Medizin im antiken Rom
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Medizin im antiken Rom

Eine Wissenschaftliche Hausarbeit aus dem Fachbereich der Geschichte

  1. 29 Seiten
  2. German
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Medizin im antiken Rom

Eine Wissenschaftliche Hausarbeit aus dem Fachbereich der Geschichte

Über dieses Buch

Die heutige Medizin ist von griechischer Sprache als auch Latein durchzogen. Häufig verwendet man Fachausdrücke aus beiden Sprachen parallel. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr trägt das Äskulap- Abzeichen auf ihrer Uniform und Krankenhäuser benennen sich nach diesem Symbol. Ärzte sollen sich an den Hippokratischen Eid halten, doch Hippokrates ist schon lange tot.Es gibt so viele Elemente aus der römischen und griechischen Vergangenheit. Doch diese Vergangenheit geschah nicht vor einer oder zwei Generationen, sondern liegt noch weiter zurück und ist dennoch in der deutschen Gegenwart nach wie vor präsent. Es heißt alle Wege führen nach Rom und die Medizin hat sich ihren Weg auch ins antike Rom gebahnt und darüber hinaus bis in das ganze Reich ausgebreitet.Hierbei möchte ich die Anfänge der römischen Medizin bis zu ihren Zenit sowie darüber hinaus beleuchten und diese mitunter den heutigen Erkenntnissen vergleichen.

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Information

Auflage
1

1. Einleitung

Die heutige Medizin ist von griechischer Sprache als auch Latein durchzogen. Häufig verwendet man Fachausdrücke aus beiden Sprachen parallel. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr trägt das Äskulap- Abzeichen auf ihrer Uniform und Krankenhäuser benennen sich nach diesem Symbol. Ärzte sollen sich an den Hippokratischen Eid halten, doch Hippokrates ist schon lange tot.
Es gibt so viele Elemente aus der römischen und griechischen Vergangenheit. Doch diese Vergangenheit geschah nicht vor einer oder zwei Generationen, sondern liegt noch weiter zurück und ist dennoch in der deutschen Gegenwart nach wie vor präsent. Es heißt „alle Wege führen nach Rom“ und die Medizin hat sich ihren Weg auch ins antike Rom gebahnt und darüber hinaus bis in das ganze Reich ausgebreitet. Hierbei möchte ich die Anfänge der römischen Medizin bis zu ihren Zenit beleuchten und diese mitunter den heutigen Erkenntnissen vergleichen. 

2. Herkunft der Medizin

Naturphilosophen wie Thales von Milet, welcher im Jahr 624-546 v. Chr. lebte, stellte fest, der Kosmos sei ein einheitliches materielles Ganzes, auf Grundlage eines Stoffes. Wasser oder Luft wurde als Urstoff von verschiedenen Philosophen vertreten.[1] Die Zeit des sechsten und fünften Jahrhunderts v. Chr. war geprägt von politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Griechenland. Durch diese Veränderungen war es möglich, dass aus der griechischen Naturphilosophie sich die Medizin entwickelte.
Die demokratische Regierungsform in Griechenland machte neue Denkweisen möglich. Diese Denkweisen waren rational und nicht mehr von Mystik durchsetzt. So entwickelten sich Fragestellungen u.a. an die Ätiologie von Krankheit.


[1] Vgl. Jutta Kollesch und Diethard Nickel (1994), Antike Heilkunst, Ausgewählte Texte aus den medizinischen Schriften der Griechen und Römer, 1. Auflage, Reclam, Stuttgart, S. 10

3. Vierphasenschema nach Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart


Theurgische Phase
Im 7-5 Jahrhundert v. Chr. wurde verstärkt ein theurgisches Krankheitskonzept praktiziert. In dieses Theorie unterliegen Heilung und Krankheit göttlichen Wirken. [1]
So entwickelte sich auch ab den 6 Jahrhundert v. Chr. der Asklepios Heilkult in Griechenland. Dieser fand auch im römischen Reich seine Ausbreitung und war, durch Quellen belegt, ab 292 v. Chr. in Rom ansässig. Dies belegt ein schriftliches Dokument von Livius. Im Asklepios Heilkult besuchten die Kranken das Asklepieia [2], dies stellte ein Heilzentrum da. Hierbei reinigten die Kranken ihren Körper als auch ihr Gewand und gaben eine Geld- oder Sachspende dem Heilzentrum. Die Reinigung des Körpers fand durch Bäder, Gymnastik und Diäten statt.[3]
Der Name des Asklepios Heilkult ruht vom griechischen Gott der Heilkunde, Asklepios. Dieser wurde als bärtiger Mann mit einem Äskulap- Stab dargestellt [4]. Der Äskulap- Stab ist ein Stab, welcher von einer Schlange umschlungen ist. Auf Abbildung eins ist eine Statue des Asklepios aus den Pergamonmuseum Berlin aufgeführt. Der Äskulap- Stab lässt sich auch in der Bibel finden. So steht im vierten Mose, Kapitel 21, Vers 8: „Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll Leben.“[5] Der vierte Buch Mose soll ca. um 1250 v. Chr. handeln. [6]
Es lässt sich feststellen, dass der Äskulap- Stab von Mose bis heute ein bekanntes Zeichen für die Heilung bzw. Medizin ist.
Neben der theurgischen Medizin entwickelte sich in Griechenland eine Medizin, welche auf Rationalität fußte. Auf Grundlage der Naturphilosophie erklärte Empedokles aus Akragas im fünften Jahrhundert v. Chr., dass alles Seiende aus Feuer, Wasser, Luft und Erde bestehe.[7] Daraus entwickelte sich die Theorie, dass ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Medizin im antiken Rom
  2. 1. Einleitung
  3. 2. Herkunft der Medizin
  4. 3. Vierphasenschema nach Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart
  5. 4. Der ärztliche Beruf im Wandel der Zeit
  6. 5. Wissen über die Anatomie
  7. 6. Behandlung von Depression im Vergleich mit heute
  8. 7. Fazit
  9. 8. Literatur - und Quellenverzeichnis
  10. Impressum