Der Gottesbegriff und dessen Bedeutung in der Gegenwart
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Der Gottesbegriff und dessen Bedeutung in der Gegenwart

Mit einem Anhang Götterbilder.

  1. 156 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Der Gottesbegriff und dessen Bedeutung in der Gegenwart

Mit einem Anhang Götterbilder.

Über dieses Buch

Die Schrift Ludwig Büchners erschien 1874 in Leipzig. Der Autor argumentiert, dass der Gottesbegriff, wie er zu seiner Zeit allgemein verstanden wurde, nicht haltbar ist. Er schreibt: "Bildung, Erziehung, Wissenschaft und Aufklärung sind... bessere Lehrmeister der Menschheit als der phantastische, zu so vielen hässlichen Zwecken ausgebeutete Gottesglaube."

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Information

Jahr
2017
ISBN drucken
9783744872119
eBook-ISBN:
9783744827898

Götterbilder

Im Judaismus, im Islam und im Christentum gibt es Regeln bzw. Vorschriften, wie die Gläubigen sich ihrem Gott gegenüber verhalten sollen. In allen drei Religionen gilt:
1. Es gibt nur einen einzigen wahren Gott und der Gläubige hat die Pflicht, andere Menschen davon zu überzeugen.
Was bedeutet das? Die Geschichte liefert zahlreiche Beispiele dafür, daß Gläubige ihre Religion „mit Feuer und Schwert“ anderen Gläubigen oder „Heiden“ aufgezwungen haben. Wenn Kriegsgegner ihren jeweiligen Gott anriefen, er möge sie siegen lassen, mußte sich der Gott zwangsläufig immer in einem Dilemma befinden.
2. Du sollst dir kein Gottesbild machen.
Was bedeutet das? Bildliche Darstellungen ihres Gottes ist Juden und Moslems strengstens verboten. Gläubige des Judaismus sprechen nicht einmal den Namen ihres Gottes Jahwe aus, und zwar aus Furcht, ihn zu mißbrauchen. Anstelle des hebräischen JHWH sagen sie Adonai, Herr. Moslems wiederum führen den Namen ihres Gottes ALLAH in zahlreichen Redewendungen häufig im Munde. Im Christentum gibt es zahlreiche Bilder des Gottes und anderer Heiliger (Ikonen); man sagt, die Verehrung heiliger Bilder gelte nicht den Bildern selbst, sondern den darauf dargestellten Personen. Es gibt, besonders an den Wallfahrtsorten, eine Unmenge an industriell gefertigten Devotionalien zu kaufen. Diese Ansicht und diese Praktiken werden jedoch nicht von allen Fraktionen des Christentums geteilt.
Auch bei den übrigen Religionen in der Welt gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Götterbilder. In Religionen, in denen Gott kein persönliches Wesen ist, sondern mehr ein geistiges Prinzip (nordamerikanische und kanadische Indianer, verschiedene afrikanische Völker), gibt es auch keine bildlichen Gottesdarstellungen. Bei der Mehrzahl alter Völker (Ägypter, Griechen und Römer, Germanen) wiederum gibt es einen kaum zu überblickenden umfangreichen Pantheon mit häufig künstlerisch überragenden Darstellungen von Gottheiten.
Die Vielfalt an Götterdarstellungen ist wahrhaft beeindruckend. Es ist äußerst interessant, in den Götterbildern die Welterklärungsversuche alter Völker zu erkennen. Religiöse Weltanschauungen waren so lange verständlich, wie es die neueren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse des 19. und der nachfolgenden Jahrhunderte noch nicht gab. Doch wie Georg Büchner in der hier vorliegenden Schrift sagt; „Bildung, Erziehung, Wissenschaft und Aufklärung sind bessere Lehrmeister der Menschheit als der phantastische, zu so vielen häßlichen Zwecken ausgebeutete Gottesglaube ...“
Zum Beispiel:
Welche Rechtfertigung für die gewaltige Hierarchie der katholischen Kirche mit einem „Stellvertreter Gottes auf Erden“, dem Papst in Rom, kann es heute noch geben?
Sind die Streitereien und Eifersüchteleien der verschiedenen Fraktionen innerhalb des Christentums und anderer Religionen nicht einfach lächerlich?
Die hier folgende kleine Sammlung von Götterbildern soll verdeutlichen:
Es hat „den EINEN Gott“ in der Welt nie gegeben.
Dem künstlerischen Genie einiger religiöser Menschen verdanken wir großartige Kunstwerke: Bilder, Plastiken und übrigens auch Bauwerke und musikalische Werke.
Den Weltanschauungen, den Götterbildern anderer Völker in anderen Zeiten sollen wir mit Verständnis und Achtung entgegentreten.
Die Behauptung von einer Religion, sie sei die einzig wahre, ist ebenso falsch und gefährlich wie die von der Auserwähltheit oder Überlegenheit eines Volkes oder einer Rasse.
Altefähr auf Rügen am 15. Mai 2017
Wolfgang Buddrus
Sumer, Akkad, Babylon, Assyrien: Die Gottheiten TIAMAT
MARDUK. Tiamat verkörpert das Salzwasser, Abzu ist das Gegenstück und steht für das Sü...

Inhaltsverzeichnis

  1. Motto
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Biographie Ludwig Büchners
  4. Der Gottesbegriff Vorwort des Verfassers
  5. Vortragstext
  6. Anzeige des Verlages
  7. Götterbilder
  8. Impressum