Sound of Life
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Sound of Life

Texte

  1. 208 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Sound of Life

Texte

Über dieses Buch

Manchmal frage ich mich, ob das Wort nicht doch schon längst gestorben ist? Ist es tot? Ist es am Ende? Ist es abgewetzt, verbraucht vielleicht? Aus so vielen ganz wichtigen Leuten fällt so viel ganz wichtige Unwissenheit heraus! Ist dies das wahre Wort vielleicht, wirklich? Aber dann spüre ich, dass die Menschen um mich herum mehr zu sagen haben, als diejenigen, die immerzu von wichtigen Dingen sprechen, doch nur, um ihr Ansehen noch zu steigern. Das ehrliche Wort finde ich bei meinen Nachbarn, bei meinen Einkäufen und irgendwo da draußen in der Menge. Es ist eine Melodie, ein Sound, der niemals enden will. Es ist das Lied der Menschen, der ganz normalen Leute. Es ist die Melodie der Arbeit und des Schaffens. Es ist der Sound des Lebens. Und plötzlich weiß ich es, fühle es ganz genau, ganz tief in mir: Das Wort lebt! Es zieht durch alle Generationen und nährt sich an den Menschen, an den alltäglichen Dingen. Und das ist es, was mich stark sein lässt, auch, wenn ich mich manchmal schwach fühlen mag. Ich bin nicht allein, denn um mich herum sind die Menschen, der Sound der Gesellschaft und der Hoffnung, immer.

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Information

Jahr
2016
ISBN drucken
9783739241265
eBook-ISBN:
9783741260612
Auflage
1
Thema
Poesie

Glogaulied

Breite Straßen, gutes Leben
Läden voller Frucht und Glück
Große Zeit und Gottes Segen
Du mein Glogau, du mein Leben
Bist wohl Schlesiens bestes Stück
An der Oder ewig liegen,
durch den Rosengarten ziehn
Weihnachtsbaum, die schönsten Blüten
Glogau, du mein Garten Eden
Ach, hier ist´s so wunderschön
Doch so sollt es nie mehr werden,
denn der Krieg nahm alles fort!
Glück und Garten fieln in Scherben!
Gott, warum nur dies Verderben?
Glogau ward zum schlimmen Ort!
Richtung Westen wir dann zogen,
aus der Heimat, die so fern!
Mussten weg, sind ausgeflogen!
Hoch der Oder Schicksalswogen!
Nein, wir flohen gar nicht gern!
Frierend, mit dem Leiterwagen,
ging´s nun über Stock und Stein!
Hungernd, ohne Hemd und Kragen,
schwiegen wir, ganz ohne Klagen!
Wollten endlich wieder heim!
Auf dem Weg und in den Gräben,
tief im Wald, da lagen sie:
Ostarbeiter! Nein, kein Segen!
Ließen die uns wohl am Leben?
Angst und Schmerzen – nachts und früh!
Irgendwann gab´s ein Schluck Wasser!
Und die Sonne brannte heiß!
Mein Gesicht ward blass und blasser!
Mutter sparte ein Schluck Wasser –
weiter ging die blutge Reis!
Wie die Front schon näher rückte,
kamen wir ins fremde Land!
Stählern mancher Alb da drückte!
Todesgleich sich Glogau bückte
unterm Bomben-Feuerbrand!
Nichts ward uns da noch geblieben,
tief nur die Erinnerung
Hat sich schwer ins Herz geschrieben,
sich ins Hirn, ins Mark getrieben
Wir sind alt nun, nicht mehr jung
Garnisonsstadt unter Bäumen
Glogau, einst so stolz und schön
Voller Frohsinn, reich an Träumen
Dort am Fluss, den Straßensäumen -
Wollt so gern dich wiedersehn!
Doch die Straßen liegen einsam
Meine Heimat gibt’s nicht mehr
Ja, wir flohen einst gemeinsam
Jene Heimat, fern und einsam
Und die Hoffnung wiegt so schwer
Ach, es weint mir Herz und Seele
Glogau fließt durch Kopf und Blut
Wenn ich dann die Tage zähle,
ich mich durch mein Leben quäle,
brodelt Schwermut und auch Wut
Dieser Krieg bracht so viel Wunden,
nahm die Heimat mir und dir!
Ach, wir weinen Stund um Stunden
Haben Neues zwar gefunden,
doch die Heimat niemals mehr!
Hör noch immer die Sirenen,
die uns trieben aus der Stadt
Soviel Trauer, soviel Tränen,
will dafür mich niemals schämen,
weil ich so viel Sehnsucht hab
Neue Menschen können´s richten!
Glogau lebt noch, ist nicht tot!
Dass die Dichter wieder dichten!
Lasst die Alten euch berichten,
wie der Heimat Morgenrot!
Heute fahrn wir Richtung Osten,
in die Heimat, Glogau, ach
Schon vorbei am Grenzen-Posten,
geht’s noch einmal Richtung Osten,
hin zum heimatlichen Dach
Doch die Häuser aller Kindheit
sind längst fort, sind ausgebrannt
Traurig noch und reich an Blindheit
such ich nach der fernen Kindheit
Nach dem schönen Schlesienland
Glogau aber fand ich nimmer,
nur die Oder fließt dahin
Ab und an warnt leis ein Trümmer
Ferner Rosengarten-Schimmer
Fern die Heimat, fern der Sinn
Träum vom heimatlichen Lachen
Träum von dem, was nicht mehr da
Streichle Bäume, alte Sachen
In der Heimat blieb mein Lachen
In der Welt, so, wie sie war
Leise zieht ein Wind von Osten
Kündet von der Heimat mir
Zwar sind fort die letzten Posten
Und die alten Panzer rosten
Doch der Krieg ist noch all hier
Sagt es drum den Kindeskindern:
Niemals wieder Hass und Krieg!
Wieder Weihnacht in den Wintern!
Heimat schlägt in Herz und Kindern!
Glogau bleibt mir ewig lieb
For Mom

