Spürst Du sie auch, diese Unzufriedenheit in Dir? Fühlst Du Dich im Hamsterrad gefangen? Das ist auch der Grund, warum Du, wie viele andere auch, zu diesem Buch gegriffen hast bzw. greifen wirst.Eine gute Nachricht für Dich: Deine Situation kann sich grundlegend verbessern! Mit vielen praktischen Tipps hilft dieses Buch systematisch ein erfüllteres Leben fernab von Unzufriedenheit und Alltagsfrust aufzubauen - vom fremdbestimmten Durchschnitt zu einem selbstbestimmten Leben in Freude.

eBook - ePub
Game Change
Raus aus dem Hamsterrad - ein praktischer Guide.
- 124 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Über dieses Buch
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Information
1 VORSICHT, FALLE
1.1 IRGENDWIE UNZUFRIEDEN?
Spürst Du sie auch, diese komische Unzufriedenheit in Dir? Eigentlich könntest Du durchwegs zufrieden sein, aber irgendwie doch nicht? Ja? Das ist vermutlich auch der Grund, warum Du zu diesem Buch gegriffen hast?
Dann haben wir vorweg schon mal eine gute Nachricht für Dich: DU BIST NICHT ALLEINE! Normalerweise kommt nun die schlechte Nachricht. Nicht hier, denn wir haben gleich noch eine gute Nachricht: DU KANNST DEINE SITUATION GRUNDLEGEND VERBESSERN – GARANTIERT PRAXISERPROBT!
Dieses Buch soll Dir dabei helfen, zu reflektieren und zu erkennen, welche neuen Wege es für Dich gibt, um künftig wieder ein erfüllteres Leben fernab von Unzufriedenheit und Alltagsfrust zu führen. Von normalem Durchschnitt zu außergewöhnlicher Lebensfreude.
Wir können aus eigener Erfahrung berichten, dass die von uns beschriebenen Lösungswege in der Praxis tatsächlich funktionieren.
Es ist uns jedoch wichtig, dass Du verstehst, dass Du von uns kein Patentrezept oder gar eine Garantie bekommst, dass Du uneingeschränkt alles schaffen wirst, was Du Dir erträumst. Wenn Du Dir jedoch erlaubst, Dich auf den im Buch gezeigten Weg einzulassen und Schritt für Schritt in Deinem Leben zu integrieren, wirst Du sehr bald deutliche Verbesserungen in Deinem Leben erfahren. Noch nicht überzeugt? Dann lies einfach weiter!
1.1 PARADE DES NORMALEN
Zu Beginn dieses Buches möchten wir anhand von ein paar beispielhaften Geschichten aufzeigen, wie leicht wir in die Fallen des Systems tappen können, wenn wir ein Hamsterrad mit der allseits gepriesene Karriereleiter verwechseln. Die Geschichten in diesem Kapitel sind frei erfunden, jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig….
1.1.1 KARRIERELEITER?
Montag früh, 7h12. Am Weg ins Büro durch den morgendlichen Stau sind seine Gedanken noch immer ganz beim vergangenen Wochenende - aber lassen wir ihn doch selbst erzählen:
„Ich war mit meiner Frau auf Kurzurlaub in der Hauptstadt, in einem herrlichen Hotel. Ein bisschen Shopping, gutes Essen – einfach ein wenig abschalten. Es läuft gerade sehr gut bei mir. Ich bin 43 Jahre alt, habe gleich nach meiner Ausbildung einen guten Einstieg in die Berufswelt geschafft und in den letzten Jahren bereits eine respektable Karriere hingelegt. Bereits während der Schulzeit war es immer mein Traum gewesen, beruflich später einmal auch im Ausland arbeiten zu können. Ich habe mir daher gezielt die Möglichkeit gesucht, bei international tätigen Unternehmen zu arbeiten.“
Seitdem hat er in seinem Job sprichwörtlich schon die halbe Welt bereist: „Als ich einmal ein Outsourcing Projekt leiten durfte, ergaben sich längere Auslandsaufenthalte in Asien. Ich war dadurch oft unterwegs und denke auch heute noch gerne an die Erlebnisse in dieser Zeit.“
Zwar gab es in Asien so manche kulturelle Hürde zu meistern, aber mit seinem G’spür für Menschen und beherztem Handeln gelang es ihm rasch, das Projekt zum Erfolg zu führen: „Das hat mir zu Hause in der Firmenzentrale viel Lob und Anerkennung auch von der Firmenleitung eingebracht.“ Rasch hatte er sich dadurch für weitere Aufgaben mit noch größeren Verantwortungsbereichen empfohlen.
