Suranadira
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Suranadira

Buch II

  1. 324 Seiten
  2. German
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Suranadira

Buch II

Über dieses Buch

Spätestens seit der Leibnizschen Schrift "Zur allgemeinen Characteristik" wissen wir, wie wichtig und wie schwer es ist eine Universalsprache als Zeichensystem zur Abbildung der Zusammenhänge und Gesetze der Wirklichkeit zu entwickeln. In seinem 2017 erschienenen Buch "Suranandira: Der Fluss des Himmels und der Töne" wählt Armands Strazds einen neuen Weg um sich diesem Ziel zu nähern, die mathematische Semiotik. Ist es endlich jemandem gelungen das Rezept zur Herstellung des von Leibniz vorausgeahnten "neuen Organs" zu finden, das "die Leistungsfähigkeit des Geistes weit mehr erhöhen wird, als die optischen Instrumente die Sehschärfe der Augen verstärken und das die Mikroskope und Fernrohre im selben Maße übertreffen wird, wie die Vernunft dem Gesichtssinn überlegen ist"?

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783744855815
eBook-ISBN:
9783744881135
„Wohlan, so will ich denn sagen, welche Wege der Forschung allein zu denken sind: der eine Weg, das IST ist und dass Nichtsein nicht ist …“21
In den Einleitungskapiteln 1 bis 4 werden die wichtigsten Begriffe einer rationalen Philosophie, die auf dem Zahlenverhältnis 2:3 basiert, eingeführt und die mathematischen Prinzipien beschrieben, durch die dieses Zahlenverhältnis der pythagoreischen Quinte einen neuen Sprung aus der Domäne des Rationalen in die des Natürlichen und Kulturellen schaffen soll.

§ 1 Einheit

Gegeben sei eine Entität 1, die wir „rationale Einheit“22 nennen.

21 Parmenides, Fragment 2, Diels, 1957, S. 44.
22 „Einheit“ im Sinne von Euklid, 1980, S. 141, VII. Buch, 1. Definition; vgl. Frege, Die Grundlagen der Arithmetik, 1961, S. 39-44; s. auch Platon über die Urzweiheit, das Prinzip des Ungleichen, und das Unbegrenzte in Aristoteles, Metaphysik, 2015, S. 22-26 (986b-987b) und S. 332 (1081a); vgl. auch Heraklit, Fragment 50, Diels, 1957, S. 26; „rational“ im Sinne von Euklid, 1980, S. 213, X. Buch, 3. Definition.

§ 2 Silben

Gegeben sei weiter eine Operation, die wir „Konstruktor“ nennen. Die Anwendung des Konstruktors auf die rationale Einheit schafft eine zweite Entität 1 + 1 = 2, die wir „kurze Silbe“ oder „das Falsche“ (FIG. 13, Fall A) nennen.
FIG. 13: Silben
Die Anwendung des Konstruktors auf die zweite Entität schafft eine dritte Entität 2 + 1 = 3, die wir „lange Silbe“ oder „das Wahre“ (ibid., Fall B) nennen.23

§ 2.1 Silbenphasen

Durch wiederholte Anwendung des Konstruktors entsteht eine Multiplikation a * b = b + b + … + b. Das α nennen wir die „Phasenbreite“, das b die „Verbindung“ und das a * b die „Phase“.
Eine Phase der kurzen Silben 2n, wo n
, nennen wir „kurze Silbenphase“ und eine Phase der langen Silben 3n „lange Silbenphase“.

§ 2.2 Silbenzyklus

Eine Addition der Phasen nennen wir „Zyklus“. Den Zyklus aus einer kurzen und einer langen Silbenphase 2n + 3n nennen wir „Silbenzyklus“.24

23 Vgl. Platons Prinzip der Materie als das Große und das Kleine, und Anaxagoras als Homöomerien in Aristoteles, Metaphysik, 2015, S. 28 (988a).
24 In der rationalen Metaphysik nennen wir den Silbenzyklus „Logos“.

