Berlin - Mauerfall - 9. November 1989
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Berlin - Mauerfall - 9. November 1989

111+3 ganz persönliche, handschriftliche Statements

  1. 236 Seiten
  2. German
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Berlin - Mauerfall - 9. November 1989

111+3 ganz persönliche, handschriftliche Statements

Über dieses Buch

Berlin - Mauerfall - 9. November 1989: 111+3 ganz persönliche, handschriftliche Statements von Politikern, Zeitzeugen, Journalisten und sonstigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu diesem Thema.Gesammelt wurden die einzelnen Meinungsäußerungen in den Jahren 1990 bis heute.

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Information

Jahr
2014
ISBN drucken
9783735795076
eBook-ISBN:
9783735751911

Karl Ernst Thomas de Maizière

* 21. Januar 1954 in Bonn

Deutscher Politiker (CDU) und seit Dezember 2013 Bundesminister des Inneren. Zuvor war er von 1990 bis 1994 Staatssekretär im Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern, sowie von 1994 bis 1998 Leiter der Staatskanzlei unter Berndt Seite. Im Anschluss war er von 1999 bis 2001 Chef der Sächsischen Staatskanzlei, von 2001 bis 2002 Sächsischer Staatsminister der Finanzen, von 2002 bis 2004 Sächsischer Staatsminister der Justiz und von 2004 bis 2005 Sächsischer Staatsminister des Innern. Von 2005 bis 2009 war er Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts. Vom 28. Oktober 2009 bis 3. März 2011 war de Maizière Bundesminister des Innern im Kabinett Merkel II. Anschließend war er bis zu seiner Rückkehr ins Innenministerium Bundesminister der Verteidigung.
Die deutsche Einheit ist erwachsen geworden! 3.10.2010

Ulrich Deppendorf

* 27. Januar 1950 in Essen

Deutscher Journalist und Fernsehmoderator. Er moderierte die Sendung „Hier und Heute“ und arbeitete als Redakteur für „Journal 3“, die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“.
1980 wechselte Deppendorf als Redakteur für Sonderaufgaben in die Chefredaktion des WDR-Fernsehens. Dort übernahm er von 1986 bis 1989 die Leitung.
1991 verließ Ulrich Deppendorf den WDR und ging nach Hamburg und wurde dort zwei Jahre später Erster Chefredakteur der „Tagesschau“ und der „Tagesthemen“.
1999 wechselte er dann als Chefredakteur in das ARD-Hauptstadtstudio nach Berlin und leitete dort das Gründungsteam. Ebenfalls übernahm er auch die Moderation für den „Bericht aus Berlin“.
Im Mai 2002 kehrte er als Programmdirektor Fernsehen zum WDR nach Köln zurück. Von 2003 bis 2007 war Ulrich Deppendorf zudem ARD-Fernsehspielkoordinator sowie 2006 Gesamtkoordinator der ARD-Berichterstattung über die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. Im Mai 2007 kehrte er wieder nach Berlin zurück und wurde erneut Leiter des ARD-Hauptstadtstudios. Sein Vertrag als Leiter des Hauptstadtstudios wurde bis zum 31. Mai 2015 verlängert.
In meinem Kopf: Rückblende in die Nacht von Warschau am 9. November 89 mit Bundeskanzler Helmut Kohl. Unsicherheit, Ungläubigkeit – dann Aufbruch in der Nacht nach Berlin – unbändige Freude.
Es war der Höhepunkt meines journalistischen Lebens. Ich empfinde großes Glück, hier zu leben und zu arbeiten

Eberhard Diepgen

* 13. November 1941 im Berliner Bezirk Pankow

Deutscher Politiker (CDU). Eberhard Diepgen war von 1984 bis 1989 und von 1991 bis 2001 Regierender Bürgermeister von Berlin. Diepgen war insgesamt 15 Jahre und fünf Monate Regierender Bürgermeister und somit der dienstälteste Regierende Bürgermeister der Stadtgeschichte. In seine „Regierungspause“ von 1989 bis 1991 fiel die Phase des Mauerfalls am 9. November 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 – in diesen knapp zwei Jahren musste er das Amt des Stadtoberhaupts seinem SPD-Rivalen Walter Momper überlassen.
In der Weitsicht der Einheit – der größten Baustelle Europas – gibt es bei großem Glück auch noch solche Aussichten. (wahrscheinlich bezogen auf die vorgelegte Postkarte)

Peter-Michael Diestel

* 14. Februar 1952 in Prora auf Rügen

Deutscher Rechtsanwalt und der letzte Minister des Innern der DDR im Kabinett von Lothar de Maizière. In seine Amtszeit 1990 fiel die Übergabe der Stasi-Abhörakten über BRD-Politiker an den Verfassungsschutz der BRD.
Am 1. Juli 1990 unterzeichneten die beiden Innenminister Peter Michael Diestel (DDR) und Wolfgang Schäuble (BRD) an der »Gebrannten Brücke« im Kreis Sonneberg/Thüringen schließlich den Staatsvertrag über die Abschaffung der Personenkontrollen an der innerdeutschen Grenze.
Von 1994 bis 1997 fungierte Diestel außerdem als Präsident des Fußballklubs Hansa Rostock und ist Ehrenpräsident des SC Potsdam.
Der 9. November ist der Glückstag der Deutschen! Die Mauer stand der Vereinigung des Vaterlandes im Wege. Ich hatte das Glück den Abriß derselben mit Vertragsunterzeichnung am 1.7.1990 zu besiegen!

