Typisch Amerikanerin
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Typisch Amerikanerin

  1. 340 Seiten
  2. German
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Typisch Amerikanerin

Über dieses Buch

Ein ehrlicher und authentischer Blick auf das Leben in den USA.In den in zahlreichen Begegnungen geht es um die lauten und leisen Töne, Leichtsinn und Schwermut, Liebe und Tod aber auch um Heimtücke und andere niedere Motive in den Lebenslinien von Amerikanerinnen, dies läßt den Leser nachdenklich verweilen.Herausragend besonders positiv die Freundschaft des Autors zu seiner Freundin und Mentorin in New York. Dem entgegen steht die grausame Lebenserfahrung eines der Protagonisten, seine Ehefrau, eine gefährliche Psychopathin, deren zerstörerische Kräfte alle anderen Lebens­linien verblassen läßt.

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Beglückendes Wiedersehen

Ich liebe Museen. Seit Jahren zieht es mich vor allem ins Museum of Modern Art in NY. Seine Ausstellungsstücke sind mit einer Energie geladen, die ich besonders unwiderstehlich finde. Vermutlich ist es die beste Kunstsammlung Amerikas. Was hier nicht hängt, hat nicht genug Bedeutung. Die Sammlung umfaßt mehr als 100 000 Werke. Manchem Museum in der Welt würde schon eines der Gemälde genügen, wie sie hier zu Hunderten hängen. Die Konzerte im Museum sind zu empfehlen, weil man nicht in einer Masse von Menschen sitzt und Karten dafür relativ leicht erhältlich sind.
Für mein Lunch ging ich in eine Schnellrestaurant-Kette.
Fast-Food, in den USA allgegenwärtig, ist eigentlich nicht meine Welt, aber manches Mal macht das Angebot neugierig. Diese New Yorker Kette hat sich auf Bio-Produkte spezialisiert und behauptet die meisten Produkte stammen aus der Region. Die Betonung wird sicher auf „die meisten“ gelegt werden müssen. Denn die Sojabohnen für die angebotene Sojamilch oder das Korn für die Vollkorn-Croissants werden bestimmt nicht in der Region und schon gar nicht in NY selbst angebaut. Vielleicht sind einige Zutaten für den angebotenen veganen Burger aus der „Region“.
Um auch wirklich jeden vom Vegetarier bis Veganer anzusprechen waren die Speisen auf Wunsch frei von fast allem was gewöhnliche Sterbliche normalerweise essen. Also fleischfrei, zuckerfrei, laktosefrei, glutenfrei, nicht zu vergessen wir sind in Amerika deshalb nur nicht plastikfrei.
Um das Essen warm zu halten wird es dick umwickelt, zuerst mit beschichtetem Papier, dann mit Alufolie schließlich kommt es in eine Plastiktüte und je nach Bestellung ein Plastikbesteck dazu. Ist das nicht ein beeindruckendes nachhaltiges Bio-Konzept?
Als ich an der Reihe war, fragte ich
„Kann ich meinen Burger auf einem Teller haben?“
Zuerst ein verblüffter Blick,
dann die Antwort „Kein Problem Sir“.
Und was war es für ein Teller?
Na klar! Ein Einmal-Plastikteller natürlich ohne Besteck. Hätte auch seltsam ausgesehen einen Burger auf Plastikteller mit Plastikbesteck zu essen. Alles in allem war es auch nicht viel anders als bei McDonald. Amerika mein vorbildhaftes Plastikland.
Zur Verdauung bestellte ich mir einen Espresso. Heiß und gleichmäßig lief er in einen kleinen Mini-Pappbecher. In Italien käme niemand auf die Idee einen Espresso anders als in einer Espressotasse zu servieren. Alles andere wäre ein Verbrechen an einem Kulturgut. 70 Millionen Tassen werden in Italien täglich getrunken (bei 60 Millionen Einwohnern). In NY dagegen geht es weniger sentimental zu und mehr um die praktische Seite. Die Pappbecher landen hinterher im Müll, Tassen dagegen müßte man spülen oder sie werden geklaut. Sicherlich ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch in Italien die schnöden Pappbecher ausbreiten, denn auch in Italien wird man mit der Zeit gehen müssen.
NY fand ich unerwartet wieder herrlich aber etwas ermüdend. Vieles wollte ich wiedersehen, aber nicht den Fehler machen alles auf einmal sehen zu wollen. Bei Pinkberry gönnte ich mir statt dem empfohlenen Rainbow Ice Cone einen FroYo, das ist ein Frozen Yoghurt. Mir gefällt es dort wegen der netten Lounge-Atmosphäre. Das Eis soll supergesund sein und, weil ohne Kalorien, wird deshalb als „Zwischenmahlzeit ohne Reue angepriesen“. Leider sind nicht alle Topings so kalorienarm. Die sind für deutsche Schleckgewohnheiten recht sonderbar: Gummibärchen, Marshmellows oder Brownies. Fairerweise muß man sagen, es gibt auch vernünftige Topings: Erdbeeren oder Mangosahne.
