
- 124 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Die Gedichte beschreiben das Besondere im Alltäglichen und das Hintergründige, das erst beim zweiten oder dritten Blick auffällt. Immer nachdenklich, manchmal auch anrührend entwicklen Büschers Gedichte einen Sog auf den Leser.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Menschen
Es gibt große und kleine
dicke und dünne
schwarze gelbe rote und weiße
blonde, rote und schwarzhaarige
und auch welche ohne Haare
Es gibt gute und böse
es gibt welche die bestimmen
und welche die bestimmt werden
aber im Tod werden alle gleich
Vertrauen
Er hatte ein Gesicht
das gut war für alles
wenn etwas gestört wurde,
zog man ihn zur Rechenschaft
wurde etwas zerstört
wurde er beschuldigt
war etwas verschwunden,
musste er es genommen haben
gab es Streit, mit Sicherheit
hatte er angefangen
er störte, er log,
klaute, zerstörte, stritt
Dann kam einer,
der vertraute ihm
Zerstört
Er war ein guter Schüler
war intelligent und wissbegierig
er war sozial aufgeschlossen
war sehr musikalisch
Sport war sein schönstes Hobby
hier hatte er Erfolge
Dann kamen sie
drängten sich in sein Leben
boten ihm den großen Rausch an
sprachen von der Schönheit des Rausches
Sie überredeten ihn, er griff zu
wollte den Rausch einmal spüren
Als der Rausch vorbei war
war er zerstört
Er war keiner von uns
Er war keiner von uns.
Wo kam der eigentlich her
Seine Eltern waren arm
er war dreckig, und wie
sah er denn eigentlich aus
Beim Spielen schlossen wir ihn aus
beim Mannschaftssport wollte ihn keiner haben
egal, was wir veranstalteten
er wurde nicht einbezogen
trafen wir ihn draußen
kannte ihn keiner
Die Zeit verging
unsere Wege trennten sich
nicht nur die Zeit
auch die Räume trennten uns
wir wurden älter
und hörten kaum voneinander
Dann wollten wir uns noch einmal sehen
wir trafen eine Verabredung
einer war da, eine angesehene
Persönlichkeit, gutaussehend
vor dem alle anderen Respekt hatten
Aber warum sah er uns nicht
Die Ehrung
Er sollte die Firma übernehmen
musste lernen, was er nicht wollte
als er die Lehre beendet hatte
war die Firma pleite
Er führte die katholische Jugend
wurde verhaftet
man suchte bei ihm Schuld
die es nicht gab
Er wurde entlassen
weil man nichts fand
sie suchten weiter und
wollten ihn wieder verhaften
Er musste Soldat werden
sonst hätten sie ihn geholt
ging zur Luftwaffe
verunglückte dort
Krank aus dem Krieg zurück
wurde die Verletzung nicht anerkannt
er klagte dagegen
die Klage wurde zurückgewiesen.
Er arbeitete in seinem Beruf
und fiel immer wieder aus
er war krank
gab aber nicht auf
Gründete eine Familie
Kinder kamen
mit seiner Frau erzog er sie
zu sozialen Menschen
kümmerte sich um die
Menschen um ihn herum
konnte helfen manchmal
wenn etwas verwehrt wurde
brachte sich in die Demokratie ein
arbeitete mit im Rat der Stadt
kümmerte sich hier
vor allen um Jugendliche
Er baute vieles auf
kümmerte sich um noch mehr
für ihn selbst blieb wenig
seine Rente war klein
er wu...
Inhaltsverzeichnis
- Der Autor
- Inhaltsverzeichnis
- Prolog
- Begegnungen
- Das Urteil
- Musik
- Heimat
- Ruhrgebiet
- Die Macht
- Die Erde
- Worte
- Die Zeit
- Impressum