
- 157 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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Über dieses Buch
Wir leben in Zeiten der ganz großen Verwerfungen. VieleDinge haben sich in den letzten Jahren so verändert, wie wir esniemals für möglich gehalten hätten, und das in allen Bereichen: Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, in der Berufswelt ebensowie im privaten Bereich. Und als wären diese Verschiebungennicht schon so groß, dass ihnen viele Menschen nicht folgenkönnten und sinnbildlich die Welt nicht mehr verstehe, tutsich eine neue Herausforderung auf, die keiner für möglichgehalten hat: die Corona-Krise. Eine Pandemie erfasst die kom-plette Welt, führt durch Ausgangssperren und Haus-Quarantä-ne nicht nur zu Einschnitten im persönlichen Bereich, sondernzu Rezession und Arbeitslosigkeit - kurzum zu einer globalenKrise, die uns alle betrifft.
Häufig gestellte Fragen
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Information
bevölkerung. Und: Krisen sind ein wichtiger Teil des Lebens, denn nur durch die Auflösung eines Zustands lernen wir, nur durch Änderung des „Vorher“ können wir in einen neuen, auch besseren Status eintreten. Die Zerstörung von gefühlten harmonischen Umständen bringt uns bei, uns zu verändern und uns anzupassen.
haben, sind dabei nicht unbedingt die Gewinner. Sie
müssen die Arbeit der Gekündigten mitmachen, werden als
Praktikanten ausgebeutet oder müssen sich an ihrem Platz
fühlen sich unglücklich, und müssen sich oft noch anhören, wie
glücklich sie sein müssen, eine Stelle zu haben.
regnet. Ebbe und Flut.
Lebensereignissen getragen. Ist Ihnen dabei schon mal
aufgefallen, dass nach jeder Krise, die sie einmal hatten, egal wie schlimm oder hoffnungslos diese erschien, auch immer wieder etwas Schönes in Ihrem Leben passiert ist?
aussichtslos für erscheinen, auf lange Sicht haben sie immer
etwas Gutes für uns. Wenn wir die Situation anerkennen,
reflektieren, aktiv werden, dann gehen wir aus einer Krise
immer stärker hervor als wir es vorher waren. Eine Krise dient
sozusagen der persönlichen Evolution, einer Weiterentwicklung von Charakter und Fähigkeiten.
angegangen ist – dann hätte man sie schon jetzt nicht mehr.
akzeptiert, was geschehen ist. Der Verlust des Jobs, das Ende einer Beziehung oder eine schwere Krankheit müssen zunächst angenommen werden, damit sie verarbeitet werden können. Verdrängung führt nicht zum Ziel. Viele Menschen meinen, Krisen kündigen sich selten an. Meist wacht man eines Tages auf und steckt plötzlich mittendrin in der Trennung, im Jobverlust oder sogar in einer größeren Katastrophe. Meiner Meinung nach kündigen sich die meisten Krisen jedoch früher an – man schaut bloß weg, weil das Beschäftigen damit unangenehm ist, denkt, das wird schon wieder. Hätte man aber schon früher hingeschaut oder auf sein Bauchgefühl gehört, wäre einem einiges erspart
geblieben. Doch da ist jeder Mensch anders.
damit umgeht, und zu welchem der zwei Krisen-Typen er
gehört: Die einen werden von Schicksalsschlägen langfristig
gebeutelt, sie entwickeln vielleicht sogar Depressionen oder eine posttraumatische Belastungsstörung. Die anderen hingegen
verkraften Krisen recht gut und schnell - und kommen sogar
gestärkt daraus hervor.
zuerst wissen, wie man sie definiert. Die Krise unterscheidet den
Zustand „vorher“ von dem „danach“. Diese Wendepunkte
können auch zu positiven Ergebnissen führen, sie sind manchmal sogar Bedingung für einen neuen Zustand, der
besser ist als der vorherige! Die Duden-Definition besagt, die
Krise sei „eine schwierige Situation, eine Zeit, die den Höhe- und
Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt“. Diesen Höhe- und Wendepunkt gilt es zu ergreifen – und als Chance zu nutzen. Viele Menschen hingegen empfinden solche Phasen als
Scheitern – weil das Gewohnte nicht mehr funktioniert und das Neue noch nicht erlernt ist.
„Danach“ und der Weg aus der Krise führt am besten mitten hindurch. Nebenausgänge oder Umgehungsstraßen nutzen hier nichts.
diese schließlich zu meistern, kann man erlernen. Es ist dabei wichtig, Tief- und Wendepunkte nicht ausschließlich als
negativ zu betrachten. „Wer weiß, wofür es gut ist“ ist ein Satz, den man sich in Krisenzeiten immer wieder bewusst mache
sollte. Auch wenn es schwerfällt, sollte man versuchen zu
ergründen, ob sich nach der Krise eine Chance für einen
Neubeginn bietet.
entsteht am besten dadurch, dass man die eigenen Potentiale, die eigenen Bedürfnisse und ein positives Lebensgefühl
wiederentdeckt. So einfach es klingt: Es hilft ungemein, sich
aufzuraffen und etwas zu tun, was man besonders gut oder gerne tut.
Chance für Veränderung und Neubeginn und was hat es mit dem
Zauberwort „Resilienz“ auf sich?
daherkommen mag, so gibt es allgemeingültige Schnittmengen, mit diesen umzugehen. Mut, Zuversicht und Kreativität stehen dort an erster Stelle. Diejenigen, die das beherzigen, überstehen Krisen nicht nur besser als Zauderer, sondern häufig erkennen sie neue, noch nie dagewesene Chancen für ihr Handeln, sowohl im persönlichen als auch im geschäftlichen Bereich.
Leben zu sehen, aber auch Chancen für Veränderungen und
Verbesserungen, welche unsere Leben bereichern können. Jede Krise macht uns stärker und lässt uns wachsen. Wir lernen
unser Le...
Inhaltsverzeichnis
- Vorstellung
- Inhalt 2
- Vorwort2
- Main Book2