Düsternis

Düster sind die Straßen heut
Feucht zieht Nebel durch dies Land
Nirgends Menschen, keine Leut
Wenig Hoffnung, keine Freud
Auf der Stirn mein´ kalte Hand
Leise schleich ich durch die Zeit,
durch die Welt, die mir so fremd
Nirgends Menschen, nirgends Leut
Und der Ta...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Sein Traum
  3. Intensivstation
  4. Kneipenschluss
  5. Diamant
  6. Nachts am Fluss
  7. Aufbruch
  8. Am Morgen
  9. Chronik
  10. Du willst
  11. Der Seemann
  12. Zwei Monde
  13. Glück
  14. Dein Leben
  15. Alpträume
  16. Mauern
  17. Ein Mann
  18. Aufstehen!
  19. Ohne Titel
  20. Betrachtung
  21. Der Traum
  22. Da draußen
  23. Heimwärts
  24. Mir träumte
  25. Hoffnung
  26. Gib nicht auf!
  27. Was ich bin
  28. Die Muschel
  29. Nachtflug
  30. Wimpernschlag
  31. Gezeiten
  32. In der Nacht
  33. Trauer
  34. Am Ziel
  35. Nebel
  36. Liegnitz
  37. Fort
  38. Nebel
  39. Angst
  40. Flut
  41. Fremd
  42. Gebet für einen Freund
  43. Roter Ball
  44. Morgenluft
  45. Bahnsteig 2
  46. Orange Drive
  47. Nach Hause
  48. Teufelsort
  49. Letzter Vers
  50. Der Stieglitz
  51. Fragen
  52. Fjord
  53. Alptraum
  54. Kraniche
  55. Schwarze Materie
  56. Die Tänzerin
  57. Nomade
  58. Die Mörderin
  59. Hollywood im Blut
  60. Chancen
  61. Am Berg
  62. Träume
  63. Spiegelbild
  64. Der Dumme
  65. An einen Soldaten
  66. Glogaulied
  67. Düsternis
  68. Gewitter
  69. Weg
  70. Singen
  71. Erinnerungen
  72. Alb
  73. Lied
  74. Was
  75. Sommer
  76. Gedanke
  77. Eines Tages
  78. Danach
  79. Spielplatz
  80. Abgesang
  81. Blizzard
  82. Letzte Reise
  83. Zeit der Störche
  84. Nachtmahr
  85. Drift
  86. Watt
  87. Was bleibt?
  88. Fern
  89. Ohne Titel
  90. Manchmal
  91. Endlich daheim
  92. Heimkehr
  93. Am Deich
  94. In der Bucht
  95. Weihnacht
  96. Am Hafen
  97. Der Elefant
  98. Weihnachtsengel
  99. Achttausender
  100. Am See
  101. Die Hafenbar
  102. Der Dicke
  103. Die Wahrsagerin
  104. Am Straßenrand
  105. Da fliegen sie nun hin
  106. Gedanken
  107. Die Herde
  108. Für meine Mama
  109. Impressum