
eBook - ePub
ready4family
Und wie Sie im chaotischen Alltag des Elternseins sich selbst und Ihre Paarbeziehung nicht aus den Augen verlieren
- 128 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Und wie Sie im chaotischen Alltag des Elternseins sich selbst und Ihre Paarbeziehung nicht aus den Augen verlieren
Über dieses Buch
Endlich ein harmonisches Familienleben!Ein Wunschglaube oder doch Realität? Da Sie dieses Buch in den Händen halten, gehe ich davon aus, dass Sie die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben haben. Bravo! Ich nehme Sie in diesem Buch auf eine abenteuerliche Reise in drei Etappen mit, auf der Sie für die täglichen Herausforderungen des Familienalltags gewappnet werden. Sie werden hier keine weiteren «Erziehungstipps» finden, sondern wertvolle und einfache Hilfsmittel, mit denen es für Sie ein Leichtes sein wird Ihre Verhaltensmuster endgültig zu verändern. Eine erwünschte Nebenwirkung wird sein, dass Ihre Beziehung zu sich selbst und zu Ihrem Partner auf ein neues Level angehoben wird. Sind Sie bereit für ein neues Level?
Häufig gestellte Fragen
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Information
TEIL 3
MEINE FAMILIE
«Die Fähigkeit zu beobachten ohne zu werten ist die höchste Form von Intelligenz»
Jiddu Krischnamurti
Das Zitat von Krischnamurti wiederspiegelt die Philosophie der Praktischen Pädagogik. Es zeigt auf einfache Weise, dass es in Beziehungen zu Kindern stets ums Beobachten und nie ums Bewerten geht. Denn wenn Sie Ihr Kind bewerten, nehmen Sie es nicht so an, wie es ist, und setzen so den Samen für spätere Verhaltensauffälligkeiten.
Dieser dritte Teil liegt mir besonders am Herzen, denn es ist der Teil wo die Kinder ins Spiel kommen. In diesem Teil finden Sie keinen neuen Ratgeber. Ich konzentriere mich hier einzig und allein darauf, Ihnen zu zeigen, warum Ihr Kind sich so verhält, wie es sich verhält. Wenn Sie sich darauf einlassen, werden Sie Ihr Kind besser verstehen, werden sich selbst besser verstehen und haben es somit wiederum selbst in der Hand, wie sie sich in Zukunft verhalten möchten.
In meinen Behandlungen als Lernberaterin P.P. ® mit der Methode der Evolutionspädagogik ® und als Familienbegleiterin bei der Elternhilfe beider Basel ist mir aufgefallen, dass das Verhalten der Kinder vielfach von den Eltern bzw. aus der Geschichte der Eltern verursacht wird. Die Kinder sind sogenannte «Symptomträger» der Eltern.
Wenn Sie den Teil 1 und den Teil 2 aktiv umgesetzt haben, wurde Ihnen sicher bewusst, dass Sie es in den Händen haben, ob Sie auf eine Situation reagieren möchten und wenn ja wie. Auch in Teil 3 geht es wieder um Ihre «Eigene Geschichte». Wie vorher Ihr Partner stellen sich nun auch Ihre Kinder als Spiegel Ihrer selbst zur Verfügung.
Beginnen wir mit der einfachen Frage «Was bedeutet es mir, ein Kind zu haben?»
KAPITEL SECHZEHN
Was bedeutet es mir ein Kind zu haben?
«Der einzig legitime Grund, ein Kind zu bekommen, ist die Freude am eigenen Leben.»
Theodor W. Adorno
Haben Sie sich vor Ihrer Elternschaft diese Frage gestellt? War es für Sie selbstverständlich, eine logische Schlussfolgerung, dass in eine Beziehung Kinder gehören? Oder war Ihr Gedanke eher, um eine richtige Frau zu sein muss ich ein Kind haben? Gehen Sie gedanklich zu der Zeit zurück, wo Sie vor dieser Entscheidung standen. Was war Ihr Beweggrund?
In der heutigen, schnelllebigen Zeit verkümmert ein Kind mehr und mehr zu einem Objekt, das auf einer Checkliste abgehakt wird. Nachdem ich den Mann / die Frau meiner Träume gefunden und geheiratet habe, Karriere gemacht und ein Haus gekauft habe, ist doch ein Kind noch die Krönung aller Wünsche. Ja, Sie haben recht, das Kind sollte die Krönung sein. Die Krone, das Oberste / Erste, das Wertvollste. Ja das sollte es alles sein. Doch an welcher Stelle steht das Wertvollste, wenn es um die Frage der Karriere geht? Diese Frage zu beantworten, ist in der heutigen emanzipierten Welt sehr schwer. In uns und in der Gesellschaft ist die alte Rollenverteilung noch sehr präsent. Der Mann geht arbeiten, die Frau ist für die Kinder zuständig. Darum ist es meines Erachtens sehr wichtig, diese Frage vorher zu klären, damit das Kind anschliessend nicht unter der Uneinigkeit der Eltern leiden muss. Klären Sie auch vorranging grundsätzliche Fragen zur Begleitung der Kinder (warum ich von «Begleitung» und nicht «Erziehung» spreche, erkläre ich Ihnen in Kapitel 22).
