Arbeite endlich mit!
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Arbeite endlich mit!

Für alle, die sich engagierte »Mit-Arbeiter« und echte »Teil-Nehmer« wünschen - Aus der Reihe: »Dein Mittagspausen-Coach«

  1. 60 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Arbeite endlich mit!

Für alle, die sich engagierte »Mit-Arbeiter« und echte »Teil-Nehmer« wünschen - Aus der Reihe: »Dein Mittagspausen-Coach«

Über dieses Buch

Wie kannst du die Beteiligung deiner Teilnehmer in Workshops, Meetings oder in einer Lehrveranstaltung erhöhen? Wie steigerst du die aktive Mitarbeit im Jour fixe? Was kannst du gegen Stummfische und Widerständler tun? Dieses Ratgeber-Heft ist für Führungskräfte, die aus einem langweiligen Jour fixe eine ergiebige Veranstaltung machen wollen. Es ist für Meeting-Moderatoren oder Berater, für Workshop- oder Seminarleiter, Dozenten oder Lehrkräfte, die auf die motivierte Mitarbeit der Gruppe angewiesen sind und ihre Teilnehmer zum Mitmachen aktivieren möchten. Schluss mit Seminaren und Meetings, in denen du Alleinunterhalter bist! Schluss mit Zuhörern, die dich mit verschränkten Armen stumm anstarren, ihr Handy spannender finden als dich, auf Fragen schweigen oder bei Übungen nicht mitmachen möchten! In diesem Heft erhältst du praxiserprobte Tipps und Strategien, wie du aus einem langweiligen Meeting oder Seminar eine spannende oder zumindest fruchtvolle Veranstaltung machen kannst, mit regem Austausch und motivierten Teilnehmern.INHALTSVERZEICHNISTeil A: 12 Tipps, die Teilnehmer zu aktivierenund zur Mitarbeit zu bewegenTeil B: 6 Tipps, um die Spannung zu haltenTeil C: 5 Regeln zu deiner inneren(und äußeren) Haltung60 SeitenZur Ratgeber-Reihe: Die Reihe "In der Mittagspause erklärt" soll Menschen im Beruf dabei helfen, ihren Weg erfolgreicher zu gehen. Die Ratgeber sind so kurz gehalten, dass sie in einer (längeren) Mittagspause gelesen werden können - und geben reichlich in der Praxis erprobte Tipps, die sofort umgesetzt werden können.

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Information

Jahr
2020
ISBN drucken
9783751971300
eBook-ISBN:
9783751988735

Teil A: 12 Tipps, die Teilnehmer zu aktivieren und zur Mitarbeit zu bewegen

Nichts ist frustrierender für einen Moderator, Workshopleiter oder Teamchef, als wenn von den Teilnehmern kein Mucks, keine Antwort, kein Beitrag kommt und man in blanke Gesichter, gelangweilte Mienen und auf verschränkte Arme sieht. Ich kenne genervte Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter und ihre Meetings schon aufgegeben haben und sagen: »Auf meine Frage im Jour fixe ,Was gibt es Neues?‘ schauen mich meine Mitarbeiter einfach stumm an. Da kommt nichts! Nur Schweigen. Es ist zum Verzweifeln!«
Merke: Nicht jeder ist zu motivieren, aber bevor du deine Teilnehmer aufgibst, solltest du dir überlegen, ob du schon ALLE Register gezogen hast, um sie zu aktivieren. Denn du hast es zum Großteil selbst in der Hand, ob der Jour fixe, das Meeting oder der Workshop erfolgreich verläuft!
Welche »Register« kannst du ziehen? Wie kannst du die Truppe aktivieren?

1. Einen positiven Einstieg finden

Meiner Erfahrung nach sollte man immer mit einer positiven Frage starten, egal ob im Jour fixe oder im Workshop, um die angespannte Stimmung zu lockern. Bei einer positiven Frage trauen sich die Teilnehmer eher, zu antworten, als wenn sie gleich mit anstrengenden Themen konfrontiert werden.
Was meine ich damit, dass du mit einer positiven Frage starten solltest?
1. Positive Einstiegsfragen sind zum Beispiel:
  • »Was lief bei dir letzte Woche gut?« (Denn du solltest nie vergessen, Erfolge zu feiern!)
  • »Wo habt ihr mit dem Thema bereits positive Erfahrung gesammelt?«
  • »Was waren eure Erfolge in letzter Zeit?«
  • »Was war dein Highlight?«
  • »Wie/wo habt ihr das Modell XY bereits erfolgreich anwenden können?«
  • »Was ist gut an …?«
2. Und dann, um die positive Stimmung zu festigen:
  • »Wie hast du das geschafft?« (Lernen aus Erfolgen)
  • »Was heißt das genau?«
Merke: Diesen Tipp gebe ich gerne auch Unternehmensberatern mit auf den Weg, die oftmals gerade am Anfang ihres Einsatzes auf wenig Offenheit und Gegenliebe bei den Mitarbeitern stoßen, insbesondere wenn sie erst mit Negativem starten und auflisten, was alles schiefläuft oder wo Kosten gespart werden müssen – und sich dann wundern, wenn die Mitarbeiter ihnen nicht so zuarbeiten, wie sie das gerne hätten. Didaktisch gesehen ist es schlauer, erst mit dem Positiven zu starten, wertzuschätzen, was ist und das Positive zu betonen – denn so haben die Teilnehmer eine höhere Bereitschaft, zuzuhören und mitzumachen. Sie sind einfach besser gelaunt. Positive Fragen an die Zuhörer lassen sich selbst am Anfang von Vorträgen vor großem Publikum einbauen!

