Was ist der Heilige Gral? Das ist die Frage, die wir hier erörtern. In den mittelalterlichen Ritterromanen wird er von einigen gesucht und von andern gesehen. Er wird von geheimnisvollen Rittern bewacht und von jungfräulichen Trägerinnen herbeigebracht. Bald ist er fassbar, bald ist er ätherisch und entzieht sich unseren Sinnen, oder er wird mit Jesus Christus gleichgesetzt. Auch seine Namen lauten unterschiedlich: Graal, Saint Graal, Seynt Grayle, Sangréal, Sankgreal, Sangrail, Sank Ryal, Holy Grail oder Heiliger Gral. Eine zeitgenössische Definition des Wortes „Gral“ lautet: „eine Wunder wirkende Schale im höfischen Roman“. Etwas davon abweichend besagt die etymologische Erklärung, dass im Mittelhochdeutschen der „grāl“ ein „heiliges, wundertätiges Ding, ein heiliger Stein“ ist. Das Wort „Gral“ kommt aus dem Altfranzösischen „graal“ und bedeutet „Gefäß“. Davon ausgehend lässt es sich auf die lateinische Wendung „crātālis“ für „Schüssel, Topf“ oder den mittellateinischen Ausdruck „gradālis“ für „Stufenkelch“ zurückführen. Fazit: Es gibt kein einheitliches und genaues Verständnis für die Bedeutung des Begriffs „Gral“. Die verschiedenen Erklärungen sind zu vage.
Wie wird der Gral in den mittelalterlichen Romanen beschrieben? Beim jüdischen Dichter Chrétiens de Troyes, der das erste Werk der Gralsliteratur publiziert, finden wir folgenden Bericht über den Gral: „Eine schöne, edle und wohlgeschmückte Jungfrau, die mit den Knappen hereintrat, hielt einen Gral zwischen ihren beiden Händen. Als sie mit dem Grale, den sie trug, eingetreten war, da kam damit ein so großer Glanz herein, dass die Kerzen ihre Helligkeit ebenso verloren, wie die Sterne, wenn die Sonne und der Mond aufgeht. Hinter dieser Jungfrau kam eine andere, die einen silbernen Teller trug. Der Gral, der vorausging, war aus reinem, feinem Golde. Kostbare Steine der verschiedensten Art waren an dem Grale, die reichsten und teuersten und kostbarsten, die es im Meer und in der Erde gibt: Die Steine am Gral übertrafen ohne Zweifel alle anderen Steine.“1 In dieser Darstellung Percevals erscheint der Gral als ein kostbarer Gegenstand aus Feingold, der reich mit Edelsteinen geschmückt ist. Er ist vielleicht eine Reliquie oder ein magischer Fetisch. Perceval sieht einen strahlenden Glanz von ihm ausgehen, erläutert aber nicht, woher dieses Licht stammt.
Beim burgundischen Autor Robert de Boron, dessen Versroman "Joseph d'Arimathia - Roman de l'Estoire dou Saint Graal”, 1190 erscheint, steht über den Gral geschrieben: „Unser Herr hob empor das kostbare und edle Gefäß, worin das allerheiligste Blut war, das Joseph aufgefangen hatte, als er ihn vom Kreuze abnahm und ihm die Wunden wusch.“2 Hier wird der Gral mit der Passionsgeschichte verflochten. Es heißt von ihm analog zu Matthäus Kap. 26, Vers 27, er sei das Gefäß mit dem vergossenen Blut Christi. Weiter unten lässt der Dichter Jesus selbst erklären, dass das Gefäß „Kelch“ genannt werden soll und die Platte, die darauf liege, den „Stein“ bedeute, mit dem sein Grabmal versiegelt wurde.3 Im weiteren Verlauf des Textes gibt uns de Boron aber ein neues Rätsel auf, als er selbst erklärt, was der Gral ist. Da bezieht er sich nicht auf den Kelch sondern auf etwas anderes: „Ich wage nicht zu erzählen noch zu berichten noch könnte ich es tun, selbst wenn ich es wollte, hätte ich nicht das große Buch, worin die Geschichten von den großen Gelehrten verzeichnet, erzählt und aufgeschrieben sind, darin die großen Geheimnisse geschrieben, die man den Gral nennt.“4 In dieser Passage ist der Gral nicht ein Gegenstand sondern vielmehr eine Sammlung von Geheimnissen, welche Gelehrte in einem Buch aufgeschrieben haben. Mit anderen Worten, der Gral, ist eine geheime Lehre.