„Als ich damals nach erfolgreichem Projektabschluss aus Asien zurück in die Firmenzentrale gekommen bin, wurde mir die Leitung einer kleinen Abteilung übertragen. Mein Vorgänger hatte aufgrund privater Schwierigkeiten leider sehr plötzlich das Unternehmen verlassen und so ergab sich diese tolle Chance für meinen Aufstieg im Unternehmen. Endlich „Chef“ sein, mit einem eigenen Team, das war schon was!“
Er hatte es also geschafft. Ihm fiel ein, dass ihm ein guter Freund vor ein paar Jahren erzählte, wie wichtig für die eigene Karriere als Führungskraft heutzutage „Headcount“ (also die Anzahl der geführten Mitarbeiter) sei.
„Mein Team bestand anfangs aus 7 Leuten. Danach hat sich die Größe meines Teams innerhalb von nur einem Jahr fast verdoppelt. Kein Wunder, das Unternehmen, für das ich tätig bin macht weltweit sehr gute Geschäfte, ein Rekordgewinn folgt dem nächsten. Bei diesem enormen Wachstum ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis mir wieder mehr Verantwortung übertragen werden würde – Gehaltserhöhung inklusive!“
Auch privat steht alles zum Besten. Seine Frau ist ein wahrer Sonnenschein, 37 Jahre jung, hübsch, clever und auch sonst ziemlich gut unterwegs.
„Wir lernten uns bereits vor vielen Jahren während der Ausbildungszeit kennen. Sie hat sich nach verschiedenen Jobs vor knapp drei Jahren als Beraterin selbstständig gemacht. Das bereitet ihr viel mehr Spaß, denn als Freiberufler kann sie sich jetzt ihre Zeit noch viel flexibler einteilen als zuvor mit einer fixen Anstellung.“
Im letzten Jahr konnten sie sich mit ein bisschen Unterstützung der Eltern die Anzahlung für eine Reihenhaushälfte in einer schönen Siedlung am Stadtrand leisten: „Wir verdienen beide verdienen mittlerweile ganz ordentlich, und so gehen sich neben den Raten für den Hauskredit, die Autoleasingverträge, Lebensunterhalt und ein paar schöne Kurzurlaube unterm Jahr aus.“
1.1.2 HAMSTERRAD!
Eigentlich ist also alles paletti. Vielleicht lief es zuletzt nicht mehr ganz so schwungvoll. Immer öfter beschleicht ihn dieses eigenartige Gefühl von undefinierbarer Unzufriedenheit.
„Was stimmt denn nicht mit mir? Am Montagmorgen ist es besonders schlimm. Sicher, der Ton im Geschäft ist zuletzt allgemein etwas rauer geworden. Aber das hat mich vorher auch nie gestört. Die Expansion des Unternehmens fordert uns allen gerade viel ab. Der Wettbewerb am Markt macht unsere Arbeit nicht leichter.“
„Seit vor zwei Jahren ein amerikanischer Investor bei uns ins Unternehmen eingestiegen ist, hat sich das Tempo nochmals erhöht. Es gilt schließlich die Erträge nochmals weiter zu steigern und in der neuen amerikanischen Zentrale abzuliefern. Mittlerweile aber kommt mir vor, es zählen nur mehr noch Zahlen, Zahlen, Zahlen! Die Zielvorgaben werden immer unrealistischer. Wenn dann die Zahlen nicht erreicht werden, rollen „aus Effizienzgründen“ wieder ein paar unschuldige Köpfe. War das früher auch schon so?“
Viele seiner Kollegen mussten bereits den Hut nehmen, die Arbeit wird seitdem an den anderen Standorten verteilt oder teilweise erneut nach Asien verlagert. Seitdem sind für ihn auch sehr kurzfristig anberaumte Dienstreisen ins ferne Ausland keine Seltenheit mehr.
