Phobos und Deimos
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Phobos und Deimos

Worte fliegen tief ins All

  1. 64 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Phobos und Deimos

Worte fliegen tief ins All

Über dieses Buch

Manchmal sind wir wie Gestirne, wie Planeten und Monde. Wir sind ziellos, fühlen uns leer und sind doch ständig unterwegs, auf der Suche. Wir wissen nicht, wonach wir suchen, aber wir entdecken immer wieder neue Dinge, neue Abschnitte in einem Universum, welches uns so fremdartig scheint. Ängste machen sich breit, wollen uns einschüchtern. Doch wir wissen, dass wir weiterziehen müssen. Es ist unsere Bestimmung - wir können uns nicht dagegen wehren. Kommen Sie mit auf diese Reise, auf eine Reise der Worte, die in ein unbestimmtes Nichts führt. Tauchen Sie ein in eine fremdartig anmutende Welt aus Höhen und aus Tiefen. Irgendwo finden Sie vielleicht das, was Sie lange schon verloren glaubten: sich selbst.

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Information

Jahr
2015
ISBN drucken
9783738623987
eBook-ISBN:
9783739274775
Auflage
1
Thema
Poesie

Stich im Herz!

Ich fuhr hinaus in jene allzu fernste Ferne
mit meinem Rad
Und ich verfuhr mich irgendwann
Ich suchte meine viel zu unbekannten Sterne
Und wollt doch nur hinaus in jene fernste Ferne
Und spürte einen Stich in meinem Herz, sodann
Ich fiel vom Rad und sah mich plötzlich sterben
Von oben konnt ich mich da unten liegen sehn
Ich wollte nicht
und hatte auch nichts zum vererben
Ich lag nur da
und sah mich plötzlich ewig sterben
Und konnte diesen Augenblick
nicht mehr verstehn
Da zog manch Traum vor mir durch alle Zeiten
Sah mich als Kind
und auch manchmal als großen Clown
Doch wollte ich so gern in dieser Welt
noch bleiben
Und nicht entfliehen vor den fernen,
guten Zeiten
Ich spürte einen Stich
in meinem großen Lebenstraum
Wie ich so lag, kam da ein alter Mann des Weges
Er sah mich an und lachte leis in sich hinein
Er war nur da,
kam wohl den langen Weg per pedes
Wie ich so lag, kam da ein alter Mann des Weges
Und hielt in seiner Hand ´nen dunkelblauen
schönen Stein
Er sprach mich an
War ich etwa noch nicht gestorben?
Ich sollt ihn sehn,
den Stein des Lebens und der Zeit
Ich wär durch ihn dereinst
ein kluger Mann geworden
Doch im Moment fühlt´ ich mich
viel zu arg gestorben
Der alte Mann jedoch erhörte nicht
mein klagend´ Jammerleid
Er legte schnell den Stein in meine kalten Hände
Und plötzlich zogen alle Tränen
und auch alle Ängste fort
Alsbald entschwand er wie ein Nebel da
in dem Gelände
Er drückte jenen Zauberstein
in meine frierend Hände
Und ließ zurück mich
an diesem magisch tristen Ort
Da wuchs die Kraft aus meinem Innern
und aus meiner Seele
Sie wuchs empor
und ich erhob mich ohne alle Klag
Und wenn ich´s mir heut einsam
irgendwo erzähle,
wächst jedes Mal die unbekannte Kraft
in meiner Seele
Und es erwacht aus jedem Morgen
auch ein guter Tag
Ich fuhr nach Haus,
war wohl ein neuer Mensch geworden
Mein Herz schlug gut
und alles war so reich an Sinn
Wär ich tatsächlich
dort im Feld vielleicht gestorben,
hätt nie erlebt ich
so manchen wunderschönen Morgen
Und alle Träume und die Hoffnung
wären längst dahin
Es war der Stein, es war der fremde,
mysteriöse Alte,
der mir die Kraft und meinen Stolz
zurückgegeben hat
Und wenn im Spiegel ich entdeck
so manche Lebensfalte,
wollt ich so sein wie jener gute unbekannte Alte,
der mir gezeigt, dass alle Hoffnung
doch niemals ein Ende hat

Alpträume

Schwarzer Rauch in dunklen Gassen
Unheilvoll und schwerelos
Einsam, kalt die schmalen Straßen
Düster scheint die Stadt, verlassen
Ängste werden wach und groß
Geister ziehen durch die Stunden
Schreien laut und sind so nah
Ach, es schmerzen alte Wunden
Hier hat niemand Glück gefunden
Mancher Alptraum wird nun wahr
Doch es kommt schon bald ein Morgen,
weht die Angst, das Schweigen fort
Sonnenlicht verjagt die Sorgen
Alle Nacht ist längst gestorben
Diese Stadt, ein guter Ort
Ja, ich weiß, in manchen Nächten
ziehen Geister gern durchs Hirn
Man scheint schwach vor diesen Mächten,
weil man glaubt, dass Angst sie brächten
Doch sie sind nur schwach, verwirrn
Schwarzen Rauch und dunkle Gassen
sind nicht schlimm und auch nicht echt
Sind manchmal recht schwer zu fassen
Doch wir können sie auch lassen
Denn die Nacht ist gut, nicht schlecht

Der Traum

1.
Die Zeiten sind so düster
und so unsagbar schlecht
Überall droht Tod
und das furchtbarste Verderben
Kein einziger Mensch
macht es dem anderen wirklich recht
Alles ist so unsagbar übel
und so furchtbar und auch schlecht
Und alle hoffen, sie könnten mächtig sein,
und manch Reichtum erben
2.
Doch am Ende bleiben die Menschen
für...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Leben
  3. Sturm
  4. Traum
  5. Regenguss
  6. Träne
  7. Erinnerungen
  8. Geister
  9. Zeit
  10. Regennacht
  11. Flieger
  12. An die Eltern
  13. Letzter Sommer
  14. Naher Winter
  15. Der Fremde
  16. Überflieger
  17. Besuch im Herbst
  18. Flucht
  19. Besuch am Grab
  20. Leuchtturm
  21. Erinnerung
  22. Der alte Baum
  23. Träume der Erinnerung
  24. Ohne Titel
  25. Erkenntnis
  26. Tod
  27. Wo
  28. Mondloser Abend
  29. Wagnis
  30. Gefühle
  31. Aufbruch
  32. Stich im Herz!
  33. Alpträume
  34. Der Traum
  35. Zwei Monde
  36. Impressum