Lesbische Liebe mit der Psychologieprofessorin
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Lesbische Liebe mit der Psychologieprofessorin

  1. 31 Seiten
  2. German
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Lesbische Liebe mit der Psychologieprofessorin

Über dieses Buch

Sie hat ein Problem, sie liebt ihren Psychologie Professor! Und der ist dazukommend auch noch weiblich...

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Information

Jahr
2014
Auflage
1
eBook-ISBN:
9783734721175

Lesbische Liebe mit der Psychologieprofessorin

Es war fast halb neun. Der Hörsaal war, wie immer zu Semesterbeginn brechend voll. Julia blätterte gelangweilt in ihrem Vorlesungsverzeichnis. Sie ignorierte ihre lärmenden Kommilitonen und konzentrierte sich darauf, interessante Veranstaltungen ausfindig zu machen. Ihre Freundin und Mitbewohnerin Sandra saß neben ihr. Sie hatte langes, blondes Haar und wurde von vielen Personen als sehr hübsch beschrieben. Julia hingegen empfand sich selbst als unscheinbar, verglichen mit ihr. Sie trug ihre dunkeln Locken schulterlang.
Sandra stieß Julia an : "He, weißt du, wie Professor Rene Schumann aussieht ?" "Ich habe ihn noch nie gesehen." "Kennst du ihn vielleicht ?" Julia zuckte mit den Schultern . "Ich kenne ihn auch nicht." "Er muss neu sein." "Vielleicht sieht er ja zur Abwechslung einmal gut aus?!," überlegte Sandra laut. Julia schüttelte nur den Kopf.
Zur gleich Zeit wartete Rene vor dem Hörsaal und ordnete ihre Vorlesungsmanuskripte. Heute war ihre erste Veranstaltung an dieser Universität. Zwar lag ihre Habilitation schon einige Jahre zurück, doch an ihrer Nervosität änderte sich dadurch nicht das Geringste.
Es war immer wieder wie am ersten Tag, der gleiche Nervenkitzel, den sie trotz alle dem um nichts in der Welt missen mochte. Sie überprüfte ihr Make-up in ihrem Taschenspiegel, klappte ihn entschlossen zusammen und sagte ihn Gedanken zu sich selbst : "It`s showtime!" und trat durch die Tür.
Julia blickte erstaunt auf die außergewöhnlich schöne Frau, die so eben den Raum betreten hatte. Sollte das etwa Rene Schumann sein ? Das Gemurmel verstummte abrupt, als Rene ihre Tasche abstellte und begann ihre Unterlagen auf dem Rednerpult auszubreiten. Ein Student in der vorletzten Reihen meldete sich. "Entschuldigung, ist Professor Schumann verhindert ?" "Sind sie seine Vertretung ?" Darauf antwortete sie mit überraschend wohlklingender Stimme : "Nein, Professor Schumann ist wohl auf." "Sie begrüßt sie herzlich zu ihrer Veranstaltung !" Der Student musterte sie überrascht. Seine Sitznachbaren begannen ihn daraufhin zu lachen und ihn aufzuziehen. "Mein Name mag sie vielleicht etwas irritiert haben, aber nun, da wir das geklärt haben, möchte ich mit unserem heutigen Thema beginnen; Siegmund Freud und der Witz ." "Wir werden also viel zu lachen haben."
Julia musterte sie. "So gutes Aussehen sollte verboten werden," dachte sie. Rene trug ein auf Figur geschnittenes, schwarzes Kostüm, dass ihre Optischen Vorzüge optimal zur Geltung brachte. Der kurze Rock betonte die langen, schlanken Beine, die in knie- hohen, ebenfalls schwarzen Stiefeln steckten. Um die schmale Hüfte war ein feingliedriger Metallgürtel geschlungen. Sie legte offenbar Wert auf modische Kleidung. Ihr Gesicht, es stand dem eines Covergirls in nichts nach, war tadellos geschminkt und wurde von langen, brünetten Locken eingerahmt. "Wie alt mochte sie sein ?" Julia musste zugeben, dass sie noch nie zuvor einer derartigen Schönheit begegnet war. Selbst Sandra verblasste neben ihr.
Inzwischen setzte Rene ihren Vortrag unbeirrt fort. Während sie sprach, ging sie auf der Erhöhung im Hörsaal auf und ab und gestikulierte lebhaft. "Und nun zur Praxis, kennt jemand von ihnen einen guten Witz ?" Sie trat einen Schritt zurück und stieß gegen den Tisch auf dem ihre offenen Tasche stand. Die Tasche kippte um und ergoss ihren Inhalt, mit einem lauten prasseln, in den mit Wasser gefüllten Eimer, der zum Reinigen der Tafel vorgesehen war. Die Studenten brachen in schallendes Gelächter aus , während die entsetze Rene ihre Sachen aus dem Eimer fischte. Sie fing sich jedoch schnell und fuhr ungerührt fort. "Schadenfreude, sagt man, sei die ehrlichste Freude." "Das diese Aussage stimmt, haben sie ja gerade selbst miterlebt." Sie grinste. Dann verteilte sie ihre durchnässten Bücher auf die Heizkörper und versuchte sie provisorisch zu trocknen. Ihr war der Vorfall entsetzlich peinlich, zumal einige der Bücher geliehen waren. Sie versuchte sich jedoch nichts anmerken zu lassen. Bis auf eine verräterische Rötung ihrer Wangen gelang es ihr auch. Julia grinste, obwohl sie ihr wegen der nassen Bücher leid tat, doch es war zu komisch gewesen. "Sie ist so unverschämt selbstsicher," dachte sie. "Ich wäre sicher vor Scham im Erdboden versunken."

Ihr erster Eindruck von ihr war der einer Mischung aus juppyhafter Karrierefrau und Barbie. Jetzt war sie auch noch ungeschickt. Niemand ist vollkommen. Sie dachte in der folgenden Zeit noch oft an sie.
Professor Schumann saß in ihrem Büro und sortierte ihre Unterlagen für die nächste Veranstaltung .Es war recht geräumig, verfügte über zwei Schreibtische mit zwei Computern darauf, eine schwarze Ledercouch, einen bunten Teppich und einen sehr hübschen Glastisch, der vor der Couch stand. Ihr Schreibtisch war mit Büroutensilien, Zetteln und allerlei Gegenständen überhäuft. Neben ihr stand ein großer Becher Kaffee, ihre dritte Tasse an diesem Vormittag. Rene war bis auf ihre Leidenschaft für Kaffee tugendhaft, weder rauchte noch trank sie. Doch der Kaffee hielt sie wach und auf den Beinen, wenn sie bis spät in die Nacht gearbeitet hatte. Er war ihr unentbehrlich. Aus gesundheitlichen Gründen verdünnte sie ihn seit einiger Zeit mit Milch, aber auf ihn verzichten wollte sie nicht. Gedankenverloren starrte sie in die Tasse. Sie plante, jetzt da sie entgültig an dieser Uni bleiben würde, in die nähere Umgebung zu ziehen. Zur Zeit bewohnte sie das Appartement einer Freundin.
Verheiratet war sie nicht. Nach der Trennung von Mark, ihrem langjährigen Partner, hatte sie von Männern die Nase voll.
Julias Herz klopfte vor Aufregung. Sie war weder schüchtern noch gehemmt, dennoch wartete sie unschlüssig vor Professor Schumanns Bürotür. Irgendetwas hinderte sie daran einfach hinein zu geh...

Inhaltsverzeichnis

  1. Lesbische Liebe mit der Psychologieprofessorin
  2. Impressum

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