Homöopathie bei Erkältungen
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Homöopathie bei Erkältungen

  1. 78 Seiten
  2. German
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Homöopathie bei Erkältungen

Über dieses Buch

Erkältungskrankheiten sind ein lästiges Übel, aber mit homöopathischen Heilmitteln gut zu behandeln. Insbesondere Kinder sind sehr dankbar für natürlich Behandlungs- Ansätze. Mithilfe geeigneter homöopathischer Mittel wird der Organismus in seinen Selbstheilungskräften unterstützt, anstatt gegen die Grippe- Symptome zu kämpfen, wie es schulmedizinisch mit Schmerz- Fiebermitteln und Antibiotika geschieht. In diesem Buch finden Sie alles, was Sie zur Behandlung von Erkältungskrankheiten mit den entsprechenden Beschwerden wie Fieber, Schnupfen, Husten und Halsschmerzen brauchen: eine Auswahl der wichtigsten homöopathischen Arzneimittel, Schüsslersalze und einfacher Hausmittel.

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Homöopathie bei Erkältungen
Fieber, Schnupfen, Husten und Halsschmerzen natürlich behandeln

Einführung

Hunderte verschiedenster „Schnupfenviren“ können bei geschwächter Immunabwehr zu grippalen Infekten führen, die allgemein als Erkältungskrankheiten bezeichnet wer-den. Die Viren werden durch kleinste Tröpfchen beim Husten und Niesen oder durch direkten Kontakt (Türklinken, Händedruck..) übertragen. Gelangen die Viren in den Mund oder die Atemwege, siedeln sich auf den geschädigten Schleimhäuten Bakterien an, die zu weiteren Folgeerkrankungen wie Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen oder Bronchitis führen.

Vom üblichen grippalen Infekt ist die durch den Influenza -Virus übertragenen „echte Grippe“ (Influenza) abzugrenzen. Diese geht mit einer akuten Infektion der Atemwege einher und ist oft mit hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl verbunden. Bei kom-plikationslosem Verlauf klingen die Krankheitserscheinungen nach knapp einer Woche ab. Besonders älteren Menschen sowie Patienten mit Abwehrschwäche oder Erkran-kungen der Atemwege drohen dagegen Herz-Kreislauf-Komplikationen, Lungenentzün-dungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, sowie bei Kindern Mittelohrentzündungen, Pseudokrupp und schwere Atemnot.

Die Influenzaviren ändern immer wieder ihre Oberflächenstruktur, wodurch die im Or-ganismus vorhandenen Antikörper nicht mehr schützen können. So erklärt sich das Auf-treten immer neuer Grippeepidemien und die Sorge der Gesundheitsbehörden vor welt-weiten Epidemien (Pandemien). Der große Gewinner dabei war die Pharma-Industrie, die mit dem Verkauf von Grippeimpfstoffen und retroviralen Medikamenten Milliarden ver-diente. Dennoch wurde durch Grippeimpfstoffe die Krankheit bei weitem nicht zum Ver-schwinden gebracht, denn das Virus ändert ja fortwährend seine Oberflächenstruktur. Zudem berichten viele Patienten über monatelang anhaltende leichtere grippeartige Symptomen, die nach Grippe-Impfungen aufgetreten sind, was auch nicht gerade für die Impfung spricht.

Die bisher für Influenza zugelassenen Arzneimittel wirken nur bei der „echten Grippe“ und können nur dann, wenn sie innerhalb der ersten Tage nach Auftreten von hohem Fieber eingenommen werden, den Verlauf allenthalben abmildern

