
- 88 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Die Geschichten in diesem Buch sind wie das wahre Leben, authentisch, emotional und lebendig.Tina ahnt nicht im geringsten, welche Turbulenzen ihr bevorstehen. Von wegen läuft alles nach Plan am Wochenende in Hamburg mit ihrem Nochfreund. Ed will zeigen, dass er bei den Frauen gute Chancen hat. Eine Anekdote über Karla, die mit einer außergewöhnlichen Reaktion überrascht. Sie ist 50 und verliebt sich in einen 30-jährigen Ägypter. Ed fährt zu einem Event. Er ist hin- und hergerissen zwischen zwei attraktiven Frauen, die doch sehr verschieden sind.Im Zug höre ich eine unglaubliche Geschichte.Tina erlebt ihr erstes Date mit Claus.Ein verheirateter Mann gibt sich als Single aus.Hella hat eine ganz spezielle Art, ihre Beziehung zu beenden.
Häufig gestellte Fragen
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Information
BITTE KEINE WEITERBILDUNG
1 .
Tina ahnt nicht im geringsten, welche Turbulenzen ihr bevorstehen. Von wegen läuft alles nach Plan. Sie hat als Hoteltesterin ein gratis Wochenende in Hamburg für zwei Personen. Zufällig findet dort auch ein Motivations-Seminar statt, an dem sie gerne teilnehmen möchte. Das lässt sich ideal verbinden. Das Datum für zwei Hotelübernachtungen kann sie sich aussuchen. Das einzige Problem ist: Alles ist für zwei Personen. Das Hotel sowieso und das Seminar zum Sonderpreis wäre für die zweite Person kostenlos. Wen könnte sie dafür begeistern, mitzukommen?
Da fällt ihr nur Ed ein, der für jeden Spaß zu haben ist und sich immer wieder um Tina bemüht. Vor drei Wochen hatte sie zum wiederholten Male mit ihm Schluss gemacht, weil er einfach nur nervt. Entweder ist er zum Totlachen witzig oder er jammert, schimpft und meckert über Alles, was ihm gerade einfällt.
Egal, besser mit Ed als ganz allein. Sie hat sich die letzten Tage manchmal einsam gefühlt, auch weil sie nicht allein ausgehen mag. Spontan ruft sie Ed an.
„Kommst du mit zum Rock´n Roll-Abend am Samstag im Lu? Ich hab mal wieder Lust zum Tanzen. Es ist schon einige Wochen her seit dem letzten Mal.“
„Supi! Da komme ich gerne mit. Ich brauche dringend Abwechslung. Dieser Scheißjob bei der Zeitarbeitsfirma ist ganz schön nervig. Die wollen mir die Fahrtzeit zur Baustelle nicht bezahlen. Das lass´ ich mir nicht gefallen. Blablabla….“
„Vergiss jetzt Mal das unangenehme Thema und genieße das Wochenende“, unterbricht Tina seinen Redeschwall.
„Ja, da hast du eigentlich Recht. Ich freue mich schon auf Samstag Abend. Soll ich dich um acht Uhr abholen?“
„Ja gerne. Ich hab auch eine tolle Überraschung für dich. Das erzähle ich dir dann bei einem Glas Wein im Lu.“
Ed ist begeistert. „Du lädst mich ein? Das finde ich Klasse!“
2 .
Die Wirtin Lu kommt in der kleinen Tanzkneipe erfreut auf Tina und Ed zu und begrüßt beide mit einer Umarmung. „Schön dass ihr wieder da seid.“
Ein paar Stammgäste grüßen mit einem fröhlichen „Hallo“. Renate raunt Tina zu: „Du warst ja lange nicht hier. Bist du wieder mit Ed zusammen?“
„Wir bleiben Freunde“, antwortet Tina. Dann wendet Renate sich an Ed und fragt: „Wie geht es dir? Was macht der neue Job?“
„Hör bloß auf. Mit dem Job bin ich in letzter Zeit total unzufrieden. Mein Arbeitgeber zahlt mir viel zu wenig.“
„Komm, wir tanzen“, unterbricht Tina das leidige Thema und zieht Ed auf die Tanzfäche.
