44 Briefe an Gustav Meyrink
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44 Briefe an Gustav Meyrink

  1. 208 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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44 Briefe an Gustav Meyrink

Über dieses Buch

Dass Gustav Meyrink (1868-1932) der Verfasser des Bestsellers Golem und satirischer zeitkritischer Erzählungen war, ist bekannt. Als Schriftsteller okkultistischer Literatur hat er einen Namen. Daneben war er aber auch ein Pionier des Yoga, der sich Jahrzehnte lang theoretisch und praktisch mit verschiedenen Formen des Yoga, der Meditation, der Mystik und der Alchemie befasst hat. Aus Meyrinks Leben, das seiner Schriftstellerei voranging, ist noch vieles unentdeckt geblieben. So auch sein über Jahre andauernder Austausch mit seinem geistlichen Begleiter, dem christlichen Mystiker Alois Mailänder. Aus ihrer Korrespondenz sind 44 Briefe aus der Zeit von 1892 bis 1905 von Mailänder an Meyrink erhalten geblieben, die neue Details zur Prager Lebensphase des Schriftstellers ans Licht bringen.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783751953887
eBook-ISBN:
9783751986038

VIII Verzeichnisse

1 Personenverzeichnis

Aufgrund der Korrespondenzen von Mailänder, Meyrink, Hübbe-Schleiden und der in der Einleitung (S.14 – 18) genannten Schriften von Hartmann, Weinfurter und Meyrink lassen sich folgende in obigen Briefen genannte Personen identifizieren:
Althof, Paul; Pseudonym für Alice → Gurschner, geborene Pollak.
Babajee (Babaji); Meyrink meint Darbhagiri Nath aus Nellore / Indien, der Sinnett im Höhenkurort Simla einen „Meisterbrief aus Darjeeling” überreichte; Theosophen spekulierten weitläufig über seine Beziehung zu „den Meistern”. Im bürgerlichen Leben war Darbhagiri Nath Rechtsgehilfe. Er begleitete Blavatsky nach Europa. Bei einem Aufenthalt in Elberfeld im Januar 1886 beschuldigte er Blavatsky im Zusammenhang mit den Anschuldigungen des Hodgson Reports, „nicht im Sinne der Meister” zu arbeiten, was einen gewaltigen Aufruhr im Hause Gebhard verursachte. Mit Franz Gebhard war er befreundet und besuchte mit ihm Alois Mailänder. Nach seiner Rückkehr aus Europa verloren sich seine Spuren in Indien.
Besant, Annie (1847-1933); trat 1889 in London der Theosphical Society bei, reiste 1893 nach Indien und vertrat noch im selben Jahr vor dem „Weltparlament der Religionen” die Theosophical Society. Sie profilierte sich an der Spitze der Fraktion, die 1894/95 die amerikanische, von William Quan Judge angeführte Gruppe nordamerikanischer Theosophen aus der Theosophical Society ausschloss. Als einflussreiche Rednerin engagierte sie sich in Indien für soziale Reformen und stand der Kongresspartei nahe. In religiösen und spirituellen Fragen folgte sie indischen Beratern. Kritiker (W.Q.Judge, Subba Row, Chakravarti) warfen ihr vor, das eigentliche spirituelle Anliegen der T.G. nicht verstanden zu haben.
Abbildung 21: Subba Row, Babaji, H.P.Blavatsky
„Blauer Stern”; die 1891 von Gustav Meyrink mitbegründete theosophische Loge. Mitglieder dieser Loge waren persönliche Schüler von Alois Mailänder.
Blavatsky, Helena Petrovna (H.P.B 1831-1891); neben Henry Steel Olcott und W.Q.Judge 1875 die Begründerin der Theosophical Society. Ihr Erstlingswerk „Isis Unveiled” war 1877 ein Kassenschlager. Zwischen 1879 und 1885, unterbrochen durch Reisen nach Europa, lebte sie in den theosophischen Zentren Bombay und Adyar. Ihre Ideen publizierte sie in der theosophischen Zeitschrift „The Theosophist”, später im „Lucifer”. Ab 1884 arbeitete sie bis zu ihrem Tod an ihrem Hauptwerk, „Secret Doctrine”, das unvollendet geblieben und in Teilen erst posthum herausgegeben wurde. Sie besuchte kurz nach der Gründung der Theosophischen Societät Germania im Sommer 1884 und im Winter 1886, als es nach der Veröffentlichung des Hodgson Reports zum Eklat kam, die Familie Gebhard in Elberfeld. Mit Mary Gebhard war sie befreundet. Ein Besuch Alois Mailänders, den Mary Gebhard angeregt hatte, kam nicht zustande.
Böhme, Jakob (1575-1625), christlicher Mystiker aus Görlitz, vertrat einen Weg der unmittelbaren Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott. In Böhmes Werk kann man Bezüge zu Paracelsus, den Neuplatonismus und die jüdische Kabbala finden. Crescentia Gabeles Brief vom 25.Juni 1897 zitiert die Werke des Boehme-Schülers Pordadge und beweist damit, dass in Vermittlung von Pordadge und Jane Leade Gedanken des böhmischen Mystikers im Hauskreis Mailänders bekannt waren.
Bulwer-Lytton, Edward Baron von (1803-1873); bekannt geworden durch sein Werk „Die letzten Tage von Pompeji” und Romane mit okkulten und utopischen Inhalten. Bekannt wurde vor allem sein „Rosenkreuzer”-Roman „Zanoni”. Politisch war er als Mitglied des englischen Unterhauses aktiv, zeitweise sogar als Kolonialminister. Sein Sohn Robert war von 1876-1880 Generalgouverneur von Indien.
Collins, Mabel (1851-1927); britische Theosophin und Schriftstellerin von Romanen und Geschichten mit okkultem Hintergrund. Ihr berühmtestes Werk war „Light on the Path”, das ab 1887 in der theosop...

Inhaltsverzeichnis

  1. Über den Autoren
  2. Danksagung
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. I. Gustav Meyrink und Alois Mailänder
  5. II. Briefe: Alois Mailänder an Gustav Meyrink
  6. III. Briefe von Alois Mailänder an Hedwig Meyer
  7. IV. Briefe von „Gabriele” an Gustav Meyrink
  8. V. Weitere Briefe und Mitschriften aus dem Bruderheim.
  9. VI. Spuren im Leben von Gustav Meyrink
  10. VII. Editionsbericht
  11. VIII. Verzeichnisse
  12. Hinweise
  13. Über den Autor
  14. Impressum