
- 35 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Zwei Rendezvous mit Frau Tod
Über dieses Buch
Die masochistisch angehauchte Frau Gott und und ihre Liebesgespielin Frau Tod befinden sich im ständigen Kampf für ein wenig Gerechtigkeit auf der Liebeskugel Namens Erde.In den Nebenrollen spielt das fiese Leben, Menschen, die Kinder mit ihren Sexualpartnern verwechseln und auch sonst für massig Ungerechtigkeiten sorgen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Torsten Siekierka
Zwei Rendezvous
mit
Frau Tod
Guten Tag! Kennen sie das? Sie möchten gern ein Buch lesen und was bekommen sie stattdessen serviert?
Erst einmal unzählige Danksagungen an die Mama, den Papa, das Meerschwein oder den Lieblingsfußballverein! Habe ich bisher nie getan, weil immer vergessen. Oder, weil ich es nie heucheln wollte oder es schlicht als nicht wichtig genug erachtete.
Folgende Kurzgeschichte über die Holgers und Uwes dieser Welt, diese Geschichte über eine Liebesbeziehung zwischen Frau Tod und Frau Gott ist für all die Menschen da draußen gedacht, die mich bisher in all meinen Buchprojekten irgendwie unterstützten. Ohne all die Leute gebe es meine Bücher nicht. Danke für die Covergestaltung, das Lektorat. Danke auch an meine Frau und meine Töchter, die immer wissen, wo sie mich finden können. Am Schreibtisch! Danke auch an all die Meinungen, wie scheiße das doch alles wäre. Und was soll ich sagen? Ihr hattet Recht! Aber ändern tue ich trotzdem nichts! Dafür schon mal ein dickes sorry! Danke auch an die Leute in den Locations, in denen ich anecken, provozieren, schockieren und gefallen durfte. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen. Irgendwann!
Und bitte nicht wundern, dass hier keine gesonderten Namen zu lesen sind. Hat schlicht Angstgründe. Angst vor »Alter, ich verklag dich! Du hast mich in deinem Buch erwähnt und damit meinen guten Ruf beschmutzt!« Muss ja nicht sein!
Also Danke an alle für alles! Ihr seid die Größten!
Und nun wegtreten und weiterlachen!
Viel Spaß beim Lesen wünscht hochachtungsvoll
ihr Torsten Siekierka
»Uwe! Hören sie mich?
Wachen sie auf!
Ich bin es!
Frau Tod!
Uwe, kommen sie! Wachen sie auf!
Wegen ihnen bin ich extra einen Tag früher aus dem Urlaub gekommen! Normalerweise wäre ich erst morgen früh zurückgekehrt.«
Uwe blinzelte, schaute sich um.
Auf seinem Bett saß eine jungaussehende, schlanke Frau mit langen braunen Haaren, sowie einem typischen Studentinnengesicht.
Wunderschön wirkte es! Dieses junge Ding, welches da auf der Bettkante neben ihm saß.
Uwe setzte sich seine aschenbecherdicken Brillengläser auf die dicke Nase. Diese verdeckten zwar ein wenig das aufgeblähte Gesicht, jedoch nicht den aufgeblähten Bauch.
»Uwe! Es freut mich, dass sie wach sind! Ich bin Frau Tod!
Ihr letzter Tag hat bereits begonnen!«
Uwe, der sich die Augen rieb, nuschelte was von
»Polizei«,
»Einbrecherin« und
»verpissen«,
schließlich sei er ein verheirateter Mann.
Dann versuchte er vergeblich, seine Frau zu wecken.
Doch Frau Tod sprach: »Uwe, das wird nichts bringen! Niemand außer ihnen kann mich sehen. Denn sie sind auserwählt!«
Uwe stand auf, ging in die Küche, öffnete sich ein Bier. Frau Tod folgte ihm.
»Wer sind sie?
Was wollen sie?
Ich rufe die Polizei!«
»Uwe! Ich wiederhole mich ungern! Heute ist ihr letzter Tag! Sie werden diese Welt für immer verlassen! Sie haben es nicht anders verdient. Und sie wissen, wieso!«
»Wollen sie mich verarschen?«
»Uwe! Ich glaube, ich muss ihnen das alles etwas genauer erläutern. Wissen sie, warum Gott unsterblich ist? Gott ist in Wahrheit eine Frau. Wir führen eine lesbische Beziehung! Frau Gott und ich! Und Frau Gott sieht alles, wissen sie? Sie rief mich an und berichtete davon, dass sie die alleinige Schuld dafür tragen, dass ihre Tochter ihre Unschuld bereits mit neun Jahren verlor.«
Uwe tat auch weiterhin so, als wüsste er nicht, von was Frau Tod tatsächlich sprach. Er forderte sie auf, endlich zu gehen und fragte, was das ganze Schmierentheater hier überhaupt solle.
Doch diese Frage beantwortete Frau Tod nicht mehr, denn Frau Tod war es leid, sich immer und immer wieder zu wiederholen. Sie nahm sich ebenfalls ein gekühltes Bier aus dem Kühlschrank, zündete sich eine Zigarette an und verließ die Wohnung mit den Worten: »Ich sehe sie morgen früh im Auto, Uwe!«
Uwe legte sich wieder ins Bett. Direkt neben seine Frau. Während dieser Nacht versuchte er vergeblich, zurück in den Schlaf zu finden. Er wälzte sich hin und her, schaute hinüber zu seiner todkranken Frau, die leicht schnarchend neben ihm lag. Er dachte an die Nele und daran, was er doch für ein fürsorglicher Familienvater sei.
Als auch endlich der Tag erwachte, erhob sich der Uwe wieder, setzte Kaffee auf, schaute aus dem Fenster in Richtung Auto. In diesem saß die wunderschöne Frau Tod und winkte Uwe lächelnd zu.
Uwe winkte schüchtern zurück!
Die hinterste Sitzreihe des Linienbusses sollte nur für Uwe bestimmt sein. Mit dem Auto wollte er heute lieber doch nicht fahren. Doch auch Frau Tod entschied sich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. In dem Tätigkeitsfeld von Frau Tod war Flexibilität schließlich höchstes Gebot.
Uwe starrte aus dem Fenster. Er wollte weghören, als Frau Tod vom Körper seiner Frau sprach, welcher seit geraumer Zeit von Metastasen heimgesucht wird. Schließlich wusste auch Uwes Frau genau, was sich jeden Samstagabend im Kinderzimmer der Nele abspielte. Doch die Nele zu schützen kam ihr nicht in den Sinn. Daher sollte Uwes Frau nun genauso lange und schmerzvoll leiden, wie ihre Tochter. Das gelang Frau Tod recht gut.
Und nun litt auch Uwe!
Wie ein Schwein! Welches er in den Augen von Frau Gott und Frau Tod unumstritten darstellte.
Dann sprang Uwe auf, schrie Frau Tod an und fragte, warum seine Frau dafür leiden sol...
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