
- 120 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Zeitenstaub
Über dieses Buch
Zeitenstaub - Gedichte 2017 bis 2019 und Bonus-Material
Häufig gestellte Fragen
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Information
IM UNKLAREN
Wie erkenne ich, was wichtig ist,
Wenn nicht jede Botschaft richtig ist?
Welche Dinge kann ich dann ändern?
Denn landauf, landab auf allen Sendern
Bleibet vieles lang im Waagen.
So muss ich Wahrheit, Lüge, Schein ertragen.
Sieht denn niemand von uns klar,
Obs recht, gerecht und billig war?
Jede Botschaft gereicht zur Deutung,
Ganz nah und auch vorbei an Täuschug.
Erkenntnis zwischen Glaub` und Wissen
Muss man beim Volk vermissen.
Schweigen und auch Brüllen ohne Zugewinn,
Verloren der Mensch, und die Zeit zieht hin.
Wie soll ich da finden aus dem Labyrinth,
Wenn ich nirgends einen Ausweg find?
Ohne Wissen, ohne Bildung, ohne Urteilskraft
Wird Kultur und Zivilisation bald abgeschafft.
Am End´ hat wieder niemand was gewusst.
Zu spät erst - wenn wir gehört - den Schuss.
BOTSCHAFT DER ROSEN
Die Rosen, die ich in unserm Garten finde,
Sie wollen nicht, dass ich sie binde.
Sind hingegen Riechgenuß und Wohlgefühl,
Wenn ich zwischen ihren Stengeln wühl.
So ein schönes Bild, was will es sagen?
Ich solle Dich, nur Dich noch einmal fragen:
Liebst Du mich, auch wenn ich garstig bin?
Leiten sie mich auf solcherlei Gedanken hin.
Wenn wir immer wieder zueinander finden,
Können wir uns verzeihlich aneinander binden.
Trotz aller Plackerei und umeinander Sorgen
Ist Freude bei jedem Wiedersehn am Morgen.

VIELLEICHT
Das schönste Wort, wir könn´s nicht missen,
Für Hypothese ist - „Vielleicht“,
Das schwankend Wort im Ungewissen
Für ein jeglich Zwischenreich.
Bleibt es die Antwort offen,
Lässt uns noch gar vieles hoffen.
Ein Windstoß schon kann etwas bewegen,
Und in diesem Reiche kann erregen,
Was zum Nein und Ja sich neiget
Oder immerwährend schweiget.
Das Vielleicht ist vor dem Ende der Geschichte,
Selbst betrachtet im zukünftgem Lichte,
Ein Spannungsbogen, der uns weiter-zieht,
Dem Autor hilft, dass man den Roman zu Ende liest.
Im Vielleicht bleibt alles möglich
Sogar, was dem Werk nicht nötig,
Treibt heraus so manche Fragen,
Was es hat dem Leser wohl zu sagen.
Dem Liebenden zur Qual
Bleibt, mehr als lieb, die Wahl.
UNTERSCHEIDUNGSKUNST
Klarsicht und besonders Sicherheit,
Braucht der Mensch zur rechten Bindung.
Betrachtet leider oft verworrene Wirklichkeit,
Verlaufen wir uns in ruhlos Windung.
Der Vögel, Pflanzen Treiben, das uns kann zeigen,
Wie sorglos es auch im Leben gehen kann.
So vermögen wir nicht nachzueifern,
Sie entziehn sich lautlos unserm Bann.
Nur ein klar und deutlich Unterscheiden,
Nimmt ganz viel von unserm Leiden.
DER LIBERALE
Der Liberale betont, er wolle Transparenz.
Wohl nur zu Zeiten der Karenz,
Denn Offenlegung – so er - doch Nötigung,
Spricht er lauthals zur Verteidigung.
Der Staat solle sich verpissen,
Der muss nicht alles wissen.
Was ihm gereicht zum Wohlgenuss,
Nicht jedermann auch wissen muss.
Wo Grenze sein soll fürs Intime,
Es sich zur Kultur geziehme,
Nennt er es das Private,
Weggeschlossen wie Asservate.
Glaubt nicht solch politisch Mündern!
Werden immer das Ehrliche verhindern.
AUF REISEN
Auto, Fahrrad, Reisen.
Wer will mit uns fahrn?
Auf des Bahnhofs Gleisen
Wartet schon die Eisenbahn.
Ob nach Westen Osten
Richtung Süden oder Norden?
Wir komm ´ schon auf unsere Kosten.
Hier nur weg, zu anderen Horden.
Wir haben schon gewonnen,
Sind wir erst mal angekommen.
Sind in manch fernem Lande Gäste,
Nehmen teil am Gesellig Feste.
Fliegt die Landschaft uns entgegen,
Radelnd auf recht vielen Wegen.
Können hier und dort mal schadlos rasten,
Wollen nicht mehr ruhlos hasten.
Kommen früh oder spät ans Ziel,
Wo wir am Abend müßig weilen
Und jeder neue Plan gerät zum Spiel.
Eben kein Grund sich zu beeilen.
Losfahrn und dem Wetter trotzen,
Wir haben n...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- 0. Vorwort
- I. Gedichte 2017 bis 2019
- II. Bonus-Material
- Impressum