Die Kunst der Reduktion
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Die Kunst der Reduktion

Ein kritischer Dialog über die künstlerische Befreiung aus der ökologischen Unmündigkeit

  1. 288 Seiten
  2. German
  3. PDF
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Die Kunst der Reduktion

Ein kritischer Dialog über die künstlerische Befreiung aus der ökologischen Unmündigkeit

Über dieses Buch

Um die Welt in einen lebensförderlichen ökologischen Organismus verwandeln zu können, bedarf es der Transformationsgewalt des diszipliniert hemmungslosen Künstlers. Würde jeder Einzelne das lebenskünstlerische Handwerk der Freiheit konsequent einüben, bedeutete dies die radikalste Form basisdemokratischer Mündigkeit. Durch sie könnten neue Lebensmodelle im Rhythmus der Natur entstehen. Ein freier Mensch ist ein Lebenskünstler, der zum Spielen verurteilt ist. Michael Becker entwickelt einen kritischen Dialog zwischen zwei Freunden, der sich an der Frage entzündet, warum aus dem Wissen um unsere versehrte Erde und infantilisierte Lebenswelt kein entschiedenes Handeln folgt. Als Hoffnungsträger entpuppt sich das in jedem Menschen angelegte künstlerische Potenzial zur routinierten Abweichung. Ein inspirierendes Plädoyer für Reife, Demut und Reduktion.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Kunst der Reduktion
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Einführung
  4. Es liegt etwas in der Luft
  5. Divergenz zwischen Wissen und Handeln
  6. Steigerung des Handelns
  7. Abstraktheit aktueller Krisen
  8. Primat der Kunst
  9. Totalitäres Herrschaftssystem
  10. Bequemlichkeit vs. Freiheit
  11. Primat des Künstlerischen
  12. Weg zu einer neuen Ökologie
  13. Zerstören und errichten zugleich
  14. Der heilige Gral des ökonomischen Prinzips
  15. Der Natur untertan
  16. Der erste Spatenstich
  17. Unbegrenztes Wachstum
  18. Unmittelbare Bedürfnisbefriedigung
  19. Naturnahe Entschleunigung
  20. Künstlerische Simulation
  21. Selbstbestimmte Befreiung
  22. Produktive Reduktion
  23. Anstoß für eine Umgewöhnung
  24. Das Leben als ein zu gestaltendes Kunstwerk
  25. Die Welt als ökologischer Organismus
  26. Lebenskünstlerische Avantgarde
  27. Analoge Schlote der Digitalisierung
  28. Strom der Selbstzerstörung
  29. Simulationen
  30. Grünes Wirtschaftswachstum
  31. Experimentelles Leben
  32. Habituelle Transformation
  33. Symptom der Deautonomie
  34. Nackt im Wald
  35. Systemimmanenter Ausstieg
  36. Zustand der Entlastung
  37. Experiment – Praxis des Verzichts
  38. Das Immer-Mehr als Weniger
  39. Methode der Entfremdung
  40. Das kleine Kunstwerk des Alltags
  41. Handschrift
  42. Medium beeinflusst Qualität
  43. Erleichterung und Verkümmerung
  44. Technik
  45. Sesshaftigkeit vs. modernem Nomadentum
  46. Geschickte Marktintegration ökologischer Institutionen
  47. Algorithmus
  48. Alternative Algorithmen
  49. Intention und Ergebnis
  50. Entfaltung alternativer Optionen
  51. Methodische Entschleunigung
  52. Unerwartete Vorstellungen
  53. Kluft zur Umsetzung
  54. Aspekte des ökonomischen Primats
  55. Glück durch Konsum
  56. Grad der Kreativität
  57. Schablonen des garantierten Gelingens
  58. Das individuelle Glück und der Markt
  59. Aspekte des ökologischen Primats
  60. "Realisierung" durch Gestaltung
  61. Bewusstseinsunabhängigkeit
  62. Neue Wertehierarchie
  63. Die Kunst der Reduktion
  64. Verdichtung und Reduktion
  65. Das Verdichtungs- bzw. Umsetzungsproblem
  66. Die Entstehung der Gestalt
  67. Immaterielle Gestalt
  68. Gute Geschenke
  69. Das Geschenk des lebenskünstlerischen Reduktionisten
  70. Soziale Plastik
  71. Ästhetik der künstlerischen Reduktion
  72. Avantgardistische Strukturen der "vital few
  73. Kunstwerke als Strukturgeber
  74. Werkanalyse vor dem Original
  75. Ästhetische Kräfte
  76. Dialektik und Emergenz
  77. Krisenhafte Ästhetik
  78. Kunstwerke des Alltags
  79. Verpflichtung zu lebenskünstlerischer Autonomie
  80. Strukturformel für Mobilität
