Erlkönig
eBook - ePub

Erlkönig

Mit Interpretationshilfen des Gedichts und der Vertonung sowie Noten für Klavier und Gesang

  1. 56 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub

Erlkönig

Mit Interpretationshilfen des Gedichts und der Vertonung sowie Noten für Klavier und Gesang

Über dieses Buch

Neue Interpretationen des Gedichts von Goethe und seiner Vertonung durch Schubert und andere Komponiesten sollen Interessierten aus Schule und Musikschule helfen, ein tieferes Verständnis dieses Höhepunktes des Kulturschaffens in Deutschland zu gewinnen.Das Buch enthält neben Texten auch die Noten der Vertonungen.Bitte beachten: Das Buch ist in Großformat.

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Information

Jahr
2014
ISBN drucken
9783732240593
eBook-ISBN:
9783735771063
Auflage
2
Thema
Poesie

Goethes Erlkönig

(Wikipedia)
Erlkönig ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die er im Jahre 1782 schrieb. Sie wurde unter anderem von Franz Schubert und Carl Loewe vertont.

Entstehungsgeschichte

Der Stoff der Ballade stammt aus dem Dänischen, dort heißt der Erlkönig Ellerkonge, also Elfenkönig. Die Ballade wurde ursprünglich von Johann Gottfried Herder übersetzt.[1] Dabei entstand der Begriff „Erlkönig“ angeblich aus der falschen Übersetzung des Wortes Eller als „Erle“, das er dann mit „König“ kombinierte. Goethe schuf die Ballade als Einlage zu dem Singspiel Die Fischerin, in dem die Darstellerin die Ballade bei der Arbeit singt.
Zum Erlkönig inspiriert worden sein soll Goethe während seines Aufenthaltes in Jena durch eine Nachricht, nach der ein Bauer aus dem nahen Dorf Kunitz mit seinem kranken Kind zum Arzt an der Universität ritt. Zur Erinnerung daran wurde bereits im 19. Jahrhundert ein Erlkönig-Denkmal zwischen den heutigen Jenaer Stadtteilen Kunitz und Wenigenjena errichtet.

Inhalt

In einer stürmischen Nacht reitet ein Vater, seinen kleinen Sohn im Arm, durch einen dunklen Wald. Das Kind glaubt in der Finsternis die Gestalt des Erlkönigs zu erkennen und ängstigt sich. Der Vater beruhigt seinen Sohn: was er sehe, sei nur ein Nebelstreif. Doch die gespenstische Gestalt lässt das Kind nicht mehr los. Mit verführerischen Worten bittet der Erlkönig den feinen Knaben, mit in sein Reich zu kommen und sich dort von seinen Töchtern verwöhnen zu lassen. Das Kind aber wird immer unruhiger. Wieder bemüht sich der Vater, für dessen Halluzinationen eine natürliche Erklärung zu finden: alles sei nur das Rascheln der Blätter und der Widerschein der alten Bäume. Doch die Vision wird immer bedrohlicher, und der Sohn reagiert immer panischer. Als der Erlkönig das sich sträubende Kind schließlich mit Gewalt an sich reißen will, verliert auch der Vater seine Fassung und versucht, so schnell er reiten kann, den heimatlichen Hof zu erreichen. Doch zu spät – das Kind in seinen Armen ist tot.
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? —
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? —
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. —
„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ —
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? —
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. —
„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ —
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? —
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. —
„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ —
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! —
Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

Interpretationen

Goethes Gedicht enthält wie die meisten Gedichte Leerstellen, die durch Interpretation vom Leser aufgefüllt werden müssen:
  • Es bleibt unklar, woher der Junge den Begriff „Erlkönig“ kennt und warum diese Figur trotz ihrer anfänglichen Freundlichkeit sofort Angst in ihm auslöst.
  • Es wird nicht erklärt, warum am Schluss das Erzähltempus vom Präsens zum Präteritum wechselt. In einer weniger dramatisierten Erzählung müssten die Tempora genau umgekehrt benutzt werden: Das zunächst Beschriebene ist vergangen, während der Junge tot bleibt.
  • Woran „das Kind“ (der Mensch oder die Kindlichkeit des Sohnes?) stirbt bzw. gestorben ist, wird nicht explizit mitgeteilt.
Die meisten Interpretationen des Gedichts gehen von der Nicht-Existenz dessen aus, was der Knabe wahrnimmt. Sie sehen (wie der Vater) den Erlkönig als bloße Ausgeburt von Angst- und Fieberträumen und als Ausdruck der Krankheit des Knaben, die ihn am Schluss des Gedichts tötet.
Eine zweite Gruppe von Interpr...

Inhaltsverzeichnis

  1. Zur Einleitung
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Johann Gottfried Herder: Erlkönigs Tocher
  4. Johann Wolfgang von Goethe:Erlkönig
  5. The Erl-King
  6. Goethes Erlkönig (Wikipedia)
  7. Schuberts Erlkönig (Wikipeda)
  8. Franz Schubert: Erlkönig (Noten für Gesang/Klavier
  9. Carl Loewe:Erlkönig(Noten für Gesang u. Klavier)
  10. Empfehlenswerte Bücher (fast alle Literatur-Titel sind keine reinen Text-Ausgaben, sondern mit Interpretationshilfen)
  11. Impressum