„Ich war früher einmal immer gerne unterwegs, aber das war alles schon mal spannender für mich. Langsam aber sicher wird daraus eine lästige Pflicht. Vor allem, weil ich nichts mehr richtig planen kann. Erst neulich habe ich das im letzten Moment das Geburtstagsessen mit meiner Frau verschieben müssen, weil ich wieder einmal total kurzfristig ins Ausland musste. Dabei haben wir uns schon so auf diesen Abend gefreut.“
Er erzählt weiter: „Außerdem ist für mich mittlerweile jeder Flughafen gleich, da hilft mir auch keine Business Lounge über die teilweise lange Wartezeiten bei Anschlussflügen hinweg. Auch jedes Hotel, ja sogar jeder Besprechungsraum folgt gleichen, im Grunde langweiligen Mustern.“
„Kürzlich habe ich mich dabei ertappt, dass ich gar nicht mehr genau gewusst habe, wo ich eigentlich war. Ich habe kurz von meinem Laptop hochgeschaut und habe im ersten Moment tatsächlich überlegen müssen, in welcher Stadt ich gerade auf meinen Weiterflug wartete.“
„Das Schlimmste für mich sind die teilweise endlos langen Abendessen mit Kunden und den ausländischen Kollegen. Das zehrt mittlerweile schon fast am meisten an meiner Substanz. Auf menschlicher Ebene interessiert mich dieser lauwarme Business-Talk schon längst nicht mehr, denn im Grunde führt man immer die gleichen Gespräche.“
In seiner spärlichen Freizeit fühlt er sich meist einfach nur noch müde und ausgelaugt: „Während der Woche bin ich abends einfach zu müde, um noch irgendetwas zu unternehmen. Kein Wunder, zuletzt habe ich ca. 45h pro Woche im Büro verbracht.“
Dazu kommt der Druck immer online zu sein, egal wo er sich gerade befindet: „Es ist für mich mittlerweile schon Normalität auch spätabends von zu Hause aus noch Emails zu beantworten. Auch die kurzfristig einberufene Besprechung der Firmenleitung muss erst noch mit einer kleinen Sonderschicht spät abends zu Hause vorbereitet werden.“
„Als ich all diese Veränderungen neulich mit meinem Chef besprechen wollte, erklärte dieser mir dass nicht die viele Arbeit, sondern meine ineffiziente Arbeitsweise das eigentliche Problem sei. Außerdem gehe es heutzutage jedem so. Getreu dem Motto: zu viel gejammert, zu wenig effizient gearbeitet.“
Sein Chef erklärte ihm weiter: „Überdurchschnittliche Leistungen sind heute selbstverständlich, vor allem wenn man weiter Karriere machen will. Natürlich kann das entsprechend der Überstundenpauschale auch nicht extra bezahlt werden.“ Als wäre das alles noch nicht genug, wollte sein Chef dann noch wissen, ob er nur des Geldes wegen arbeiten gehen würde. Das hatte gesessen!
„Diese verdammten Nackenschmerzen machen sich auch schon wieder bemerkbar. Natürlich, ich bin keine 20 mehr, bin nicht mehr so fit wie damals. Aber ich bin auch noch nicht so alt, dass ich mich mit so vielen Wehwehchen herumplagen muss! Abends bin ich für Sport aber einfach zu ausgelaugt, sofern ich nicht ohnehin noch weiterarbeiten muss. Manchmal habe ich dann zwar Zeit für eine kurze Runde Sport, aber schlichtweg keine Lust mehr.“
Seinen monatlichen Mitgliedsbeitrag im Fitnesscenter nutze er längst nicht mehr im volle...
Inhaltsverzeichnis
- Haftungsausschluss
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Vorsicht, Falle
- 2. Leben im System
- 3. Leben mit System
- 4. Neue Strategien
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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