
- 104 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Ein ungewöhnlicher Querschnitt von Gedichten in denen man träumen und sich selbst wiederfinden kannGünther Seidel hat sich schon früh, damit beschäftigt seine Gefühle und Emotionen, anstatt sich mitzuteilen lieber schriftlich festzuhalten. Dieser Prozess hält bis heute an. Wieder einmal hat er alltägliche Beobachtungen harmonisch, aber auch listig und fast ironisch zu Papier gebracht.Fröhliche Verse und Nachdenkliches verständlich und meist mit großer Schrift gut lesbar, dargestellt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Schenken 1
Schenke weder groß noch klein,
schenke mit Gewissen fein,
immer schön gediegen,
lässt sich die Gabe wiegen.
Schenke herzlich froh und frei
und das was in Dir wohnt,
mit Geschmack und viel Humor
(und freue Dich schon einmal zuvor),
dann bist Du reich belohnt.
Schenk’ mit Geist, doch ohne List
und denk’ stets daran,
weil’s eh nicht jeder sehen kann,
dass Dein Geschenk Du selber bist!
Der Frisör
Es wachsen Haare Jahr um Jahr -
Strähnen, Locken, Tollen
sie sprießen überall und da,
wo wir es gar nicht wollen.
So lang sie brav und auf dem Kopf,
sind sie den Frauen wichtig,
nicht nur geschnitten um den Topf,
sondern auch mal richtig.
Die Frau von Welt mit toller Mähne,
die Frau im Haus als graue Maus.
Da wird so manches Haar gespalten,
nicht nur bei den „Schönen Alten.“
Glaubt man noch an das alte Märchen,
es ist schon fast zum gähnen;
das gibt’s nicht nur bei Pärchen,
„die Haare auf den Zähnen.“
Der Mann sieht eher das pragmatisch
und liebt auch malkurz abgemessen,
der Bubikopf wirkt leicht stigmatisch
ein wenig fast wie „abgefressen“.
Natur schenkt jedem die Frisur,
die kleidet und meist ohne Zweck
auch wärmt und schützet nur;
man merkt es meist - sind sie erst weg!
Was wäre denn ein schönes Haupt,
ohne Schmuck und Zier.
Form und Farbe überhaupt,
selbst Diademe wecken Gier.
Wir halten uns nur an die Lenze -
ein kluges Köpfchen, schön gerahmt
kein Experiment, das sprengt die Grenze,
doch die Wirkung ungeahnt.
Mein Frisör, der ist sehr tüchtig!
Die neuen Haare werden toll -
Zufrieden sein, das ist auch wichtig -
der Schnitt gefällt ganz wundervoll!
Ein graues Haar
Ich find’ die ersten Grauen Haare,
Eine ganz besondere Ware.
"Sieh hier mein Schatz, ich werde alt
Die Zeit macht auch vor mir nicht halt!"
Da lacht sie laut und schaut mich an,
"Ich lieb' Dich doch, mein guter Mann,
Und wär' Dein Kopf auch ohne Haare -
Ich bleib bei meiner Guten Ware!
Du bist Alles
Du bist der Wind, der mich trägt durch die Zeit,
bei Dir sind alle Sorgen fern und weit.
Du bist der Weg in meinem Leben,
nur bei Dir will ich mich gänzlich geben.
Du läßt mich geh’n, so weit ich gehen will,
manchmal bist Du auch ganz still -
Du bist mein Licht in dunkler Nacht
und hast mir stilles Glück gebracht.
Nie hast Du mir ein Bein gestellt (?),
Für mich, die Freude dieser Welt.
Du gibst vieles mir von Dir .....
Was kann ich schenken Dir dafür?
Das Jadeherz
Die Zeit vergeht, es heilen alle Wunden.
Was bleibt ist nur Erinnerung, dein Herz
schenkt unvergess`ne Stunden.
Wer kennt die Liebe ohne Schmerz!
die Hoffnung scheint verloren - schade
wo find ich nur ein Herz aus Jade?


Ohne Grenzen
Für dich da sein, ohne Grenzen,
sich völlig kongruent ergänzen,
Versinken ganz in Geist und Schoß –
warum w...
