...geht Menschsein anders?
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...geht Menschsein anders?

  1. 112 Seiten
  2. German
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...geht Menschsein anders?

Über dieses Buch

Der Erde ist es egal, welche Atmosphäre auf ihr herrscht, welches Wetter und welches Klima.Dem Menschen aber nicht.Der Erde ist es egal, welche Temperaturen in der Luft und in den Ozeanen herrschen.Dem Menschen aber nicht.Der Erde ist es egal, ob es auf ihr überhaupt Luft zum Atmen oder genügend flüssiges Wasser gibt.Dem Menschen aber nicht.Der Erde ist es egal, wer oder was auf ihr lebt.Dem Menschen aber nicht.Es geht schon lange nicht mehr nur um Umweltschutz.Es geht um MENSCHHEITSSCHUTZ!Deshalb die "einfache" Frage: ...geht Menschsein anders?

Häufig gestellte Fragen

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1. Einleitung

α
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. So steht es im ersten Absatz des ersten Artikels des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Heißt das vielleicht auch, dass der Mensch ja gerne würde, aber dies dann doch lieber unangetastet lässt…?
Wieso existieren dann so viele „Krisenherde“ auf und in unserer Welt? Wieso schlagen sich die Menschen gegenseitig ihre Schädel ein und sind dabei auch noch völlig davon überzeugt, das „Richtige zu tun“?
Wieso hört man immer häufiger, dass z.B. bei Unfällen auf der Autobahn die Sanitäter wegen Gaffern oder rettungsgassenbildungsunfähigen Schwachköpfen (die lieber ein „smartes“ Video von der Katastrophe aufnehmen, anstatt mitzudenken) es schwer haben, zu den Verletzten zu gelangen?
Oder von Sanitär_innen, die von ihrer Arbeit bewusst ab- bzw. ferngehalten und womöglich noch beleidigt und sogar auch angegriffen werden.
Ich weiß nicht, aber wenn diese Ignoranten selbst schreiend vor Schmerzen irgendwo rumliegen würden, fänden die es bestimmt supertoll, wenn andere Schwachmaten sie filmen würden, anstatt zu helfen oder wenigstens den Weg freizumachen für die Profis.
Wieso kommen Menschen auf die total bescheuerte Idee, „besser“ oder „reineren Glaubens“ als andere Menschen zu sein, was soll der ganze Schwachsinn von einer „weißen Herrenrasse“1?, egal wann und wo.
Oder als die Kreuzzüge des Mittelalters begannen, da gab es den Schlachtruf „Gott will es!“. Faszinierend, dass irgendjemand von sich behaupten kann, er wisse, was der jeweils spezielle Gott genau will.2
Das menschliche Miteinander scheint sonderbarerweise immer irgendwie mehr oder weniger konfliktbehaftet zu sein. Ich frage mich nur, wieso das in der heutigen Zeit immer noch so ist. Das ist ja, als wäre das „finstere Mittelalter“ am Ende immer noch in den Köpfen vieler
Menschen und die Renaissance haarscharf an denjenigen vorbeigegangen…
Dabei ist es doch ganz einfach: es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass wir als Menschen auf ein und dem selben Planeten leben, dem dritten, von der Sonne aus betrachtet, also der Erde, die wir uns weder untertan machen sollten, noch Raubbau an ihr betreiben, schließlich ist sie (zumindest im Augenblick) unsere einzige dauerhafte Möglichkeit, festen Boden unter den Füßen in diesem Universum zu haben und Luft zum Atmen und Wasser zum Trinken, was, ehrlich gesagt, keine Selbstverständlichkeit ist3.
Wieso also ist der Mensch oft so bescheuert und gibt alles, damit er den Ast absägt, auf dem er steht? Was treibt ihn um? Was treibt ihn an? Wieso denkt er nicht mehr als vom Mund bis zu seiner Nasenspitze, wie es mir manchmal vorkommt.
Wissen Sie, ich bin weit davon entfernt, ein Nihilist zu sein oder ein Pessimist oder ein Atheist oder ein Agnostiker. Ich sehe nur zu, dass ich meinen Verstand und meine Intuition sinnvoll kombiniere und beiden das gleiche Recht zugestehe, sodass ich wohl manchmal die Dinge anders sehe und wahrnehme, als es andere Menschen tun und ich bin bekannt dafür, „seltsame“ Fragen zu stellen, denn eine einzige sinnvolle Frage kann mehr in Gang setzen als tausend Absichten es vermögen.4
Es kann nicht daran liegen, dass Menschen an sich ignorant oder doof sind, es muss etwas anderes sein, sonst gäbe es keine Menschen in unserem Dasein wie Platon, Aristoteles, Sokrates, Da Vinci, Michelangelo, Schiller, Goethe, Einstein, Montessori, Curie, Meitner, Hawking und Co.
Und genau diese Frage ist es, die mich umtreibt, nämlich die Frage, wieso der Mensch scheinbar bewusst in Kauf nimmt, sich, andere und seine Umwelt zu missbrauchen, sodass irgendwann nur noch ein lebensunwirtlicher, verdreckter und vielleicht sogar giftiger Planet übrig bleibt.
Die Leute kacken doch auch nicht in ihr
eigenes Bett!
***

