Einführung in die Soziologie
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Einführung in die Soziologie

  1. 300 Seiten
  2. German
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Einführung in die Soziologie

Über dieses Buch

Diese Einführung in die Soziologie bietet Einblicke in die Werkstatt einer zentralen Konzeptbildung der deutschen Nachkriegssoziologie und ist zugleich ein eindrucksvolles wissenschaftsgeschichtliches Dokument, in dem sich der Übergang von einer universalistisch-idealistisch orientierten hin zu einer modernen, empirisch-methodisch verfahrenden Soziologie vollzieht. Nicht zuletzt in diesem Übergang erweist sich die aktuelle Relevanz von Popitz´ Denken. Heinrich Popitz ist nicht nur als bedeutender Machttheoretiker ein Klassiker der deutschen Nachkriegssoziologie. Er hat sich auch schon früh um einen systematischen Einstieg in das soziologische Denken bemüht. Anthropologisch fundiert und ausgehend von handlungstheoretischen Überlegungen widmet sich Popitz in seiner Vorlesung zur Einführung in die Soziologie der grundlegenden Frage nach den Bedingungen der Genese, der Integration und der Stabilität von Gesellschaft. Bereits in den Jahren 1957/58 entstanden, liegt mit der Edition dieses vielfach vorgetragenen Manuskripts, an dem Popitz über Jahre hinweg immer wieder gearbeitet hat, das theoretische Grundgerüst seiner späteren Schriften vor, die insbesondere um Phänomene der Macht und der Technik kreisen und soziale Normen in den Blick nehmen.

Häufig gestellte Fragen

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Inhaltsverzeichnis

  1. Umschlag
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Zur Edition
  6. Vorlesung I. Einleitung: Grundlegende Fragestellungen der Soziologie: Fünf Problemkreise
  7. Vorlesung II: Einleitung: Aufgaben einer Einführung in die Soziologie – Entwicklungsgeschichte der Soziologie – »Universalsoziologie« vs. »Moderne Bindestrichsoziologie«
  8. Vorlesung III: Soziologie der Naturvölkerkulturen 1: Die Kultur der Pueblo-Zuni
  9. Vorlesung IV: Soziologie der Naturvölkerkulturen 2: Die Kulturen der Pueblo-Zuni, der Prärieindianer und der Dobu im Vergleich
  10. Vorlesung V: Soziologie der Naturvölkerkulturen 3: Kultur der Zuni und der Dobu im Vergleich – Kultur der Kwakiutl
  11. Vorlesung VI: Soziologie der Naturvölkerkulturen 4: Die Kultur der Kwakiutl: Vielfalt der Kulturen – Einheit der Kultur: Die Kulturbedingtheit menschlicher Verhaltensweisen
  12. Vorlesung VII: Vielfalt der Kulturen – Einheit der Kultur 1: Das Phänomen der kulturbedingten Relativität – Kulturgeschichtliche, systematisch-vergleichende und sozialanthropologische Argumentationen
  13. Vorlesung VIII: Vielfalt der Kulturen – Einheit der Kultur 2: Integration und Überformung sozialer Einheiten und Institutionen – »Durchdringlichkeitsverhältnis« und »Superstruktur«
  14. Vorlesung IX: Vielfalt der Kulturen – Einheit der Kultur 3: Kultur als soziale Einheit höherer Art und »Superstruktur« – Zusammenfassung
  15. Vorlesung X: Der Einzelne und die soziale Einheit 1: Kulturelle Verhaltensmuster und Individualanlagen (persönlichkeitszentrale und -periphere Konfliktmöglichkeiten) – Der Begriff der »sozialen Kontrolle« – Der Begriff der Reziprozität (Malinowski)
  16. Vorlesung XI: Der Einzelne und die soziale Einheit 2: Das System der reziproken Verpflichtung als Form sozialer Kontrolle – Der »Einkreisungsprozeß« sozialer Verpflichtungen – Soziale Rollen
  17. Vorlesung XII: Der Einzelne und die soziale Einheit 3: Der Begriff der »Sozialen Rolle« – Struktur- und Verhaltensanalyse sozialer Rollengefüge – Horizontale und vertikale Reziprozitäten
  18. Vorlesung XIII: Der Einzelne und die soziale Einheit 4: Zusammenfassung v. Abschnitt 2 und 3 – Die Konstituierung horizontaler Reziprozitäten – Verwandtschaftsbeziehungen von Naturvölkerkulturen als System horizontaler reziproker Verpflichtungen
  19. Vorlesung XIV: Der Einzelne und die soziale Einheit 5: Die Herausbildung und Stabilisierung horizontaler reziproker Beziehungen am Beispiel der Verwandtschafts- und Tauschbeziehungen von Naturvölkerkulturen
  20. Vorlesung XV: Der Einzelne und die soziale Einheit 6: Kennzeichen und Funktionen des Phänomens reziproker Verpflichtungen (Stabilität, Planung, Spezialisierung) – Exkurs über Autorität, Macht, Privilegierung, Herrschaft
  21. Vorlesung XVI: Die Funktion sozialer Einheiten (Institutionalisierung) 1: Zusammenhang zwischen menschlicher Bedürfnisentwicklung und Institutionalisierung (Malinowski/Schelsky)
  22. Vorlesung XVII: Die Funktion sozialer Einheiten (Institutionalisierung) 2: Brückenschlag zwischen Anthropologie und Soziologie – Zehn Thesen zur Funktion von Institutionen (Gehlen/Verhaltensforschung)
  23. Vorlesung XVIII: Die Funktion sozialer Einheiten (Institutionalisierung) 3: Brückenschlag zwischen Anthropologie und Soziologie – Zehn Thesen zur Funktion von Institutionen (Gehlen/Verhaltensforschung) (Fortsetzung)
  24. Vorlesung XIX: Die Funktion sozialer Einheiten (Institutionalisierung) 4: Konklusion – Drei Funktionen von Institutionen: Höherentwicklung, Stabilität, Freistellung
  25. Vorlesung XX: Exkurs: Spezielle Soziologien – Allgemeine soziologische Fragestellungen –Empirische und theoretische Soziologie
  26. Literatur
  27. Editorische Anmerkungen
  28. Joachim Fischer: Heinrich Popitz – ein Klassiker der bundesrepublikanischen Soziologie
  29. Jochen Dreher und Michael K. Walter: Nachwort