
- 120 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Gedichte aus Tag und Traum bis 2010. Inspiriert wurde ich dazu aus meinen Träumen und Visionen, aber auch durch die manchmal als traumatisch empfundene Lebenswelt, wie in meinem Buch Traumzeit bereits dargestellt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Gipfel der Zeit
Gepeinigt von beklemmenden Leid,
führte mich der Genius rasendes Fluges
zu Gipfeln der Zeit,
in eine unbekannte Zukunft der Vergangenheit.
In einem Meer voller Blumen landete ich sacht,
zum ehrenvollen Begräbnis inmitten der Nacht
würdevolle Redner traten bewegt an ihr Pult
zur großen Staatstrauer vollzog sich der Kult.
Doch sie ahnten wohl nicht, was sie da taten,
ich hätte ihnen zum Freudenfest geraten!
Glücklich losgelöst von Zeit und Raum,
duldete ich keine Trauerreden in diesem Traum.
Jetzt wollte ich neue Dimensionen erkunden,
meine Flügel ausbreiten,
um den Erdkreis zu umrunden.
Befreit von der Schwere,
die mit Verderben sich abwärts senkt,
blieb die Freude, die in alle Richtung lenkt
Auf der immergrünen Wiese ich mich wieder fand,
wie ein Vogel grenzenlos frei,
außer Rand und Band.
Eine leicht gebaute Brücke ich erwartungsvoll betrat
und gelangte so in eine unbekannte Stadt.
Doch nichts Besonderes konnte ich hier erkennen,
niemand mit Namen nennen.
Welche Aufgaben mich hier erwarten,
konnte mir kein Sterblicher verraten
Um das Unfassbare zu benennen,
müssen wir erst die Zeichen erkennen.
Wo war ich und in welcher Zeit?
Kein Mensch war zur Auskunft bereit.
Dennoch war mir klar in dieser Sache,
dass ich Anno 1987 träumend wache.
Zu einer Begegnung war ich hierher gereist
doch schien die Zeit noch nicht gereift
Vielleicht um die Geliebte wieder zu finden,
suchte ich Raum und Zeit zu überwinden.
Aber das Schicksal hienieden,
müssen wir uns wohl selber schmieden
Bruchstücke sind in die Form zu zwingen,
um Klarheit in die Vision zu bringen.
Sehnsüchte quer durch Zeit und Raum,
bewegten mich zu diesem Traum.
All mein Hoffen und Sehnen,
trieb mich, den Frühling wieder zu erleben,
mit ausgelassenen Kindern zu lachen,
um wieder verjüngt zum Leben zu erwachen.
Epigonen
Die Götter thronen in ferner Vergangenheit,
auch wir leben nicht in dieser Zeit.
Heute gibt es nichts als Sorgen,
hoffen sollen wir auf Morgen,
dann ist das Leben schon vorbei.
Sind die Gedanken wirklich frei?
Von gestern sind die Worte,
die sich in uns senken,
der Kerker ist das eigene Denken,
wir lassen uns von Schatten lenken.
Wir sind nicht wirklich auf diesem Stern,
das wahre Leben liegt weit fern.
Jetzt will ich raus aus diesem Traum,
um das wahre Licht des Tages zu schaun.
In diesem Jammertal steht schon alles fest,
lieber erspar ich mir den öden Rest.
Überall nur eiserne Zwänge
um den Mammon entsetzliches Gedränge,
die Menschen voll erdrückender Enge.
Erst werde ich Heit und Keit entsagen,
um mich an überkommene Sprache zu wagen.
Das Denken lenken in neue Bahnen,
was bringen noch die toten Ahnen?
Aber was so nahe scheint ist endlos fern,
das Jetzt ist nicht greifbar auf diesem Stern.
Wir können Vergangenheit und Zukunft denken
aber kaum das Heute lenken,
zu Staub zerfällt es unter den Händen
Verstünden wir diese Sprache nicht,
könnte uns niemand belügen,
kein Halsabschneider betrügen.
Sicher sind wir dann der Wahrheit näher
Und begreifen uns selber viel eher.
Der Seehund
Der schillernde Seehund betritt das Land,
seine Herkunft ist ganz unbekannt.
Vielleicht ist er von dem anderen Stern,
denn seine Herkunft scheint recht fern.
Doch bald befindet er sich in Nöten,
denn der Pöbel trachtet ihn zu töten
die grölende Menge sich gegen ihn richtet
und das seltene Wesen flüchtet.
Zornig betrachte ich die rasende Meute,
doch gelb-blau gekleidet bin ich heute,
so werde ich fast selbst zur Beute
Später bekomme ich sie einzeln zu fassen,
wie schnell hat sie der Mut verlassen!
Nabel der Welt
Zur Reise zum Nabel der Welt
haben wir die Tickets bestellt.
Doch kaum gestartet, müssen wir wieder landen,
die Lotsen keine passende Route fanden.
Schließlich weiß doch jemand den Weg,
was die Liebe alles so bewegt.....
Später scheint der Start erneut geglückt,
doch der Pilot ist seltsam ent...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Der goldene Baum
- Das goldene Schwert
- Selene
- Amsel
- Gipfel der Zeit
- Ball verkehrt
- Friedhof
- Deutschland
- Der schöne Stern
- Prinz Vogelfrei
- Existenz
- Heiße Herzen
- Melinda
- Heiße Dichter
- Universalklinik
- Ode an das Nichts
- Die Fratzen
- Fata Morgana
- Glück
- Das Orakel
- Die Wolke
- Freude
- Ebenbild
- Einheitsbrei
- Früchte
- Bisher veröffentlicht
- Impressum