Aus den Tiefen der Seele
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Aus den Tiefen der Seele

Sachbuch

  1. 152 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Aus den Tiefen der Seele

Sachbuch

Über dieses Buch

Fühlen Sie sich auch manchmal hilflos und überfordert, so als ob das Leben einfach zu viel wird? Fällt es Ihnen schwer, jeden Tag positiv zu gestalten?Hier knüpft "Aus den Tiefen der Seele"an und gibt dem Leser Perspektiven, Hilfestellungen und Erfahrungen des Autors weiter. Öffnen Sie sich neuen Denkmustern, folgen Sie dem Ruf Ihres Herzens und befreien Sie sich von der Begrenztheit Ihres Denkens!

Häufig gestellte Fragen

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GRUNDSÄTZE ZU MEINER
LEBENSAUSR ICHTUNG

Stufen des menschlichen Bewusstseins

Ich setze mich mit allem auseinander, so lange bis es in meiner Seele verarbeitet worden ist und Teil meines Gewordenseins ist. Das Geschehene ist verarbeitet, in meine Seele aufgenommen, Teil von ihr, gehört zu meinem Wachstumsprozess.
Lebensprinzipien, die dies ermöglichen:
  • Ich lasse mich auf die bunte Vielfalt der anderen Sichtweisen und des Fremden neugierig ein, bin immer offen und neugierig auf alles, was mich innerlich bereichern kann.
  • Ich betrachte mich als ein Teil von allem.
Mitfühlend-liebevoll gehe ich mit der Schöpfung, der Natur, den Mitmenschen um bzw. bringe mich als ein Teil von allem ein, wenn es mich innerlich berührt.
  • Ich verwahrheite alles.
Das meint schlicht und einfach, dass ich mir und anderen gegenüber ehrlich bin. Es geht stets um das Prinzip des Fundamentes immer angestrebter Ehrlichkeit, wie es jeder versteht.
  • Ich verreinheite alles.
Das meint, dass ich ein ehrliches Gewissen anstrebe. Ich verlange von dem anderen nicht mehr als ich von mir selbst verlange und erwarte.
  • Ich pflege meine Wahrnehmung aus einer tieferen Quelle heraus: dem Fühlen.
Die ganze Welt wird zu einem Spiegel meiner Seele, ich lebe die Liebe: Liebe ist mir nicht ein auferlegtes Gebot, das ich erfüllen muss.
Die Steuerung meiner Aktivitäten erfolgt nicht durch im Verstand gespeicherte Erinnerungsmuster oder Denken, sondern spontan aus innerer Führung, aus Intuition. Ich entscheide und verantworte meine Entscheidungen, die aus meinem Inneren fließen.
Das Leben ist in diesem Ansatz völlig mühelos, eigentlich nur ein Geschehenlassen. Ein solcher Zustand ist ein von Natur aus glücklicher Zustand. Ich lebe stets mit dem Gefühl, dass alles gut wird, wenn ich mich von dem Leben selbst führen lasse. Die Aufgaben kommen, wie ich sie mühelos bewältigen kann.
Laotse sagt, dass wahre Meisterschaft darin liegt,
den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Mein Ansatz weicht von dem Menschenbild der nützlichkeits- und leistungsfixierten Gesellschaft ab, in dem sich der moderne Mensch von außen gespannt vorfindet. Er fühlt sich dabei gut, belohnt, entlastet, und er merkt nicht, wie er sich selbst versklavt, indem er sich in seinem Menschsein verkürzt, um vermeintlicher Vorteile willen.
Alles ist heute auf das Ego bezogen. Wasser, Tiere, Bodenschätze will der Mensch besitzen und ausbeuten, indem er glaubt, sich von seinem Verstand verkürzt leiten lassen zu müssen, um empirisch vorzeigbarer Vorteile willen.
Status, Macht und Ankerkennung sind die wichtigsten Bedürfnisse des Egos, soweit es nur aus und mit dem Gebrauch des Verstandes lebt, indem es sich der Natur, die ihm fremd und feindlich geworden ist, gegenübersetzt.
Es versucht, die Natur zu beeinflussen, ja zu bezwingen, durch Wissensanhäufung auf der Basis der empirischen Wissenschaften.
Der Natur steht er ausbeuterisch gegenüber, ohne inneren Bezug mit seiner Seele. Selbst Tiere werden zur Sache.
Die Liebe ist ohne Wert geworden. Rundum sehen wir den Wandel von der Großfamilie zur Kleinfamilie und schließlich das Dominieren von Singlehaushalten. Statt Lebensfreude, Kreativität, Ruhe geht es um Kategorien von Quantität, um immer mehr, immer größer, immer weiter, um messbare Erfassung aller greifbaren Daten. Alles ist sinn-los und wert-los geworden, wo es um Selbst-Behauptung, Macht, Einfluss und Status geht in einer Nützlichkeits- und Leistungsgesellschaft, wo nur die Produktionssteigerung zählt.
Gefühle und Emotionen werden als hinderlich empfunden.
Mein Seelengrund als mein „Gottesgrund“
Statt egoistischen Verhaltens leben wir ein mitfühlend-liebevolles Verhalten.
Intuition ist für uns wesentlicher als bloßes Denken.
Die gelebte Einheit Mensch–Natur steht mir im Mittelpunkt, statt des üblichen Ansatzes der Ausbeutung der Natur durch den Menschen.
Hier und Jetzt stehen im Mittelpunkt und nicht Flucht in Vergangenheit und Zukunft.
Wer aber diesen Weg bewusst erlebt und mitvollzieht, wird diesem Ansatz innerlich nicht fremd gegenüberstehen.

Wie gewinne ich Lebenstiefe?

