
eBook - ePub
Das Ende
Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe
- 118 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Das Ende
Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe
Über dieses Buch
Das weltweit dramatische Artensterben, die Wirkungslosigkeit des Pariser Klimaabkommens und nicht zuletzt der Rollback in der US-amerikanischen Klimapolitik werfen in eindringlicher Weise die Frage auf, wie mit der anscheinend unaufhaltsamen ökologischen Katastrophe philosophisch angemessen umzugehen ist. In seinem klugen, leicht verständlichen und mit Vehemenz geschriebenen Essay, der stilistisch in der Montaigne-Tradition steht und unverkennbar Anleihen etwa bei Günther Anders nimmt, konfrontiert der Autor Leserinnen und Leser in provokativer Weise mit der Diagnose: Es ist zu spät. Materialreich zeichnet er die Geschichte des Menschen und seiner Selbsterhebung über sich selbst nach und beschreibt die menschengemachten, todbringenden Prozesse, deren Folgen offenkundig weder rückgängig gemacht noch beherrscht werden können. Fuller gelangt zu der aufrüttelnden Erkenntnis, dass nur die Akzeptanz des Unabänderlichen, eine »heitere Hoffnungslosigkeit«, der Situation angemessen sein kann. Sie allein erzeugt einen »Zustand ruhiger Wachheit, der in den zivilen Ungehorsam treibt«. In einem aktuellen, umfangreichen Schlusskapitel zieht der Autor Bilanz und skizziert die Wege und Handlungsmöglichkeiten, die es dem Individuum seiner Ansicht nach im destruktiven Anthropozän ermöglichen, psychisch zu überleben.
Aus den Rezensionen zur 1. Auflage:
«?uller ist ein glänzender Stilist … stark ist er vor allem in Anamnese und Diagnose unserer real existierenden ökologischen Verhältnisse.« (Badische Zeitung)
«?ich mit dem Unvermeidlichen abzufinden ist das letzte, was bleibt … Diese stille, unaufgeregte Reaktion macht das Buch eindrucksvoller als die laute Sprache, in der die Apokalyptiker, insbesondere die deutschen, für ihre Sache eintreten.« (FAZ)
«?uller plädiert in seinem brillant geschriebenen Essay für Ehrlichkeit. Die Lage ist aussichtslos … Seine Haltung erinnert an Camus: Gerade weil das Leben absurd ist, macht Moral Sinn.« (Udo Marquardt, Radio Freiburg)
Häufig gestellte Fragen
Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst.
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Weitere Informationen hier.
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
- Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
- Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Ja, du hast Zugang zu Das Ende von Gregory Fuller im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Filosofia & Storia e teoria della filosofia. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.
Information
Nachweise
IV. Heitere Hoffnungslosigkeit
1Montaigne, Michel de, op. cit., etwa in »Philosophieren heißt sterben lernen«, Erstes Buch, S. 121 ff.
2Fichte, Johann Gottlieb, Die Bestimmung des Menschen (1800), Hamburg 1962, vor allem das zweite Buch, S. 35 ff., insbes. S. 70 f.
3Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, op. cit., S. 77 ff.
4Voltaire, François Marie Arouet de, Candidus (Candide), Zürich 1956, S. 276.
5Kant, Immanuel, Kritik der Urteilskraft, Theorie-Werkausgabe Band X, Wiesbaden 1957/Frankfurt/M. 1968, S. 329 ff. (B 75 f.), mehrfache Zitate, Hervorhebung im Original.
6Kant, op. cit., S. 333 (B81). Hervorhebungen im Original, zwei Zitate.
7Kant, op. cit., S. 336 (B85). Hervorhebung im Original.
8Kant, op. cit., S. 343 (B95/96). Hervorhebung im Original.
9Aristoteles, Metaphysik, Stuttgart 1970, I. Buch (A), 2. Die Merkmale der Weisheit, S. 21 (982b).
10Menke, Christoph, Die Kraft der Kunst, Frankfurt/M. 22013, S. 12.
11Gumbrecht, Hans Ulrich, »Epiphanien«, in: Küpper, Joachim / Menke, Christoph (Hgg.), Dimensionen ästhetischer Erfahrung, Frankfurt/M. 2003, S. 205.
12Bloom, Harold, Die Kunst der Lektüre. Wie und warum wir lesen sollten, München 2000.
13Rorty, Richard, »Der Roman als Mittel zur Erlösung der Selbstbezogenheit«, in: Küpper/Menke (Hgg.), op. cit., S. 56 ff.
14Schiller, Friedrich, Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen (1795/1801), Klaus L. Berghahn (Hg.), Stuttgart 2000, 2005, S. 38 ff.
15Schiller, op. cit., S. 62/63. Hervorhebung im Original.
16Eco, Umberto, Das offene Kunstwerk (1962, 1967), Frankfurt/M. 1973, S. 8 ff., S. 11 ff., S. 27 ff., insbes. S. 29.
17Schober, Franz von, »An die Musik«, zu finden im Internet bei: Die deutsche Gedichtebibliothek; Vertonung Franz Schubert, op. 88, Nr. 4.
18Horaz, Ars poetica, in: Aristotle. Hora...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Editorische Notiz zur zweiten Auflage
- Vorspiel zum Finale. Signifying nothing
- I. Maîtres et possesseurs
- II. Totentanz ohne Trauer
- III. Untergang und Ungehorsam
- IV. Heitere Hoffnungslosigkeit
- Nachspiel zum Finale: Zur Aktualität
- Literaturangaben
- Nachweise