Die Unfreiheit des Arbeitslosen
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Die Unfreiheit des Arbeitslosen

Fünf Jahre im Kölner Hartzodrom

  1. 356 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Die Unfreiheit des Arbeitslosen

Fünf Jahre im Kölner Hartzodrom

Über dieses Buch

Vermitteln 'Agenturen für Arbeit' junge Frauen an Bordelle? Führen 'Jobcenter' Krieg gegen ihre 'Kunden'? Macht eine Kümmerer-Mafia Milliarden mit meschuggen 'Maßnahmen'? Bedeutet Arbeitslosigkeit Verlust von Grundrechten? Und was verbirgt sich eigentlich hinter all den wohlklingenden Phrasen aktueller Arbeitslosenfürsorge? Der Insiderreport deckt schonungslos auf und liest sich wie ein Tagebuch aus dem Tollhaus. "Gut ist als erstes die Tatsache, dass einer überhaupt über diese Unverschämtheiten unserer Gesellschaft berichtet. Die Fakten allein so auf Papier zu sehen, ist doch der erste große Erfolg. Und dann ist Dreßlers Schreibstil natürlich sehr unterhaltsam. Ich finde es sehr gekonnt, wie er kritische Themen (er klagt schließlich vieles offensiv an) mit einer Mischung aus Humor und Unglaube, d. h. Entsetzensbekundungen, behandelt und sich dabei selbst als Soldat im Kampf gegen die Ungerechtigkeit präsentiert. Aber eben auch mit der gewissen, schmackhaften Prise Selbstironie. Was, denke ich, viele junge Leser irritieren könnte, ist die Detailgenauigkeit. Die präzisen Erläuterungen, wie viele Anträge in welchem Schreiben wo dabei sind, lässt die Spannung sinken und stillt nicht den Durst des Lesers nach weiteren Skandalen. Andererseits passt es zum Stil dieser Reportage und zeigt [es] Dreßlers großes Bemühen um Klarheit im Vergleich mit der Schlamperei der Arbeitsagentur. Deswegen fällt es mir schwer, diesen Umstand einfach so anzuprangern." (Salalamander, m. frdl. Genehm.) "Trotz deprimierender Erlebnisse als Arbeitsuchender gelingt dem Autor dank seines gewandten sprachlichen Ausdrucks eine unterhaltsame, kurzweilige und angenehm ironische Schilderung eines Lebensabschnitts. Man kann dem Verfasser herzlich wünschen, dass er mit seinem Talent zu schreiben eine Arbeitsstelle finden wird, in die er diese Kompetenzen einbringen kann." (Allabasta, m. frdl. Genehm.)Schocker zur Arbeitslosenfürsorge "Hartz IV", gegen die sich die röm. Sklavenfürsorge geradezu fortschrittlich ausnimmt: "Wenn [der Nutznießer] einen Schreiber aufs Land schickt und einen Korb Kalk zu tragen zwingt [...] oder vom Ringplatz [einen Sklaven] der Kloakenausmistung voranstellt, wird er offensichtlich das Eigentum missbrauchen", steht im "Corpus iuris civilis", Ulpian, Digesten 7.1.15.1. Dagegen lautet § 10(1)1 SGB II: "Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar"... "O Zeiten, o Sitten!" (M. Tullius Cicero, Vier Reden gegen Catilina 1, 1, 2 u. a.)

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783741252549
eBook-ISBN:
9783744844222

Inhaltsverzeichnis

  1. Hinweise
  2. Motto
  3. Zum Umschlag
  4. Zur Titelseite
  5. Widmung
  6. Inhaltsverzeichnis
  7. Hinweise an meine Leser
  8. Arbeitslos gleich Rechtlos?
  9. „Kunde“ der ‚Arbeitsagentur‘
  10. Endstation „Maßnahme“?
  11. Vermittelt die ‚Arbeitsagentur‘ keine Arbeit?
  12. Zumutung Zumutbarkeitsregelung
  13. ‚An die Arbeit, faules Pack!‘
  14. Brief an den Bundeskanzler
  15. „Kunde“ der „Arge“
  16. „Kunde“ der „JobBörse“
  17. „Neues Spiel, neues Glück“?
  18. Zurück zur „Arge“
  19. In der „Beschäftigungsgesellschaft“
  20. Heim ins „Jobcenter“
  21. Sabotage der Beschäftigung?
  22. Tierliebe verboten?
  23. Was sonst noch geschah …
  24. Semper idem
  25. Geeignet für die Gottschalk-Nachfolge?
  26. Nächste Runde …
  27. Freigang
  28. „Verstehen Sie Spaß?“
  29. Der Arbeitslose als Störfall
  30. Krieg gegen Arbeitslose?
  31. „Weltverbot“?
  32. Flugblätter
  33. Ein „Persönlicher Ansprechpartner“-„Kunde“-Kontakt
  34. Eine wahrhaft antike Zeitungsseite
  35. Buchempfehlungen
  36. Impressum

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