Was diese Geheimlehre beinhalten könnte, lässt sich am ehesten bei Wolfram von Eschenbachs „Parzifal“, der 1210 herausgegeben wurde, erahnen. Bei ihm wird der Gral in einer Prozession von wunderschönen Jungfrauen in Saal der Gralsburg hereingetragen. Während er über den Gral kaum drei Sätze verliert, lässt er sich ausgiebig über diese Mädchen aus. Über den Gral steht: „(…), die anderen vier aber trugen achtsam einen kostbaren Stein, durch den am Tag Sonnenlicht durchscheinen konnte. Darnach war sein Name geheißen, es war Granathyazinth, der lang und breit war.“5 Weiter erzählt Wolfram, dass er dem kranken Meister als Speise dient. Der Gral ist hier ganz anders als bei den französischen Vorbildern kein Gefäß, sondern ein Stein, der darüber hinaus verzehrt werden kann. Damit liefert der deutsche Dichter eine neue Definition des Grals, welche ganz in der Nähe der Alchemisten- und Rosenkreuzerlehren anzusiedeln ist. Der Gral ist vielleicht der Stein der Weisen oder das Lebenselixier. Weitere Schlüsse über die „Geheimlehre“ lassen sich aus der Beschreibung der Gralsbegleiterinnen ziehen: „(…); es waren klare Jungfrauen. Zwei Kränze auf dem offenen Haar, schmückten ihre Häupter, (…) Ihr Haar war lockig, lang und blond. Sie trugen brennende Lichte. (…) Danach kam eine Herzogin mit einer Begleiterin. Sie trugen zwei Bänklein von Elfenbein. Ihr Mund leuchtet wie Feuer so rot. (…) Seht inzwischen waren vier weitere Frauenpaare herangetreten. Die waren dazu bestimmt, dass vier von ihnen große Kerzen trugen.“6 Ausgehend von dieser ins Erotische tendierenden Darstellung der weiblichen Gralsentourage, leiten wir unsere Interpretation ab, wonach verschlüsselt in der Gralsdichtung eine sexualmagische Lehre überliefert wird. Diese Geheimlehre steht in direktem Zusammenhang mit dem Wissen der Alchemisten und dem indischen und tibetischen Tantrismus.
