Musiktheorie für Dummies
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Musiktheorie für Dummies

Über dieses Buch

Viele Musiker - ob Anfänger oder Fortgeschrittene - empfinden Musiktheorie als abschreckend und fragen sich: "Wozu das Ganze?" Die Antwort ist einfach: Schon ein wenig Grundwissen über Musiktheorie hilft Ihnen, Ihre Bandbreite als Musiker enorm zu vergrößern. Michael Pilhofer und Holly Day erklären Ihnen leicht verständlich alles Wichtige, was Sie über Musiktheorie wissen müssen - vom Lesen von Noten bis zum Komponieren eigener Songs. Sie erfahren alles über Rhythmus, Tempo, Dynamik und Co., lernen, wie Tonleitern und Akkordfolgen aufgebaut sind, wie Sie vorgehen müssen, um einer Melodie auch Harmonie zu verleihen und vieles mehr. Wenn Sie dachten, Musiktheorie sei trocken, dürfte dieses Buch eine angenehme Überraschung für Sie sein.

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Information

Teil II

Noten finden und verbinden

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Kapitel 6

Noten: Wann spielen? Wie erkennen? Wo finden?

IN DIESEM KAPITEL
  • Lernen Sie eine neue Sprache sprechen: die der Noten, Notenlinien und Notenschlüssel
  • Erfahren Sie alles über Vorzeichen, Versetzungszeichen, Ganztöne und Halbtöne
  • Zeigen wir Ihnen, wie Sie die Klaviatur und das Gitarrengriffbrett bald schon wie im Schlaf beherrschen
  • Verraten wir Ihnen ein paar Eselsbrücken, damit Sie nie wieder vergessen, wo sich welche Note befindet
Etwa im Jahre 1450 erfand Johannes Gutenberg den Buchdruck – und für viele gilt dies als das offizielle Ende des finsteren Mittelalters in Europa. Endlich war es den Leuten möglich, selbst Bücher zu besitzen. Um 1500 wurden auch Verfahren zum Druck von Noten entwickelt, und nun konnten auch unter Musikern gedruckte Notenblätter ausgetauscht werden. Auch Menschen aus weniger gebildeten Schichten konnten sich jetzt Zugang zu den Grundlagen der Notenschrift und der Musiktheorie verschaffen – das war zuvor ein Privileg religiöser Institutionen und hoch gelehrter Kreise gewesen.
Die »ganz normalen« Musiker gewannen also an musikalischer Kompetenz – und somit wuchs natürlich auch der Wunsch nach ständig neuen Musikstücken in Notenform. Musiker konnten ihre Stücke in gedruckter Form verkaufen und mussten sie nicht mehr mühsam von Hand abschreiben.
So kam es bald zu einer Standardisierung der notierten Musik. Zuvor hatten Komponisten völlig frei bestimmen können, wie viele Notenlinien sie verwendeten, um ihre Stücke zu Papier zu bringen, doch im 16. Jahrhundert wurde das Fünf-Linien-System immer mehr zur gültigen Norm, zumindest in Europa.
In diesem Kapitel lernen Sie die Notenschrift zu entziffern – und vor allem, wie Sie irgendeine Note sofort finden und was Intervalle sind. Wenn Sie diese Grundlagen beherrschen, fällt es Ihnen viel leichter, sich durch ein Notenblatt hindurchzuarbeiten.

Noten, Notenschrift und Notenschlüssel

Um Noten und Pausen zu notieren, benutzt man das Notensystem. Dieses System besteht aus fünf horizontalen, parallel zueinander laufenden Linien mit vier Zwischenräumen (siehe Abbildung 6.1).
Manche Noten sitzen auf einer Linie, andere in den Zwischenräumen. Und je nachdem, wo eine Note sitzt, kann man erkennen, um welchen Ton es sich handelt. Das aber hängt wiederum vom Notenschlüssel ab, den man zuvor gewählt hat. Die beiden wichtigsten Notenschlüssel sind:
  • der Violinschlüssel (auch G-Schlüssel genannt)
  • der Bassschlüssel (auch F-Schlüssel genannt)
Es gibt auch noch andere Notenschlüssel, wie etwa den Altschlüssel (oder Bratschenschlüssel), dem man aber als Gitarrist oder Pianist so gut wie nie begegnet. Diese anderen Notenschlüssel können wir hier vernachlässigen.
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Abbildung 6.1 Links der Violinschlüssel, rechts der Bassschlüssel
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Ein Notenschlüssel verrät uns durch seine Platzierung im Notensystem, welche Note auf welcher Linie bzw. in welchem Zwischenraum des Notensystems steht. Diese Noten folgen (in den meisten Ländern) den Buchstaben des Alphabets: A, B, C, D, E, F, G … A, B, C … Sie sehen, nach sieben Noten fängt das ganze System wieder von vorne an (zum Glück, denn wer würde sich schon gern 26 Noten merken und gelegentlich ein X oder Y spielen müssen?). Den Abstand von einer zur nächsten gleichlautenden Note, beispielsweise von A bis A, nennt man eine Oktave.
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Aber jetzt Vorsicht! In den deutschsprachigen Ländern heißt das B nicht B, sondern H – die Reihenfolge lautet also: A, H, C, D, E, F, G … Die Ursache: Als die Notenbezeichnungen einst von einem Mönch überliefert wurden, hat er das »b« unten nicht richtig geschlossen, sodass es aussah wie ein »h«. Tja, und das hat sich dann eingebürgert und sollte besser auch so bleiben, sonst müssten sämtliche Notenbücher aus Jahrhunderten umgeschrieben werden.
Allerdings – eine Note B gibt es auch im Deutschen. Die liegt einen Halbton tiefer als das H – aber mehr dazu später.

Der Violinschlüssel

Der Violinschlüssel bietet si...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Über die Autoren
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Einführung
  5. Teil I: Der richtige Einstieg in die Musiktheorie
  6. Teil II: Noten finden und verbinden
  7. Teil III: Form, Tempo, Dynamik und noch viel mehr als Weg zum musikalischen Ausdruck
  8. Teil IV: Der Top-Ten-Teil
  9. Teil V: Anhänge
  10. Glossar
  11. Stichwortverzeichnis
  12. End User License Agreement

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