  81. Asymmetrische Beziehung
  82. Irrationalismen der Mobilität
  83. Werte erzeugen, nicht verbrauchen
  84. Globales Kunstwerk
  85. Das Gehen
  86. Umformung des Systems
  87. Ästhetische Basis
  88. Unkultur
  89. Negative Lebensdauer als Wert
  90. Kooperatives Handeln
  91. Ästhetische Rührung
  92. Das Fahrrad
  93. Heimatlosigkeit
  94. Bescheiden, aber auskömmlich
  95. Weisheit
  96. Strukturformel des Fahrrades
  97. Würde
  98. Komplexe Konsequenzen
  99. Suggestive Kräfte der Kunst der Reduktion
  100. Produktiver Verzicht
  101. Neue Grenzen erzeugen neue Freiheiten
  102. Selbstorganisatorisches System
  103. Die Kraft der vielen kleinen unmerklichen Schritte
  104. Nahrung, Wärme, Schutz
  105. Materieller Reichtum
  106. Reichtum im Sinne optimaler (suffizienter) Versorgung
  107. Alternative Gestaltung Ausdruck des Widerstandes
  108. Im Supermarkt
  109. Entfremdung gegenüber anonymem Produkt
  110. Ökologisch relevante Widersprüche
  111. Unnötiges Übel: Töten für den schönen Geschmack
  112. Abstraktheit von Langzeitfolgen
  113. Herdentriebhaftigkeit vs. intrinsische Motivation
  114. Fremdversorgung
  115. Entscheidungsstress
  116. Lockmittel: guter Geschmack und geringer Preis
  117. Schale voller Rotz
  118. Enkeltauglichkeit
  119. Kreislauf – Dialektik als schöpferisches Prinzip
  120. Enkeltaugliche Verschwendung
  121. Selbstregulierendes Ökosystem
  122. Wunderstoff Holz
  123. Wissenschaft unverzichtbar
  124. Rhythmus der Natur
  125. Klang
  126. Klang als Ausdruck ökologischer Gesundheit
  127. Klang als Ergebnis der Kunst der Reduktion
  128. Neuorchestrierung der Weltordnung
  129. Geplante Obsoleszenz
  130. Der Wert eines Gegenstandes
  131. Teilen und Tauschen
  132. Sanierung
  133. Autarkie
  134. Öffentlichkeit und Privatheit
  135. Medienspezifische Beziehungsfalle
  136. Selberdenken
  137. Heimatlosigkeit
  138. Utopie als Heimat
  139. Konstitutionsbedingungen autonomer Kunst
  140. Der Traum
  141. Der Realitätsbezug von Kunst
  142. Eigenständigkeit der Sprache
  143. Realität realisiert sich erst im Kunstwerk
  144. Pessimismus vs. Optimismus
  145. Trübes Karussell
  146. Schönheit als Ausdruck der Ehrfurcht vor der Natur
  147. Stilisierung zum ökologischen Gutmenschen
  148. Ästhetische Lockmittel
  149. Strukturelle Ästhetik
  150. Strukturerkenntnis und Empathie
  151. Potentialentfaltung
  152. Lifestyle oder Selbstbefreiung
  153. Abstrakte Herrschaft
  154. Weltweit vernetzte Eliten des Neoliberalismus
  155. Radikale Demokratie
  156. Mündigkeit
  157. "Kriegs"führung des Mündigen
  158. Möglichkeitsraum für Mündigkeit
  159. Individuierung
  160. Vernunft als Hüterin kontrollierter Impulsivität
  161. Disziplinierte Hemmungslosigkeit
  162. Wissen um die Widerständigkeit
  163. Reduktion von Handlungsdruck
  164. Wahrheit vs. Fürwahrhalten
  165. Eingemachtes
  166. BGE
  167. Weltumspannende künstlerische Revolution
  168. Experiment
  169. Reduktion der Angriffsflächen
  170. Anwendung der Kunst der Reduktion gegen sich selbst
  171. Absoluter Konsumstopp
  172. Echobox der sozial Atomisierten
  173. Negation vorgeschobener Unverzichtbarkeit
  174. Gegenoffensive
  175. Die Kraft des Nichts
  176. Generationenübergreifendes ökologisches Gestalten
  177. Schulpflicht
  178. Ganzheitliche Projekte
  179. Fehlende künstlerische Disziplin
  180. Methodisch kontrolliertes Kind
  181. Produktives Staunen
  182. Unabhängigkeit – Das Spiel der Vernunft
  183. Blutspur der Abstraktion
  184. An vorderster Front
  185. Prosument
  186. Rahmenbedingungen
  187. Das große Nein
  188. Vertrauensvorschuss
  189. Gang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit
  190. Diktatur der Kunst
  191. Residuum des freien Spiels
  192. Der Kunst dienen
  193. Diktatur der Kunst – Teil 2
  194. Spielerisches Oszillieren
  195. Herrschaftsfreies Spiel von Kunst und Natur
  196. Inspirationen
  197. Bildnachweis
  198. Zum Autor
  199. Planet First – Die Kunst der Reduktion