Mit dem F-Train fuhr ich am frühen Abend wieder zurück nach Brooklyn ins Wythe Hotel. Von meinem Fensterplatz konnte ich den Leuten beim Zusteigen zusehen. Ein dunkelhäutiges Mädchen war unter ihnen, sie sah mich an und sah aber schnell wieder weg und setzte sich so weit wie möglich sie konnte von mir weg. Dann schlugen die Türen zu; es gab ein grelles Geräusch, das nicht zu überhören war. Der Zug ächzte, taumelte, als bezwinge er eine schwere Last, als stemme er sich dagegen; die Räder kratzten an den Gleisen, ein unangenehmer metallischer Klang, als zerreiße etwas. Dann rollte der Zug durch dunkle Tunnel weiter hinaus aus der Innenstadt. An jeder der nächsten Stationen würde die Ladung leichter werden. Lichter flackerten und flimmerten im vorbeifahren; vorbei glitten andere Bahnteige, auf denen andere Menschen auf andere Züge warteten. Plötzlich die grelle Lichterflur der nächsten Station. Der Zug keuchte und stöhnte bis er schließlich hielt. Menschen liefen zur Türe, die Türen gingen auf und wieder stiegen welche aus. Mein Wagon war jetzt fast leer.
Zu meinem Erstaunen sah ich in dieser Bahn keine Graffiti oder zerkratzte Scheiben. Auf einer Fahrt mit der U-Bahn kann man sich Amerika noch immer als „Meltingpot“ vorstellen, in dem alle zufrieden nach ihrer eigenen Façon zusammenleben, indem die uramerikanische Tradition kultureller Unterschiede sichtlich gelebt und respektiert wird. „Don‘t tread on me – schreib mir nichts vor, sonst werde ich ungehalten“. Blickt man in die U-Bahn finden sich dort orthodoxe jüdische maximal Gläubige neben Koranschülern im Kaftan oder eine tätowierte Burlesque-Tänzerin, geboren als Mann. Alle sehen mit starrem Blick vor sich hin als wäre man weit von ihnen entfernt. Einmal sah ich einen Rapper in jenen unförmigen Rapperhosen, in denen Menschen gar keine Körperkontur mehr haben, der knetete sich ständig mit einer Hand im Schritt herum und mit der anderen tippte er vermutlich gegen „Crackers“ Verwünschungen an „All my niggas in the whole wide world“ in sein Smartphone. „Crackers“ ist wie das Schimpfwort „Nigger“ nur umgekehrt gegen Weiße. Manche Rapper behaupten alle Weiße wären schwul, hätten kurze Penisse und wären schuld an den hohen Preisen in Brooklyn (2,6 Millionen Einwohner!). Wer mehr darüber lesen will, kann es bei craigslist.com nachlesen. Ein paar indische Siks, Chinesen und Latinos waren diesmal in der U-Bahn auch nicht zu übersehen. Das Leben in NY bedeutet, ständig darüber zu staunen wie viele Welten hier ineinander verschachtelt sind. Doch ich bin sicher, niemand würde behaupten, daß alle Einwohner in Brooklyn die jeweilige Andersartigkeit des Nachbarn stets als Bereicherung empfinden.
Als ich an diesem Abend ins Hotel zurückkam, wollte ich alles wieder ins Lot bringen, indem ich früh schlafen ging. Wie es manches Mal so geht war ich trotzdem länger auf, als ich geplant hatte.
In der Nacht träumte ich von der Protagonistin Tsensy. Es war als sei sie in unserer beiden Mitte gestorben, wieder auferstanden und nehme als völlig neues, unbekanntes Individuum von uns beiden Abschied. Ich sah sie hilflos in einem Torweg stehen mit leeren Händen, wie sie weinte, ohne zu wissen warum, vielleicht weil man ihr etwas geraubt hatte, was sie nie besaß. Sie schien bestürzt und beraubt und es schien ihr bewußt, daß sich ihr große Gelegenheiten geboten hatten, die zu ergreifen sie weder Kraft noch Fantasie gehabt hatte. Das was sie mit ihren leeren Händen anzudeuten schien, war eine schmerzlich anzusehende Geste, schmerzlicher als alles was man sich vorstellen kann. Sie ließ mich im Traum die Unzulänglichkeit einer nicht geistig durchtränkten Liebe spüren, wie man sie nur spürt, wenn man sich von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht.
Ich traf mich mit Angie, wie verabredet, erst am nächsten Nachmittag wieder.
„Was hast du gestern gemacht?“ fragte sie mich.
„Ich war im Museum of Modern Art“.