1 Ich persönlich sehe das so: Es gibt bei den Menschen nur eine Rasse; den Menschen an sich. Egal, was die Biologie dazu sagt…
2 Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass ER/SIE/ES gar nichts von uns will und wenn doch, dann allerhöchstens, dass wir unseren freien Willen gebrauchen und frei entscheiden, ganz im Sinne vom „kategorischen“ Kant: „der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir“.
3 Denken Sie nur mal an die Smogbilder in China, an unsere Feinstaubdebatte oder an die Tatsache, dass mehr als ein Viertel der aktuellen Weltbevölkerung Probleme damit hat, an sauberes Trinkwasser zu gelangen und wir es literweise den Abfluss hinunterjagen…
4 Im Sinne von Jostein Garder (Sofies Welt): „Eine Frage kann mehr Zunder enthalten als 1000 Antworten“.

2. Die Entstehung des Universums, oder:
Es könnte ja auch einfach gar nichts
geben…

ΑΩ
Zuallererst sei hier erwähnt, dass die Existenz von allem existierenden für mich den ultimativen „Gottesbeweis“ darstellt und ich mich jedes mal wundere, wenn es Menschen anders sehen, denn die Tatsache, dass es überhaupt etwas gibt, muss doch völlig überzeugend sein und jedweden Zweiflern gerecht werden.
Ich rede hier nicht in erster Linie von einem religiösen Gott, sondern eher vom Grund der Existenz an sich, also der Tatsache, dass es überhaupt etwas gab, dass „knallen“ konnte, bezieht man sich auf die Idee des Urknalls5.
Und wenn man es genau betrachtet, schließen sich religiöse und wissenschaftliche Schöpfungsgeschichten ja überhaupt gar nicht gegeneinander aus, es ist alles nur eine Frage des Standpunktes und des Blickwinkels, denn:
„Ein sicherer Standpunkt bedingt nicht
zwangsläufig den richtigen Blickwinkel.“6
Gehen wir also davon aus, dass es tatsächlich eine unvorstellbar kleine, absolut hochverdichtete Masse gab (woher die auch immer kam und was auch immer darum herum war), die (warum auch immer) plötzlich die Idee hatte, zu explodieren, sodass im Laufe von Jahrmilliarden unser Universum entstand und weiter am Entstehen ist7.
Also auch alles, was mit der Milchstraße, unserem Sonnensystem, und unserer Erde zu tun hat.
Und also auch alles, was mit Leben auf unserem Planeten zu tun hat.
Also auch Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere und schlussendlich wir Menschen.
Das kann doch nur bedeuten, dass alles miteinander zusammenhängt, da alles, wirklich alles den selben Ursprung hat, wobei es völlig egal ist, ob man dies religiös, spirituell oder wissenschaftlich schlussfolgert.
Nimmt man diese Erkenntnis zu Grunde, wird es immer schwieriger, die merkwürdigen Possen mancher Menschen nachvollziehen zu können, ihre zwanghaften Anwandlungen von Separatismus und teils pathologischer Egomanie. Natürlich gibt es hier aktuell 7,x Milliarden Menschen auf diesem Planeten.
Natürlich gibt es Staaten und Menschengemeinschaften, die alle mehr oder weniger individuell existieren möchten und (wage ich zu behaupten) sich dabei wohlfühlen wollen.
Ich verstehe nur nicht, wieso dies so oft auf dem Rücken anderer Menschen geschieht, die doch auch genau die selben Rechte haben zu existieren.
Es ist doch alles da!
***

5 Das Wort Urknall an sich ist schon lustig, da erstens (zumindest in unserem Verständnis) niemand anwesend war, um ihn zu hören und zweitens es ja gar kein Medium gab, in dem sich der Schall hätte ausbreiten können…
6 Der Spruch ist von mir und...

Inhaltsverzeichnis

  1. Widmung
  2. Hinweise
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. „Eine bequeme Wahrheit“, oder: warum ich dieses Buch geschrieben habe
  5. 1. Einleitung
  6. 2. Die Entstehung des Universums, oder: Es könnte ja auch einfach gar nichts geben….
  7. 3. Religion und Glaube
  8. 4. Kulturelle und staatengebundene Eigenheiten
  9. 5. Die Mär von den knappen Ressourcen
  10. 6. Warum Verschwörungstheorien so interessant sind
  11. 7. Macht kommt von machen
  12. 8. Wir alle sind Schöpfer
  13. 9. Interaktion in Beziehungen & Mobbing
  14. 10. Wohin, Menschheit?
  15. 11. Schlusswort und Dank
  16. 12. Über den Autor
  17. 13. Literatur
  18. Impressum