2. Die Gruppe zu Wort kommen lassen

Nach einem positiven Start macht es Sinn, die Teilnehmer nach ihren Herausforderungen, Erwartungen oder Themenwünschen zu fragen – also erst einmal die Teilnehmer zu Wort kommen zu lassen, bevor du startest. Sie fühlen sich dann gehört und ihre Meinung scheint dir wichtig zu sein, das finden sie sympathisch. Das funktioniert zwar nicht immer, manchmal sagen sie »ich weiß nicht«, »ich lass mich überraschen« oder schweigen einfach. Es funktioniert vor allem dann nicht, wenn die Führungskraft ihr bestehendes Team fragt und jeder Mitarbeiter weiß, dass es die Führungskraft eh nicht interessiert oder sich sowieso nichts ändert – das Team also bereits gefrustet ist und kein Vertrauen in die Führungskraft besitzt. Aber in den meisten Fällen ist dies ein probates Mittel, um der Gruppe zu signalisieren: Ich nehme euch ernst, ich höre euch zu, ich interessiere mich für euch, ich binde euch ein. Die Teilnehmer öffnen sich dann schneller, trauen sich mehr und haben das Gefühl, du bist auf ihrer Seite.
Fragen, um die Gruppe zu Wort kommen zu lassen, sind zum Beispiel:
  • »Was sind eure Erwartungen an das Meeting/den Workshop?«
  • »Worüber sollten wir heute unbedingt sprechen?«
  • »Welche Themen dürfen heute nicht fehlen?«
  • »Wo habt ihr noch Fragen?«,
  • »Wo gibt es noch Unklarheiten?«
  • »Was sollte verändert werden?«, »Was muss sich ändern?«, »Was sollte anders sein?«
  • »Vor welchen Herausforderungen stehst du momentan?«
Merke: Viele trauen sich nicht, vor der Gruppe zu reden.
  • Je größer und fremder die Gruppe, umso größer die Hemmungen. In Großgruppen will sich fast nie einer zu Wort melden, in kleinen schon eher.
  • Sitzen dann noch Vorgesetzte mit im Raum, ist das allgemeine Schweigen größer, als wenn die Teilnehmer unter sich sind.
Was kannst du tun, um sie trotzdem zu aktiveren?
Nutze zum Beispiel Pinnwand-Karten oder Post-its. Du könntest jedem Teilnehmer drei Kärtchen in die Hand drücken und sagen:
»Bitte schreibt jetzt auf:
  • Was lief letzte Woche gut?
  • Welche Herausforderung hast du?
  • Was steht nächste Woche an?
Anschließend stellt jeder seine Kärtchen vor – gerne vom Platz aus – und pinnt sie dann an die Wand. Alternativ können die Karten auch anonym bei dir abgegeben werden. So kannst du alle Teilnehmer beteiligen und die Angst der Teilnehmer, sich zu blamieren, sinkt.«

3. Den Nutzen erklären

Wenn Teilnehmer den Nutzen eines Workshops nicht erkennen, arbeiten sie weniger begeistert mit. Manche Over-Achiever, früher Streber genannt, machen zwar IMMER aktiv mit und bringen sich IMMER freiwillig ein, egal ob sie den Workshop oder Vortrag als nützlich empfinden oder nicht, nur um dir zu gefallen. Aber die meisten, die keinen Nutzen im Meeting, Vortrag oder Workshop sehen, werden lethargisch oder verweigern die Mitarbeit. Mitarbeiter erzählen mir oft von ihren Jour fixes und sagen: »Das ist die reinste Laber-Runde«, »Bringt doch eh nix«, »Wozu machen wir das überhaupt?« oder »Das interessiert doch eh keinen«. Auch in meinen eigenen Workshops, für die mich ein Unternehmen beauftragt hat, höre ich manchmal: »Team-Seminare bringen nichts, es liegt ja nicht an uns, sondern am Chef« oder »Wir haben schon zweimal einen Strategieworkshop ge...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einleitung
  3. Teil A: 12 Tipps, die Teilnehmer zu aktivieren und zur Mitarbeit zu bewegen
  4. Teil B: 6 Tipps, um die Spannung zu halten
  5. Teil C: 5 Regeln zu deiner inneren (und äußeren) Haltung
  6. Wichtiger Hinweis zum Schluss
  7. Ein Dankeschön …
  8. Zu mir als Autorin
  9. Impressum

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