Unsere Leseart der Gralstexte zielt darauf, die darin verborgenen tantrischen Unterweisungen zum Vorschein zu bringen. Wir gehen davon aus, dass der Gral ein sexualmagischer Einweihungsweg ist, um die feinstofflichen Energiezentren der Gralssucher zu aktivieren und ihre übersinnlichen Kräfte zu erwecken. Ravenscroft legt dem Kapitel, in welchem die Stadt Patelamunt von sechzehn Rittern belagert wird, eine solche Deutung zugrunde. Die Stadt hat sechzehn Tore, wobei vor acht Toren schwarze und vor den andern acht weiße Ritter stehen. In dieser Passage geht es um das Hals-Chakra, welches bei den Buddhisten als sechzehnblättrige Lotusblüte in der Nähe des Kehlkopfes verstanden wird.7 Eschenbach wiederholt die Zahl Sechzehn noch einmal in der Kapitelunterteilung seines Epos. Entsprechend kann der Kampf um die Stadt Bearosche mit ihren sechs Toren als Erweckung des Herz-Chakras gedeutet werden. Den Kelch schließlich sieht Ravenscroft als Sinnbild des Kopfes und die Hostie darin sowohl als das Gehirn wie auch als Zirbeldrüse, die zu den innersekretorischen Drüsen zählt. Sie ist ein erbsengroßer, rundlicher und länglicher Körper in der Mitte des Gehirns und wird für die sexuellen Vorgänge verantwortlich gemacht, da ihr Hormon eine übermäßige geschlechtliche Entwicklung hemmt. Indische Meister nennen sie "das Auge Shivas". Das Streben der Yogis zielt darauf hin, dieses Auge zu öffnen um erleuchtet zu werden. Der Heilige Gral ist demnach ein ekstatischer Bewusstseinszustand, der von den Eingeweihten angestrebt wird. Bei den Techniken, die dabei angewendet werden, handelt es sich um sexualmagische Methoden, die aus dem antiken Sumer stammen. Dazu passend leitet Ravenscroft die Herkunft des Grals vom sumerischen Gott Marduk, dem Herrscher der kosmischen Intelligenz ab. Eine ähnlich lautende Legende besagt, dass der Gral ein Smaragd sei, der sich von der Stirn Luzifers löste, als der Erzengel Michael ihn schlug.8 Auch sie weist auf ein machtvolles geistiges Zentrum in der Stirnmitte hin.
Den ersten Gralsroman veröffentlicht im Jahre 1180 Chrestien de Troyes unter dem Titel "Perceval ou le Conte du Graal". Welche Quellen ihm bei der Niederschrift zur Verfügung standen, ist bis heute unbekannt geblieben. Möglicherweise hat er sich von den irischen Abenteuergeschichten, den "echtrai", inspirieren lassen. Sie "berichten von phantastischen Reisen der Helden zu Inselreichen und den Palästen der Götter und Unsterblichen. Dort werden die heldenmütigen Krieger mit erlesenen Speisen und Getränken aus niemals versiegenden, goldenen Schüsseln bewirtet."9 Die Tradition der Kelten konnte sich in Irland am unverfälschtesten erhalten. Sie wurden nicht wie die Briten, Waliser und Gallier von den Römern unterjocht. Hohe Würdenträger der Kelten brachten dieses Wissen im siebten Jahrhundert in die Bretagne, als sie vor den einfallenden Angeln und Sachsen ins Exil fliehen mussten. Auf diesem Weg gelangten die irisch-britischen Eingeweihten nach Frankreich, wo ihr Wissen vermutlich mündlich von Generation zu Generation weiter tradiert wurde. Das mag mitunter der Grund dafür sein, dass Chrétiens de Troyes' Gral noch stark von magisch-heidnischen Einflüssen geprägt ist. Lanze und Gral sind wundertätige Gegenstände wie aus einer Märchenwelt. Die Schilderung schöpft sichtbar aus dem Wissen der Druiden. Die großen Sagen um König Artus wurden erstmals um 1135 vom englischen Geschichtsschreiber, Gottfried von Monmouth, in schriftlicher Form erfasst. Die Legenden zeichnen ein hehres Bild der Artusritter, welche den Schwachen und Bedrängten helfen, Frauen, Jungfrauen und Kinder schützen und sich für die Gerechtigkeit einsetzen. Wir erkennen hier bereits das Ideal christlicher Menschlichkeit. Auch Chréstiens de Troyes Werke nähern sich im Verlauf seiner künstlerischen Entwicklung dem Christentum an. Lässt er in seinem „Perceval“ noch viele keltische Elemente einfließen, so orientiert er sich in der Legende von "König Wilhelm von England" deutlich stärker an christlichen Idealen.
