
Der Tigerstaatenknigge
Asien allgemein, Bangladesch, Brunei, Bhutan, China, Hongkong, Indien, Indonesien, Kambodscha, Korea, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Mit Exkurs Tibet und Japan.
- 163 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Der Tigerstaatenknigge
Asien allgemein, Bangladesch, Brunei, Bhutan, China, Hongkong, Indien, Indonesien, Kambodscha, Korea, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Mit Exkurs Tibet und Japan.
Über dieses Buch
Der Tigerstaaten-KniggeGutes Benehmen in Beruf und Privatleben für Reisende, Urlauber und Geschäftsleute in Asien allgemein, Bangladesch, Brunei, Bhutan, China, Hongkong, Indien, Indonesien, Kambodscha, Korea, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand und Vietnam. Mit Exkurs Tibet und Japan.Es eignet sich für alle, die sich für eines der Länder interessieren, egal ob auf Geschäftsreisen, Urlaubsreisen oder für Hintergrundinformationen im Umgang mit bestimmten Personengruppen aus diesen Ländern.Praktische Tipps mit den wichtigsten Dos und Don'ts runden das E-Book ab. Das Besondere daran ist, dass es Wartezeiten auf Flughäfen überbrückt oder spontan nachgeschlagen werden kann, wie man beispielsweise in Vietnam verhandeln, in Kambodscha "Guten Tag" oder in Korea "Auf Wiedersehen" sagen kann.Dabei geht die Autorin auch auf die Anfang 2020 ausgebreitete Covid-19 (Coronavirus-Krankheit) ein, die sich im Januar 2020 in China zur Epidemie entwickelte und weltweit ausbreitete. Dies führt dazu, dass sich viele bis 2019 geltende Benimmregeln modifiziert haben. Das Buch bietet allen eine gute Orientierung, da es auf die bisherigen und insbesondere aktuellen Regeln eingeht.
Häufig gestellte Fragen
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Information
C wie China

Business-Etikette China
Corona, China und Covid-19
Die COVID-19-Krankheit ist eine Atemwegserkrankung. Als Krankheitserreger gilt SARS-CoV-2. (Englische Bezeichnung corona virus disease 2019, auf Deutsch "Coronavirus-Krankheit-2019.) Im Januar 2020 meldete Thailand eine laborbestätigte Infektion und kurz darauf ein erster Infektionsfall in den USA, aloso außerhalb Asiens. Daraus wurde geschlossen, dass Reisende von oder nach Wuhan als Überträger galten. Weitere Meldungen von weltweiten Todesfällen folgten. Im März wurden in Italien erstmals mehrere Todesfälle gemeldet als in China. Tirol (italienische Seite) und Österreich galten ebenfalls als Hotspots. Der beliebte Ski-Ort Ischgl, wo angeblich das "Après-Ski" erfunden wurde, folgte. Viele schleppten das Virus nach Deutschland (und andere Länder) ein. Ende März 2020 galten die USA als Zentrum der Pandemie.
Fraglich jedoch ist, ob China alle Zahlen genannt hat. Zudem ist offen, ob überhaupt alle Fälle ermittelt wurden. Entscheidungsrelevent jedoch ist, dass sich dadurch auch die Benimm-Regeln änderten, da Gesundheit absolute A-Priorität hat. Zudem zwangen internationale Maßnahmen zu modifizierten (oder neuen) Knigge-Regeln.
Manche Regeln gelten jedoch nach wie vor und man tut gut daran, sie zu kennen. Zudem können die bisherigen jederzeit wieder, wenn auch in modifizierter Form, wieder Inkrafttreten. Grundsätzlich gelten Chinesen für Europäer (und Amerikaner) als extrem kompliziert. Nicht nur die, die in der Hauptstadt Peking leben oder dort geboren sind, sondern auch jene aus der sogenannten „Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China“, Hongkong. Die chinesische Etikette birgt viele Fettnäpfchen für Europäer. Fast jedem Wort, jedem Satz, jeder Mimik messen sie bestimmte Absichten zu. Vieles wird aus deutscher Sicht überinterpretiert. Einige Verhaltensweisen, die in Deutschland normal sind, gelten in China als skandalös und umgekehrt. Deutsche ärgern sich über Chinesen, die rülpsen, schmatzen, schlürfen und auf den Boden spucken. Chinesen wiederum sind beleidigt, wenn Fremde in der Öffentlichkeit die Nase schnäuzen oder Stäbchen senkrecht in die Reisschale stecken. Letzteres gilt als Todesdrohung.