Inhaltsverzeichnis
- Über das Buch
- Inhaltsverzeichnis
- Schwäb’sche Weisheit: Wer macht am Dag d’r Buckel
- Überraschung: Diese Zeilen frei erdacht
- Meine Meinung: Die Wahrheit macht das Dunkel
- Worte: Zum Reden nehme große Worte
- Kondorflug: Als Kondor fliege ich zu dir
- Meine Blaue Stunde: Ich trete ein ins dunkelblau
- Hoffnung?: Verschwommen ist das Bild der Zeit
- In Gedanken: Heut’ habe ich an dich gedacht
- Vertrauen: Wir sind frei und stark
- Aus den Fugen: Es tropft die Zeit, sie eilt davon
- Aus den Fugen 2: Lautlos wandelt sich das Klima
- Meine Grenzen: Nur wer das Unmögliche versucht
- Schenken 1: Schenke weder groß noch klein
- Der Frisör: Es wachsen Haare Jahr um
- Ein graues Haar: Ich find’ die ersten grauen Haare
- Du bist Alles: Du bist der Wind, der mich trägt
- Das Jadeherz: Die Zeit vergeht, es heilen
- Ohne Grenzen: Für Dich da sein, ohne Grenzen
- Für Dich: Mein Herz ist erwacht
- Erkenntnis 1: Liest du im Geist des Gegenüber
- Sekundenengel: Manchmal spürst du schmerzlich
- Mit dir träumen: In meinen Träumen bist du nah
- Gern hätt’ ich..: Gern hätt’ ich getanzt
- Klug: Ein kluger Mensch wird es vermeiden
- Klüger: Kaum wage ich daran zu denken
- Le petit déjeuner: Die Sonne strahlt, die Feigen
- Schwierig: Kannst due zweifeln, willst du
- Tief geschaut: Auf den Bergen der Herzen
- Was wollte ich?: Ich wollte gerne verreisen
- Die Dekoschnecke: Was lugt da um die Gartenecke
- Sehnsucht: Lass’ mich deinen Atem spüren
- Mehrwert-Weihnacht?: Hell streicht durch stillen
- Weihnachten ist out: Bald können wir das Fest schon
- Der schöne Ort: Dieser schöne Ort
- Zum Jahreswechsel: Zu Ende ist das alte Jahr
- Gedankenflug: Gedanken dort im Abendrot
- Eigenliebe: Sei lieb zu dir, du bist
- Gefühl: Abends wenn ich schlafe
- Herzblick: Weißt du noch was gestern
- Verschneit: Wenn Kälte mit den Flocken
- Noch einmal Vertrauen: Von allen Freuden im Leben
- April, April: Noch fallen Tropfen
- Frühling: Frierend staunt ein Mensch
- Herbst: Gedanken taumeln
- Der Winter kommt: Es färbt sich bunt das Blätterdach
- Warum?: Traurigkeit durchströmt mein Herz
- Darum!: Freude schläft in meinem Herz
- Meine Liebe zu Dir: Wenn meine Liebe zu dir
- Es ist…: Ist es Einsicht ist’s Vernunft
- Lobe den Tanz: Tanzen stärkt Gefühl und Willen
- Mein neuer Weg: Manchmal macht es mir
- Nächstenliebe: Nächstenliebe wird oft knapp
- Romantischer Antrag: Der Sonne gleich, das Strahlen
- Vier Bücher: Ich lese heut’ im Buch des
- Letzte Farben: Es färbt sich bunt das Blätterdach
- Allein im Urlaub: Über Wolkenschlösser fliegen
- Träume wieder: Ich spazierte am Meer und fand
- Mit Dir: Ach wie lieblich ist das Glück
- Verlorenes Du...: Den Hauch von dir
- Was ist Glück?: Manchmal staunt ein Mensch
- Seniorentanz: Komm zu tanzen, nur ‚ne Stunde
- Muschelträume: Ich ging am Strand
- Traumgeboren: Als ich erwachte warst du da
- Ich wünsch’ Dir Zeit: Ich wünsch’ dir Zeit
- Erkenntnis 2: Leid kann lehren stark zu sein
- Ein lauer Sommerabend: An einem lauen Sommerabend
- Ein rechte Schwan: Gar lustig ist die Mär vom
- Der Sündenbock: Der Sündenbock ist eine List
- Hitzewelle: Das Klima spinnt
- Hundstage: Längst vergessen sind die
- Spät im Jahr: Es ändern sich die Zeiten
- Leichte Sprache: Dialektik - Inklusion
- Ode an das Alter: Ein Spiegel blinkt in deinem Zimmer
- Gefrorener Kummer: Ein Mensch, nur um sich zu
- Wegwerf-Gesellschaft: Macht Schluss mit reparieren
- Wenn’s zwickt: Ist neuerdings etwas zu eng
- Vorweihnachtszeit: Grau in grau mit Nebelschwaden
- Weihnachten im Heim...: Weihnachten zuhause
- Resignation: Ist eingestürzt das Luftschloss
- Es geht immer weiter: Lebe heute - glaub’ an morgen
- Die Zwei: Die Freude und der Schmerz
- Im Advent: Schleichend sich der Herbst
- An Dich: Dir möcht’ ich meine Augen
- Begegnung: Hab’ ich dich heut’ gefunden
- Älter werden: Wird mein Körper auch bald alt
- Abschied: So leb’ denn wohl
- Danke: Helfen - eine große Gabe
- Über den Autor
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