Gestalten der englischen und hannoverschen Geschichte
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Gestalten der englischen und hannoverschen Geschichte

Mit Einblicken in die Geschichte von Demokratie und Verfassung. Erschienen aus Anlass des Jubiläums 1714/2014 der Personalunion Hannover-England

  1. 420 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Gestalten der englischen und hannoverschen Geschichte

Mit Einblicken in die Geschichte von Demokratie und Verfassung. Erschienen aus Anlass des Jubiläums 1714/2014 der Personalunion Hannover-England

Über dieses Buch

Der gelernte Anglist und Psychologe Dr. Johann-Georg Raben entfaltet in diesem Buch ein farbiges Panorama der englisch-hannoverschen Geschichte. Viele historische Persönlichkeiten – Könige, Fürsten, Minister, Günstlinge, Mätressen, Feldherren, Reformer, Parlamentarier, Rebellen, Literaten – werden dabei lebendig. Der Autor zeichnet zugleich in fesselnder Weise die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie nach und liefert eine Fülle kulturgeschichtlicher Informationen. Das Buch wird wissenschaftlich untermauert durch eine umfangreiche Bibliographie, in der sich viel politische Literatur findet.

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Information

Jahr
2014
ISBN drucken
9783735727411
eBook-ISBN:
9783738682724
Auflage
1

Diverses zum Jubiläum 1714/2014 und zum englischen Königshaus

  • Festvorbereitungen
  • Initialzündung des welfischen Englandprojekts auf der Iburg (1658)
  • Der Abt Thorwarth kämpft in evangelischer Umgebung für den katholischen Glauben
  • Das Schloss in Osnabrück als Fürstenresidenz
  • Fahrt mit historischer Postkutsche nach London
  • Osnabrück als Garnisonsstadt
  • Osnabrück und Münster profilieren sich als Friedensstädte
  • Zwei Osnabrücker Bischöfe mit dem Namen Engelbert
  • Englische Kronjuwelen in Hannover ausgestellt
  • Das Jubiläum 1714/2014 soll in fünf Schlössern und Museen gefeiert werden
  • Neues Museum in Hannover
  • Eine wissenschaftliche Tagung zum Jubiläum der Personalunion . . .
  • Die Reihe englischer Könige vor 1714
  • Vermögen und Einkommen Königin Elisabeths II.
  • Über Charles, Prince of Wales, und einige seiner Verwandten
  • Genealogische Wurzeln der heutigen englischen Königsfamilie
  • Der »Krönungsweg« soll als Touristenroute ausgewiesen werden
  • Wie der König in spe den Ärmelkanal überqueren wird, bleibt geheim
  • Zusammenfassung der Zeit der Personalunion und der geplanten Jubiläumsfestlichkeiten
  • Eine Heirat schafft die Voraussetzung für die Inthronisation der Welfen in England
  • Kulturelle Transfers zwischen England und Hannover im georgianischen Zeitalter
  • Die doppelstaatliche Regierungstechnik der »Georges«
  • Der britische Botschafter kommentiert die Personalunion
  • Das Programm der niedersächsischen Landesausstellung
  • Der zukünftige König auf der Ippenburg
  • Die Jubiläumskutsche macht Station im Dorf Ohne
  • Ankunft der Jubiläumskutsche in London
Iburg von der Morgenseite, Stich von Hablitschek nach Rohbock, um 1850
Sophie von der Pfalz, Gemälde von Sir Peter Lely
Kürfürst Ernst August von Hannover, Gemälde von Georg Dave, ca. 1828
Festvorbereitungen
In der hiesigen Lokalzeitung war Anfang Dezember 2013 unter der Überschrift Hannover würdigt England der folgende Beitrag (1) zu lesen:
Niedersachsen ist im nächsten Jahr im Großbritannien-Fieber: Mehr als 60 Veranstaltungen sollen die große Ausstellung »Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714–1834« begleiten, wie die Organisatoren am Donnerstag in Hannover mitteilten.
Auf dem Programm stehen Theaterinszenierungen, Kunstausstellungen, eine Modenschau, eine Hengstparade sowie ein Pferderennen. Die Oper »George« wurde eigens für die Schau zur Personalunion geschrieben. Sie biete einen facettenreichen Einblick in die Kompositionen Georg Friedrich Händels, der lange Zeit am englischen Hof tätig war, kündigten die Veranstalter an.
Den Auftakt macht ein ökumenischer Gottesdienst am 15. Mai, den Hannovers Landesbischof Ralf Meister mit dem Bischof von London, Richard John Carew Chartres, zelebrieren soll. Die Landesausstellung unter dem Motto »Als die Royals aus Hannover kamen« hat einen Gesamtetat von knapp 5,5 Millionen Euro und läuft vom 17. Mai bis zum 5. Oktober 2014. In fünf Schlössern und Museen wird die Epoche beleuchtet, als Hannovers Herrscher gleichzeitig Könige von Großbritannien waren und ein Weltreich lenkten. Zum Auftakt hofft das Land auf einen Gast aus dem britischen Königshaus.
Anfang Juni 2014 besuchte Prinz Andrew, zweitältester Sohn der Königin, die Ausstellung in Hannover und das VW-Werk in Wolfsburg.

