
- 84 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Augsburg war ein Zentrum des Kupferstichs in Deutschland. Die große Produktion von Stichen macht es notwendig, diese nach und nach zu veröffentlichen, um einmal Aussagen über Entwerfer und Stecher machen zu können.
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Information

162 Du wirst eine zierende Krone sein, in des Herren Hand (Is 62,3)
Kupferstich, 9,3 x 13,4 cm, beschr.: God. Bern Göz inv. et del Cum Jos et Joh Klauber Cath sc. et excud
Die Krone erhält von einem Engel ein Kreuzchen aufgesetzt. Rechts sieht man den hl. Lukas (Stier), heilige Bischöfe und Martyrer. Die Details werden durch Schriftzüge erläutert.
Den Stich, ich habe ihn nicht bei Wildmoser II gefunden. – wurde auch koloriert verkauft (vgl. unten) und stammt von Gottfried Bernhard Göz (inv, del). Gestochen und verlegt wurde er von den Brüdern Klauber. Da Göz zu dieser Zeit nicht mehr als Verleger mit den Brüdern Klauber genannt wird, muss dieser Stichr nach 1740 aufgelegt worden sein. (vgl. 1. Teil, Nr. 110)
Diesen Stich gab es auch koloriert:

Verehrung der Eucharistie (Nr. 163 – Nr. 169)
Die folgenden Kupferstiche (163 – 170) sind ca. 21,5 x 15,2 cm (Platte), 18,7 x 13,7 cm (Bild).groß. Alle Stiche sind unten beschriftet mit Klauber Cath. Sc. A.V. oder Jos. et Joa Klauber Cath. Sculps. Aug. Vind.
Über dem Bild stehen „Buch“ (livre) und Kapitel (Chap) und eine Seitenzahl. Unten ist eine dreizeilige Erläuterung des Dargestellten auf Französisch zu lesen.
Das Buch handelt anscheinend über die Verehrung der Eucharistie.

163 Triumph der Kirche
Frontispice. Zwei Putten halten das Spruchband mit dem Thema der Darstellung: Legia Ecclesiae Romanae filia. Die drei Tugenden Glaube (Kreuz) Hoffnung (Anker) und Liebe ziehen eine Kutsche. Auf dieser steht vorn ein Pelikan, welcher seine Jungen aus seiner Brust ernährt, Zeichen für Christus. In ihr sitzt die personifizierte römisch-katholische Kirche. Sie hält eine Monstranz vor sich und ein Engel bekrönt sie mit der Tiara, der Papstkrone. Ketzer geraten unter ihre Räder oder werden gefesselt durch eine erleuchtete Person mit Fackel wie Sklaven mitgeführt. Aus dem Himmel bricht ein Lichtstrahl, in welchem die Hl.-Geist-Taube herabfliegt. Auf einem Berg sieht man symbolisch den Petersdom. Im Vordergrund erkennt man verdunkelt antike Ruinen.
P.P.Rubens gleichthematisches Bild könnte hier anregend gewirkt haben.

164 Papst Nikolaus I. verurteilt eine Irrlehre
liv. 1. Chap. 1 Papst Nikolaus I. (858 - 867) verurteilt die Lehre über die Eucharistie von Scot d’Eriogene. Die Personen sind hintereinander und leicht in die Höhe gestaffelt: Im Vordergrund, verschattet, stehen vielleicht die Verteidiger der Lehre von Scott. Dann folgt der Papst auf seinem Thron, umgeben von zwei Bischöfen und einem Mönch: Nach rückwärts folgen weitere Gruppen von Geistlichen. Im Hintergrund betreten zwei Personen die päpstliche Audienzhalle.
Der Entwerfer bemüht sich um eine Perspektive und um eine Tiefenwirkung durch Beleuchtung und Verkleinerung.

165 Hl. Juliane von Lüttich
livre 1. Chap. 16 Das Bild zeigt drei Szenen aus dem Leben der hl. Juliane von Lüttich. Jede hat einen Rocaillen-Rahmen. Danach könnte der Stich um 1745 entstanden sein. Der Entwerfer hat zwar einige Schwierigkeiten in der Perspektive (vgl. Kirche im Hintergrund), aber in den Personendarstellungen wirkt er recht souverän. Die Anregung zur Schaffung des Fronleichnamsfestes geht auf eine Vision der hl. Juliana 1209 zurück: Sie sah den Mond, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus erklärte ihr, dass der Mond das Kirchenjahr bedeutet und der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarsakraments meint. In allen drei Szenen ist hier dieser Mond zu sehen.

166 Isabella von Huy
livre 2.Chap.11 Hier handelt es sich wohl um Isabella von Huy (?). Sie war eine Mitstreiterin von Juliane von Lüttich. Sie kniet an einer Bank, welche die Ornamentik der Mitte des 18. Jahrhunderts zeigt, und blickt visionär in den Heiligenhimmel mit der Dreifaltigkeit und Heiligen (Maria, Joh.Bap., Laurentius, Petrus, Paulus, Barbara, Katharina) Der Kirchenraum hat noch einen Lettner. Der Altar im Hintergrund ist hochbarock.

167 Papst Urban IV. führt das Fronleichnamsfest ein
livre 4. Chap. 1 Papst Urban IV. (1261 – 1264) führte 1264 das Fronleichnamsfest für die Kirche ein. Ein Priester liest im Hintergrund die hl. Messe an einem Barockaltar mit gesprengtem Giebel. Der Kirchenraum zeigt sich stellenweise rokokohaft (vgl. die Fensterformen). Besonders deutlich erkennt man diese Kunstzeit am Aufgang zu einem Oratorium, wo der Papst kniet. Die Muscheln lassen diesen Stich in die Mitte des 18. Jahrhunderts datieren.

168 Auf dem Konzil von Vienne
livre 4. Chap. 9 Papst, Kardinäle und Bischöfe haben sich in der Konzilsaula zum Konzil von Vielle (1311/12) versammelt. Im Text zu diesem Stich wird allerdings angegeben, dass erst 1318 die Oktav von Fronleichnam eingeführt und die Fronleichnamsprozession angeordnet wurde.

169 Verehrung des Allerheiligsten durch Juliane, Isabella und die Reklusin Eva
Zwei Nonnen und eine Reklusin knien in einem zentralperspektivisch angelegten Kirchenraum und verehren das Allerheiligste, welches in einer Monstranz auf dem Tabernakel ausgestellt ...
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Übersicht
- Textbeginn
- Impressum