
- 300 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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Über dieses Buch
Die Zivilisation steht auf dünnem Eis. Hier riskiert ein Intellektueller einen Blick in die abgründige Tiefe!In seinen Essays diskutiert Jan Philipp Reemtsma das Unbehagen an einer Zivilisation, zu der die Gewalt als mögliche, vielleicht sogar als attraktive Lebensform gehört, eine Lebensform, die sich nicht aus niederen Instinkten, sondern aus praktizierter Bedenkenlosigkeit, aus der Gewährung von Macht oder aus dem Versprechen vermeintlicher Grandiosität erklären lässt. Er geht diesem Problem in seiner historischen, rechtlichen und anthropologischen Dimension nach, indem er Werke der literarischen Tradition seit der "Ilias" nach den in ihnen enthaltenen und künstlerisch gestalteten Gewaltkonstellationen befragt. Reemtsmas Essays sind anregend, gedankenreich und voller Überraschungen, an denen er die Leserinnen und Leser wie im Gespräch teilnehmen lässt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Anmerkungen
»Mother don’t go!«
Der Held, das Ich und das Wir
Dietrichs mißlungene Brautwerbung.
Über Heldengeschichten
Untergang.
Eine Fußnote zu Felix Dahns
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Inhalt
- »Mother don’t go!« Der Held, das Ich und das Wir
- Dietrichs mißlungene Brautwerbung. Über Heldengeschichten
- Untergang. Eine Fußnote zu Felix Dahns. Ein Kampf um Rom
- »Alles bekommt man ja einmal satt«. Kämpfe,. Gleichnisse und Friedensschlüsse in der Ilias
- Gewalt – der blinde Fleck der Moderne
- Gewalt als attraktive Lebensform betrachtet
- Einige Fragezeichen bei Walter Kempowski
- »Was hast du?« Sophokles über den Schmerz
- »Dattelbäume« –?. Stefan George läßt seine Aras träumen
- »Gewalt gegen Tiere« – was sagt man,. wenn man das sagt?
- Das Scheinproblem »Willensfreiheit«. Ein Plädoyer. für das Ende einer überflüssigen Debatte
- Täterstrafrecht und der Anspruch. des Opfers auf Beachtung
- Herders Problem mit der Geschichte –. und das unsere
- Nachweise
- Anmerkungen
- Impressum