Initialzündung des welfischen Englandprojekts auf der Iburg (1658)

Der Journalist Hermann Queckenstedt teilt in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 29. April 2011 in knapper, anschaulicher Weise mit, durch welche dynastischen und politischen Vorgänge es zu der 1714 beginnenden Personalunion Hannover-England kam. Ich möchte seinen Artikel hier vollständig zitieren:
König George I. starb 1727 in Osnabrück – Sein Urenkel verhökerte das Fürstentum. Windsors starteten Karriere auf der Iburg.
[Vorspann des Artikels:] Englands Könige und Osnabrück? Im 17. und 18. Jahrhundert gibt es diverse, teils überraschende Berührungspunkte zum heutigen Haus Windsor, dessen Ahnen Ernst August I. und Sophie von der Pfalz ihre atemberaubende Karriere als herrscherliche Neulinge 1662 im Schloss Iburg starteten – zwölf Generationen und 349 Jahre vor der Hochzeit Prinz Williams mit Kate Middleton.
»Vor drei Tagen bin ich hier eingetroffen und befinde mich in einem sehr hübschen Hause, welches mich bei meiner Ankunft sehr erfreut hat. Alles, was daran in die Augen fällt, erscheint prächtig«, frohlockte Sophie nach dem Umzug aus Hannover, wenngleich sie damals schon erste Schattenseiten des Landlebens entdeckte: »In dem ganzen Flecken, der dabei liegt, gibt es keine Wohnung für Leute von Stande, und unsere Höflinge schätzen sich glücklich, wenn sie einen Kuhstall finden können, um ihr Lager auf Stroh zu bereiten.«
Das Schicksal hatte es dennoch gut mit dem vierten und jüngsten Sohn des Calenberger Herzogs Georg gemeint: Nach schwierigen Verhandlungen um die Zukunft des Fürstbistums Osnabrück fand man im Zuge des Westfälischen Friedens von 1648 eine einzigartige Lösung für den kleinen selbstständigen Staat, der von nun an abwechselnd von katholischen adeligen Theologen und evangelischen Prinzen aus dem Welfenhaus Braunschweig-Lüneburg regiert werden sollte. Erster Protestant wurde Ernst August, dessen Frau Sophie als »Bischöfin« in die Landesgeschichte einging.
1658 hatte das Paar geheiratet, nachdem Ernst Augusts älterer Bruder Georg Wilhelm nach einem wahren Ehegeschacher zuvor die Verlobung mit Sophie gelöst und auf die Prinzessin verzichtet hatte. Die Heirat eröffnete der Familie den Zugang zu den europäischen Thronen, denn 1701 ernannte das englische Parlament Sophie als Enkelin König Jakobs I. im »Act of Settlement« zur Thronfolgerin.
Zwar war Ernst August zu diesem Zeitpunkt schon drei Jahre tot, aber auch er selbst hatte das familiäre Ansehen seit 1662 stetig gesteigert: 1673 mit dem Umzug in das von Sophie und ihm selbst erbaute Osnabrücker Schloss; 1679, als er das Herzogtum Calenberg von seinem Bruder Johann Friedrich erbte und ein Jahr später, als er seinen Sitz nach Hannover zurückverlegte; schließlich 1693, indem er Kurfürst des Reiches wurde und nun zum engsten Führungskreis um den Kaiser gehörte.
»Wir spielen Kegel, ziehen Enten, halten Ringelrennen, spielen Trictrac, wollen jedes Jahr nach Italien, und doch gehen die Dinge ganz gut für einen kleinen Bischof, der in Frieden leben kann«, schrieb Sophie über ihre Iburger Jahre, in denen sich der Erstgeborene und spätere englische König Georg Ludwig und seine fünf jüngeren Geschwister unbeschwert austoben konnten – so auch die 1668 geborene spätere preußische Königin Sophie Charlotte, deren Geburtszimmer noch heute im Schloss Iburg erhalten ist. Und im benachbarten Benediktinerkloster St. Clemens entdeckte Sophie mit Abt Jacobus Thorwald einen interessanten gelehrten Gesprächspartner.
Zwar starb Sophie 1714 kurz vor der englischen Königin Anna, doch mit ihrem Sohn Georg Ludwig übernahm als George I. tatsächlich ein Welfe aus Hannover den englischen Thron. Sechsmal zog es ihn anschließend zurück in seine hannoversche Heimat, die er in Personalunion von London aus mit regierte. Während seiner letzten Reise verstarb er am 22. Juni 1727 in Osnabrück und wurde in der Kapelle des Schlosses Herrenhausen bei Hannover beigesetzt. Damit schied der König keineswegs in völliger Fremde aus dem Leben, denn als Fürstbischof von Osnabrück amtierte sein jüngster Bruder Ernst August II., den George in England zum Herzog von York und Albany sowie zum Earl of Ulster erhoben hatte. Fürstbischof Ernst August trat einerseits während seiner gesamten Amtszeit von 1716 bis 1728 in einen Dauerstreit mit dem Domkapitel. Andererseits herrschte er ohne Verschwendungssucht sowie mit finanziellem und ökonomischem Augenmaß und förderte die Wirtschaft. Die Salinen in Rothenfelde gehen auf seine Initiative zurück.
