Der perfekte Tag
in Dresden
Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihre Zeit in Dresden verbringen sollen, so sind die Antworten darauf sehr variabel. Sie können neben der Geschichte der Stadt und ihren Sehenswürdigkeiten auch sehr viel Zeit in verschiedenen Kunstausstellungen und anderen Museen verbringen.
Aber die Stadt hat nicht nur Geschichte und Museen zu bieten. Von Filmfesten über ein Open-Air-Kino am Elbufer, verschiedenste Konzerte bis hin zur langen Nacht der Wissenschaften gibt es in der Stadt wirklich alles, um Ihnen abwechslungsreiche Tage zu ermöglichen. Und wem es in der Stadt zu laut ist, dem ist eine Wandertour in der nahen Sächsischen Schweiz wärmstens zu empfehlen.
Wer nicht allein unterwegs ist, dem sei an dieser Stelle die Aktion „Dresden for Friends" ans Herz gelegt. Hierbei handelt es sich um eine „2 – zu – 1 Vorteilskarte", bei der Sie verschiedenste Angebote für zwei Personen zum Preis von einer wahrnehmen können. Die sogenannten Vorteilspartner kommen hier aus den Bereichen Gastro, Kultur, Wellness, Nightlife, Sport und Special. Es sind laut Eigenangabe von „Dresden for Friends“ über 200 Partner, die an diesem Projekt teilnehmen, und Sie können Ihre Karte entweder im Internet bestellen (https://www.dresdenforfriends.de) oder in der Altmarkt-Galerie (Webergasse 1) kaufen. Die Karte selbst kostet je nach Laufzeit zwischen vier, fünf oder sechs Euro pro Monat und hat eine Mindestlaufzeit von vier Monaten, aber durch die vielfältigen Angebote lohnt sich die Karte auch für kurzzeitige Aufenthalte.
Neben der Karte „Dresden for Friends" gibt es auch noch die „Dresden Museums Card", diese können Sie für 22 Euro online buchen und zu Hause ausdrucken. Mit dieser Karte bekommen Sie zwei Tage lang in 16 Museen freien Eintritt und in vielen weiteren Museen Ermäßigungen auf den Eintritt. Und gerade die meisten Ausstellungen im Zwinger, im Residenzschloss oder im Albertinum sind in dem freien Eintritt mit inbegriffen.
Also lassen Sie sich nicht weiter aufhalten und beginnen Sie Ihren Tag in Dresden!
KULTURELLE
SEHENSWÜRDIGKEITEN IN DER
ALTSTADT
Die historische Altstadt wurde im Zusammenhang mit ihren geschichtlichen Sehenswürdigkeiten schon erwähnt, aber es gibt dort noch mehr als nur die Geschichte Dresdens. Von Kunstgalerien bis zu Ausstellungen von Münzen findet sich dort alles. Wenn Sie sich nun also entschließen, einen Tag in der Altstadt zu verbringen, so beginnen Sie am besten im Dresdner Zwinger, denn dort finden sich schon drei Museen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Es handelt sich hier im Einzelnen um die Galerie der alten Meister, die Porzellansammlung und den Mathematisch-Physikalischen Salon.
Während die Galerie der alten Meister eine Sammlung von Kunstwerken aus dem 15. bis 18. Jahrhundert ist, deren Schwerpunkt auf der Malerei der italienischen Renaissance liegt, handelt es sich beim Mathematisch-Physikalischen Salon um eine technische Sammlung. Von Geräten der Optik über Instrumente zum Rechnen und historische Uhren findet man hier eine großartige Variation an technischen Geräten. Bei der Porzellansammlung handelt es sich um eine der weltweit nahezu einzigartigen und wertvollsten Sammlungen von Porzellan. Hier erwarten Sie ca. 20.000 Ausstellungsstücke aus Japan, China und Meißen, die teilweise noch aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen.
Der Zwinger selbst ist auch ein Besichtigungsziel, denn er diente schon zur Zeit seiner Errichtung als repräsentative Anlage für Festivitäten jeglicher Art. Somit finden sich auf dem Areal des Zwingers neben einer Teichanlage auch verschiedene Attraktionen, wie z.B. das Kronentor, die Sempergalerie oder das Nymphenbad. Der Zwinger gilt somit nicht ohne Grund als eines der wichtigsten Bauwerke des Barocks in Dresden.