Ein wesentliches Merkmal von Chréstiens Erzählung ist ihre duale Struktur, die durch die beiden Helden Perceval und Gauwain vorgegeben wird. Chréstiens schöpft seine Dichtung aus der formenden Kraft der Antithese. Dieses Gestaltungsprinzip benutzt er zum ersten Mal in seinem Werk "Eric", wo die Hauptfigur das Herz seiner Gemahlin durch einen Zweikampf gewinnt. Am Ende der Geschichte verknüpft er auf geniale Weise den in seinem Liebesglück gefangenen Eric mit seinem Spiegelbild, dem Ritter Mabonagrain, der den Zaubergarten nicht verlassen darf. Indem Eric den Ritter besiegt, erlöst er sich selbst. Dieses Prinzip bestimmt auch den "Perceval", wo sich die Abenteuer der beiden Freunde Perceval und Gauwain spiegelsymmetrisch zueinander verhalten.10 Die beiden Ritter repräsentieren unterschiedliche seelische Bereiche: Gauwain steht für die Bewusstseinsseite, während Perceval mit einer traumartigen Dimension verbunden ist. Im fünfzehnten Kapitel wird Perceval durch drei Bluttropfen im Schnee für längere Zeit in einen traumartigen Zustand versetzt. Dabei scheint von der reflektierenden Schneedecke eine ähnliche Wirkung auszugehen wie von einem blendenden Spiegel. Wer lange genug in eine helle Glasfläche starrt, kann sich dadurch in Trance versetzen. Es ist dann so, als ob er mit offenen Augen träumen würde. Der Spiegel wird zur Projektionsfläche der Fantasie. Er zeigt eine innere Realität. Das Magische am Spiegel ist die Projektion, die durch ihn geschieht. Wir identifizieren uns mit einem substanzlosen Bild, das durch eine glänzende Oberfläche zurückreflektiert wird. Die symbolische Bedeutung des Spiegels "wurzelt in dem Glauben an eine Identität des Spiegelbildes mit seinem Urbild. Bereits in der Antike war die Vorstellung vertraut, dass die sichtbare Schöpfung ein Spiegel Gottes sei."11 Aber auch der widerscheinende Glanz, welcher von ihm ausgeht, wenn er das Licht der Sonne auffängt, hat magische Eigenschaften. Ein Hypnotiseur kann eine dazu geeignete Person mit einem glänzenden, lichtreflektierenden Gegenstand in Trance versetzen. Durch den Zustand der Trance entfalten die mongolischen Schamanen ihr magisches Wirken. Auch vom Gral geht ein so großer Glanz aus, dass „die Kerzen ihre Helligkeit ebenso verlieren wie die Sterne, wenn die Sonne oder der Mond aufgeht“.12 Eine symbolische Darstellung dieses Glanzes findet sich bei Anathasius Kircher. In einer Illustration aus der "Ars magna lucis et umbrae" (1665) stellt er eine christusartige Apollogestalt mit einem Merkurstab in der Hand dar, der über einem Doppeladler schwebt. Von ihm geht ein strahlendes Licht aus. Drei Strahlen werden davon herausgehoben. Einer reflektiert in einem Spiegel, der durch die Mondgöttin Diana gehalten wird, und wird auf eine Schale weiter gelenkt. Ein zweiter dringt durch eine Felswand in eine Höhle, wo er auf einen Schild und einen Speer trifft.13 In diesem Bild kommt unserer Ansicht nach die Qualität des Gralslichtes zum Ausdruck. Das Licht des Grals, welches durch die Mondgöttin reflektiert wird, geht vom Sonnengott Apollo aus. Auch wenn Apollo und Diana dem Mythos nach Bruder und Schwester sind, schwingt in der Metaphorik Kirchers eine unterschwellige sexuelle Note mit.
Der Gral symbolisiert in abstrakter Form die weibliche Scham und der Speer den männlichen Phallus. Eine Symbolik, die sich ohne weiteres aus den religiösen indischen Darstellungen der Yoni und des Lighams herleiten lässt. Eine Schale oder ein Gefäß steht für Yoni, den weiblichen Schoss und ein Ligham für die männliche Zeugungskraft. Die Vereinigung beider Symbole im Jungbrunnen gilt in Indien als populärste Darstellung des göttlichen Wesens. Auch in Chréstien de Troyes "Perceval" erscheinen beide Geschlechtssymbole an zentraler Stelle, nämlich im Innern der Gralsburg, wo in einer Prozession den Rittern zuerst die blutende Lanze und anschließend der glänzende Gral vorgeführt wird. Die Trance, die bei der schamanischen Magie von so zentraler Bedeutung ist, kann nicht besser als im Bild geschlechtlicher Vereinigung verdeutlicht werden, wo die Sexualpartner im Orgasmus den gleichen ekstatischen Zustand erreichen.