Angie wollte in Chinatown essen gehen und anschließend dort Besorgungen machen. Sie hat mich eingeladen sie zu begleiten. Jedes Chinatown ist ein Stück China, mit chinesischen Zeitungen und Restaurants. In NY hört man alle Sprachen der Welt und kann auch, wie die New Yorker sagen, in allen „Sprachen“ essen. Wie in jedem Chinatown trifft man auch hier auf Menschenmassen, ein dichtes Gewimmel von Menschen auf den Gehsteigen, unzählige Verkaufsstände, mit gewaltigen Bergen von Gemüse, Früchten in allen Farben und Bündel von Kräutern, die ich noch nie gesehen hatte und demzufolge deren Namen mir völlig unbekannt waren. Ich habe noch nie so viele Gemüsearten und Früchte gesehen, deren Namen ich noch nie gehört habe. Ergänzend zu den Verkaufsständen gab es chinesische Läden und Geschäfte für Porzellan, Bekleidung und Stoffe, dazwischen ein paar Souvenirgeschäfte. Die vielfältige Szenerie war wie immer beeindruckend.
Chinatown war für mich nicht reales Amerika, und jedes Mal wenn ich dort durch die Straßen ging, überwältigte mich ein Gefühl von Fremdheit. Und doch war es Amerika auch wenn ich die Sprache der Chinesen weder verstand noch den Sinn vieler Dinge, die ich sah. Selbst für Angie ging die Kommunikation zuweilen kaum über ein höfliches Lächeln und Zeichensprache hinaus. Mir war dies alles zu oberflächlich, vermittelte mir ein Gefühl von Ausgeschlossenheit, Zuschauer zu sein in einer Traumwelt, inmitten einer Theaterbühne zu stehen, zwischen Figuren mit gespensterhaften Masken vor dem Gesicht. All dies bedrückte mich nicht, machte mir nichts aus, es war einfach eine skurrile Lebenserfahrung, ein chinesisches Theaterstück in Amerika.
In den Fenstern einiger Restaurants waren mit Honig lackierte Pekingenten an ihren Hälsen aufgehängt, die vor Entenfett trieften.
Diesmal erfuhr ich welches chinesische Gericht sich hinter der poetischen Beschreibung „Suche nach dem Schatz im Wüstensand“ verbirgt. Das sind Hammelhoden im Currybett. Nicht gerade mein Geschmack.
Gegessen habe ich - yummi-yummi – Frühlingsrollen, dann knusprige Ente, (keine Pekingente, die wäre zu teuer gewesen) mit Reis und Gemüse. Angie hatte tausendjährige Eier und Fisch. Zum Essen tranken wir Jasmintee. Wie bei den meisten Chinesen üblich gab es bei der Rechnungslegung ein fortune cookie, den man einstecken kann, in der Hoffnung heute oder morgen auf eine Lebenssituation zu treffen auf die der darin enthaltene Spruch zutreffend ist.
Wenn überhaupt würde es dauern bis man sich hier einlebt, denke ich. Auch wenn dieses NY die Wahlheimat von Angie ist, dieses NY ist nicht meine Welt, auch nicht das meiner Erinnerung.
Vieles hat sich positiv geändert. Vor Jahrzehnten als ich zum ersten Mal in NY war, verstand man unter NY ausschließlich die Gegend um Manhattan. Alles andere war der Schlaf- und Raufplatz von Minderbemittelten. Jetzt haben sich die Verhältnisse zum Positiven geändert. Inzwischen ist Brooklyn schick und teuer, hat die angesagten Wohn- und Ausgehviertel. Teile von Haarlem, Queens und sogar der Bronx ziehen nach. Sie kosten weniger, sind aber wertiger als Manhattan.
Heute war vorerst mein letzter Tag in NY gewesen.
Am Tag darauf verließ ich, mit dem Southwest-Chief von Amtrak, New York.
Dieser Zug war die einzige ständige Zugverbindung, um in Georgia den Erdnußfarmer Jonathan und in Dodge City/Kansas meinen Freund Frank mit seiner Eierproduktion und später in Taos/New Mexiko meine alte Freundin Lydia aus der Künstlerszene, die ich vor Jahren in NY kennenlernte, zu besuchen. Mittlerweile wohnt sie, vermutlich aus finanziellen Gründen, statt in NY, am Arsch der Welt könnte man sagen.
Mit dem Southwest-Chief fuhr ich in einer Zick-Zack-Route mit nicht gerade vielen Haltestationen an Bahnhöfen durch den amerikanischen Kontinent. Man muß sich vorstellen, die gesamte Strecke, die der Southwest-Chief abfährt, beträgt insgesamt 7500 km. Dies entspricht nahezu der Strecke von der französischen Atlantikküste zum Ural und (!) wieder zurück.