Verlassen Sie den Zwinger nun in Richtung Elbe, finden Sie sich auf dem Theaterplatz wieder mit Blick auf die Semperoper und dem König-Johann-Denkmal. Benannt ist die Oper nach ihrem Architekten Gottfried Semper, der auch die Sempergalerie im Zwinger geplant hat. In der Semperoper gibt es verschiedenste Aufführungen von Opern und Ballett, die internationale Aufmerksamkeit erreichen. Auch wenn die Karten für Aufführungen wohl nichts für den kleinen Geldbeutel sind, so lohnt sich die Semperoper doch in jedem Fall, vor allem, da man sich auch vor manchen Veranstaltungen für Führungen durch das Gebäude anmelden kann.
Von der Semperoper ist der Weg dann auch nicht weit zum Residenzschloss. Dabei passieren Sie die Hofkirche, in der neben regelmäßigen Gottesdiensten auch immer am Mittwoch und am Samstag um 11:30 Uhr ein Orgelspiel stattfindet. Es lohnt sich auch ein Blick in die Kirche selbst, da hier, wie in der Altstadt, der Barockstil zu bewundern ist.
Das Residenzschloss beinhaltet neben der erwähnten Rüstkammer auch das neue Grüne Gewölbe, welches eine Ausstellung von knapp 1100 Kunstschätzen umfasst. Das historische Grüne Gewölbe befindet sich ebenfalls im Schloss. Hierfür muss man zwar im Voraus ein Zeitticket erwerben, da die täglichen Besucherzahlen begrenzt sind, aber dafür kann man hier ein unvergessliches Erlebnis genießen. Denn im historischen Grünen Gewölbe liegt der Fokus nicht wie im neuen Grünen Gewölbe „nur" auf den Exponaten, sondern auf der kompletten Raumgestaltung. Somit ergibt sich das Bild eines Museums voll mit 3000 Meisterwerken der Goldschmiede- und Juwelierkunst, die nicht hinter Vitrinen versperrt sind, sondern im Einklang mit der Raumgestaltung offen ausgestellt werden. Dadurch erhalten Sie ein noch extravaganteres Erlebnis als in vergleichbaren Museen.
Ein eher untypisches Kunstmuseum im Residenzschloss ist das Kupferstich-Kabinett. Es zeigt eine Ausstellung, bestehend aus Fotografien, Zeichnungen und Drucken. Mit die bekanntesten Künstler, deren Meisterwerke Sie hier zu Gesicht bekommen werden, sind Caspar David Friedrich, Rembrandt und Michelangelo. Des Weiteren gibt es alle drei Monate Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen, die einen mehrfachen Besuch lohnenswert gestalten.
Wenn Sie etwas für Münzen und Wappen übrig haben, so finden Sie im Residenzschloss auch das Münzkabinett. Dort werden an die 300.000 Ausstellungsstücke aufbewahrt, die von Münzen über Orden und Wahrzeichen bis zu Wertpapieren und Geräten zur Münzprägung reichen. Die Exponate erstrecken sich über einen Zeitrahmen, der von der Antike bis in die Gegenwart reicht.
Als letzte Ausstellung im Residenzschloss sind noch die Königlichen Paraderäume zu nennen. Es handelt sich hier um rekonstruierte Räume, die die Einrichtung und die Wandgestaltung der Barockzeit des Schlosses widerspiegeln und damit einen besonderen Blickfang für jeden Besucher bieten.
Eine Sehenswürdigkeit des Residenzschlosses, welche aber kein Museum ist, ist der Hausmannsturm. Es ist der älteste existierende Teil des Schlosses und befindet sich an der Nordseite des Gebäudes. Hier können Sie auf eine Aussichtsplattform hinaufsteigen, die ca. 38 m hoch ist, und sich an einem sehr schönen Blick über die Altstadt erfreuen.
Wenn Sie nun das Residenzschloss wieder verlassen, empfiehlt es sich, der Augustusstraße mit dem Fürstenzug zu folgen, denn am Ende des Fürstenzugs ist ein Tor, durch das man in den Stallhof gelangt. Interessant ist dieser besonders zur Weihnachtszeit, da hier auf dem alten Turnierplatz des Schlosses ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet. Aber auch wenn dort kei...