Gefangen in parallelen Welten
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Gefangen in parallelen Welten

Lyrik

  1. 92 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gefangen in parallelen Welten

Lyrik

Über dieses Buch

"Gefangen in parallelen Welten" ist der erste Lyrikband von Sophia Benedict auf Deutsch. In ihren Gedichten spiegeln sich die Liebe und der sichtbare wie auch der unsichtbare Schmerz dieser Welt. Die Gefühle fließen wie geschmolzenes Metall, die Art, in der sie sich Ausdruck verschaffen, berührt das Herz. Sophia Benedict führt uns hin zur Poesie der einfachen Dinge. Gedichte und Poesie sind ja bei weitem nicht ein und dasselbe.

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Information

Jahr
2015
ISBN drucken
9783734797194
eBook-ISBN:
9783739254241
Auflage
4
Thema
Poetry

BEATRICE

Leidvoller Wahnsinn
zwang den
Meister
einem Mädchen
die Ewigkeit
zu schenken -
Beatrice!
Seitdem
spielt die Zeit
mit dem Mädchen
wie der Wind
mit einem Pappelblatt
im Herbst.
Ihr scheues Herz
wandert
im Universum
ihre zarte Seele
findet
kein Refugium
in ihren
parallelen Welten. ...
***
Das Laub ist gefallen
und du sahst die Bäume entblößt.
Nackt sahen sie schrecklich aus.
Sie glichen dem Tod.
Aber als du
sie betrachten wolltest,
begriffst du plötzlich,
dass dieses Bild
gar nicht so furchtbar war.
Du sahst,
wie verschieden sie sind.
Einige waren arm,
andere hingegen
selbst in ihrer Nacktheit noch reich.
Einige bogen sich unter dem Wind,
andere hielten stand.
Aber sie alle waren von gleicher Natur.
Und es wurde dir klar –
es ist auch die deine.
***
Er versteht dich gut.
Sein Verstehen
deines Innersten fürchtend
liebst du ihn.
Nein, nicht vor ihm fürchtest du dich,
du fürchtest dich
vor deinem eigenen Wesen.
Und du hasst ihn dafür.
Für diese Wahrheit.
Doch nicht du
fürchtest vor ihm dich.
Deine Schüchternheit
und der Mut,
den du nicht hast,
fürchten sich.
Nur deine Träume
lieben ihn.
Die Träume, in denen du
eben du bist.
Ohne jene Spuren,
die auf dir
die anderen
hinterlassen haben.
***
Wenn der Versucher
einer jungen Seele
das Gift der Schmeichelei einflößt,
füllt er
das Gefäß der Liebe,
der Liebe zu sich selbst aus,
eine Abhängigkeit bewirkend.
Dann bittet die Seele:
„Gib mir!
Gib mir noch mehr!“
Wenn aber
die Stunde der Vergeltung
schlägt,
fällt sie verlassen und verwüstet
wie ein verletzter Schwan
zu Boden. ...
Nur die,
der das Überleben gelang,
wird noch
mehrere Male
sterben,
und der Tod
wird ihr bester Freund.
***
In meinen Träumen
sehe ich mich am Meeresufer,
wo abends
sich ein Zikadenstakkato
in die schwüle Nacht ergießt.
Als scheuen Teenager
sehe ich mich.
Furcht vor dem Leben
und vor allem, was sich
hinter dem Wort Liebe
verbirgt.
Andere wollen das.
Sie geben die Gesetze vor.
Sie bestimmen die Grenzen.
Sie sind diejenigen, die
das Reine
ins Schmutzige
ziehen.
Aber in meinen Träumen
verlieren sie ihre Macht.
In meinen Traumen
gehöre ich mir selbst.
***
Es ist unmöglich,
die ganze Menschheit zu lieben.
Keiner hat ein so großes Herz,
um alle Menschen hineinzunehmen.
Möglich ist es,
nur einen Menschen zu lieben.
Wegen seiner Einmaligkeit
oder
wegen seiner Unvollkommenheit.
Dafür, d...

Inhaltsverzeichnis

  1. Widmung
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Beatrice
  4. Der Stein Auf Meinen Herzen
  5. An François Villon
  6. Vor meinem Fenster
  7. An K.D.
  8. Leere
  9. Gott in dir
  10. Erinnerungsschrapnelle
  11. Verflossen
  12. Dresden 1945
  13. Donezk
  14. Jerusalem
  15. Professor Freud
  16. Geister der Vergangenheit
  17. Traum
  18. Der Mond
  19. Himmel
  20. Consuelo
  21. Der Schmetterling
  22. Vergessen
  23. Tod eines Pagen
  24. Matisse
  25. Die Anlegestelle
  26. Trennungen
  27. Müde
  28. Frierende Kirschbäume
  29. Einsamkeit
  30. Holländer
  31. Blühende Apfelbäume
  32. Dein Weg
  33. Zärtlichkeit
  34. Bagatellen
  35. Haiku
  36. Impressum