Ich muss offen sein für neue Informationen, neue Ideen, neue Erfahrungen, mit denen ich mich auseinandersetze.
So schaffe ich mir einen Erfahrungsschatz, der in mir ruht, aber noch nicht voll angekommen, assimiliert ist, aber voll angenommen und für den Zeitpunkt der Aufnahme ohne Widerstand ist. Er ist Teil meines Inneren, aber letztlich noch nicht zu meinem Inneren geworden.
Wie komme ich von dieser Grundstruktur her ganz konkret zu neuen Einsichten, die mein Ich vertiefter erfahren lassen?
Welche ganz konkreten Schritte führen mich zu dieser Lebenseinstellungsverwirklichung?
Wie kann ich günstige Bedingungen schaffen, um mein Leben zu vertiefen?
Eine Ideensammlung:
  • Fühle dich nie unverhältnismäßig blockiert durch aktuelle Belastungen. Setze auf die kleinen Dinge in deinem Leben, auf Kochen, Spazierengehen, Tagträumen, wo unsere Gedanken nicht zu speziellen Zielen gebunden sind.
Kreative Einsichten gewinnst du bei ruhiger Musik, klassischer „Babymusik“, beispielsweise beim Allegro aus der Kleinen Nachtmusik von Mozart.
  • Ich muss Aufgaben aufschieben können, darf mich nicht unter Druck setzen.
Das Gehirn braucht längere Zeit zum Verarbeiten.
So ist Zeit, dass Querverbindungen vom Unterbewussten her hergestellt werden.
  • Schirme dich von Zeit zu Zeit von deiner Umgebung ab.
Setze den Kopfhörer auf, höre Musik, dusche ausgiebig und lass die Gedanken wandern. Verbleibe bei Bildern, die in dir auftauchen, so lange, bis sie verblassen, und weise die Auseinandersetzung damit nicht zurück.
  • Sorge für eine positive Stimmung.
Bringe dich in bzw. erarbeite eine ruhige und glückliche Lebensverfassung/Lebenseinstellung.
  • Fixiere dein Leben nicht auf Gewohnheiten und unreflektiertes Übernehmen von Einstellungen, die mal richtig und sinnvoll waren, heute aber nicht der gesellschaftlichen Entwicklung angemessen sind.
(Einstellung gegen die Kirche schien mal notwendig, um Wandel zu initiieren, heute hat sich vieles in der Kirche gewandelt, das ich aus meinen Fixierungen heraus gar nicht wahrnehmen und aufnehmen könnte.)
  • Nehme alles wach auf, was dir begegnet.
Bei einem Spaziergang durch die Natur, nehme in der Stadt Werbeplakate und Schlagzeilen auf, die dich für neue Gedanken öffnen.
  • Erwirb ein umfangreiches Wissen aus unterschiedlichsten Gebieten.
So hast du in deinem Unterbewussten neben deinen Lebenserfahrungen noch einen weiteren Schatz, der gehoben werden kann, wenn er durch neue Lebensauseinandersetzungen abgerufen werden kann.

Die Aufgabe unseres Lebens

Wir sind lebendige Menschen, solange wir wachsen und reifen.
Alle Nöte und Probleme, alle Schwierigkeiten sind notwendiger Teil des Lebens.
Voraussetzung für Wachsen und Reifen ist die Liebe, ist das Einüben von sehend zu werden, berührt zu werden.
Umbrüche im Leben, wie geirrt und betrogen zu werden, den Arbeitsplatz zu verlieren, Tod und Scheidung, sind Situationen, sind Krisen, die Reifungsschübe zu Vervollkommnung und kritischen Besinnungen bedingen.
Spirituelles Wachstum erfahre ich als beglückende Aufgabe, wenn ich zuerst nur aufnehmen will, Eindrücke sammeln, die Augen und Ohren offen halten, ohne zu werten und zu urteilen, die Dinge also sich ereignen lasse, geschehen lasse, während wir uns still in unserer Leere zurückhalten, in der eigenen Einsamkeit mehr fundiert sind als außenorientiert, schlagzeilenorientiert.
Arbeiten wir an unserer Empfänglichkeit, Aufnahmebereitschaft, unserem Hinhören- und Hinsehenkönnen ohne vorschnelles Bewerten, ohne den anderen mit unserem Meinen aufzuhalten und vorrangig korrigieren zu wollen.
Wir wollen einen Menschen annehmen, so wie er ist, indem ich die Grundhaltung „reines Offensein“ anstrebe.
Neue Gedanken werden geboren, wenn wir weit, ruhig, still, leer sind.
So können wir unser tiefstes Wesen erfahren,
alles in Liebe umarmen, den Weg nach innen aktiv offen machen.
Die menschliche Grundfrage für mich ist:
Will ich festhalten, erstarren
Oder Bereitschaft zum Wandel leben?
Im lebendigen Aufnehmen der Natur, so Bäume blühen, Blätter fallen, Jahreszeiten kommen und gehen, erfahre ich ständig, von der Natur vorgegeben, dass der Wandel in unserem Sein vorgegeben ist.

Werden, der ich bin

Es gibt Tage, an denen ich leer scheine. Meine Träume weichen dem Ablauf der Belanglosigkeiten, w...

Inhaltsverzeichnis

  1. Bisher vom Autor erschienene Bücher
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Inhaltlicher Ansatz des Autors
  4. Mein Ansatz „Gott in uns“
  5. Grundsätze zu meiner Lebensausrichtung
  6. Begegnung mit dem du
  7. Liebe und Leben
  8. Das ich als Teil der Natur
  9. Religiöse Ausrichtung ohne Glaubenszwang
  10. Persönliches
  11. Impressum