China hat viele historische Hintergründe. Allerdings können nicht alle ausführlich benannt werden. Daher wird bei den beschriebenen Staaten separat auf das Verhältnis zu China (insbesondere im Zusammenhang mit Tibet und dem Dalai-Lama) eingegangen. Jedenfalls ist das Verhältnis zum Nachbarland Indien, das 1962 den Krieg verlor, höchst angespannt. Gegenseitiges Misstrauen baut sich nur langsam ab. Nicht alle Grenzstreitigkeiten sind beigelegt. Pakistan, direkter Nachbar beider Staaten, verbündete sich mit China und erhält dafür Nuklear- und Raketentechnologie. Mit Indien möchte man immerhin beim Klimaschutz und in internationalen Handelsfragen enger zusammenarbeiten. Das indisch-amerikanische Nuklearabkommen (siehe Kapitel Indien) ist China ein Dorn im Auge. Gleiches gilt für Ostindien. Delhi und Peking streiten um Arunachal Pradesh. Große Teile davon liegen im Himalaja. China will dieses Gebiet zurück. Insbesondere das Tawang-Tal ist den Buddhisten und den Tibetern heilig. Schließlich kam der sechste Dalai-Lama 1683 dort zur Welt. Mehr dazu unter „China und seine Nachbarn“.
Die Tatsache, dass sich China anlässlich der Olympischen Spiele von seiner besten Seite präsentieren wollte, da die Regierung wusste, dass man im Ausland einen schlechten Ruf genießt, spricht für sich. Damals wurde ein staatlicher Verhaltens-Knigge für die Bürger erlassen. Staatsdiener überwachten Bushaltestellen, ob das Schlangestehen klappte. Kampagnen zielten darauf ab, Bürger zu zivilisiertem Verhalten aufzufordern. Taxifahrerinnen sollten keine „großen klobigen Ohrringe“ mehr tragen. Das Haar durfte nicht „zu grell“ gefärbt sein. Mittlerweile ist es formell verboten, auf die Straße zu spucken. Wer erwischt wird, muss zahlen. Männer sollen zudem nicht mehr mit nacktem Oberkörper im Sommer durch die Straßen laufen.
In China gebührt älteren Menschen besonderer Respekt. In China wurde ausländischen Gästen bis Ende 2019 höflichkeitshalber die Hand gereicht, aber der Händedruck ist sehr schwach. (In Japan verbeugt man sich.) Der Blickkontakt ist nicht zu intensiv und nur kurz. Chinesen fühlen sich sonst, im Gegensatz zu Europäern, angestarrt. Bei der Begrüßung wird der Nachname zuerst genannt, dann der Vorname. Ansonsten entsprechen die Begrüßungsregeln den deutschen Gepflogenheiten. Im Gegensatz zu den USA möglichst nie nur mit dem Vornamen ansprechen. Herr Dr. med. Vernon Chin ist Mr. Chin oder Dr. Chin. Nur wenn er ausdrücklich bittet, dass man ihn mit Vornamen anredet, sollte man diese Ehre annehmen und umsetzen.
Visitenkarten gelten als Statussymbol mit höchstem Prestigewert. Nicht ganz so hoch wie in Japan, aber hoch genug, dass sie jeweils mit beiden Händen übergeben und empfangen werden. Falls di...
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Widmung
- Länderverzeichnis
- Einzelne Länderschwerpunkte
- Über die Autorin
- A wie Asien und allgemeiner Hinweis
- B wie Bangladesch
- B wie Brunei
- B wie Birma oder Burma
- B wie Bhutan
- C wie China
- H wie Hongkong (Sonderverwaltungszone )
- I wie Indien
- I wie Indonesien
- J wie Japan (Exkurs)
- K wie Kambodscha
- K wie Korea (Nordkorea und Südkorea)
- L wie Laos
- M wie Malaysia
- M wie Myanmar
- P wie Philippinen
- S wie Singapur
- S wie Südkorea (siehe Korea)
- T wie Taiwan
- T wie Thailand
- V wie Vietnam
- Dank an Experten (M/W/D) und Institutionen
- Impressum