Die Abfahrt des Zuges war in der Pennsylvania Station, dem größten Fernbahnhof der Metropole. Penn-Station ist ein Gewirr unterirdischer Gänge mit niedrigen Decken, in dem man leicht die Orientierung verlieren kann. Es gibt New Yorker die bezeichnen diesen Bahnhof als Vorhof zur Hölle. Der Bhf. wurde vor mehr als 50 Jahren, an Stelle eines abgerissenen, historischen, prachtvollen, neoklassizistischen Prunkbahnhofes mit imposanter Halle, gebaut. Der Bahnverkehr, auch der Fernverkehr, wanderte mit diesem schäbigen Betonbau unter die Erde. Die Passagiere irren heute unter Neonbeleuchtung zwischen den Gleiszugängen von U-Bahn und den drei Fernbahnen umher. Laut Zeitungsbericht soll Penn-Station abgerissen und für drei Milliarden $ ein neuer Bahnhof gebaut werden. Der Fernverkehr soll dann wieder überirdisch durch eine richtige Bahnhofshalle geführt werden.
Von dort fuhr ich zum Michigansee, nach Washington, Atlanta, New Orleans, Memphis, Chicago, Dodge City, Albuquerque, um am Ende in Los Angeles anzukommen.
Es gibt von Amtrak sogar präzise Angaben zu den jeweiligen Fahrtzeiten. Für die Strecke Chicago nach Dodge City soll die Fahrtzeit 14 Stunden und 19 Minuten betragen. Von Dodge City zum Endhalt Los Angeles wird die Fahrtzeit mit 28 Stunden und 50 Minuten angegeben. Sie bemühen sich sehr den Fahrplan einzuhalten. Die Fahrtzeiten stimmten aber trotzdem meist nicht, das haben mir die Mitreisenden bestätigt. Kilometerlange Frachtzüge haben Vorfahrt, deswegen kommt der Zug nur langsam vorwärts.
Der südlichste Halt des Zuges war New Orleans, dies liegt im tiefsten Süden der USA. Von dort ging es Richtung Norden bis Chicago und dann bis zur Westküste nach L.A.
Der Bundesstaat Texas wird vom Zug ausgespart, denn möglicherweise gibt es dort überhaupt keine Gleise mehr.
Ein recht komfortabler Schlafwagenplatz mit kleiner Naßzelle incl. einer kleinen Dusche mit Warmwasser ist jeweils mein Zuhause. Die Nachtruhe ist nicht gerade gering beeinträchtigt durch das ständige durchdringende heulende Hupen des Zuges, mit dem die großen Züge überall ihre Annäherung ankündigen und vor Kreuzungen die Autofahrer vor den ankommenden Ungetümen warnen. Weil nicht alle Straßenkreuzungen Schranken haben, heult die unüberhörbare auf- und abschwingende Hupe des Zuges fast pausenlos die ganze Nacht.
Die gesamte Strecke von NY nach Los Angeles kostet 2500 $. Wer nur bis New Orleans fährt zahlt immer noch 700 $. Kein billiges Vergnügen. Die beachtlich hohen Preise muß man sich erst einmal leisten können, sie machen klar, warum viele Amerikaner bei aller Liebe zur schönen Landschaft das schnelle Flugzeug dem Zug, der von Küste zu Küste mehrere Tage unterwegs ist, vorziehen. Die Zeit im Zug kann man aber mit einem guten Krimi vergessen. Bestimmte amerikanische Kriminalromane sind ohnehin eine Klasse für sich. Aus manchen kann man mehr über das Land und die Befindlichkeiten der Leute erfahren als aus wissenschaftlichen Studien, außerdem sind sie spannender geschrieben.
Es gibt auch Schlafwagenplätze mit Stockbetten für zwei Personen, die werden aber nicht an zwei fremde Personen vergeben, schließlich sind wir in Amerika.
Immer steht der Schaffner mit einer Passagierliste am Bahnsteig, damit keiner ohne Fahrkarte einsteigt, denn jeder muß für meinen Zug seinen Platz vorher buchen. Spontanes Zusteigen ist in diesen Zug nicht möglich, keiner würde in den USA auf eine solche Idee kommen.
Wegen der kilometerlangen Frachtzüge, mit bis zu 100 Wagons, doppelstöckig bepackt mit Containern, die auf allen Schienenstrecken bevorrechtigt sind, wird erst kurz vor der Abfahrt gesagt von welchem Gleis der Southwest-Chief abfährt. Dies geschieht auch für die Züge ohne Reservierung und hat zur Folge, daß nach Bekanntgabe des Bahnsteiges alle zum betreffenden Bahnsteig rennen damit sie einen Sitzplatz im Zug ergattern.
Der erste Halt des Zuges war in Washington D.C., dort wird die Lok gewechselt, ab jetzt geht’s mit einer Diesellok weiter, die fährt nur noch mit einer Geschwindigkeit von 70 Km/h. Die Raucher auf dem Bahnsteig sind mir sofort aufgefallen. Wie ich später feststellen konnte, lauern die Raucher auf jeden Aufenthalt um ihre Raucherpause einzulegen und ist es auch nur ein zehn Minuten Stop. Und egal ob in aller Herrgottsfrüh und selbst wenn sie sich in Eiseskälte auf dem Bahnsteig halb totfrieren. Nicht selten pfiff der Wind nachts oder am frühen Morgen eisig du...

