
- 116 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Die Farben der Träne ist ein einfühlsamer Kanon kurzer Schriften, die auf lyrische Weise erzählen, Monologe halten oder schlicht Emotionen, Personen und Zustände beschreiben. Der Text sucht den Leser zu einer Reise einzuladen, auf welcher er tiefe Einblicke in die Licht- und Schattenseiten der menschlichen Seele erhält - die Rolle eines Dichters in den Verwicklungen der Postmoderne erforscht - das Streben nach Innovation in der Informationsflut der digitalen Medien erfährt und kritisch reflektiert, wie Menschen mit sich selbst und ihrer Umwelt umgehen. Die stilistische Bandbreite reicht dabei von klassischer Poesie mit einer festen Struktur, über experimentelle Lyrik mit freiem Reimschema, bis hin zu modernen Hip-Hop Texten.
Häufig gestellte Fragen
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Information
ZORN
Weil alle Wege, die zum Weinen führen, an diesem Ort ihren Ursprung finden.
MEMENTO MORI
Du arme verlorene Seele.
Manch einem kann es scheinen,
die Freiheit liegt in den Träumen,
doch aufgrund der Unfreiheiten
dieser Zeiten
werden die Meisten sie nie erreichen.
Wo du Striche setzen kannst,
da endet Freiheit, fängt sie an.
Doch ich war mit Wahnsinn geschlagen
und suchte in den Regentagen
Freiheit zu erfahren
in vielen Sprachen, mit vielen Namen...
In meiner Kehle ist ein Krampf
vom eingesaugten Schwefeldampf.
War auf der Odyssee zu lang,
ich wollte nur die Freiheit suchen,
suchte sie in Eis und Kuchen.
Freiheit schlägt mir auf den Wanst.
Lang ist's her, dass er die Kinder nahm.
Der Tag wird Dunkel, Stille naht.
Angst hält mich gepackt.
Ich wollte ja die Freiheit spüren,
spürte sie im Fleisch Berühren,
habe mich so heiß entschlackt.
Der Gehörnte steht bereit,
wartet nur auf meine Zeit.
Ich blickte starr auf unsereins,
fragte, ob sie Freiheit haben,
tragen sie in ihrem Magen.
Enttäuschend war, sie aufzuschneiden.
Hörst du nicht die Pferde wiehern?
Bald ist schon die Stille hier.
Vielleicht kommt Freiheit ja von mir?
Ich mochte meine Körperwände,
Hände, auch die blutbefleckten.
Alles misst sich aus von mir.
Der Richter schlägt die Selbstgerechten,
das Lamm erwachte, sie zu ächten.
Alle dachten mich für schlecht.
Für mich selber schien es gut,
gut die Freiheit, nichts zu tun.
Bis man sich im Tod entdeckt.
Die Geißeln wiehern hinter mir.
Die Stille steht vor meiner Tür.
Nun steh ich hier in meinen Zierden
und möchte Freiheit hierher spiegeln,
spiegle mich in Gelbsteinziegeln.
Die Last beginnt, mich einzuschnüren.
Die Sieben bricht, die Winde wehen.
Und ich soll nun durch sie vergehen?
So soll es um die Freiheit stehen?
Ich reiße mir den Stoff vom Leib,
der Leib und auch die Kirche sei
der Warteraum, kein Weg.
Der Zorn in mir vervielfacht sich.
Schwefel schlägt in mein Gesicht.
Als letzte Freiheit eignet sich
die Wahl des Zeitpunktes?
REGENSCHIRM
Ein Mann spannt seinen Schirm
und um ihn sich die Welt
aus Maden, Gewürm,
Zögern und Angst,
denn Hass ist seine Welt.
Ein Abrissbirnenniederschlag
fällt mit Staub- und Steingetöse
auf den ehernen Stoff herab.
Der beginnt, sich flink zu lösen.
So tröstet ihn die Welt.
Ein Messerklingenwind, der schneidend
sich durch Kleidungsfurchen bahnt
und nach Art des Gertenzweiges
den Rücken beim Bücken mit Wunden rahmt.
Und so umarmt die Welt.
Ein Schicksalsblitzschlag trifft die Spitze,
da worauf der Regen pisst.
Bald zieht der Tod in jede Ritze,
die Zeit, die das Bewusstsein frisst.
Schau, so küsst die Welt.
Wer spannte ihn auf dieses Instrument?
An seinem Schirm verfließen
die Strophen seines Lebens
im Schniefen von Wind und Regen.
Im Toben der Menschenseele
strecken wir uns selbst nach oben,
weil wir das müssen,
allem Elend der Welt entgegen
und den Küssen.
Doch dieser Mensch hat auch ein Herz,
das ist erfüllt bis ganz zum Rand
mit manchem Weh und auch mit Herbst.
So entschied er, ganz galant,
nach Art der Welt zu lieben
und war zufrieden.
NICHT MEHR SCHÖNE KUNST
Ladada. Jajaja. Okay, folgendermaßen:
Das ist Baden in Rasierklingen –Dichtkunst.
Bei Schlagerliedern Mitsingen – Dichtkunst.
Fremden ins Gesicht schlagen – Dichtkunst.
Ich...
Inhaltsverzeichnis
- Danksagung
- Widmung
- Inhaltsverzeichnis
- Gedichte lesen
- Erster Zyklus: Zorn
- Zweiter Zyklus: Verzweiflung
- Dritter Zyklus: Bitterkeit
- Vierter Zyklus: Spott
- Fünfter Zyklus: Hoffnung
- Eine Nachtgeschichte zum Abschied
- Impressum