§ 3 Ebene

Eine Phase der Silbenzyklen y * (2n + 3n), wo y
, nennen wir „Ebene“.25

25 Der Begriff „Ebene“ im Rationalsystem entspricht dem Begriff „Position“ im Stellenwertsystem.

§ 4 Raum

Eine Phase der Ebenen nennen wir „Raum“.26 Der hier beschriebene Raum ist:
.

26 In der rationalen Metaphysik nennen wir nur die y-Dimension „Raum“; die x-Dimension nennen wir „Zeit“ und beide zusammen „Raumzeit“.
Die Kapitel 5 bis 8 setzen aus Eigenschaften des rationalen Raums analytisch den Weg zur rationalen Form zusammen und ihrer Universalisierung als Suranadira.

§ 5 Laute

Im Kontext der Silben nennen wir die rationalen Einheiten „Laute“. Wir unterscheiden zwei Arten von Lauten und nennen die eine „Vokal“ und die andere „Konsonant“. Der Vokal (v) kommt innerhalb einer Silbe immer genau einmal vor, der Konsonant (k) entweder ein- oder zweimal. Die kurze Silbe besteht aus einem Vokal und einem Konsonanten, die lange Silbe aus einem Vokal und zwei Konsonanten.

§ 5.1 Laute-Zyklus

Der Zweck der Vokale besteht darin, Silben eindeutig im Raum zu vertreten. Diesen Zweck würden die vier folgenden Varianten des Laute-Zyklus erfüllen:
  1. A = v + k,B = v + k + k;
  2. A = v + k,B = k + v + k;
  3. A = k + v,B = k + v + k;
  4. A = k + v,B = k + k + v;
wobei A die kurze und B die lange Silbe, v ein Vokal und k ein Konsonant ist. Varianten, in denen Vokale im Silbenzyklus Phasen bilden würden (z. B. A = k + v, B = v + k + k), wären dagegen als Vertretung der Silben ungeeignet, da dadurch die Art der einzelnen Silben nicht eindeutig zu erkennen wäre.
Die Art eines jeden Lautes kann im Raum mittels der Funktion S(x, y), deren Algorithmus im Folgenden beschrieben wird, berechnet werden.

§ 5.2 Die Laute und der Raum

Wie oben definiert, ist jeder Laut S(x, y) entweder ein Vokal oder ein Konsonant. Die Art des Lautes berechnen wir in vier Schritten. Bei jedem Schritt wird ein Zwischenergebnis erzeugt und in einer Variable gespeichert, um im weiteren Verlauf des Algorithmus wiederverwendbar zu sein. Wir definieren zwei Arten von Variablen: 1) solche, die von der Einheit abgeleitet sind und Werte der Ganzzahlen im Bereich −∞..0.. ∞ aufnehmen können; diese nennen wir „numerische Variablen“, und 2) solche, die die Wahrheitswerte wahr oder falsch annehmen können; wir nennen sie „logische Variablen“.

§ 5.2.1 Die Länge des Silbenzyklus

Wir definieren eine numerische Variable c und weisen ihr die Länge des Silbenzyklus der durch y bezeichneten Ebe...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Vorwort
  3. Vorrede
  4. § 1 Einheit
  5. § 2 Silben
  6. § 3 Ebene
  7. § 4 Raum
  8. § 5 Laute
  9. § 6 Formen
  10. § 7 Striche
  11. § 8 Suranadira
  12. § 9 Elemente
  13. § 10 Komponenten
  14. § 11 Zahlen
  15. § 12 Logik
  16. § 13 Semantik
  17. § 14 Zeit
  18. § 15 Musik
  19. Notation
  20. Schlussbetrachtung
  21. Anhänge
  22. Literaturverzeichnis
  23. Abbildungsverzeichnis
  24. Tabellenverzeichnis
  25. Stichwortverzeichnis
  26. Impressum

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