Inhaltsverzeichnis

  1. Über das Buch
  2. Über den Autor
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Motto
  5. Intermezzo in New York
  6. Good Morning, New York!
  7. Dinner in New York
  8. In alter Freundschaft
  9. Wiedersehen in Brooklyn
  10. „Assholes“ - Arschlöcher
  11. Der große Amerikanische Traum
  12. You have to be smart!
  13. Kein Job für Couch-Potatos
  14. Zwischen Balzritual und Liebesakt
  15. Savoir vivre
  16. Lebenswandel
  17. Spötter in Halbschuhen mit Bömmel
  18. Eigenleben im Jüdisches Glauben
  19. Kumpelhafte Wunderfrau
  20. Finis origine pendant
  21. Bizzares Szenarium
  22. Lüsterne Hallodri
  23. Eine Kakophonie von Bluff
  24. Der geltungsbedürftige Prolet
  25. Mißbehagen
  26. Jetzt oder nie!
  27. Keine Zukunft mehr in Sicht
  28. Auch das noch
  29. Einschlägige Perspektiven
  30. Perfide Konversation
  31. Trugbilder und Spuren
  32. Pessar und Ellbogen
  33. Verlorene Lebensperspektive
  34. Backroom-Bar in Brooklyn
  35. Denunzianten
  36. Beglückendes Wiedersehen
  37. Gedankendschungel
  38. Déjà - vu
  39. Strandleben in New York
  40. Auf Wiedersehen in New York
  41. Nachwort
  42. Weitere Informationen
  43. Impressum

Häufig gestellte Fragen

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