Kopf tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Entspannen sie doppelt so tief. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen tiefer von der Sieben auf die Sechs, atmen aus und entspannen ihren Nacken, ihren Hals. Sie gehen auf die Sechs, atmen aus und entspannen ihren Nacken und den Hals. Lassen sSie sich tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Verdoppeln ihre Entspannung. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen tiefer von der Sechs auf die Fünf, atmen aus und entspannen ihre Schultern. Lassen sie ihre Schultern, immer wenn sie ausatmen, tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Lassen sie ihre Schultern tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt.
Entspannen sie doppelt so tief. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen tiefer von der Fünf auf die Vier, atmen aus und entspannen ihre Arme, ihre Hände. Lassen sie ihre Arme und Hände, immer wenn sie ausatmen, tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Lassen sie Ihre Arme und Hände tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Verdoppeln sie Ihre Entspannung. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen tiefer von der Vier auf die Drei, atmen aus und entspannen ihre Brust, ihren Bauch. Lassen sie ihre Brust und ihren Bauch, immer wenn sie ausatmen, tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Lassen sie ihre Brust und ihren Bauch tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Entspannen sie doppelt so tief. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen tiefer von der Drei auf die Zwei, atmen aus und entspannen ihre Beine, ihre Füße. Lassen sie ihre Beine und Füße, immer wenn sie ausatmen, tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Lassen sie Ihre Beine und Füße tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Verdoppeln sie ihre Entspannung. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie gehen tiefer von der Zwei auf die Eins, atmen aus und entspannen ihren ganzen Körper. Lassen sie ihren ganzen Körper, immer wenn sie ausatmen, tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Lassen sie ihren ganzen Körper tiefer in die Unterlage sinken, die sie hält und stützt. Entspannen sie doppelt so tief. Und ich kann es nicht für sie tun, tun sie es selbst.
Sie verlassen nun die Treppe und konzentrieren sich jetzt nur noch auf ihre Atmung und auf meine Stimme. Und langsam sinken sie mit ihrem eigenen Rhythmus immer tiefer in ein wunderschönes Gefühl der tiefen Entspannung. Immer tiefer und tiefer lassen sie sich sinken, entspannen immer tiefer und tiefer.
Es ist immer eine elegante Variation, wenn du zu deiner Einleitung eine passende Ausleitung zur Verfügung hast.
In der acht Stufen Einleitung führst du die Patientin/Klientin eine Treppe von acht Stufen hinunter. Bei der Ausleitung führe deine Patientin/Klientin die acht Stufen wieder in das Wachbewusstsein zurück.
Wir geben dir hier ein Beispiel.
„Bitte bereiten sie sich vor, aus der inneren Wirklichkeit wieder in die äußere Wirklichkeit zu kommen. In das Hier und jetzt in diesem Raum, in diese Zeit. Und dabei gehen sie die Treppe mit den acht Stufen wieder ho...

Inhaltsverzeichnis

  1. Über das Buch
  2. Motto
  3. Hinweise
  4. Nimm Dir Zeit zu träumen - es ist der Weg zu Deinen Zielen
  5. Inhaltsverzeichnis
  6. Vorwort
  7. Wie nutze ich den Werkzeugkasten?
  8. Kapitel I: Grundlagen einer erfolgreichen Hypnose
  9. Kapitel II: Suggestibilitätstests (Hypnosetests)
  10. Kapitel III: Ideomotorische Reaktionen
  11. Kapitel IV: 12 Schnell- und Blitzhypnosen
  12. Kapitel V: Aktive Hypnoseeinleitungen
  13. Kapitel VI: Passive, verbale Hypnoseeinleitungen
  14. Kapitel VII: Vertiefungstechniken
  15. Kapitel VIII: Ausleitungen
  16. Kapitel IX: 2 besondere Hypnoseeinleitungen
  17. Weitere Informationen
  18. Über die Autoren
  19. Nachwort
  20. Literaturliste
  21. Impressum