Dann setzen sie sich in die hintere Ecke, wo es nicht so laut ist. Bei einem Glas Rotwein lenkt Tina das Gespräch auf Eds Lieblingsthema, seinen Garten.
„Ich hab mal wieder Lust auf Gartenarbeit. Aber nicht, wenn du Krach machst und den Rasen mähst. Ich bringe dann auch Kuchen mit“, sagt Tina.
„Supi, jetzt im April kann ich jede Hilfe gebrauchen. Ich bin jeden Tag im Garten, bis es dunkel wird. Da ist immer was zu tun.“
Letztes Jahr hatte Tina in Eds Garten zwei Beete mit Erdbeeren und Gemüse angelegt und das Gewächshaus, in dem vorher nur Gerümpel stand, ausgeräumt und dort Möhren und Tomaten gesät. Ed kümmert sich lieber um den Rasen, die Blumen, Hecken und Bäume. Da ist immer viel zu tun. Gelegentlich helfen ihm auch andere Freundinnen im Garten, wenn er sie zum Kaffee oder Tee und Kuchen einlädt. Den Kuchen backt Tina dann auch gerne. Dafür erntet sie im Sommer die Früchte aus seinem Garten und kocht Marmelade für beide.
Ein Freund von Ed kommt. „Hallo, ihr beide. Wie läuft es mit deinem Job, Ed?“
"Nicht so gut. Ich will jetzt nicht drüber reden“, antwortet Ed. Alle Freunde und Bekannte von Ed wissen, das ihm der Job als Elektriker bei der Zeitarbeitsfirma nicht gefällt. Alle haben Mitleid mit Ed, nur Tina will davon nichts wissen. Jammern nützt gar nichts. Schließlich hat Ed sich für den Job entschieden und sollte das Beste daraus machen. Ungerechtigkeiten muss er sich nicht gefallen lassen. Auch Arbeitgeber haben die Pflicht, Verträge einzuhalten.
Tina erzählt Ed vom bevorstehenden Wochenende als Hoteltesterin in Hamburg. Ed ist total begeistert und will am liebsten mit. Obwohl er weiß, dass Tina den Aufenthalt mit einem Seminar verbindet. Von diesem Sprungbrett-Seminar für Unternehmer und Gründer will Ed überhaupt nichts wissen. Es ist hauptsächlich für Leute, die sich verändern und weiterbilden wollen.
„Ich kann eine Begleitperson mitnehmen, wenn ich will", sagt Tina.
„Supi! Dann komm ich mit.“
„Zum Seminar auch?“
„Nein, Weiterbildung brauch ich nicht, nur den Hotelaufenthalt. Ich hab andere Sorgen, will mich an den Wochenenden entspannen, ausruhen und ausschlafen. Von Weiterbildung will ich momentan gar nichts wissen!"
„Gut, du bekommst von mir zwei Hotelübernachtungen und dafür nimmst du mich mit dem Auto mit nach Hamburg", schlägt Tina vor.
„Supi, so machen wir das. Prost.“
Sie stoßen mit Rotwein auf das gemeinsame Wochenende an.
„Ich muss mich dann aber auf dich verlassen können, dass wir am Samstag früh pünktlich zum Seminarbeginn um neun Uhr vor Ort sind", gibt Tina zu bedenken. Aus Erfahrung weiß sie, dass Ed es mit Terminen nicht so genau nimmt und oft zu spät kommt.
„Das kriegen wir schon hin", sagt Ed.
„Gut. Aber für Essen und Trinken musst du dort selber sorgen. Nur die Übernachtungen sind kostenlos."
„Da mach dir mal keine Sorgen. Ich kenne mich aus in Großstädten.“
„Okay. Und morgen komme ich zur Gartenarbeit", verspricht Tina.
3 .
Wie verabredet klingelt Tina am Sonntagnachmittag bei Ed. Doch keiner macht auf. Vielleicht ist er schon im Garten? Sie geht ums Haus durch das Gartentor und schaut durch den Wintergarten ins Wohnzimmer. Er sitzt vor dem Computer. Sie klopft an die Scheibe. Ed kommt freudestrahlend raus:
„Hallo meine Freundin!“
„Hallo mein Freund. Ist deine Klingel kaputt?“ fragt Tina.
