Harmonie der Welten im Gedicht
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Harmonie der Welten im Gedicht

Die Liebe im Atem der Unendlichkeit

  1. 236 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Harmonie der Welten im Gedicht

Die Liebe im Atem der Unendlichkeit

Über dieses Buch

Ein Quell des Erkennens möchten die strömenden Verse sein, das ruhige Schauen in Tiefen, in denen noch immer des Menschen kostbarste Schätze: die Phantasie, das Selbstbewusstsein und der Schwung der Begeisterung wohnen.

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Information

Jahr
2016
ISBN drucken
9783734796944
eBook-ISBN:
9783738672206
Auflage
3
Thema
Poetry

1

Gedichte 1962 – 1978

1962
Der Vogel
Ich schwebe.
Keiner anderen Seligkeit
bedarf ich. Mich tragen die Lüfte.
Sie sind leichter als ich.
Ich bin leichter als sie.
Ich fliege durch die Luft hindurch.
Ich kann, wenn ich will
in die Sonne hineinfliegen.
Dann bin ich selber die Sonne.
Die Luft ist hellblau.
Die Erde ist grün. Die Schatten
beweisen das Licht
Meine Stimme ist Gesang. Ich
singe einfach die Freude aus
mir heraus.
2
1963
Hinter dir ist die
All Natur, welche dir sagt
du sollst so laufen,
welche dich für einen Augenblick
aus ihren Armen entliess
um dich bald wieder an ihr
ewig gleiches Herz zu nehmen.
Du hast auch jetzt, ohne es zu wissen,
teil an ihren Spielen, teil an der
unerschütterlichen Bahn der Gestirne
deren die Welt eines ist.
Lass dich führen von ihr
winziger Griffel
damit die Zeichen, welche sie
durch dich in die Erde ritzt
nach ihrem Willen werden.
Bald wirst du mit anderen Augen
welche sie dir gibt, diese Zeichen
entziffern können und zusammen
mit allen Zeichnungen aller
anderen sind sie
ihre Sinfonie an der auch du
herzinniges Gefallen findest
03
1963
weder dem Gott noch
den menschen verwandt
elender balg taumeln dich
dass du wie ein besoffener
bist richtungslos
die geschmeidigen
arme des polypen
zerschlägt er dich
puppe bereite ihm nicht
den gefallen eines schreis
DIESEM beständig dazu
verdammten, was er in
dir zerstören muss
für dich zu enthüllen
4
1965
erheb dein
tränendes haupt
kind steh auf
und ruf komm wind
blas trocken
mein gesicht säe
korn schöner
gedanken mir
aufgehen wie
sonne soll es
lächeln verbreitend
seliges lächeln
5
1967
Es ist meinen Augen eine wunderbare Freude Dich anzusehen;
ob Du Dich bewegst oder ruhst, strömt mir Deine lichte
Gestalt immerdar die kostbare Speise Deiner Anmut entgegen.
Dein Wesen verwandelt die einfachen Dinge im Raum zu bunten
Farben im Gemälde, dessen nie versiegender Mittelpunkt
Du bist. Ebenso wie der blonde Wasserfall von Deinem Haupt
und die stille Melancholie Deines Lächelns, kleiden Dich
die Kindlein die Du pflegst, die Blumen und ein keckes
Aepfelchen, dem die Reihe Deiner Zähne den Garaus macht.
Deine stete Gegenwart genügt mir vollkommen. Eine köstliche
Friedensspenderin bist Du, der gute Engel meiner Sanftmut und
die Taube, deren Flügel von der Farbe der Reinheit strahlen.
Wenn ich von Dir weggehe, verfällt meine Seele in dieselbe
wortlose Melancholie, deren Du fähig bist. Aber das Leben
gewährt uns die Gnade des Vergessens. Der trauernde Sinn wird
von vielen Dingen abgelenkt und kommt er zurück, so hat die
Zeit die grünen Blätter der Schwermut reif gemacht.
Ihr broncener Schimmer ist nicht mehr Verzagen und Schmerz
aber das geadelte Sinnbild unseres heimlichsten Empfindens.
Das Leben bleibt gut. In den vorsorgenden Armen des
Schicksals sind wir wohlgeborgen. Wie von Blumenkelchen nimmt
uns jede neue Sonne den Tau der Nacht aus dem Gesicht und
da es ledig ist vom reinen Glanz der Perlen blüht auf ihm
wie helle, junge Frühlingsboten nach dem Schnee: das Lächeln.
6
1967
Meine Seele atmet. In die gequälte Masse meines Fleisches
ist ihr zartes Wesen wie Milch gegossen. Ihre Gegen...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Gedichte 1962 – 1978
  3. Gesang des Schweigens
  4. Was die Rosen uns erzählen
  5. Tau der Liebe
  6. Es wallt das Korn
  7. Geliebtes Herz, du reine Schale
  8. Reich der Sehnsucht, Reich der Lust
  9. Über den Autor
  10. Impressum