Die für unsere Themenstellung mit Abstand wichtigste Charakteristik von Chrétiens Gralsroman, ist seine Aufnahme der höfischen Minnedichtung der Troubadoure und Minnesänger. "Liebe in allen Gestalten ist das innere Thema Chréstiens."14 Sicher hat er den Stoff für seine Liebesszenen durch Ovids Schatz römischer Liebeskunst, seiner "ars amandi" bereichert, mit dem er sich am Anfang seiner Karriere beschäftigt hat. In der unvollendet gebliebenen Geschichte "Lancelot der Karrentreiber" greift der Dichter zum ersten Mal das Thema der "Queste" auf. Schließlich finden wir die Kombination von „Queste“ und „ars amandi“ in seinem Meisterwerk „Perceval“, wo die Gralssuche des Helden dem Suchen nach der erlösenden Sinnlichkeit der Liebe gleicht. Die Geschlechtlichkeit des Grals steht in unmittelbarem Zusammenhang zu den Jungfrauen innerhalb der Gralsgeschichte. Die Beschreibung der Jungfrau Blanchefleur (Weiße Blume) ist voller dezenter Sinnlichkeit: "Wenn ich jemals die Schönheit beschrieb, die Gott in den Körper oder das Antlitz einer Frau gegeben hat, so beschreibe ich diese nun mit Wohlgefallen und will mit keinem Worte lügen: sie trug kein Haargebände, und man konnte glauben, die Haare wären aus feinem Golde, so leuchtend und rotblond waren sie."15 Auch der Gral ist aus "reinem, feinem Golde und leuchtend wie die Haare der Jungfrau”. "Haar gilt auf Grund seines Wachstums als Träger von Lebenskraft, bei den Griechen als Sitz des Lebens."16 Sowohl der goldene Kelch als auch die goldenen Haare der Jungfrau verweisen in ihrer Thematik auf die Sexualkraft. Das strahlende Leuchten des Grals ist die Lichtqualität der Lebensenergie. Die zweite Eigenschaft der Blanchefleur, ihre Unberührtheit, wird mit der wiederholten Verwendung der Farbe Weiß betont: "Ihre Stirne war weiß, hoch und glatt, wie wenn sie mit der Hand geformt wäre, ja als wäre sie von Menschenhand aus Stein oder Elfenbein oder Holz gebildet."17 Die Farbe Weiß, welche für die Jungfräulichkeit im Sinne der "virgina intacta" steht, wird nach der Gralsprozession auf der Gralsburg im Bild des weißen Schnees wieder aufgenommen. Diesmal erscheint sie mit drei Blutstropfen, welche von einer Gans stammen, die durch einen jagenden Falken am Hals verletzt wurde. Aus der Lanze, sie wird im Altfranzösischen mit dem Adjektiv "blanche" beschrieben, quillt ebenfalls ein Blutstropfen. Es scheint evident, dass hier in symbolischer Sprache eine Entjungferung beschrieben wird. Perceval sieht wie der Blutstropfen aus dem Eisen der Lanze bis auf die Hand des Knappen fließt. Aber er enthält sich der Frage, wie dies geschah. Als er die drei Blutstropfen im Schnee sieht, fällt er in eine merkwürdige Trance, da er an das Gesicht seiner Liebsten, an ihre roten Wangen und Lippen und an ihre schneeweiße Haut erinnert wird. Dann besiegt der somnambule Perceval nacheinander zwei von...