Schon seit dem 16. Jahrhundert hatten die Welfen ihren Einfluss im Fürstbistum Osnabrück stetig gesteigert, doch Englands König George III. strebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gänzlich unverhohlen nach der alleinigen Macht. Nach dem Tod des katholischen Fürstbischofs Clemens August von Bayern zwang er das Dom kapitel 1761, so lange mit der Wahl eines evangelischen Nachfolgers zu warten, bis ihm nach dem englischen Thronfolger Georg August ein zweiter Sohn geboren war. 1764 wählten die Domherren den einjährigen Friedrich von York, für den sein Vater als Vormund zunächst die Regierungsgeschäfte führte. Prinz Friedrich machte eher als Feldherr von sich reden denn als weiser Regent und verhökerte das Hochstift Osnabrück 1802 schließlich gegen eine Apanage von 80000 Reichstalern an seinen Vater. König George III. ließ den kleinen geistlichen Staat im November 1802 von hannoverschen Truppen besetzen, die dessen Selbstständigkeit militärisch beendeten. Mitglieder der englischen Königsfamilie kamen indes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder verstärkt nach Osnabrück, um hier die britischen Truppen in der größten Garnison außerhalb der Heimat zu besuchen: eine gute Gelegenheit für die jeweiligen Oberbürgermeister, an die engen Bande zwischen dem Königreich und der Bischofsstadt zu erinnern. (2)
Queckenstedts Artikel sind zwei historische Bilder beigefügt, mit folgendem Untertext:
Selbstbewusst präsentierten sich Fürstbischof Ernst August I. und seine »Bischöfin« Sophie von der Pfalz (Bild links) im Iburger Rittersaal: Neben ihrem eigenen Doppelporträt ließen sie Kaiser Karl den Großen und seine Ehefrau abbilden und signalisierten damit ebenso große Traditionslinien wie Ansprüche. Foto: Diözesanmuseum Osnabrück.
Der bartlose, vital wirkende Fürstbischof trägt auf dem Bild eine Ritterrüstung mit Schärpe, in der linken Hand den Feldherrnstab, ferner eine Allonge-Perücke und unter dem Kinn ein bis auf die Brust reichendes Spitzengebinde. Seine »Bischöfin«, eine sehr schöne Frau, zeigt sich als typisch barocke Adelige mit großzügig entblößter Halspartie und Schmuck. Die Enden ihrer langen Haarfrisur hängen locker bis auf ihren Rücken. Symbole des geistlichen Amtes der beiden fehlen.
Karl der Große und Ehefrau, beide mit einer Krone auf dem Kopf, sind in der Fürstenkleidung um 1500 gekleidet; die Frau trägt am Hals ein hochgeschlossenes Kleid und mehr Schmuck als Sophie. Karl, der einen Vollbart trägt, hat in der rechten Hand ein kurzes Schwert als Symbol seiner weltlichen Macht. Vor seiner Brust hängt ein kleines Kruzifix als Zeichen dafür, dass er auch ein geistliches Herrscheramt hat, nämlich den christlichen Glauben zu verbreiten. Vor den beiden ist das Modell eines Domes abgebildet, auf das Karl seine linke Hand legt – Symbol dafür, dass er sich als Schutzherr der Kirche versteht.
Das Thema Personalunion England/Hannover wird auch behandelt von Georg Kern in einem Artikel der Zeitung »Grafschafer Nachrichten« (Nordhorn), 23. April 2011, S. 8, mit dem langen Titel: »Fast 200 Jahre lang regierten Hannoveraner Großbritannien. Auch Prinz William [3] hat Wurzeln in Niedersachsen – Im Bewusstsein der Briten spielt [die] deutsche Vergangenheit [des englischen Königshauses, JGR] nur geringe Rolle«.
Der Artikel behandelt unter anderem die Gründe, die dazu führten, dass ein Kurfürst von Hannover zu König Georg I. von Großbritannien wurde. Auch der Grund für die Beendigung der Personalunion zwischen den beiden Staaten, im Jahre 1837, wird genannt: Die Erbregelung des Kurfürstentums Hannover sah nur die männliche Erbfolge vor; somit konnte die englische Thronerbin Victoria nicht auch Kurfürstin von Hannover werden.