„Nee, die hab ich abgestellt, damit mich keiner stört“, antwortet Ed.
„Aber du hattest mich schon erwartet, oder?“
„Ja natürlich! Komm rein. Ich hatte gerade mit meinem Freund Harry gechattet.“
Eds Schreibtisch sieht aus wie immer. Doch jedes Mal sieht er Tina den entsetzten Blick an. Unterlagen, ungeöffnete und geöffnete Briefe liegen dort kreuz und quer durcheinander und scheinen ihn nicht im geringsten zu stören.
Ed sagt: „Komm, mach nicht so ein Gesicht. Was machen wir denn jetzt schönes?“
„Wir gehen in den Garten. Bei dem schönen Wetter können wir ja nachher die Feuertonne anmachen.“
Ed stellt den Computer aus und zieht seine Gartenhose an, während Tina ihre bei Ed deponierte Gartenjacke anzieht. Sie machen einen Rundgang und Ed zeigt, was im Garten alles gemacht werden muss.
„Okay, dann lass uns anfangen“, sagt Tina.
Es kommt ein großer Haufen mit vertrockneten Sträuchern und Ästen zusammen, die in der Feuertonne gleich verbrannt werden sollen. Sie arbeiten, bis es dunkel wird.
Abends trinken sie Tee und essen Käsebaguette dazu. Anschließend machen sie es sich auf dem Sofa bequem und sehen einen Film an. Wie früher, als sie ein Liebespaar waren. Obwohl Tina seinen Küssen ausweicht, ist Ed glücklich, sie wieder umarmen zu dürfen.
Ed schenkt Rotwein in die kleinen Sherrygläser, die er ebenso wie die historischen Bücher mit der gesamten Einrichtung von seinen Eltern geerbt hat. Seine Eltern hatten früher gerne Sherry getrunken. Obwohl er schon oft gefragt und auch erklärt bekommen hat, welche Gläser für welche Getränke sind, kann er es sich nicht merken und nimmt immer wieder die Sherrygläser für Wein.
Gegen Mitternacht begleitet er Tina, die eine Straße weiter um die Ecke wohnt.
4 .
Gestern Abend hat Ed auf Tinas AB gesprochen:
„Hallo mein Schatz, hier ist Ed. Du bist wohl schon unterwegs. Ich liebe dich.“
Heute hat sie die Bestätigung als Hoteltesterin für das Hotel in Hamburg bekommen. Allerdings zwei Einzelzimmer anstatt ein Doppelzimmer wie ursprünglich angegeben. Vielleicht ist es auch besser so. Da kann Tina sich intensiver mit dem Seminar beschäftigen, anstatt mit Ed die Abende vor dem Fernseher zu verbringen. Sie leitet die Bestätigungsmail an Ed weiter. So braucht sie ihm keine langatmigen Erklärungen abgeben. Am Nachmittag sendet sie ihm noch eine Facebook-Nachricht, dass sie ihm Mails mit Informationen zur Reise geschickt habe.
„Danke, schau ich mir morgen vielleicht an, wenn ich Zeit habe“, antwortet Ed per Chat.
Ed ist immer sehr beschäftigt. Mit telefonieren, chatten, essen, trinken und dabei fernsehen. Irgendetwas Interessantes kommt immer, auch wenn es nur Nachrichten oder der Wetterbericht ist. Und dann noch den großen Haushalt, die Spülmaschine bedienen, die Wäsche waschen, den Müll entsorgen und vieles mehr. Allein seinen Schreibtisch aufzuräumen würde Wochen dauern. Deshalb fängt er ers...
Inhaltsverzeichnis
- Widmung
- Inhaltsverzeichnis
- Bitte keine Weiterbildung
- Aftershowparty
- Die spezielle Freundin
- Sehnsucht nach Luxor
- After Work Talk
- Im Zug – Junge Mutter
- Date am See
- Falscher Single
- Katzentatoo
- Über die Autorin
- Impressum