Antibiotika sind gegen Viren unwirksam und können allenfalls als „Notbremse“ bei schweren bakteriellen Sekundär-Infektionen eingesetzt werden. Durch Antibiotika wird der Organismus bzw. das Immunsystem geschwächt und in seinen Abwehrmaßnahmen blockiert. Antibiotika zerstören die Darmflora und immerhin sind 70% des Immunsystems im Darm lokalisiert! Eine intakte Bakterien- Flora ist für die Gesundheit äußerst wichtig, und diese gesunde Bakterien-Zusammensetzung wird von Antibiotika nicht nur im Darm empfindlich gestört, sondern auch in der Scheide, was häufig zu Scheidenpilz führt. Selbstverständlich haben Antibiotika z.B. bei schweren Infekten und fiebersenkende Mit-tel z.B. bei einer Neigung zu Fieberkrämpfen einen großen Nutzen. Wenn sie allerdings bei jedem kleinsten grippalen Infekt eingesetzt werden, verlieren sie zum einen ihre Wirksamkeit, weil die Bakterien dagegen immer resistenter werden und zum anderen werden die Menschen dadurch nicht gesünder, sondern eher geschwächt und Krank-heits-anfälliger.

Erkältungskrankheiten haben ihren Namen nicht ohne Grund: Klimatische Faktoren, wie vor allem der plötzliche Temperaturwechsel von warm nach kalt stören das innere Gleichgewicht (die Homöostase) und haben bei geschwächter Abwehrkraft eine Erkäl-tung zur Folge. Ebenso können starke psychische Belastungen, Überanstrengungen und allgemein eine ungesunde Lebensweise zu einer geschwächten Vitalkraft und An-fälligkeit für Erkältungen führen. Infolge der verminderten Abwehrkraft treten dann bakte-rielle oder virale Infektionen auf. In der Homöopathie betrachten wir also die durch äuße-re und innere Faktoren geschwächte Vitalkraft als die primäre Ursache der Erkältung. Die Symptome der Krankheit wie z.B. das Fieber sind ein Ausdruck der körpereigenen Selbstheilungkkräfte, die innere Ordnung und eine harmonisches Gleichgewicht wie-derherzustellen, also die Erkältung auszuheilen. Eine Unterdrückung der Erkältungs-symptome verschleiert und verlangsamt demnach den Heilungsverlauf.

Mithilfe geeigneter homöopathischer Mittel wird der Organismus in seiner Immunab-wehr bzw. seinen Selbstheilungskräften unterstützt, anstatt gegen die Grippe- Symptome zu kämpfen, wie es schulmedizinisch mit Schmerz- Fiebermitteln und Antibiotika ge-handhabt wird.

Homöopathische Arzneien sind sehr gut geeignet zur Selbstbehandlung bzw. Be-handlung von Freunden und Familienmitgliedern, wenn die im Folgenden genannten Regeln zur Dosierung beachtet werden.

Achtung, schwerwiegendere und hochfieberhafte Erkrankungen sollten ärztlich be-handelt, oder zumindest in die Hände eines erfahrenen und medizinisch geschulten Homöopathen gegeben werden.

Zur Ergänzung für die Selbstbehandlung werden in jedem Kapitel auch bewährte Hausmittel genannt und Schüssler-Salze, die sich ebenfalls sehr gut zur Selbstbehand-lung bzw. Behandlung im Familien- und Freundeskreis eigenen.

Dosierung homöopathischer Arzneimittel

Für homöopathische Behandlung gilt allgemein, dass die Wahl des richtigen Arznei-mittels für den Erfolg entscheidender ist als dessen Dosierung. Dennoch sollten einige Grundregeln eingehalten werden, welche die Potenz, die Einnahmehäufigkeit und die Einnahmedauer betreffen.

Zum tieferen Verständnis der Homöopathie und der Vorgehensweise im Rahmen ei-ner klassisch homöopathischer Behandlung sei auf me...

Inhaltsverzeichnis

  1. Einführung
  2. Dosierung homöopathischer Arzneimittel
  3. Fieber
  4. Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung
  5. Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung
  6. Halsschmerzen und Mandelentzündung
  7. Husten
  8. Heiserkeit
  9. Kleine Hausapotheke