Der Abt Thorwarth kämpft in evangelischer Umgebung für den katholischen Glauben

Der im obigen Queckenstedt-Zitat genannte Mönch »Thorwald« hieß in Wirklichkeit Thorwarth. Im Biographischen Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück ist unter seinem Stichwort Folgendes zu lesen:
THORWARTH, Jacobus, gest. am 2. 4. 1666 (Iburg), Abt von Iburg 1642–1666. – T. war Mönch in Iburg. Nach der Beschlagnahme des Klosters im Jahre 1634 durch die Schweden wurde er Feldgeistlicher bei den kaiserlichen Truppen. Als diese 1638 die Stadt Meppen erobert hatten, übernahm T. die dortige Propstei. Am 21. 3. 1642 wurde er von den im Exil lebenden Iburger Mönchen in Herzebrock zum Abt gewählt. In der Folgezeit galten seine Bemühungen der Rückgewinnung des Klosters, und es gelang ihm, es im März 1645 loszukaufen. Für den Wiederaufbau des klösterlichen Lebens berief er Mönche aus verschiedenen Konventen zur Abhaltung des Gottesdienstes nach Iburg. Als enger Mitarbeiter des Bischofs Franz Wilhelm von Wartenberg wurde T. 1652 zum bischöflichen Kommissar für das Emsland ernannt.
[Literaturangaben:] A. Dalsing, Jacobus Thorwarth, in: Bad Iburg, e. kl. Dokumentation, 1984. – Ders., Jacobus Thorwarth, in: Iburg, Benediktinerabtei und Schloß, 1980. (4)

Das Schloss in Osnabrück als Fürstenresidenz

In einem Artikel in den Grafschafter Nachrichten (Nordhorn) wird am 2. August 2012 einiges Wissenswerte aus dem Leben des Fürstbischofs Ernst August und seiner Ehefrau Sophie berichtet. Auch erfährt der Leser einiges über die Geschichte des Osnabrücker Schlosses.
Der Artikel ist es wert, hier vollständig wiedergegeben zu werden. Der...

Inhaltsverzeichnis

  1. Hinweis
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Ausführliches Inhaltsverzeichnis
  4. Vorwort
  5. Diverses zum Jubiläum 1714/2014 und zum englischen Königshaus
  6. König Georg I. vernachlässigt England
  7. Georg II. – begeistert fürs Militär, den Mätressen nicht abgeneigt
  8. Georg III. – Widersacher Napoleons
  9. König Georg IV. – lange Zeit nur Prinzregent
  10. Wilhelm IV. schaltet England widerstrebend auf Reform um
  11. Führende Politiker
  12. Die Könige »William and Mary«
  13. Die konfliktreiche Zeit der Königin Anna
  14. Festigung der konstitutionellen Monarchie von Viktoria bis zu Georg VI
  15. Schlusswort
  16. Bibliographie
  17. Über die Encyclopaedia Britannica
  18. Über den Verfasser
  19. Impressum