
- 28 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Brot und Wein- Jetzt ist der Tisch des Herrn bereitet; eine wissenschaftliche Arbeit, welche Einblick nimmt in Erweiterungen und Entwicklungen liturgischer Elemente, wie sie in der Neuapostolischen Kirche in Gebrauch waren und aktuell sind.
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Information
1 Einleitung
Erweiterungen öffnen den Blick. Ein größeres Bild zeigt sich dem Betrachter. Die Augen schauen nicht mehr nur in eine Richtung. Sie nehmen vielmehr wahr, wandern hin und her, können sich besser orientieren. Das schafft Sicherheit und damit auch ein Gefühl von Geborgenheit.
Liturgie strukturiert das Geschehen im Gottesdienst, das Geschehen zwischen Gott und Mensch. Dieses Geschehen ist immer beidseitig. Erweiterungen in der Liturgie können den Blick für dieses wechselseitige Geschehen öffnen, besonders während der Feier des Heiligen Abendmahls in der die Gegenwart von Jesus Christus erlebbar wird.
Die Neuapostolische Kirche hat mit Beginn des neuen Kirchenjahres zum 1. Advent 2010 weltweit in ihren Gottesdiensten eine erweiterte Liturgie eingeführt.
„Durch die neue Liturgie soll vor allem die Heiligkeit der Feier des Heiligen Abendmahles betont werden.“1
Hier soll nun der Frage nachgegangen werden, ob diese Erweiterungen, den Blick auf das Geschehen zwischen Gott und Mensch während des Gottesdienstes insgesamt und während der Feier des Heiligen Abendmahles im Besonderen öffnen können und damit dem Wunsch nach mehr Heiligkeit gerecht werden.
Dazu werden in einem ersten Teil diese Erweiterungen dargestellt und unter dieser Fragestellung beleuchtet. Im zweiten Teil wird anhand zur Verfügung stehender Quellen die Entwicklung der Liturgie der letzten knapp achtzig Jahre in den Gottesdiensten der Neuapostolischen Kirche nachgezeichnet, um zu schauen, inwiefern hier dem Aspekt der Heiligkeit Rechnung getragen wurde. In einem dritten Teil wird kurz darauf eingegangen, wie die erweiterte Liturgie kommuniziert worden ist. Abschließend wird dann versucht, die gewonnenen Erkenntnisse zusammenzufassen.
Damit soll gleichzeitig ein Beitrag geleistet werden, den Blick innerhalb der Kirche Jesu Christi zu weiten, in der auch die Neuapostolische Kirche ihren Platz hat.
1 Zitiert aus: Verlag Friedrich Bischoff GmbH (Hsg. i.A.d. Neuapostolischen Kirche International, Zürich): Unsere Familie Die Zeitschrift der Neuapostolischen Kirche Nr. 21 / 5.November 2010 / D 20020 D, S. 34.
2 Bearbeitung des Themas
2.1 Abendmahlteil seit Advent 20102
Hier soll nun zunächst die seit dem 1. Advent 2010 weltweit in der Neuapostolischen Kirche gültige Form der Liturgie dargestellt werden, welche den Abendmahlteil in ihrer Mitte hat:
„I. Gottesdienstbeginn
Eingangslied, Trinitarischer Eingang, Eingangsgebet, Verlesen des Bibelwortes, Choroder Gemeindegesang, Bibellesung (an Festtagen)
II. Predigtteil
Predigt, musikalischer Beitrag, Predigtzugaben
III. Sakramentsteil
Vorbereitung auf Sündenvergebung oder Heiliges Abendmahl, Bußlied, „Unser Vater“, Freisprache, Opfergebet, weitere Sakramente und Handlungen, Abdecken der Abendmahlskelche, Aussonderung (Konsekration) der Hostien zum Heiligen Abendmahl, Darreichung an Amtsträger, Bekanntgabe der musikalischen Beiträge zur Feier des Heiligen Abendmahls, Spendung des Heiligen Abendmahls, Zudecken der Abendmahlskelche
IV. Weitere Handlungen
Ordinationen oder weitere Segenshandlungen (z. B. Hochzeiten, Ehejubiläen)
V. Gottesdienstabschluss
Schlussgebet, Schlusssegen, abschließender Musikbeitrag“3
Die Feier des Gottesdienstes ist in fünf Abschnitte gegliedert. Im Sakramentsteil wird der Abendmahlteil liturgisch festgehalten.
Folgende neue oder erweiterte Liturgieelemente werden benannt:
„Bibellesung an christlichen Hochfesten, Bußlied vor der Feier des Heiligen Abendmahls, Abdecken und Zudecken der Kelche als separater, wahrnehmbarer Akt, angereicherte Aussonderungsformel, dazwischen jeweils Momente der Stille.“4
Entlang der einzelnen liturgischen Elemente stellen sich Erneuerungen und Erweiterungen im Detail folgendermaßen dar:5
Nach dem Gesang des Eingangsliedes durch die stehende Gemeinde erfolgt durch den Dienstleiter der Trinitarische Eingang: „In dem Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ „ Dieser trinitarische Eingang ist nicht als Beginn des Eingangsgebets zu verstehen, sondern als wichtige eigenständige Handlung in der Liturgie. Sie wird künftig durch eine kurze Sprechpause vom folgenden Eingangsgebet abgetrennt.“6 Nach dem Gebet verliest der Dienstleiter das Bibelwort, welches weltweit einheitlich in den „Leitgedanken zum Gottesdienst“7 der Monatsschrift für Amtsträger von NAK International durch seinen Leiter den Stammapostel herausgegeben wird. Dieses dient zusammen mit den formulierten Schwerpunkten in den Leitgedanken als Predigtgrundlage. Vor dem Predigtteil erfolgt ein Musikbeitrag von Chor oder Gemeinde. Der Predigtteil hat die Gestalt einer freien Rede, bewirkt durch entsprechend notwendige Sammlung und Vorbereitung und inspiriert durch den Heiligen Geist. An christlichen Hochfesten ist zuvor noch eine Bibellesung vorgesehen. Dieses neue liturgische Element soll dem besseren Verständnis des jeweiligen Festes dienen und der Bibel als Glaubens- und Verkündigungsgrundlage entsprechendes Bewusstsein beim Gottesdienstteilnehmer verleihen. „Die Bibellesung ist nicht mit der Verlesung des Bibelwortes zur Predigt identisch.“8 Als Zeitrahmen für die Predigt sind 20-25 Minuten vorgesehen. Weitere Predigtzugaben von Amtsträgern sind möglich und erwünscht, sollen aber jeweils 5 Minuten nicht überschreiten. Dazwisc...
Inhaltsverzeichnis
- Titelseite
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Bearbeitung des Themas
- 3 Zusammenfassung
- 4 Literaturverzeichnis
- 5 Eigenständigkeitserklärung
- Impressum