Hans Eichel

* 24. Dezember 1941 in Kassel

Deutscher Politiker (SPD). Er war von 1975 bis 1991 Oberbürgermeister von Kassel, von 1991 bis 1999 Ministerpräsident des Landes Hessen, vom 1. November 1998 bis 23. April 1999 Bundesratspräsident und von 1999 bis 2005 Bundesminister der Finanzen.
Am 6. Oktober 1975 wurde er im Alter von nur 33 Jahren zum Oberbürgermeister von Kassel gewählt. Bei der Landtagswahl 1991 wurde Eichel als Nachfolger von Walter Wallmann (CDU) zum Ministerpräsidenten von Hessen gewählt und 1995 im Amt bestätigt
Am 12. April 1999 trat Eichel als Nachfolger des im März 1999 zurückgetretenen Oskar Lafontaine als Bundesminister der Finanzen in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung ein. Am 18. Oktober 2005, dem Tag der Konstituierung des 16. Deutschen Bundestages, wurde er gemeinsam mit den übrigen Bundesministern aus dem Amt entlassen und gleichzeitig von Bundespräsident Horst Köhler mit der Wahrnehmung der Geschäfte bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung beauftragt. Nach der Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin schied er am 22. November 2005 endgültig aus dem Amt.
Ich habe die Grenzöffnung in Deutschland am 10. November morgens am Grenzübergang Herleshausen (Hessen – Thüringen) erlebt. Trabis und Wartburgs, soweit man sehen konnte. Alle voll besetzt. Die Menschen in den Autos wollten nur eins: Sehen, ob das wahr ist, ob die Grenze wirklich offen ist und dann zurück. Und auf der Westseite viele Hessen.
Es war eine unbeschreibliche Stimmung: Euphorie, aber auch das Gefühl, etwas Unwirkliches zu erleben. Denn damit hatte ja niemand gerechnet.

Björn Engholm

* 9. November 1939 in Lübeck-Moisling

Deutscher Politiker (SPD). Engholm war von 1981 bis 1982 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, 1982 auch Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. In der Zeit von 1988 bis 1993 amtierte er als Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein. Von 1991 bis 1993 war er Bundesvorsitzender der SPD.
Am 3. Mai 1993 trat Björn Engholm von allen politischen Ämtern zurück, nachdem erneut Unklarheiten im Zuge der Barschel-Affäre aufgetreten waren. Ihm wurde vor allem eine Falschaussage vor dem ersten Untersuchungsausschuss vorgeworfen (Schubladen-Affäre). Engholm hatte dort wahrheitswidrig erklärt, vor der Landtagswahl 1987 nichts von den Bespitzelungen Pfeiffers gewusst zu haben. Der Rücktritt hatte auch zur Folge, dass eine inzwischen in Aussicht gestellte SPD-Kanzlerkandidatur zur Bundestagswahl 1994 nicht zustande kam.
Es war wie Ostern und Pfingsten und Weihnachten und Silvester in einem: Staunen, Freude, Glück – ein Geschenk!

Rainer Eppelmann

* 12. Februar 1943 in Berlin

Deutscher evangelischer Pfarrer, früherer CDU-Politiker und Minister für Abrüstung und Verteidigung in der letzten DDR-Regierung. Er war Gründungsmitglied und später Vorsitzender des Demokratischen Aufbruchs (DA), der aber bei den ersten freien Wahlen in der DDR im Frühjahr 1990 durch die Enthüllung der Stasi-Tätigkeit des Vorsitzenden Wolfgang Schnur bedeutungslos blieb. 1990 war Eppelmann auch Mitglied des zentralen Runden Tisches. Vom 18. März bis zu deren Auflösung am 2. Oktober 1990 war er Mitglied der Volkskammer der DDR, Minister ohne Geschäftsbereich im Kabinett von Hans Modrow und dann Minister für Abrüstung und Verteidigung im Kabinett von Lothar de Maizière. Mit der Fusion des DA mit der CDU im August 1990 wur...

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Stefan Aust
  4. Thomas de Maizière
  5. Philipp Jenninger
  6. Philipp Rösler
  7. Wolfgang Thierse
  8. Anhang
  9. Egon Bahr
  10. Impressum

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