
- 72 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Ich habe sie getroffen, irgendwo am Rand einer riesigen Stadt. Sie nahm Drogen und wollte dennoch leben. Eines von vielen eindrucksvollen Schicksalen in diesem Buch. Dabei ist es kein Schicksalsbuch - es ist ein Stück Realität. Es sind einfache Betrachtungen, vielleicht eher zufällige Beobachtungen - ganz sicher unbequeme, nicht immer schöne, aber eben Realität. Es mag eine Reise durch die Gefühle, durch eine Art Ausweglosigkeit sein. Bleibt am Ende doch die Hoffnung, vielleicht auf das Leben? In jeder Hinsicht bleibt eine nüchterne Erkenntnis: Es ist wie es ist!
Häufig gestellte Fragen
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Information
Die Hexe
Ziemlich hoch im Wolkenzelte
Lebte sie für sich allein
Schaute traurig auf die Welte
Von dort oben, ihrem Zelte
Wollt so gern mal Mutter sein
Doch zu ihr, welch schlimmes Leben
Kam niemals ein netter Mann
Ach, sie wollt doch Liebe geben
Und ein Kind, ein schönes Leben
Ein Familienglück sodann
Aller Traum jedoch blieb ferne
Mann und Kind – nie kam´s zu ihr
Lange schaut sie zu manch´ Sterne
Alles Glück schien viel zu ferne
Keine Freude, keine Zier
Da begann sie sich zu rächen
Holte sich, was sie gewollt
Nutzte aller Menschen Schwächen:
Mit der Gier wollt sie sich rächen
Zauberte ein Tor aus Gold
Damit lockte sie manch´ Mädchen
Und versprach das große Geld
Ach, es kamen aus dem Städtchen
Viele junge, hübsche Mädchen
Durch das Tor zur Wolken-Welt
Zur Begrüßung gab es Kuchen
Daunenbettchen wunderschön
Niemals gab es Grund zum Fluchen
Herrlich schmeckten Torten, Kuchen
Nein, kein Mädel wollte gehn
Doch wenn aller Tag vergangen
Kroch empor die schwarze Nacht
Plötzlich zischten tausend Schlangen
Dort, wo längst der Tag vergangen
Hat sich Unglück breitgemacht
Da, zur Hex ward die Frau Holle
Und ihr Wolkenhaus zerfiel
Formte sich zur schwarzen Scholle
Blitze zuckten um Frau Holle
Ach, es war ein böses Spiel
Alle Mädchen, die dort oben
Längst gefangen in der Scholl
Als die Wolken fortgezogen
Warn die Mädchen nicht mehr oben
Brach entzwei dies Tor aus Gold
So verschwanden hundert Mädchen
Keiner ahnte je wohin
Traurig lag nun Welt und Städtchen
Denn es fehlten junge Mädchen
Und es fehlte Glück und Sinn
Doch ein junger Prinz vom Meere
Hörte von dem Trauersang
Und er kam ganz ohne Heere
Mit dem Boot weit übers Meere
Und er suchte tagelang
Bis er sah die dunklen Wolken
Wo Frau Holle arglos war
Mit ´nem Luftschiff unbescholten
Flog er hoch bis zu den Wolken
Und sein Sieg schien sonnenklar
Er entdeckte jene Scholle
Wo die Mädchen eingesperrt
Doch da war auch noch Frau Holle
Die verteidigte die Scholle
Ihr Gesicht von Wut verzerrt
Kraftvoll hob der Prinz den Degen
Stach in jene Wolkenpracht
Dort heraus stob wilder Regen
Alle Mädchen warn am Leben
Als die Scholle laut zerkracht
Und im Luftschiff fröhlich singend
Flog der Prinz die Mädchen heim
Ach sie tanzten lustig springend
Durch das Städtchen rufend, singend
Alle konnten glücklich sein
Und Frau Holle in der Wolke
Die kam niemals wieder her
Denn das Tore aus purem Golde
War nur Lüge, wie die Wolke
Die Frau Holle gibt’s nicht mehr
Die Bank
Recht einsam steht die Bank am Wald
Sie ist verwittert und schon alt
Manch Brett brach durch
Man strich sie an
Ich sitz hier gern, auf ihr, sodann
Von hier aus schau ich auf die Stadt
Die unten liegt und Leben hat
Doch auch zum Himmel ist´s nicht fern
Von hier aus seh ich gut die Stern´
Die Bank kennt auch mein Auf und Ab
Sie kennt mich, wenn ich stark und schlapp
Sie kennt auch meine Tränen gut
Sie gibt mir Kraft
Sie gibt mir Mut
Und wenn ich wieder gehen will
Dann lächelt sie so lieb und still
Dann sag ich leis:
„Mach´s gut, bis bald“
Da ist´s egal, ob warm, ob kalt
So einsam steht die Bank am Wald
Verwittert ist sie
Und schon alt
Ich bin hier gern
Ich bin hier froh
Auf meiner Bank, im Irgendwo
Die Herde
Und die Herde, die zieht weiter
Starker Sturm verweht die Spur
Dieser Winter ist nicht heiter
Un...
Inhaltsverzeichnis
- Hinweise
- Inhaltsverzeichnis
- Überflieger [Vor-Text]
- Fahrstuhlstopp
- Der Mann im Wald
- Schwarzweißer Bär
- Eine Frau
- Ende
- Geister
- Ziellos
- Mond-Wind
- Die Fremden
- Geheimbund
- Der Terrorist
- Jenes Land
- Irgendwann
- Frage
- Lady
- Kriegskinder
- Ein bisschen Leben
- Der Obdachlose
- Der Trinker
- De-ja Vu
- Betrachtung
- Lügenpresse
- Ohne Worte
- Schwule Sau
- Die Hexe
- Die Bank
- Die Herde
- Ich: Erbsenzähler
- Todesnachricht
- Die Tänzerin
- Intensivstation
- Der Autist
- California Crystal
- Impressum