Machen Sie aus Ihrem Kind kein Objekt, welches Sie mit Ihren Erwartungen und Vorstellungen füllen. Machen Sie aus Ihrem Kind auch keine Trophäe, welche Sie umherzeigen. Ein Kind ist ein Lebewesen, ein Subjekt, welches zu Beginn zwar vollkommen von Ihnen abhängig ist – vor allem von Ihrer bedingungslosen Liebe, Anerkennung und Wertschätzung –, aber anschliessend einen eigenen Weg im Leben vor sich hat. Die Kinder kommen durch uns und nicht von uns.
Stellen Sie sich, bevor Sie Kinder möchten, folgende Fragen:
- Sind Sie wirklich bereit, für Ihr Kind «Opfer» zu bringen? Wohlgemerkt Opfer für eine bestimmte Zeit.
- Sind Sie bereit, für eine gewisse Zeit, Ihre Bedürfnisse hintenanzustellen?
- Sind Sie bereit, Ihre Karriere evtl. auf «Standby» zu halten?
- Sind Sie auch bereit, Ihre noch vorhandenen Mängel, die Ihnen Ihr Kind spiegeln wird, anzusehen und aufzuarbeiten?
- Sind Sie bereit, Ihr Kind bedingungslos zu lieben, auch wenn es nicht Ihren Vorstellungen von Verhalten und Leistung entspricht?
Sie können diese Liste noch beliebig mit Fragen erweitern, wenn Sie möchten.
Sollten die Fragen Sie unsicher gemacht haben, dann gehen Sie noch einmal ganz tief in sich hinein und fragen Sie sich, was Sie noch daran hindert.
Wenn Sie die vielen Fragen mehrheitlich mit JA beantwortet haben, dann nehme ich Sie mit in die Zeit der Schwangerschaft und die Geburt.
KAPITEL SIEBZEHN
Schwangerschaft und Geburt
«Wer sagt, es gebe sieben Weltwunder, der hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.
Wer sagt, Reichtum sei alles, der hat nie ein Kind lächeln gesehen.
Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten.»
Wer sagt, Reichtum sei alles, der hat nie ein Kind lächeln gesehen.
Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten.»
Honoré de Balzac
Für all diejenigen, die bereits das Wunder der Geburt erleben durften, gehen sicher mit mir einig, dass es nichts Schöneres gibt (wenn wir die Schmerzen dabei weglassen). Für jedes Paar ist es das Grösste und fast etwas Unglaubliches, dass so ein winziges Wesen im Bauch der Mutter heranwächst. Jedes Paar gibt sein Bestes, alles so für das Kind vorzubereiten, dass es sich wohl und angenommen fühlt.
Die Zeit der Schwangerschaft ist für die Bindung von Mutter und Kind sehr wichtig. Ihr Kind spürt, ob Sie sich über es freuen. Es spürt, was Sie fühlen, denken und empfinden. Ob Sie die Schwangerschaft eher gelassen nehmen oder voll im Stress sind. Es nimmt nicht nur die Essensnahrung auf, sondern auch die emotionale Nahrung, die Sie ihm geben. Sie können also vor der Geburt schon günstige Voraussetzungen für das spätere Heranwachsen des Kindes schaffen.
Übrigens: War Ihnen bewusst, dass bereits in der 13. Schwangerschaftswoche Ihr Kind Sie hören kann? Dass es Ihren Klang der Stimme wahrnimmt und sie bei der Geburt wiedererkennt?
Nur zur Darstellung, Ihr Kind hat dann eine Grösse von 6,5 cm und ein Gewicht von 19,7 g7. Ab diesem Zeitpunkt wird im Kind alles registriert, aufgenommen und abgespeichert. Sollten Sie während der Schwangerschaft mehrheitlich positive Gefühle gehabt haben, so wird sich Ihr Kind nach der Geburt auch eher positiv verhalten. Bei mehrheitlich negativen Gefühlen und Stress, wird sich dies auch auf das Verhalten des Kindes nach der Geburt auswirken. Nehmen Sie sich während der Schwangerschaft so oft es geht eine Auszeit. Kommen Sie zur Ruhe und geniessen Sie die Zeit mit Ihrem Kind.
Dann kommt der Tag, an dem die Wehen einsetzen. Ein Abenteuer beginnt, nicht nur für Sie, sondern auch für das Kind. Es spürt, dass es Zeit ist, von der Einheit (Mutterbauch) in die Polarität zu wechseln. Nachfolgend möchte ich kurz auf verschiedene Geburtsmöglichkeiten eingehen. Wenn Sie schon Kinder haben, kann diese Erklärung dazu beitragen, dass Sie gewisse Verhaltensweisen Ihres Kindes jetzt besser verstehen. Denn wir machen uns keine Vorstellung, was die Geburt für einen Einfluss auf unser späteres Verhalten hat. So wie das Kind das Licht der Welt erblickt, wird es sich in Stresssituationen verhalten (mehr dazu bei den verschiedenen Geburtsarten). Gehen Sie also damit nicht zu leichtfertig um.
