Wie lernt man, mit Geld umzugehen? Unseren Jugendlichen wird viel Wissen gelehrt - wie sie mit Geld umzugehen haben, ohne in die Schuldenfalle zu tappen, wird delegiert an das Elternhaus.Jugendliche haben heutzutage sehr viel mehr Geld zu ihrer Vefügung, als dass dies vor Jahrzehnten der Fall war; die Wirtschaft weiss das und hat die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schon längst als wichtige Zielgruppe identifiziert. Mit Werbung auf allen Vertriebskanälen werden die jungen Menschen dazu verleitet zu kaufen: KAUFE, und Du bist wer... KAUFE, und Du gehörst dazu... KAUFE, und Du bist die schönste...Mit eigenem Willen und ein paar wenigen Tipps ist es aber möglich, Schulden frei zu bleiben - und trotzdem das eine oder andere zu kaufen. Das Zauberwort ist "Kontrolle".

- 36 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
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Information
Die Gelderziehung
Mein Taschengeld
Taschengeld ist Geld, welches Eltern oder andere Personen Heranwachsenden in einer gewissen Regelmässigkeit abgeben, ohne dass der Heranwachsende dafür eine Gegenleistung zu erbringen hat.
In welcher Periodizität soll der Heranwachsende Taschengeld erhalten? Und in welcher Höhe? Welches sind die Kriterien, nach welchen sich die Taschengeld-Gebenden orientieren können?
Diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden; es gibt dazu sehr viele einschlägige Literatur sowie auch Hunderte von Webseiten zu diesem Thema.
Einfache Ansätze könnten aber sein:
- Pro Altersjahr eine Währungseinheit (z.B. ein Siebenjähriger erhält 7 Euro, usw.) für einen Monat
- Pro Schuljahr eine Währungseinheit (z.B. 1. Klasse = 1 Euro) pro Woche
- Einen von den Eltern selbst festgelegten Betrag pro Woche resp. pro Monat
Sinn und Zweck:
Wozu sollen Eltern eigentlich ein Taschengeld bereitstellen? – Der Heranwachsende soll lernen, sein eigenes Geld zu verwalten und damit zu haushalten.
Was aber passiert in der Regel? Das Kind kauft sich beispielsweise am nächstbesten Kiosk einen Schokoriegel – und weg ist das Taschen-geld. Resultat: Der Heranwachsende bemerkt nur: „schon (wieder) kein Geld mehr….“
Hier ist meines Erachtens schon die erste Unterstützung der Eltern notwendig. Die ersten Käufe sollten in Begleitung der Eltern passieren, damit man dem Heranwachsenden aufzeigen kann, welchen Wert sein Taschengeld hat (z.B. Kauf eines Mickey Mouse Heftes ist möglich ab Zwei Euro; ein Kaugummi-Päckchen kostet 1.50 Euro, usw. ….). Anhand solcher Beispiele kann das Kind lernen, dass 1 Euro eben nur eine bestimmte Kaufkraft hat. Heute weitverbreitet ist aber der Umstand, dass die Heranwachsenden in Gruppen resp. Gruppierungen organisiert sind; je nach Gruppe und Veranlagung jedes Jugendlichen kann die Verfügbarkeit von Geld (oder gerade „blank“ zu sein) zu sehr grossem Stress führen. Die Kompensation führt dann teilweise zu Dummheiten, welche für die Heranwachsenden nicht immer glimpflich ausgehen.
Meine Beobachtungen zeigten aber, dass viele Heranwachsende schon grössere Summen (im Drei-stelligen Bereich) pro Monat zur Verfügung haben. Damit besteht meines Erachtens die Gefahr, dass Heranwachsende das Gefühl für den Wert des Geldes verlieren oder zumindest verkennen; den Aufwand für den Gelderwerb wird nicht bewusst wahrgenommen, weil ja ohne Zutun eine grössere Geldsumme einfach zur Verfügung steht.
Verwendungsmöglichkeiten:
Viele der Heranwachsenden benötigen ihr Taschengeld für Dinge, welche ihre „Clique“ so benötigt (z.B. coole Getränke, Rauchwaren usw.) – also zumeist „Nicht lebensnotwendige Dinge“… Vom Grundsatz her ist die Phase des „Taschengeld erhalten“ eine Lernphase, in welcher der Heranwachsende ausprobieren kann resp. erfährt, was Dinge k...
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungen
- Einleitung
- Das Geld
- Die Gelderziehung
- Die Bank
- Mein Budget
- Schuldenfrei
- Mit 25 ein Sparguthaben
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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