Natürliche Geburt
Bei der natürlichen Geburt macht sich das Kind kopfvoran auf den Weg, sich durch den engen Geburtskanal zu drücken. Dies benötigt viel Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen. Alles Eigenschaften, die dem Kind später im Leben bei Stresssituationen zur Verfügung stehen. Beide, Mutter und Kind, begeben sich dabei auf den Weg der aktiven, wachen Trennung. Durch das Hindurchdrücken wird auch das Wasser in der Lunge des Kindes auf natürlichem Weg entfernt. Diese Trennung ermöglicht der Frau, Mutter zu werden und das Kind als Individuum zu empfangen.
Kaiserschnittgeburt
Leider ist die Tendenz von Kaiserschnittgeburten steigend. Einerseits weil die Mutter den Schmerzen ausweichen möchte und andererseits, weil man sie «einplanen» kann. Heutzutage ist alles getaktet. Man überlässt nichts mehr dem Zufall. Was Sie Ihrem Kind damit antun, möchte ich Ihnen nachfolgend erläutern. All die Abläufe, wie bei der natürlichen Geburt beschrieben, werden dem Kind abgenommen. Das Kind kann nicht mitbestimmen, wann es der richtige Zeitpunkt für es ist, in die Polarität «entlassen» zu werden. Es wird aus seiner Einheit mit der Mutter herausgerissen. Das Geburtserlebnis bedeutet für das Kind puren Stress. Auch die aktive und wache Trennung von Mutter und Kind geht dabei verloren. Das spätere Lebensmotto kann dann heissen «Schaut Ihr für mich, Ihr habt mich geholt. Ich kann sowieso nichts dazu beitragen». Dieses Motto kann auch bei Kindern mit «Saugglockengeburt» oder «Zangengeburt» lauten. Obwohl bei der Saugglocken- bzw. Zangengeburt der natürliche Geburtsvorgang eingeläutet wurde, wurde dem Kind der Schlussakt verwehrt. Dies sind dann Kinder, die viel beginnen, aber wenn es anstrengend wird aufhören, weil sie den letzten Teil eh nicht allein schaffen und auf jemanden anderen angewiesen sind.
Bei meinem Sohn war dies der Fall. Er begann vieles und zog es nicht durch. Ich konnte mir damals keinen Reim darauf machen, bis ich in meiner Ausbildung als Lernberaterin P.P. ® erfuhr, dass die Geburt einen grossen Einfluss auf das Verhalten unserer Kinder hat.
Dies selbstverständlich in Anbetracht, dass es der Mutter und dem Kind gut geht. Ist das Kinds- und/oder Mutterwohl in Gefahr, steht einer Kaiserschnitt-, Saugglocken- oder Zangengeburt natürlich nichts im Wege.
Frühgeburt
Die Erfahrungen bei einer Frühgeburt sind sehr verschieden. Sie hängen stark mit den Gründen für die vorzeitige Entbindung zusammen. Da diese Kinder frühzeitig geholt werden mussten, haben diese später auch grosse Mühe mit der Zeit.
Das Alleinsein während der Zeit im Brutkasten kann dazu führen, dass diese Kinder später die Nähe anderer Menschen nicht annehmen können.
Anästhesie
Hier ein wichtiger Aspekt zur Anästhesie. Mit der Betäubung, die nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind geholfen hat, die angstbesetzte Geburt zu umgehen, kann eine Wahrnehmung entstehen lassen wie «ich kann nur mit Hilfe von Zusatzstoffen etwas erreichen». Zum Beispiel Ihr Kind möchte später Leistungssport machen. Dann hat es das Gefühl, es nicht allein zu schaffen, sondern nur mit zusätzlichen Hilfsmitteln.
Wie Sie sehen, spielt die Geburt eine nicht unwesentliche Rolle in der Entwicklung des Kindes (dies gilt natürlich auch für Sie. Wie war Ihre Geburt? Dies wäre doch wieder einen neuen Eintrag in Ihre «Eigene Geschichte» wert, oder?).
Mit der Geburt wechselt das Kind von der Einheit in die Polarität. In diese Polarität möchte ich Sie im nächsten Kapitel entführen. Kommen Sie mit und in Ihnen wird wieder mehr Klarheit entstehen.
KAPITEL ACHTZEHN
Die Polarität
«Nichts ist nur schlecht oder nur gut. Alles hat sein Gutes und Schlechtes. Wir l...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Teil I: Mein Leben
- Teil II: Meine Paarbeziehung
- Teil III: Meine Familie
- Nachwort
- Danksagung
- Wie geht es jetzt weiter
- Quellenverzeichnis
- Impressum